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	<title>Atterwiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-10T02:03:43Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27500</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
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		<updated>2013-10-28T14:32:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedenkstein bei der Autobahnunterführung Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, nach der Autobahnunterführung auf einer kleinen Grünfläche auf der rechten Seite und erinnert an den hier verunglückten Georg Gruber aus Steindorf.&lt;br /&gt;
Der einfache Stein mit einem Haken trägt die Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Georg / in schmerzlichem / Gedenken / 31. 1. 1991&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausheilige der Gemeinde Seewalchen am Attersee==&lt;br /&gt;
Als die Menschen noch nicht so sehr auf ihre eigene Allmacht vertrauten, war es auch in der Gemeinde Seewalchen am Attersee üblich, im Bereich der Eingangstür Statuen oder Bilder von Hausheiligen aufzustellen. Ihre primäre Aufgabe bestand darin, das Haus und seine Bewohner vor Unglück zu schützen. Als besonders mächtige Beschützer wurden Maria, Josef, Anton von Padua, Christophorus, Sebastian und natürlich Florian angesehen. &lt;br /&gt;
Heute gibt es nur mehr einige wenige Häuser im Gemeindegebiet, die einen Hausheiligen aufzuweisen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Über dem Pfarrhofeingang war bis zu dessen Renovierung in den 1990er-Jahren ein Bild des heiligen Christophorus aufgestellt. Gelegentlich befanden sich an dieser Stelle auch kleine Statuen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Früher wachte über das Schreiner-Häuschen an der Promenade eine Statue des heiligen Johannes, daher wurde das Haus manchmal auch als „Johannes-Häuschen” bezeichnet. Auf sich selbst passte Johannes weniger auf, er wurde gestohlen.&lt;br /&gt;
•	Auch beim Haus Lenzenwöger in der Hauptstraße 10 wurde der Hausheilige gestohlen, daher darf die Statue des heutigen heiligen Antonius nur mehr hinter einem Gitter über die Geschicke des Hauses wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Auch das Haus am Waldweg 5, das mittlerweile abgetragen und durch einen Neubau von Diplomingenieur Bechmann ersetzt wurde, war mit einer Heiligenstatue versehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Im Zuge der Errichtung eines Gehsteiges entlang des Eislaufplatzes entstand Mitte der 1980er-Jahre beim so genannten „Stallinger Stadl” ein Durchgang. Auf Vorschlag des Bürgermeisters Josef Limberger wurde der Bogen des Durchgangs mit einer Nische versehen, um darin eine Statue aufzustellen. Da die Vertiefung sehr flach ausgefallen ist, ist auch die Statue des heiligen Jakobus des Älteren flach. Der Apostel weist zwar die für seine Profession üblichen Merkmale Pilgerstab und Buch auf, Pilgerkappe und Pilgermuschel fehlen jedoch. Die Statue wurde von Johannes Colleselli geschnitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Ainwalchen== &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz in Ainwalchen, das auch als „Dåx‘n-Kreiz” bezeichnet wird, befindet sich zirka hundert Meter nach der Abbiegung von der Seewalchener Bezirksstraße in die Straße nach Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das mächtige Kreuz steht unter zwei noch mächtigeren Pappeln und ist umwachsen von Zedern und Buxbäumen. Da das Alter der Pappeln auf 150 bis 200 Jahre geschätzt wird, dürfte das Kreuz zumindest ebenso alt sein. Errichtet wurde es „eventuell aus Dankbarkeit”. &lt;br /&gt;
Dramaturgisch gekonnt dargestellt ist der aus der Komposition herausragende übergroße Dolch, der sich in das Herz Marias bohrt. Darüber findet sich ein unglücklich proportionierter Jesus am Kreuz. &lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An das Kreuz war / geschlagen unser Herr und Gott, / das / er hat sich selbst getragen, der uns / hilft aus aller Not. / Sei uns gnädig, / wenn wir sterben, gib uns Kraft / zum letzten Streit / mach uns / zu deinen Erben nach dem / Leben dieser Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz war früher alljährlich im Mai Ausgangspunkt für eine wöchentliche Maiandacht, die mit einer Bittprozession vom Kreuz zur Kematinger Kirche begann und in der Kirche mit dem „Råsngraunsbeddn” endete. Heutzutage gibt es nur mehr zwei Prozessionen, wobei die eine am Markustag und die andere am Dienstag zur Zeit der Bitttage stattfindet. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit dem Rundbogen wurde durch Herrn Rosner aus Timelkam 1988 restauriert und am Beginn der Markusprozession durch Pfarrer Smrcka gesegnet. &lt;br /&gt;
Erhalter des Denkmals ist die Familie Ebetsberger-Dachs in Ainwalchen, die es vorbildlich pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prozessionen in Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markusprozession am 25. April führt die Gläubigen von Ainwalchen nach Kemating in die Kematinger Kirche. Zu den drei Bitttagen, das sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, gehen Gläubige am Montag vom Litzlberger Kreuz zur Buchberger Kirche und am Dienstag vom Ainwalchener Kreuz in die Kematinger Kirche. Früher folgte noch ein Bittgang von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee nach Neubrunn. Diese Prozession wurde durch eine Messe in der Pfarrkirche abgelöst. Unter den Patern Gabriel und Leopold wurde jeweils am 1. Mai eine Wallfahrt von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee zur Pfarrkirche Attersee durchgeführt. Diese Wallfahrt, die bis 1986 durchgeführt wurde, dürfte jedoch eine viel längere Tradition in der Gemeinde gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1971 weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abänderung der Bittprozession. Über Vorschlag des bischöflichen Seelsorgeamtes wurden dies Jahr die Bittprozessionen in der Weise gehalten, dass am Bittsonntag sich die Teilnehmer in Ainwalchen versammelten, von wo die Prozession nach Kemating zog. Dort war Bittmesse. Die Beteiligung war recht gut. Ähnlich gestaltete sich die Feier am darauf folgenden Tag, am Dienstag. Statio war die Kapelle in Litzlberg. Die heilige Messe fand in der Filialkirche Buchberg statt. Die Beteiligung war nicht zahlreich, wohl aus dem Umstand, da ein Gewitter zu kommen droht. Am Mittwoch zog die Prozession nicht mehr, wie schon seit einer Reihe von fast zwanzig Jahren, nach Neubrunn, sondern bloß zur Kapelle nach Roitham. Nach Rückkehr war Gottesdienst (Eucharistiefeier) in der Kirche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1979 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bittprozession. Am 21 Mai 1979 war die Bittprozession von Ainwalchen nach Kemating. Teilnahme des indischen Bischofs George Mamalassery aus Tura, Garo Hills. Der Bischof predigte in der Kirche in Kemating in englischer Sprache. Die Übersetzung erfolgte durch den Sekretär Pater Stadler. Bischof Mamalassery war seit 25 Jahren mit Oberstudienrat Pitter über die Pax-Christi-Bewegung in Verbindung. Am 22. und am 23. Mai gab es dann die Bittprozessionen von Litzlberg nach Buchberg und von Roitham nach Seewalchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bild am Haus Kronreif in Ainwalchen==&lt;br /&gt;
Das Bild, das direkt auf den Verputz der Wand gemalt wurde, befindet sich am Haus Kronreif, Ainwalchen 11. Das „Schiendorfer-Haus” steht frei im Feld zwischen Neißing und Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen durch den Wald gehenden Wandersmann, der sich vor dem gekreuzigten Jesus verneigt. Laut Auskunft von Frau Maria Kronreif ist das Bild 2006 schon mindestens 58 Jahre an der Hauwand. Ein Jagdkollege ihres Schwiegervaters spendete es demselben. Ursprünglich zeigte das Bild das Gesicht eines alten Jägers, doch als Herr Bucar das Bild 1980 renovierte, bekam der gläubige Jäger ein jüngeres Gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kreuz im Baumer Holz==&lt;br /&gt;
Das Kreuz befindet sich im Baumer Holz an der rechten Straßenseite, kurz nach der Abbiegung in den Schotterweg nach Baum und Staudach.&lt;br /&gt;
Ein zirka 1,5 Meter großes, einfaches Holzkreuz mit der Aufschrift „20 Rass Hubert 02“ steht inmitten von Bäumen am Straßenrand. Auf dem Boden stehen einige Kerzen und ein Blumenstock. Am Kreuz ist ein Totenbild mit folgendem Text befestigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken / an Herrn / Hubert Raß / Drucker / St. Georgen i. Attg. / Kogl 18 / welcher am Samstag, / den 7. Sept. 2002 / plötzlich und unerwartet / durch einen Verkehrsunfall / im 38. Lebensjahr / von uns gegangen ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine ausgeliehene „schwere Maschin’”, die den Hubert an jenem schönen Frühherbsttag diesen knappen Kilometer vom Kematinger Fischteich in das Jenseits brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Vöcklabrucker Rundschau vom 12. September weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Leih-Motorrad in den Tod gerast. Unfall: 37jähriger starb bei Spritztour. Tödlich endete eine Spritztour mit einem geliehenen Motorrad für einen 37jährigen Drucker aus St. Georgen. Der Mann hatte sich von seinem Freund dessen Motorrad ausgeliehen und war damit von der Ortschaft Kemating, Gemeinde Seewalchen, in Richtung St. Georgen gefahren. Etwa 500 Meter von Kemating entfernt kam der St. Georgener vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer lang-gezogenen Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 2007 befand sich an der Stelle des bedachten Holzkreuzes ein einfaches Birkenholzkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Staudach==&lt;br /&gt;
Das Marterl steht rund hundert Meter hinter dem „Krüki-Haus” in der Ortschaft Staudach 7 an der Kreuzung der längst vergessenen Salzstraße und der ehemaligen Römerstraße. &lt;br /&gt;
Ursprung und Anlass der Errichtung dieses Marterls, das jeden Herbst weggenommen und Anfang Mai wieder aufgestellt wird, sind leider unbekannt, da die beiden Hausbewohner eingeheiratet haben. &lt;br /&gt;
Das Bild des Marterls wurde 1990 und 1998 von Direktor Wimmer von der Lenzing Aktiengesellschaft restauriert und zeigt Maria im blauen Umhang und im roten Tuch. Sie befindet sich auf einer Wiese, im Hintergrund ist der Schafberg erkennbar. Das Originalmotiv wurde übermalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der alte Salzweg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man vor dem Haus steht, sieht man auf der anderen Straßenseite drei Birken, an denen ehemals der Salzweg vorbeiführte. Er verlief von der Anlegestelle Litzlberg über Ainwalchen, weiter über die „Schümpi-Bruck” mit dem „Schümpi-Büd”, durch die heute zugeschüttete Hohlgasse bei diesen drei Birken und rechts am Haus vorbei. &lt;br /&gt;
Herr Johann Eicher vertritt die Meinung, dass es sich dabei nicht um den alten Salz-, sondern um den Kirchen- oder Totenweg handelt, der von Seewalchen am Attersee über Staudach, Baum, Brandham und Rubensdorf verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holzbild in Steindorf==&lt;br /&gt;
Ein Holzbild am Haus Steindorf 35 zeigt den heiligen Josef bei der Holzbearbeitung. Das Bild wurde von Herrn Andorfer gemalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feldkreuz in Kraims==&lt;br /&gt;
Ein rund drei Meter großes Holzkreuz befindet sich am Wirtschaftsgebäude der Familie Schwarzenlander in Kraims 12. &lt;br /&gt;
Sowohl ursprünglicher Standort als auch Zeit und Grund der Errichtung dieses einfachen, schwarzen Kreuzes sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Haidach==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich in der Ortschaft Haidach an der Abzweigung zum Hohlweg.&lt;br /&gt;
Die interessanteste Christusdarstellung Seewalchens zeigt einen jungen kräftigen Mann, der seinen Blick demutsvoll zu Boden gesenkt hat und wie erstarrt in seinem Schmerz zu verharren scheint. Den Kopf zieren eine Dornenkrone, ein Vollbart und lange Haare. Darüber befindet sich ein Schild mit der Aufschrift „INRI”. Um seine Hüfte windet sich ein Tuch, zu seinen Füßen wachsen Blumen. Die Stellen an den Händen und Füßen, durch die die Nägel geschlagen worden sind, sind laut Chi-Gong Zentren für die Aufnahme von Lebensenergie.&lt;br /&gt;
Das Kreuz hat „de oid Bedan Res” aus Lenzing für einen hier tödlich verunglückten ungarischen Soldaten aufstellen lassen. Der Soldat war mit einer Fuhre Kalkstein Richtung Lenzing unterwegs, als Regen einsetzte, der Kalk zu brennen anfing und der namenlose Ungar ebenfalls verbrannte. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz wurde kurz nach der Jahrtausendwende von der Dorfgemeinschaft Haidach erneuert, wobei die Erlöse eines Dorffestes zur Restaurierung der Jesus-Figur verwendet wurden. Die neuerliche Einweihung erfolgte am 18. Mai 2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Gedenkstein „30 Jahre Rosenau”==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein aus Kalkstein stammt aus dem Höllengebirge und wurde anlässlich der Feier „30 Jahre Rosenau” am 29. Juni 1986 am Pfarrer-Mathias-Schuster-Platz in der Rosenau aufgestellt. &lt;br /&gt;
Der Stein wurde von Josef Gattinger organisiert, der zu diesem Zwecke den Oberforstrat Hofinger von den Bundesforsten Steinbach kontaktierte. Gemeinsam stiegen sie in die Aurachkar-Abbrüche hinter Steinbach, aus denen sich die Bundesforste mit Schotter für ihre Forststraßen versorgen. Ein Bagger legte einige Findlinge in einer Reihe auf, der ausgewählte Stein von vier bis fünf Tonnen hat am Anfang „goa nix gleichgschaud”. Es wurde vor der Rosenauer Kirche ein Kubikmeter Erdmaterial weggeschafft, die Grube mit Beton ausgefüllt und der weiße Stein aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorne trägt der Stein folgende Aufschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Vertrauen auf Gott / erfolgte auf freiem Feld / unter Pfr. Mathias Schuster / 1956 / der Siedlungsbeginn von / Rosenau. / 1957 / der Baubeginn / unserer evangelischen / Gnadenkirche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinten trägt der Stein die Aufschrift&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die auf den Herrn vertrauen / kriegen neue Kraft!” / Jes. 40.31 / 1956 – 30 Jahre Rosenau – 1986 / Aus tiefster Dankbarkeit / wurde dieser Gedenkstein / von Erstsiedlern errichtet/ 29. 6. 1986 / KJG&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Zitat handelt es sich um einen Teil des Konfirmationsspruches von Josef Gattinger. Es ist Usus, evangelischen Konfirmanden einen Spruch aus der Bibel auf ihren Lebenswegen mitzugeben. &lt;br /&gt;
Auf der Hinterseite sieht man gut, wie der Gletscher diesen Stein glatt geschliffen hat. Heute ist der Stein nicht mehr weiß, sondern durch die Verwitterung grau geworden. Rund um den Stein führt ein Gehweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Vöcklabrucker Wochenspiegel berichtet am 24. Juli 1986&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkstein zum Jubiläum „30 Jahre Rosenau“ enthüllt. Genau vor dreißig Jahren wurde in Rosenau der Grundstein für eine neue Siedlung gelegt. Mit großer Unter¬stützung des jetzigen Ehrenbürgers der Gemeinde, Pfarrer Mathias Schuster, haben die zum Teil durch Kriegsereignisse schwer geprüften Menschen damals begonnen, eine neue Heimat aufzubauen. Bereits ein Jahr später haben die Siedler mit dem Bau ihrer Gnadenkirche angefangen, die nun der Mittelpunkt der evangelischen Pfarrgemeinde Lenzing – Seewalchen – Kammer geworden ist. Zum Gedenken an dieses Ereignis veranstalteten die Rosenauer kürzlich ein Dorffest. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten enthüllten Bürgermeister Limberger und Josef Gattinger einen Gedenkstein, der nun den Kirchenvorplatz ziert. Josef Gattinger dankte Seniorpfarrer Schuster im Namen aller Rosenauer Siedler für die großen Mühen rund um den Aufbau des Dortes — musikalisch mitgestaltet wurde das Fest vom Transylvania-Chor aus Kanada, der im Rahmen einer Konzertreise auch in Rosenau Station gemacht hatte. Die Sänger wurden bereits am 28. 6. von der Musikkapelle feierlich empfangen. Das Konzert am 29. 6. im Kultursaal unter dem Motto „Lieder der Völker“ riss die Zuhörer zu wahren Beifallsstürmen hin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofskapelle in der Rosenau==&lt;br /&gt;
Die Kapelle befindet sich im Friedhof in der Rosenau. Sie ist ein Teil der Leichenhalle, die nicht immer geöffnet ist. &lt;br /&gt;
Die Einweihung der Kapelle erfolgte am 29. August 1965 gemeinsam mit dem Friedhof.&lt;br /&gt;
Am 17. September 1964 beschloss das Presbyterium Kauf eines in der Rosenau liegenden Grundes von 4.592 Quadratmetern, um darauf einen kircheneigenen Friedhof zur errichten. Der Seewalchener Architekt Karl Cabec übernahm die Planung der Wege und die Gräbereinteilung. Er entwarf auch  die Friedhofskapelle – und das alles nur gegen ein Anerkennungshonorar.&lt;br /&gt;
Am 5. August 1965 traf das westfälische Aufbau-Lager ein, das in einem dreiwöchigen Einsatz die 357 Meter lange Friedhofsmauer baute. Die Gemeindeglieder trugen den Mauerputz auf, das Wasser wurde zugeleitet und der Brunnen mit Natursteinen vermauert. Am 29. August 1965 erfolgte die Einweihung des Friedhofes und der Friedhofskapelle durch Senior Neumayr. Am 21. November 1965, dem Ewigkeitssonntag, fand die erste Totenfeier auf dem neuen Friedhof statt. Eine Broschüre vermerkt: „Mit großer Genugtuung [konnten wir] die erste Totenfeier auf unserem schön gelegenen Friedhof halten.“&lt;br /&gt;
2004 wurde die Friedhofskapelle erstmals renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebeskreuze in Reichersberg und Neubrunn==&lt;br /&gt;
Ein Kreuz befindet sich auf dem Anwesen der Familie Baumgartinger in Reichersberg 1, das andere Kreuz steht auf dem Grund der Familie Huemer in der Lacherwiese 22.&lt;br /&gt;
Die beiden einfachen blau-weißen Kreuze aus Holz und Metall sind jeweils 7,38 Meter hoch, blicken nach Süden und sind in der Nacht beleuchtet. Die Errichter der Kreuze wollen damit an den Kreuzestod Jesu erinnern, Zeugnis ablegen für ihren Glauben und Spaziergänger zum Gebet einladen. Versucht wird mit diesen Kreuzen auch ein Anknüpfen an alte Traditionen in Form der Weg- und Feldkreuze, die in unserer Zeit fast gänzlich aus unserer Kulturlandschaft verschwunden sind. Die Einweihung beider Kreuze erfolgte im Frühjahr 2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Ich bin nichts”&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
„Je ne suis rien - JNSR” ist der Name, den die Seherin aus Grenoble von Jesus Christus erhielt. In zehn Büchern sind die Botschaften, die sie von Jesus erhalten hat, nachzulesen. Laut JNSR ist die Errichtung von „Liebeskreuzen” der ausdrückliche Wunsch Jesus’. Die Höhe von 7,38 Meter entspricht einem Hundertstel der Höhe des Kreuzigungsberges Golgatha. Die Kreuze müssen als Warnung und Einladung in der Nacht leuchten, die Farben symbolisieren Maria. Ein immer gleiches Gebet, täglich und weltweit an derartigen Kreuzen gesprochen, soll die Wiedergeburt Christi beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Reichersberg==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet auf dem Anwesen des „Schirl-Bauernhofes” der Familie Baumgartinger in Reichersberg 1. Von Kraims kommend, biegt man hinter dem Haus in den Feldweg ein und folgt diesem rund 300 Meter in die Niederung bis zu einem jungen Baum am Bachrand. &lt;br /&gt;
Der auf drei Pflöcken stehende Bildstock aus Holz ist der Nachfolger für ein Marienbild, das ursprünglich beim Baum hinter dem Bildstock befestigt war. &lt;br /&gt;
Das Besondere am Bildstock ist die im Holzdach eingebaute Solarzelle, die die Beleuchtung des Andachtsbildes in der Nacht mit Strom versorgt. In der Adventszeit erstrahlt ein Bild der heiligen Familie, während der Fastenzeit ist es eine Darstellung des leidenden Jesus und für den Rest des Jahres „bewohnt” der auferstandene Herr das kleine Häuschen, das zum Meditieren und Beten geradezu einlädt.&lt;br /&gt;
Der Bildstock ist ein Geschenk der Eltern zur Hochzeit ihres Sohnes Josef mit Andrea Sieberer-Kefer im Jahre 2000 und trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gott / schütze unsere Familie / Josef und Andrea / Baumgartinger / 2000&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nicht mehr existierende Kleindenkmäler== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Marterl von Litzlberg===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Recherchen für das Buch „Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee“ wurde von Frau Anna Höllwerth darauf aufmerksam gemacht, dass vor langer Zeit im Bereich des Litzlberger Kreuzes beim „Wågna Hias” ein Marterl gehangen habe. Erinnert wurde an ein Unglück am 4. Juli 1929, bei dem die Wagnermeistertochter, Frau Juliana Gebetsroider, während eines Sturmes beim Litzlberger Anlegesteg vom umkippenden Boot in den See gestürzt und ertrunken war. &lt;br /&gt;
Das einfache Marterl aus Holz mit einer Eisenplatte für das Bild, das an einem Birnbaum befestigt war, wurde zwischen 1980 und 1990 entfernt, da der alterschwache Baum umgeschnitten werden musste. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen der Familie Gebetsroider ergaben, dass sich das Bild im Schuppen der Familie Weißhaar befindet. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigte ursprünglich ein Boot auf einem windzerfurchten See, über dem die Mutter Gottes schwebte. Heute sind nur mehr die Umrisse der Mutter Gottes erkennbar, der Rest des Bildes ist verblasst. An eine Restaurierung oder Wiederaufstellung des Marterls wird gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Sage von der Kapelle auf der Fleischhackerwiese===&lt;br /&gt;
Auf der Fleischhackerwiese zwischen Seewalchen und Steindorf (ungefähr dort, wo sich heute die Autobahn befindet) war eine sumpfige Stelle, wo einst eine schöne Kapelle gestanden sein soll. Einmal hatte es lange geregnet und die Ernte war gefährdet. Die Leute beteten und opferten, aber Gott erhörte sie nicht. Da schimpften sie gegen den Schöpfer und in ihrem Zorn beschlossen sie, Satan um Hilfe zu rufen. Sie gingen in die Kapelle, verspotteten dort Gott, höhnten ihn und riefen: „Wenn du es nimmer kannst, so hilft uns halt der Teufel!”. Kaum gesprochen, umzuckten fahlgelbe Blitze das Kapellchen, brausend fuhr ein Windstoß daher und ein furchtbarer Donnerschlag erschütterte die Wände. Die Erde tat sich auf. Schwefelflammen loderten empor und Luzifer stieß höllisch lachend seine Beute in das ewige Feuer. Die Kapelle versank in die Erde. [Quelle: Sagen und Märchen vom Attersee, Erich Weidinger, Edition Anteros, Seewalchen 1995]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Evangelische Kirche von Litzlberg===&lt;br /&gt;
Wenn man vor knapp 400 Jahren vom Litzlberger Kreuz Richtung Gerlham gefahren wäre, so würde man auf der rechten Straßenseite keine Häuser, sondern die evangelische Kirche von Litzlberg erblickt haben. Herr August Mayer schreibt im Gemeindebrief der evangelischen Gemeinde 2003:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[...] Der Bau der protestantischen Kirche in Litzlberg erfolgte im Jahr 1615, deren Bestand ist bis 1656 nachgewiesen. Auf dem bekannten Bild von Merian dem Älteren, „Schörffling sampt der Grafschaft Cammer an dem Adersee”, 1649, das topografisch genau ist, kann man das Predigthaus mit dem Turm erkennen. [...] Obwohl der Abt Ulrich Hofbauer Einspruch erhebt, lässt Simon Engl [evangelischer Besitzer des Edelsitzes Litzlberg] 1615 außerhalb des Schlosses eine lutherische Kirche erbauen und macht sie zur Pfarre. [...] Am 10. Juni 1656 schreibt der neue Besitzer von Litzlberg, Johann Christoph Staindl, an den Abt Michael Trometer, „dass die beim alten Meierhof befindliche sogenannte ´lutherische Kirche´ geweiht werde, damit dieser Name endlich verschwinde”. Vom bischöflichen Ordinariat wird dem Abt die Gewalt erteilt, die lutherische Kirche abzubrechen. Bei den 1981/82 durchgeführten Nachforschungen konnte das Grundstück mit den Vegetationsveränderungen noch erkennbaren Fundamentlinien fotografiert werden. Vom ehemaligen Grundstücksbetreuer, Herrn Johann Reiter, wurde von einer vor Jahren ausgegrabenen eisernen Türe und abtransportierten Steinresten berichtet. Die Parzelle wurde in der Zwischenzeit 20 bis 50 Zentimeter mit Aushubresten überdeckt. Fundamentreste, wenn solche noch vorhanden waren, wurden dadurch vermutlich nicht zerstört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die evangelische Kapelle und die Kirche in Litzlberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Simon Engl, der die Herrschaft „Lützelberg” inne hatte, hatte im Schloss eine Kapelle. Er ließ aber nicht nur bloß in der Schlosskapelle lutherischen Gottesdienst halten, sondern baut gegen die Einsprüche des Abtes Ulrich Hofbauer außer dem Schloss, nächst dem Mayrhof, eine lutherische Kirche (genannt Predigthaus) im Jahre 1615, und verantwortet sich vor dem Landeshauptmann Wihelm von und zu Volckherstorff dahin, dass er den Bau, den er fälschlich bloß eine Schlosskapelle nennt, in seiner Hofmarch aufführe, wozu er kraft Kaiserlicher Concession, Resolution und Attestation berechtigt sei. Er stellte für die Kirche einen protestantischen Prediger ein. Da in der Region Salzburg die neue Lehre unter Strafe verboten war, kamen in diesen Jahren die Leute aus den salzburgischen Tälern, zum Schein eine Wallfahrt nach Sankt Wolfgang machend, nach Litzlberg zum Gottesdienst. &lt;br /&gt;
Am 7. September 1620 berichtet Pfarrer Johannes Michl dem Abte, „wie es unser khlaines, Catholisches, verlaßnes Heissle (Häuslein) ergangen ist“, wie nämlich eine Rotte von Vöcklamarkt her gekommen, vor dem Pfarrhof in Seewalchen Drohrufe gegen den Pfarrer und die „Babisten“ ausgestoßen, dann aber im Pfarrhof in Schörfling alles ausgeraubt habe. Dann meldet derselbe Pfarrer dem Landeshauptmann über die Calumnien, die sich der Litzlbergerische Prädicant Cyriacus in seinen Predigten erlaube. (Ohne Datum.)&lt;br /&gt;
Simon Engl muss daraufhin den Prädikanten auf den 5. August 1621 nach Linz zur Verantwortung verschaffen und das bisher gehaltene Exercitium, das heißt, den öffentlichen Gottesdienst in der lutherischen Kirche, ab- und einstellen. (Statthalterei-Befehl vom 23. Juli 1621.)&lt;br /&gt;
Am 23. Juni 1624 beklagt sich Abt Ulrich der Statthalterei gegenüber, das Verbot vor drei Jahren habe nichts geholfen, die so schöne uralte Kirche (in Seewalchen) stehe leer und ganz öde, und entgegen sei alle Sonn- und Feiertage das Schloss Litzlberg so voll Volkes mit Bürgern und Bauern und es sei ein solches Gedränge, dass etliche Personen gar schwach und ohnmächtig werden, indem mehrer als auf eine ganze Meile Wegs sowohl zu Land als über den Attersee her der Zulauf sei, also dass seine Kirche (zu Seewalchen) von einigen Pfarrkindern nicht besucht werde.&lt;br /&gt;
Der Schluss dieses Satzes lautet nun bedeutend schwächer als der Anfang und unter dem folgenden Besitzer dürfte dieser öffentliche Gottesdienst in Litzlberg aufgehört haben. Am 10. Juni 1656 berichtet der neue Besitzer Johann Christoph Staindl an den Abt Michael Trometer, er habe eine uralte, aber durch die bishero geweste lutherische Englische Freundschaft ganz destruierte Kapelle im Schloss, außerhalb gleich nächst des alten Mayrhofs eine von gedachten Englischen vor etlich und 40 Jahren, vermeintlich auf deren Namen und Stammen zur Erbbegräbnis, erbaute lutherische Kirche vorgefunden. Staindl bittet den Abt um ein portatile für die Schlosskapelle und dass die lutherische Kirche geweiht werde, damit der Name „lutherische Kirche“ verschwinde.&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich, dass die Kapelle im Schloss nicht zu lutherischem Gottesdienst verwendet wird, sondern unbenützt bleibt und unter dieser Vernachlässigung schwer gelitten hat. Die Sache kommt vor das Ordinariat in Passau, von wo aus am 27. Oktober 1656 in der Schlosskapelle ein portatile und die Feier der heiligen Messe bewilligt, eine neuerliche Benediktion der Kapelle aber nicht verlangt wird.&lt;br /&gt;
Bezüglich der Schlosskapelle berichtet Abt Michael Trometer am 14. September 1656 an das Ordinariat in Passau, sie sei ein uraltes, ad solum divinum cultum dedicatum atque ab ipso Ordinario designatum Oratorium, dass also nicht zu zweifeln, in solcher Kapelle sei super altari portatili celebriert worden. Auch sei vorher das Gewölbe mit katholischen Figuren übermalt gewesen, jetzt aber überweißt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Wegkreuz beim Amtshof===&lt;br /&gt;
Das Kreuz befand sich beim Amtshof im Kapellenweg 4 – 6. Erhalterin war Frau Gertrude Tymcio. Es stand genau an der Kreuzung Kapellenweg / Seyrlstraße und wurde von zwei mächtigen Bäumen flankiert, die heute noch stehen. Entfernt wurde es, als ein Hydrant an diese Stelle gesetzt wurde. Es wird als ein relativ baufälliges Kreuz mit einem Metall-Jesus darauf und einem Metall-Rundbogen über dem Kreuz beschrieben. &lt;br /&gt;
Die Stelle diente und dient als Fronleichnamsprozessions-Station. Gegenüber dem Amtshof befindet sich ein altes Holzhaus mit einem großen Holz-Christus darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kapelle im Amtshof===&lt;br /&gt;
Aus dem Stift Michaelbeuern arbeiteten seit jeher zwei Personen in Seewalchen am Attersee. Dabei handelte es sich einerseits um den Pfarrer und andererseits um den Amthofverwalter. Hin und wieder wurden beide Ämter jedoch auch beide Ämter in Personalunion geführt. Die Hauskapelle im Amtshof wurde 1773 eingerichtet. Am 28. Juli 1788 bekam Amthofverwalter Pater Placidus Schwalb vom Konsistorium in Linz die Erlaubnis, im Fall der Unpässlichkeit in der Kapelle des Amthofes die heilige Messe zu lesen. Diese Erlaubnis wurde ihm 1791 und 1800 erneuert. Im Dekret 1791 wurde diese Erlaubnis auch dem Abte, den Mitbrüdern und anderen durchreisenden Priestern gegeben, wenn sie in der Pfarrkirche nicht leicht zelebrieren konnten. Am 26. April 1841 wurde die Bewilligung dem Pfarrer und Amthofverwalter Pater Benedikt Nachtrab erteilt, jedoch nur für die Werktage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Naturdenkmal Ulme mit dem Marienbild=== &lt;br /&gt;
Die Ulme mit dem Marienbild befand sich an der Kreuzung von der Doktor-Rudolf-Schuh-Straße und dem Schulweg auf einer kleinen Verkehrsinsel in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
Der Baum sah bereits um die Jahrtausendwende nicht mehr besonders gesund aus. Es wurde noch eine fünfstellige Schillingsumme Pflegegeld in die kranke Ulme investiert, bevor sie vom „Salzkammergut-Baumservice” 2002 gefällt werden musste. &lt;br /&gt;
Das möglicherweise sympathischste Marienbild Seewalchens, auf dem eine einfache junge Frau zärtlich ein kleines Kind in ihren Armen hielt, zierte den Baum. &lt;br /&gt;
Im Zuge der Rekultivierung der Verkehrsinsel wurde ein neuer Baum gepflanzt. Im Kalender 2003 mit Aquarellen von Anton Schmoller ist die Ulme ebenfalls abgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begründung für die Unterschutzstellung am 5. März 1991 als Naturdenkmal 429:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Ulme verleiht ihrer Umgebung ein besonderes Gepräge, weiters ist ihre Existenz durch das landesweite Ulmensterben von hoher Bedeutung und eine Naturdenkmalerklärung jedenfalls gerechtfertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeleitet wurde das Verfahren vom Volksschuldirektor in Ruhe Josef Schuster und den Nachbarn bereits 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verschwundene Marterl entlang des Staudacher Kirchen- und Totenweges===&lt;br /&gt;
Der Staudacher Kirchen- und Totenweg führte quer über die Wiesen und Felder hinunter nach Steindorf und weiter nach Seewalchen am Attersee. Ein erstes Marterl gab es beim Haus Moser in Staudach. &lt;br /&gt;
Das zweite Marterl stand in Kemating jenseits des Baches, in Grublandnähe, am Wiesenrand der Familie Schimpl. Bezeichnet wurde es als das „Marterl ds´Wiasn”. Es führte der „Schdaudinga Kiraweg” daran vorbei, der auch als „Dådnweg” fungierte, da früher die Toten noch zu Hause aufgebahrt und erst später auf den Friedhof transportiert wurden.&lt;br /&gt;
Ein weiteres Marterl stand bei der Familie „Enser im Feld” in einer der Wiesen und war umgeben von drei Bäumen. Als die Bäume gefällt wurden, wurde das Marterl direkt beim Haus an einem Baum befestigt. Heute ist auch dieses Marterl verschwunden. Unbekannt ist auch, wem gedacht wurde. Herr Adolf Pachinger konnte sich im März 2003 noch an den Standplatz am Baum hinter dem Haus „Enser im Feld” erinnern, jedoch nicht mehr an das Aussehen oder an die Aufschrift der Gedenktafel. Auf jeden Fall &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;håd da Sebbmbaun Hauns, da Briaftråga, oiwei an Huad åwadau, wåun a vabeigaunga is.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 wurde auch der Baum gefällt, an dem das Marterl befestigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ortsbrunnen von Seewalchen am Attersee===&lt;br /&gt;
Ebenfalls ein Opfer der modernen Zeiten wurde der alte Ortsbrunnen von Seewalchen am Attersee, der älteren Gemeindebewohnern noch unter dem Namen „Döberl-Brunnen” bekannt ist. Abgebildet ist er unter anderem noch auf einem alten Aquarell von Herrn Anton Schmoller. Er befand sich mitten auf der heutigen Kreuzung zwischen dem „Koasa-Haus”, dem Pfarrhof und dem Geschäft der Roither Frieda, in dem sich heute die Bäckerei Oberndorfer befindet. Bei Grabungsarbeiten wurden jahrhundertealte hölzerne Rohre der alten Wasserleitung freigelegt. Sie sind heute im Büro der Wassergenossenschaft im Gemeindeamt ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzsäule / Linde in Roitham=== &lt;br /&gt;
Bis zumindest 1955 befand sich im Bereich dieser frei stehenden Linde zwischen Roitham und Neubrunn ein Dreifaltigkeitsbild. Die Bezeichnung für das Ensemble war „Kreuzsäule”. An dieser Säule führte der so genannte „Mühlenweg” von Kemating über Steindorf bis nach Siebenmühlen vorbei. Im Zuge des Neubaus des Güterweges verschwanden sowohl die Kreuzsäule als auch das Dreifaltigkeitsbild. An eine Wiedererrichtung der „Kreuzsäule” wird gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Marienbilder in Neißing===&lt;br /&gt;
In der Gegend um die heutige Bushaltestelle Neißing standen früher zwei Kirschbäume. Einen dieser Kirschbäume zierte ein Marienbild, das möglicherweise an einen verunglückten Eder – „Oigna” – aus Staudach erinnerte. &lt;br /&gt;
Mehrere Personen erzählten auch von einem Marterl unterhalb des Seewalchener Holzberges an der alten Straße kurz vor dem Transformator. An das Motiv und warum sich das Marterl dort befand, konnten aber auch sie sich nicht erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuz an der Straße in Neißing===&lt;br /&gt;
Gedacht wurde bis vor kurzem in Neißing auch noch dem bei einem Autounfall 1981 tödlich verunglückten Walter Aigner aus Seewalchen am Attersee. Der ARBÖ stellte bis vor einigen Jahren zu Allerheiligen an der Unfallstelle ein Holzkreuz und eine Lampe auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuz auf der Agerbrücke===&lt;br /&gt;
Auf der Brücke, die Seewalchen am Attersee mit Schörfling verbindet, befand sich bis 1972 ein Steinkreuz mit dem gekreuzigten Christus. Errichtet wurde das Kreuz 1915. Bis 1952 blickte Jesus über die Brücke auf den Attersee, als in diesem Jahr jedoch ein Gehsteg an der Brücke über die Ager gebaut wurde, musste auch das Kreuz von einer Brückenseite auf die andere und Jesus die Blickrichtung wechseln, da es als unstatthaft galt, hinter einer Heiligenstatue vorbei zu gehen. Als 1972 die Brücke neu errichtet wurde, wurden die bei Brückenneubauten vorgesehenen finanziellen Mittel für kulturelle Zwecke zur Errichtung des Flößerdenkmals verwendet, das jedoch auf Schörflinger Boden steht. Das Kreuz mit dem Gekreuzigten wurde im neuen Schörflinger Friedhof aufgestellt. Ein identes Steingusskreuz steht jedoch noch immer hinter dem Reitstall in Schörfling. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kapelle im Jungscharlager===&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 1969 war im Haus Ebetsberger das Mädchen-Jungscharlager „Segelboot“ untergebracht. Im Keller des Hauses befand sich in dieser Zeit auch eine Kapelle, in der sogar die Kommunion ausgeteilt werden durfte. Im Sommer wurde dort täglich eine Messe gelesen. Die Kapelle entstand auf Initiative des Herrn Gebetsberger, der ein Bruder des Hausbesitzers Mathias und in der Jugendseelsorge tätig war. Die Räumlichkeiten wurden gepachtet. Der Altar stand in der Ecke des rund 25 Quadratmeter großen Raumes hinter der heutigen Garage, die bunten Fenster sind heute noch erhalten. Heute wird der Raum als Abstellraum verwendet. Wegen des kleinen Raumes und der vielen Messteilnehmerinnen wurde die Luft sehr schnell schlecht und so manch junges Mädchen fiel in Ohnmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1954 berichtet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Einweihung und Eröffnung eines Jungscharheimes. Am Sonntag, dem 16. Mai, war die Eröffnung und Einweihung eines Mädchenjungscharheimes der Diözese Linz durch Diözesanfrauenseelsorger G. R. H. H. [= geistlicher Rat hochwürdigster Herr] Johann Gebetsberger. Das Heim ist das nächst dem Litzlberger Keller auf einer kleinen Anhöhe erbaute Auszugshaus des Statzbauer (Ebetsberger, Gerlham 14) [Starzbauer] Erlaubnis zur Asservation [= Aufbewahrunbg] im Jungscharheim auf fünf Jahre bis 1959: Es eignet sich vortrefflich zu diesem Zweck. Im Keller befindet sich die Kapelle. Mit Schreiben des Bischöflichen Ordinariates Linz vom 24. Juni 1954 hat die Kapelle Messlizenz und die Erlaubnis, das Allerheiligste aufzubewahren, vorausgesetzt, dass dort wenigstens einmal die heilige Messe gefeiert wird. Die Kapelle wurde zum Oratorium [= Betsaal / Hauskapelle] semipublicum erklärt. Diese Erlaubnis gilt bis 24. Juni 1959. Die Kapelle wurde von mir am Samstag, dem 3. Juli, in Abwesenheit des H. H. Konsistorialrates Dechant Göschlberger, der wegen einer großen Straßenverschüttung nicht kommen konnte, visitiert und benediziert. Das Tabernakel ist noch mit dem Altar zu verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kapelle der Familie Stigler in Kemating===&lt;br /&gt;
Bis zumindest 1901 ist eine Kapelle auf dem Anwesen Stigler verbürgt, die von der Familie eigenhändig aufgebaut wurde. 2008 sind von der Kapelle nur noch das Pflaster und die Umrisse des Eingangs im Hof erhalten. Die Kapelle war von der Straßenseite aus betretbar. Als kleine Entschädigung und Erinnerung wurde anstatt der Kapelle in einem Zimmer im ersten Stock eine zirka einen Meter hohe Lourdesgrotte aus Bimsstein angefertigt, die heute noch besteht. In der Grotte stehen eine Statue von Maria, die ihren Kopf zum Himmel hebt, und eine kleine Statue von Bernadette. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauskapelle des Christian Payr===&lt;br /&gt;
Es ist nur bekannt, dass der Papierer Christian Peyer in der Au in der Pfarre Seewalchen 1766 für seine Hauskapelle um die Messlizenz angesucht hat. Er konnte sie aber vom Bischof Leopold Ernst von Passau nicht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Totenkapelle im Friedhof von Seewalchen am Attersee===&lt;br /&gt;
Bischof Josef Domenikus von Passau verlieh 1732 für die Totenkapelle im Friedhof zu Seewalchen, nachdem Herr Pfarrer Anton Mohr von Schörfling die Kapelle für geeignet bezeichnet hatte, die Messlizenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27499</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27499"/>
		<updated>2013-10-28T14:32:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedenkstein bei der Autobahnunterführung Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, nach der Autobahnunterführung auf einer kleinen Grünfläche auf der rechten Seite und erinnert an den hier verunglückten Georg Gruber aus Steindorf.&lt;br /&gt;
Der einfache Stein mit einem Haken trägt die Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Georg / in schmerzlichem / Gedenken / 31. 1. 1991&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausheilige der Gemeinde Seewalchen am Attersee==&lt;br /&gt;
Als die Menschen noch nicht so sehr auf ihre eigene Allmacht vertrauten, war es auch in der Gemeinde Seewalchen am Attersee üblich, im Bereich der Eingangstür Statuen oder Bilder von Hausheiligen aufzustellen. Ihre primäre Aufgabe bestand darin, das Haus und seine Bewohner vor Unglück zu schützen. Als besonders mächtige Beschützer wurden Maria, Josef, Anton von Padua, Christophorus, Sebastian und natürlich Florian angesehen. &lt;br /&gt;
Heute gibt es nur mehr einige wenige Häuser im Gemeindegebiet, die einen Hausheiligen aufzuweisen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Über dem Pfarrhofeingang war bis zu dessen Renovierung in den 1990er-Jahren ein Bild des heiligen Christophorus aufgestellt. Gelegentlich befanden sich an dieser Stelle auch kleine Statuen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Früher wachte über das Schreiner-Häuschen an der Promenade eine Statue des heiligen Johannes, daher wurde das Haus manchmal auch als „Johannes-Häuschen” bezeichnet. Auf sich selbst passte Johannes weniger auf, er wurde gestohlen.&lt;br /&gt;
•	Auch beim Haus Lenzenwöger in der Hauptstraße 10 wurde der Hausheilige gestohlen, daher darf die Statue des heutigen heiligen Antonius nur mehr hinter einem Gitter über die Geschicke des Hauses wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Auch das Haus am Waldweg 5, das mittlerweile abgetragen und durch einen Neubau von Diplomingenieur Bechmann ersetzt wurde, war mit einer Heiligenstatue versehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Im Zuge der Errichtung eines Gehsteiges entlang des Eislaufplatzes entstand Mitte der 1980er-Jahre beim so genannten „Stallinger Stadl” ein Durchgang. Auf Vorschlag des Bürgermeisters Josef Limberger wurde der Bogen des Durchgangs mit einer Nische versehen, um darin eine Statue aufzustellen. Da die Vertiefung sehr flach ausgefallen ist, ist auch die Statue des heiligen Jakobus des Älteren flach. Der Apostel weist zwar die für seine Profession üblichen Merkmale Pilgerstab und Buch auf, Pilgerkappe und Pilgermuschel fehlen jedoch. Die Statue wurde von Johannes Colleselli geschnitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Ainwalchen== &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz in Ainwalchen, das auch als „Dåx‘n-Kreiz” bezeichnet wird, befindet sich zirka hundert Meter nach der Abbiegung von der Seewalchener Bezirksstraße in die Straße nach Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das mächtige Kreuz steht unter zwei noch mächtigeren Pappeln und ist umwachsen von Zedern und Buxbäumen. Da das Alter der Pappeln auf 150 bis 200 Jahre geschätzt wird, dürfte das Kreuz zumindest ebenso alt sein. Errichtet wurde es „eventuell aus Dankbarkeit”. &lt;br /&gt;
Dramaturgisch gekonnt dargestellt ist der aus der Komposition herausragende übergroße Dolch, der sich in das Herz Marias bohrt. Darüber findet sich ein unglücklich proportionierter Jesus am Kreuz. &lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An das Kreuz war / geschlagen unser Herr und Gott, / das / er hat sich selbst getragen, der uns / hilft aus aller Not. / Sei uns gnädig, / wenn wir sterben, gib uns Kraft / zum letzten Streit / mach uns / zu deinen Erben nach dem / Leben dieser Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz war früher alljährlich im Mai Ausgangspunkt für eine wöchentliche Maiandacht, die mit einer Bittprozession vom Kreuz zur Kematinger Kirche begann und in der Kirche mit dem „Råsngraunsbeddn” endete. Heutzutage gibt es nur mehr zwei Prozessionen, wobei die eine am Markustag und die andere am Dienstag zur Zeit der Bitttage stattfindet. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit dem Rundbogen wurde durch Herrn Rosner aus Timelkam 1988 restauriert und am Beginn der Markusprozession durch Pfarrer Smrcka gesegnet. &lt;br /&gt;
Erhalter des Denkmals ist die Familie Ebetsberger-Dachs in Ainwalchen, die es vorbildlich pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prozessionen in Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markusprozession am 25. April führt die Gläubigen von Ainwalchen nach Kemating in die Kematinger Kirche. Zu den drei Bitttagen, das sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, gehen Gläubige am Montag vom Litzlberger Kreuz zur Buchberger Kirche und am Dienstag vom Ainwalchener Kreuz in die Kematinger Kirche. Früher folgte noch ein Bittgang von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee nach Neubrunn. Diese Prozession wurde durch eine Messe in der Pfarrkirche abgelöst. Unter den Patern Gabriel und Leopold wurde jeweils am 1. Mai eine Wallfahrt von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee zur Pfarrkirche Attersee durchgeführt. Diese Wallfahrt, die bis 1986 durchgeführt wurde, dürfte jedoch eine viel längere Tradition in der Gemeinde gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1971 weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abänderung der Bittprozession. Über Vorschlag des bischöflichen Seelsorgeamtes wurden dies Jahr die Bittprozessionen in der Weise gehalten, dass am Bittsonntag sich die Teilnehmer in Ainwalchen versammelten, von wo die Prozession nach Kemating zog. Dort war Bittmesse. Die Beteiligung war recht gut. Ähnlich gestaltete sich die Feier am darauf folgenden Tag, am Dienstag. Statio war die Kapelle in Litzlberg. Die heilige Messe fand in der Filialkirche Buchberg statt. Die Beteiligung war nicht zahlreich, wohl aus dem Umstand, da ein Gewitter zu kommen droht. Am Mittwoch zog die Prozession nicht mehr, wie schon seit einer Reihe von fast zwanzig Jahren, nach Neubrunn, sondern bloß zur Kapelle nach Roitham. Nach Rückkehr war Gottesdienst (Eucharistiefeier) in der Kirche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1979 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bittprozession. Am 21 Mai 1979 war die Bittprozession von Ainwalchen nach Kemating. Teilnahme des indischen Bischofs George Mamalassery aus Tura, Garo Hills. Der Bischof predigte in der Kirche in Kemating in englischer Sprache. Die Übersetzung erfolgte durch den Sekretär Pater Stadler. Bischof Mamalassery war seit 25 Jahren mit Oberstudienrat Pitter über die Pax-Christi-Bewegung in Verbindung. Am 22. und am 23. Mai gab es dann die Bittprozessionen von Litzlberg nach Buchberg und von Roitham nach Seewalchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bild am Haus Kronreif in Ainwalchen==&lt;br /&gt;
Das Bild, das direkt auf den Verputz der Wand gemalt wurde, befindet sich am Haus Kronreif, Ainwalchen 11. Das „Schiendorfer-Haus” steht frei im Feld zwischen Neißing und Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen durch den Wald gehenden Wandersmann, der sich vor dem gekreuzigten Jesus verneigt. Laut Auskunft von Frau Maria Kronreif ist das Bild 2006 schon mindestens 58 Jahre an der Hauwand. Ein Jagdkollege ihres Schwiegervaters spendete es demselben. Ursprünglich zeigte das Bild das Gesicht eines alten Jägers, doch als Herr Bucar das Bild 1980 renovierte, bekam der gläubige Jäger ein jüngeres Gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kreuz im Baumer Holz==&lt;br /&gt;
Das Kreuz befindet sich im Baumer Holz an der rechten Straßenseite, kurz nach der Abbiegung in den Schotterweg nach Baum und Staudach.&lt;br /&gt;
Ein zirka 1,5 Meter großes, einfaches Holzkreuz mit der Aufschrift „20 Rass Hubert 02“ steht inmitten von Bäumen am Straßenrand. Auf dem Boden stehen einige Kerzen und ein Blumenstock. Am Kreuz ist ein Totenbild mit folgendem Text befestigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken / an Herrn / Hubert Raß / Drucker / St. Georgen i. Attg. / Kogl 18 / welcher am Samstag, / den 7. Sept. 2002 / plötzlich und unerwartet / durch einen Verkehrsunfall / im 38. Lebensjahr / von uns gegangen ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine ausgeliehene „schwere Maschin’”, die den Hubert an jenem schönen Frühherbsttag diesen knappen Kilometer vom Kematinger Fischteich in das Jenseits brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Vöcklabrucker Rundschau vom 12. September weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Leih-Motorrad in den Tod gerast. Unfall: 37jähriger starb bei Spritztour. Tödlich endete eine Spritztour mit einem geliehenen Motorrad für einen 37jährigen Drucker aus St. Georgen. Der Mann hatte sich von seinem Freund dessen Motorrad ausgeliehen und war damit von der Ortschaft Kemating, Gemeinde Seewalchen, in Richtung St. Georgen gefahren. Etwa 500 Meter von Kemating entfernt kam der St. Georgener vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer lang-gezogenen Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 2007 befand sich an der Stelle des bedachten Holzkreuzes ein einfaches Birkenholzkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Staudach==&lt;br /&gt;
Das Marterl steht rund hundert Meter hinter dem „Krüki-Haus” in der Ortschaft Staudach 7 an der Kreuzung der längst vergessenen Salzstraße und der ehemaligen Römerstraße. &lt;br /&gt;
Ursprung und Anlass der Errichtung dieses Marterls, das jeden Herbst weggenommen und Anfang Mai wieder aufgestellt wird, sind leider unbekannt, da die beiden Hausbewohner eingeheiratet haben. &lt;br /&gt;
Das Bild des Marterls wurde 1990 und 1998 von Direktor Wimmer von der Lenzing Aktiengesellschaft restauriert und zeigt Maria im blauen Umhang und im roten Tuch. Sie befindet sich auf einer Wiese, im Hintergrund ist der Schafberg erkennbar. Das Originalmotiv wurde übermalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der alte Salzweg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man vor dem Haus steht, sieht man auf der anderen Straßenseite drei Birken, an denen ehemals der Salzweg vorbeiführte. Er verlief von der Anlegestelle Litzlberg über Ainwalchen, weiter über die „Schümpi-Bruck” mit dem „Schümpi-Büd”, durch die heute zugeschüttete Hohlgasse bei diesen drei Birken und rechts am Haus vorbei. &lt;br /&gt;
Herr Johann Eicher vertritt die Meinung, dass es sich dabei nicht um den alten Salz-, sondern um den Kirchen- oder Totenweg handelt, der von Seewalchen am Attersee über Staudach, Baum, Brandham und Rubensdorf verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holzbild in Steindorf==&lt;br /&gt;
Ein Holzbild am Haus Steindorf 35 zeigt den heiligen Josef bei der Holzbearbeitung. Das Bild wurde von Herrn Andorfer gemalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feldkreuz in Kraims==&lt;br /&gt;
Ein rund drei Meter großes Holzkreuz befindet sich am Wirtschaftsgebäude der Familie Schwarzenlander in Kraims 12. &lt;br /&gt;
Sowohl ursprünglicher Standort als auch Zeit und Grund der Errichtung dieses einfachen, schwarzen Kreuzes sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Haidach==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich in der Ortschaft Haidach an der Abzweigung zum Hohlweg.&lt;br /&gt;
Die interessanteste Christusdarstellung Seewalchens zeigt einen jungen kräftigen Mann, der seinen Blick demutsvoll zu Boden gesenkt hat und wie erstarrt in seinem Schmerz zu verharren scheint. Den Kopf zieren eine Dornenkrone, ein Vollbart und lange Haare. Darüber befindet sich ein Schild mit der Aufschrift „INRI”. Um seine Hüfte windet sich ein Tuch, zu seinen Füßen wachsen Blumen. Die Stellen an den Händen und Füßen, durch die die Nägel geschlagen worden sind, sind laut Chi-Gong Zentren für die Aufnahme von Lebensenergie.&lt;br /&gt;
Das Kreuz hat „de oid Bedan Res” aus Lenzing für einen hier tödlich verunglückten ungarischen Soldaten aufstellen lassen. Der Soldat war mit einer Fuhre Kalkstein Richtung Lenzing unterwegs, als Regen einsetzte, der Kalk zu brennen anfing und der namenlose Ungar ebenfalls verbrannte. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz wurde kurz nach der Jahrtausendwende von der Dorfgemeinschaft Haidach erneuert, wobei die Erlöse eines Dorffestes zur Restaurierung der Jesus-Figur verwendet wurden. Die neuerliche Einweihung erfolgte am 18. Mai 2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Gedenkstein „30 Jahre Rosenau”==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein aus Kalkstein stammt aus dem Höllengebirge und wurde anlässlich der Feier „30 Jahre Rosenau” am 29. Juni 1986 am Pfarrer-Mathias-Schuster-Platz in der Rosenau aufgestellt. &lt;br /&gt;
Der Stein wurde von Josef Gattinger organisiert, der zu diesem Zwecke den Oberforstrat Hofinger von den Bundesforsten Steinbach kontaktierte. Gemeinsam stiegen sie in die Aurachkar-Abbrüche hinter Steinbach, aus denen sich die Bundesforste mit Schotter für ihre Forststraßen versorgen. Ein Bagger legte einige Findlinge in einer Reihe auf, der ausgewählte Stein von vier bis fünf Tonnen hat am Anfang „goa nix gleichgschaud”. Es wurde vor der Rosenauer Kirche ein Kubikmeter Erdmaterial weggeschafft, die Grube mit Beton ausgefüllt und der weiße Stein aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorne trägt der Stein folgende Aufschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Vertrauen auf Gott / erfolgte auf freiem Feld / unter Pfr. Mathias Schuster / 1956 / der Siedlungsbeginn von / Rosenau. / 1957 / der Baubeginn / unserer evangelischen / Gnadenkirche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinten trägt der Stein die Aufschrift&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die auf den Herrn vertrauen / kriegen neue Kraft!” / Jes. 40.31 / 1956 – 30 Jahre Rosenau – 1986 / Aus tiefster Dankbarkeit / wurde dieser Gedenkstein / von Erstsiedlern errichtet/ 29. 6. 1986 / KJG&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Zitat handelt es sich um einen Teil des Konfirmationsspruches von Josef Gattinger. Es ist Usus, evangelischen Konfirmanden einen Spruch aus der Bibel auf ihren Lebenswegen mitzugeben. &lt;br /&gt;
Auf der Hinterseite sieht man gut, wie der Gletscher diesen Stein glatt geschliffen hat. Heute ist der Stein nicht mehr weiß, sondern durch die Verwitterung grau geworden. Rund um den Stein führt ein Gehweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Vöcklabrucker Wochenspiegel berichtet am 24. Juli 1986&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkstein zum Jubiläum „30 Jahre Rosenau“ enthüllt. Genau vor dreißig Jahren wurde in Rosenau der Grundstein für eine neue Siedlung gelegt. Mit großer Unter¬stützung des jetzigen Ehrenbürgers der Gemeinde, Pfarrer Mathias Schuster, haben die zum Teil durch Kriegsereignisse schwer geprüften Menschen damals begonnen, eine neue Heimat aufzubauen. Bereits ein Jahr später haben die Siedler mit dem Bau ihrer Gnadenkirche angefangen, die nun der Mittelpunkt der evangelischen Pfarrgemeinde Lenzing – Seewalchen – Kammer geworden ist. Zum Gedenken an dieses Ereignis veranstalteten die Rosenauer kürzlich ein Dorffest. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten enthüllten Bürgermeister Limberger und Josef Gattinger einen Gedenkstein, der nun den Kirchenvorplatz ziert. Josef Gattinger dankte Seniorpfarrer Schuster im Namen aller Rosenauer Siedler für die großen Mühen rund um den Aufbau des Dortes — musikalisch mitgestaltet wurde das Fest vom Transylvania-Chor aus Kanada, der im Rahmen einer Konzertreise auch in Rosenau Station gemacht hatte. Die Sänger wurden bereits am 28. 6. von der Musikkapelle feierlich empfangen. Das Konzert am 29. 6. im Kultursaal unter dem Motto „Lieder der Völker“ riss die Zuhörer zu wahren Beifallsstürmen hin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofskapelle in der Rosenau==&lt;br /&gt;
Die Kapelle befindet sich im Friedhof in der Rosenau. Sie ist ein Teil der Leichenhalle, die nicht immer geöffnet ist. &lt;br /&gt;
Die Einweihung der Kapelle erfolgte am 29. August 1965 gemeinsam mit dem Friedhof.&lt;br /&gt;
Am 17. September 1964 beschloss das Presbyterium Kauf eines in der Rosenau liegenden Grundes von 4.592 Quadratmetern, um darauf einen kircheneigenen Friedhof zur errichten. Der Seewalchener Architekt Karl Cabec übernahm die Planung der Wege und die Gräbereinteilung. Er entwarf auch  die Friedhofskapelle – und das alles nur gegen ein Anerkennungshonorar.&lt;br /&gt;
Am 5. August 1965 traf das westfälische Aufbau-Lager ein, das in einem dreiwöchigen Einsatz die 357 Meter lange Friedhofsmauer baute. Die Gemeindeglieder trugen den Mauerputz auf, das Wasser wurde zugeleitet und der Brunnen mit Natursteinen vermauert. Am 29. August 1965 erfolgte die Einweihung des Friedhofes und der Friedhofskapelle durch Senior Neumayr. Am 21. November 1965, dem Ewigkeitssonntag, fand die erste Totenfeier auf dem neuen Friedhof statt. Eine Broschüre vermerkt: „Mit großer Genugtuung [konnten wir] die erste Totenfeier auf unserem schön gelegenen Friedhof halten.“&lt;br /&gt;
2004 wurde die Friedhofskapelle erstmals renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebeskreuze in Reichersberg und Neubrunn==&lt;br /&gt;
Ein Kreuz befindet sich auf dem Anwesen der Familie Baumgartinger in Reichersberg 1, das andere Kreuz steht auf dem Grund der Familie Huemer in der Lacherwiese 22.&lt;br /&gt;
Die beiden einfachen blau-weißen Kreuze aus Holz und Metall sind jeweils 7,38 Meter hoch, blicken nach Süden und sind in der Nacht beleuchtet. Die Errichter der Kreuze wollen damit an den Kreuzestod Jesu erinnern, Zeugnis ablegen für ihren Glauben und Spaziergänger zum Gebet einladen. Versucht wird mit diesen Kreuzen auch ein Anknüpfen an alte Traditionen in Form der Weg- und Feldkreuze, die in unserer Zeit fast gänzlich aus unserer Kulturlandschaft verschwunden sind. Die Einweihung beider Kreuze erfolgte im Frühjahr 2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Ich bin nichts”&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
„Je ne suis rien - JNSR” ist der Name, den die Seherin aus Grenoble von Jesus Christus erhielt. In zehn Büchern sind die Botschaften, die sie von Jesus erhalten hat, nachzulesen. Laut JNSR ist die Errichtung von „Liebeskreuzen” der ausdrückliche Wunsch Jesus’. Die Höhe von 7,38 Meter entspricht einem Hundertstel der Höhe des Kreuzigungsberges Golgatha. Die Kreuze müssen als Warnung und Einladung in der Nacht leuchten, die Farben symbolisieren Maria. Ein immer gleiches Gebet, täglich und weltweit an derartigen Kreuzen gesprochen, soll die Wiedergeburt Christi beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Reichersberg==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet auf dem Anwesen des „Schirl-Bauernhofes” der Familie Baumgartinger in Reichersberg 1. Von Kraims kommend, biegt man hinter dem Haus in den Feldweg ein und folgt diesem rund 300 Meter in die Niederung bis zu einem jungen Baum am Bachrand. &lt;br /&gt;
Der auf drei Pflöcken stehende Bildstock aus Holz ist der Nachfolger für ein Marienbild, das ursprünglich beim Baum hinter dem Bildstock befestigt war. &lt;br /&gt;
Das Besondere am Bildstock ist die im Holzdach eingebaute Solarzelle, die die Beleuchtung des Andachtsbildes in der Nacht mit Strom versorgt. In der Adventszeit erstrahlt ein Bild der heiligen Familie, während der Fastenzeit ist es eine Darstellung des leidenden Jesus und für den Rest des Jahres „bewohnt” der auferstandene Herr das kleine Häuschen, das zum Meditieren und Beten geradezu einlädt.&lt;br /&gt;
Der Bildstock ist ein Geschenk der Eltern zur Hochzeit ihres Sohnes Josef mit Andrea Sieberer-Kefer im Jahre 2000 und trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gott / schütze unsere Familie / Josef und Andrea / Baumgartinger / 2000&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nicht mehr existierende Kleindenkmäler== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Marterl von Litzlberg===&lt;br /&gt;
Im Zuge der Recherchen für das Buch „Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee“ wurde von Frau Anna Höllwerth darauf aufmerksam gemacht, dass vor langer Zeit im Bereich des Litzlberger Kreuzes beim „Wågna Hias” ein Marterl gehangen habe. Erinnert wurde an ein Unglück am 4. Juli 1929, bei dem die Wagnermeistertochter, Frau Juliana Gebetsroider, während eines Sturmes beim Litzlberger Anlegesteg vom umkippenden Boot in den See gestürzt und ertrunken war. &lt;br /&gt;
Das einfache Marterl aus Holz mit einer Eisenplatte für das Bild, das an einem Birnbaum befestigt war, wurde zwischen 1980 und 1990 entfernt, da der alterschwache Baum umgeschnitten werden musste. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen der Familie Gebetsroider ergaben, dass sich das Bild im Schuppen der Familie Weißhaar befindet. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigte ursprünglich ein Boot auf einem windzerfurchten See, über dem die Mutter Gottes schwebte. Heute sind nur mehr die Umrisse der Mutter Gottes erkennbar, der Rest des Bildes ist verblasst. An eine Restaurierung oder Wiederaufstellung des Marterls wird gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Sage von der Kapelle auf der Fleischhackerwiese===&lt;br /&gt;
Auf der Fleischhackerwiese zwischen Seewalchen und Steindorf (ungefähr dort, wo sich heute die Autobahn befindet) war eine sumpfige Stelle, wo einst eine schöne Kapelle gestanden sein soll. Einmal hatte es lange geregnet und die Ernte war gefährdet. Die Leute beteten und opferten, aber Gott erhörte sie nicht. Da schimpften sie gegen den Schöpfer und in ihrem Zorn beschlossen sie, Satan um Hilfe zu rufen. Sie gingen in die Kapelle, verspotteten dort Gott, höhnten ihn und riefen: „Wenn du es nimmer kannst, so hilft uns halt der Teufel!”. Kaum gesprochen, umzuckten fahlgelbe Blitze das Kapellchen, brausend fuhr ein Windstoß daher und ein furchtbarer Donnerschlag erschütterte die Wände. Die Erde tat sich auf. Schwefelflammen loderten empor und Luzifer stieß höllisch lachend seine Beute in das ewige Feuer. Die Kapelle versank in die Erde. [Quelle: Sagen und Märchen vom Attersee, Erich Weidinger, Edition Anteros, Seewalchen 1995]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Evangelische Kirche von Litzlberg===&lt;br /&gt;
Wenn man vor knapp 400 Jahren vom Litzlberger Kreuz Richtung Gerlham gefahren wäre, so würde man auf der rechten Straßenseite keine Häuser, sondern die evangelische Kirche von Litzlberg erblickt haben. Herr August Mayer schreibt im Gemeindebrief der evangelischen Gemeinde 2003:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[...] Der Bau der protestantischen Kirche in Litzlberg erfolgte im Jahr 1615, deren Bestand ist bis 1656 nachgewiesen. Auf dem bekannten Bild von Merian dem Älteren, „Schörffling sampt der Grafschaft Cammer an dem Adersee”, 1649, das topografisch genau ist, kann man das Predigthaus mit dem Turm erkennen. [...] Obwohl der Abt Ulrich Hofbauer Einspruch erhebt, lässt Simon Engl [evangelischer Besitzer des Edelsitzes Litzlberg] 1615 außerhalb des Schlosses eine lutherische Kirche erbauen und macht sie zur Pfarre. [...] Am 10. Juni 1656 schreibt der neue Besitzer von Litzlberg, Johann Christoph Staindl, an den Abt Michael Trometer, „dass die beim alten Meierhof befindliche sogenannte ´lutherische Kirche´ geweiht werde, damit dieser Name endlich verschwinde”. Vom bischöflichen Ordinariat wird dem Abt die Gewalt erteilt, die lutherische Kirche abzubrechen. Bei den 1981/82 durchgeführten Nachforschungen konnte das Grundstück mit den Vegetationsveränderungen noch erkennbaren Fundamentlinien fotografiert werden. Vom ehemaligen Grundstücksbetreuer, Herrn Johann Reiter, wurde von einer vor Jahren ausgegrabenen eisernen Türe und abtransportierten Steinresten berichtet. Die Parzelle wurde in der Zwischenzeit 20 bis 50 Zentimeter mit Aushubresten überdeckt. Fundamentreste, wenn solche noch vorhanden waren, wurden dadurch vermutlich nicht zerstört.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die evangelische Kapelle und die Kirche in Litzlberg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Simon Engl, der die Herrschaft „Lützelberg” inne hatte, hatte im Schloss eine Kapelle. Er ließ aber nicht nur bloß in der Schlosskapelle lutherischen Gottesdienst halten, sondern baut gegen die Einsprüche des Abtes Ulrich Hofbauer außer dem Schloss, nächst dem Mayrhof, eine lutherische Kirche (genannt Predigthaus) im Jahre 1615, und verantwortet sich vor dem Landeshauptmann Wihelm von und zu Volckherstorff dahin, dass er den Bau, den er fälschlich bloß eine Schlosskapelle nennt, in seiner Hofmarch aufführe, wozu er kraft Kaiserlicher Concession, Resolution und Attestation berechtigt sei. Er stellte für die Kirche einen protestantischen Prediger ein. Da in der Region Salzburg die neue Lehre unter Strafe verboten war, kamen in diesen Jahren die Leute aus den salzburgischen Tälern, zum Schein eine Wallfahrt nach Sankt Wolfgang machend, nach Litzlberg zum Gottesdienst. &lt;br /&gt;
Am 7. September 1620 berichtet Pfarrer Johannes Michl dem Abte, „wie es unser khlaines, Catholisches, verlaßnes Heissle (Häuslein) ergangen ist“, wie nämlich eine Rotte von Vöcklamarkt her gekommen, vor dem Pfarrhof in Seewalchen Drohrufe gegen den Pfarrer und die „Babisten“ ausgestoßen, dann aber im Pfarrhof in Schörfling alles ausgeraubt habe. Dann meldet derselbe Pfarrer dem Landeshauptmann über die Calumnien, die sich der Litzlbergerische Prädicant Cyriacus in seinen Predigten erlaube. (Ohne Datum.)&lt;br /&gt;
Simon Engl muss daraufhin den Prädikanten auf den 5. August 1621 nach Linz zur Verantwortung verschaffen und das bisher gehaltene Exercitium, das heißt, den öffentlichen Gottesdienst in der lutherischen Kirche, ab- und einstellen. (Statthalterei-Befehl vom 23. Juli 1621.)&lt;br /&gt;
Am 23. Juni 1624 beklagt sich Abt Ulrich der Statthalterei gegenüber, das Verbot vor drei Jahren habe nichts geholfen, die so schöne uralte Kirche (in Seewalchen) stehe leer und ganz öde, und entgegen sei alle Sonn- und Feiertage das Schloss Litzlberg so voll Volkes mit Bürgern und Bauern und es sei ein solches Gedränge, dass etliche Personen gar schwach und ohnmächtig werden, indem mehrer als auf eine ganze Meile Wegs sowohl zu Land als über den Attersee her der Zulauf sei, also dass seine Kirche (zu Seewalchen) von einigen Pfarrkindern nicht besucht werde.&lt;br /&gt;
Der Schluss dieses Satzes lautet nun bedeutend schwächer als der Anfang und unter dem folgenden Besitzer dürfte dieser öffentliche Gottesdienst in Litzlberg aufgehört haben. Am 10. Juni 1656 berichtet der neue Besitzer Johann Christoph Staindl an den Abt Michael Trometer, er habe eine uralte, aber durch die bishero geweste lutherische Englische Freundschaft ganz destruierte Kapelle im Schloss, außerhalb gleich nächst des alten Mayrhofs eine von gedachten Englischen vor etlich und 40 Jahren, vermeintlich auf deren Namen und Stammen zur Erbbegräbnis, erbaute lutherische Kirche vorgefunden. Staindl bittet den Abt um ein portatile für die Schlosskapelle und dass die lutherische Kirche geweiht werde, damit der Name „lutherische Kirche“ verschwinde.&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich, dass die Kapelle im Schloss nicht zu lutherischem Gottesdienst verwendet wird, sondern unbenützt bleibt und unter dieser Vernachlässigung schwer gelitten hat. Die Sache kommt vor das Ordinariat in Passau, von wo aus am 27. Oktober 1656 in der Schlosskapelle ein portatile und die Feier der heiligen Messe bewilligt, eine neuerliche Benediktion der Kapelle aber nicht verlangt wird.&lt;br /&gt;
Bezüglich der Schlosskapelle berichtet Abt Michael Trometer am 14. September 1656 an das Ordinariat in Passau, sie sei ein uraltes, ad solum divinum cultum dedicatum atque ab ipso Ordinario designatum Oratorium, dass also nicht zu zweifeln, in solcher Kapelle sei super altari portatili celebriert worden. Auch sei vorher das Gewölbe mit katholischen Figuren übermalt gewesen, jetzt aber überweißt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Wegkreuz beim Amtshof===&lt;br /&gt;
Das Kreuz befand sich beim Amtshof im Kapellenweg 4 – 6. Erhalterin war Frau Gertrude Tymcio. Es stand genau an der Kreuzung Kapellenweg / Seyrlstraße und wurde von zwei mächtigen Bäumen flankiert, die heute noch stehen. Entfernt wurde es, als ein Hydrant an diese Stelle gesetzt wurde. Es wird als ein relativ baufälliges Kreuz mit einem Metall-Jesus darauf und einem Metall-Rundbogen über dem Kreuz beschrieben. &lt;br /&gt;
Die Stelle diente und dient als Fronleichnamsprozessions-Station. Gegenüber dem Amtshof befindet sich ein altes Holzhaus mit einem großen Holz-Christus darauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Kapelle im Amtshof===&lt;br /&gt;
Aus dem Stift Michaelbeuern arbeiteten seit jeher zwei Personen in Seewalchen am Attersee. Dabei handelte es sich einerseits um den Pfarrer und andererseits um den Amthofverwalter. Hin und wieder wurden beide Ämter jedoch auch beide Ämter in Personalunion geführt. Die Hauskapelle im Amtshof wurde 1773 eingerichtet. Am 28. Juli 1788 bekam Amthofverwalter Pater Placidus Schwalb vom Konsistorium in Linz die Erlaubnis, im Fall der Unpässlichkeit in der Kapelle des Amthofes die heilige Messe zu lesen. Diese Erlaubnis wurde ihm 1791 und 1800 erneuert. Im Dekret 1791 wurde diese Erlaubnis auch dem Abte, den Mitbrüdern und anderen durchreisenden Priestern gegeben, wenn sie in der Pfarrkirche nicht leicht zelebrieren konnten. Am 26. April 1841 wurde die Bewilligung dem Pfarrer und Amthofverwalter Pater Benedikt Nachtrab erteilt, jedoch nur für die Werktage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Naturdenkmal Ulme mit dem Marienbild=== &lt;br /&gt;
Die Ulme mit dem Marienbild befand sich an der Kreuzung von der Doktor-Rudolf-Schuh-Straße und dem Schulweg auf einer kleinen Verkehrsinsel in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
Der Baum sah bereits um die Jahrtausendwende nicht mehr besonders gesund aus. Es wurde noch eine fünfstellige Schillingsumme Pflegegeld in die kranke Ulme investiert, bevor sie vom „Salzkammergut-Baumservice” 2002 gefällt werden musste. &lt;br /&gt;
Das möglicherweise sympathischste Marienbild Seewalchens, auf dem eine einfache junge Frau zärtlich ein kleines Kind in ihren Armen hielt, zierte den Baum. &lt;br /&gt;
Im Zuge der Rekultivierung der Verkehrsinsel wurde ein neuer Baum gepflanzt. Im Kalender 2003 mit Aquarellen von Anton Schmoller ist die Ulme ebenfalls abgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begründung für die Unterschutzstellung am 5. März 1991 als Naturdenkmal 429:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Ulme verleiht ihrer Umgebung ein besonderes Gepräge, weiters ist ihre Existenz durch das landesweite Ulmensterben von hoher Bedeutung und eine Naturdenkmalerklärung jedenfalls gerechtfertigt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeleitet wurde das Verfahren vom Volksschuldirektor in Ruhe Josef Schuster und den Nachbarn bereits 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verschwundene Marterl entlang des Staudacher Kirchen- und Totenweges===&lt;br /&gt;
Der Staudacher Kirchen- und Totenweg führte quer über die Wiesen und Felder hinunter nach Steindorf und weiter nach Seewalchen am Attersee. Ein erstes Marterl gab es beim Haus Moser in Staudach. &lt;br /&gt;
Das zweite Marterl stand in Kemating jenseits des Baches, in Grublandnähe, am Wiesenrand der Familie Schimpl. Bezeichnet wurde es als das „Marterl ds´Wiasn”. Es führte der „Schdaudinga Kiraweg” daran vorbei, der auch als „Dådnweg” fungierte, da früher die Toten noch zu Hause aufgebahrt und erst später auf den Friedhof transportiert wurden.&lt;br /&gt;
Ein weiteres Marterl stand bei der Familie „Enser im Feld” in einer der Wiesen und war umgeben von drei Bäumen. Als die Bäume gefällt wurden, wurde das Marterl direkt beim Haus an einem Baum befestigt. Heute ist auch dieses Marterl verschwunden. Unbekannt ist auch, wem gedacht wurde. Herr Adolf Pachinger konnte sich im März 2003 noch an den Standplatz am Baum hinter dem Haus „Enser im Feld” erinnern, jedoch nicht mehr an das Aussehen oder an die Aufschrift der Gedenktafel. Auf jeden Fall &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;håd da Sebbmbaun Hauns, da Briaftråga, oiwei an Huad åwadau, wåun a vabeigaunga is.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2000 wurde auch der Baum gefällt, an dem das Marterl befestigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ortsbrunnen von Seewalchen am Attersee===&lt;br /&gt;
Ebenfalls ein Opfer der modernen Zeiten wurde der alte Ortsbrunnen von Seewalchen am Attersee, der älteren Gemeindebewohnern noch unter dem Namen „Döberl-Brunnen” bekannt ist. Abgebildet ist er unter anderem noch auf einem alten Aquarell von Herrn Anton Schmoller. Er befand sich mitten auf der heutigen Kreuzung zwischen dem „Koasa-Haus”, dem Pfarrhof und dem Geschäft der Roither Frieda, in dem sich heute die Bäckerei Oberndorfer befindet. Bei Grabungsarbeiten wurden jahrhundertealte hölzerne Rohre der alten Wasserleitung freigelegt. Sie sind heute im Büro der Wassergenossenschaft im Gemeindeamt ausgestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuzsäule / Linde in Roitham=== &lt;br /&gt;
Bis zumindest 1955 befand sich im Bereich dieser frei stehenden Linde zwischen Roitham und Neubrunn ein Dreifaltigkeitsbild. Die Bezeichnung für das Ensemble war „Kreuzsäule”. An dieser Säule führte der so genannte „Mühlenweg” von Kemating über Steindorf bis nach Siebenmühlen vorbei. Im Zuge des Neubaus des Güterweges verschwanden sowohl die Kreuzsäule als auch das Dreifaltigkeitsbild. An eine Wiedererrichtung der „Kreuzsäule” wird gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Marienbilder in Neißing===&lt;br /&gt;
In der Gegend um die heutige Bushaltestelle Neißing standen früher zwei Kirschbäume. Einen dieser Kirschbäume zierte ein Marienbild, das möglicherweise an einen verunglückten Eder – „Oigna” – aus Staudach erinnerte. &lt;br /&gt;
Mehrere Personen erzählten auch von einem Marterl unterhalb des Seewalchener Holzberges an der alten Straße kurz vor dem Transformator. An das Motiv und warum sich das Marterl dort befand, konnten aber auch sie sich nicht erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuz an der Straße in Neißing===&lt;br /&gt;
Gedacht wurde bis vor kurzem in Neißing auch noch dem bei einem Autounfall 1981 tödlich verunglückten Walter Aigner aus Seewalchen am Attersee. Der ARBÖ stellte bis vor einigen Jahren zu Allerheiligen an der Unfallstelle ein Holzkreuz und eine Lampe auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreuz auf der Agerbrücke===&lt;br /&gt;
Auf der Brücke, die Seewalchen am Attersee mit Schörfling verbindet, befand sich bis 1972 ein Steinkreuz mit dem gekreuzigten Christus. Errichtet wurde das Kreuz 1915. Bis 1952 blickte Jesus über die Brücke auf den Attersee, als in diesem Jahr jedoch ein Gehsteg an der Brücke über die Ager gebaut wurde, musste auch das Kreuz von einer Brückenseite auf die andere und Jesus die Blickrichtung wechseln, da es als unstatthaft galt, hinter einer Heiligenstatue vorbei zu gehen. Als 1972 die Brücke neu errichtet wurde, wurden die bei Brückenneubauten vorgesehenen finanziellen Mittel für kulturelle Zwecke zur Errichtung des Flößerdenkmals verwendet, das jedoch auf Schörflinger Boden steht. Das Kreuz mit dem Gekreuzigten wurde im neuen Schörflinger Friedhof aufgestellt. Ein identes Steingusskreuz steht jedoch noch immer hinter dem Reitstall in Schörfling. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kapelle im Jungscharlager===&lt;br /&gt;
Von 1953 bis 1969 war im Haus Ebetsberger das Mädchen-Jungscharlager „Segelboot“ untergebracht. Im Keller des Hauses befand sich in dieser Zeit auch eine Kapelle, in der sogar die Kommunion ausgeteilt werden durfte. Im Sommer wurde dort täglich eine Messe gelesen. Die Kapelle entstand auf Initiative des Herrn Gebetsberger, der ein Bruder des Hausbesitzers Mathias und in der Jugendseelsorge tätig war. Die Räumlichkeiten wurden gepachtet. Der Altar stand in der Ecke des rund 25 Quadratmeter großen Raumes hinter der heutigen Garage, die bunten Fenster sind heute noch erhalten. Heute wird der Raum als Abstellraum verwendet. Wegen des kleinen Raumes und der vielen Messteilnehmerinnen wurde die Luft sehr schnell schlecht und so manch junges Mädchen fiel in Ohnmacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1954 berichtet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Einweihung und Eröffnung eines Jungscharheimes. Am Sonntag, dem 16. Mai, war die Eröffnung und Einweihung eines Mädchenjungscharheimes der Diözese Linz durch Diözesanfrauenseelsorger G. R. H. H. [= geistlicher Rat hochwürdigster Herr] Johann Gebetsberger. Das Heim ist das nächst dem Litzlberger Keller auf einer kleinen Anhöhe erbaute Auszugshaus des Statzbauer (Ebetsberger, Gerlham 14) [Starzbauer] Erlaubnis zur Asservation [= Aufbewahrunbg] im Jungscharheim auf fünf Jahre bis 1959: Es eignet sich vortrefflich zu diesem Zweck. Im Keller befindet sich die Kapelle. Mit Schreiben des Bischöflichen Ordinariates Linz vom 24. Juni 1954 hat die Kapelle Messlizenz und die Erlaubnis, das Allerheiligste aufzubewahren, vorausgesetzt, dass dort wenigstens einmal die heilige Messe gefeiert wird. Die Kapelle wurde zum Oratorium [= Betsaal / Hauskapelle] semipublicum erklärt. Diese Erlaubnis gilt bis 24. Juni 1959. Die Kapelle wurde von mir am Samstag, dem 3. Juli, in Abwesenheit des H. H. Konsistorialrates Dechant Göschlberger, der wegen einer großen Straßenverschüttung nicht kommen konnte, visitiert und benediziert. Das Tabernakel ist noch mit dem Altar zu verbinden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kapelle der Familie Stigler in Kemating===&lt;br /&gt;
Bis zumindest 1901 ist eine Kapelle auf dem Anwesen Stigler verbürgt, die von der Familie eigenhändig aufgebaut wurde. 2008 sind von der Kapelle nur noch das Pflaster und die Umrisse des Eingangs im Hof erhalten. Die Kapelle war von der Straßenseite aus betretbar. Als kleine Entschädigung und Erinnerung wurde anstatt der Kapelle in einem Zimmer im ersten Stock eine zirka einen Meter hohe Lourdesgrotte aus Bimsstein angefertigt, die heute noch besteht. In der Grotte stehen eine Statue von Maria, die ihren Kopf zum Himmel hebt, und eine kleine Statue von Bernadette. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hauskapelle des Christian Payr===&lt;br /&gt;
Es ist nur bekannt, dass der Papierer Christian Peyer in der Au in der Pfarre Seewalchen 1766 für seine Hauskapelle um die Messlizenz angesucht hat. Er konnte sie aber vom Bischof Leopold Ernst von Passau nicht erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Totenkapelle im Friedhof von Seewalchen am Attersee===&lt;br /&gt;
Bischof Josef Domenikus von Passau verlieh 1732 für die Totenkapelle im Friedhof zu Seewalchen, nachdem Herr Pfarrer Anton Mohr von Schörfling die Kapelle für geeignet bezeichnet hatte, die Messlizenz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27498</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27498"/>
		<updated>2013-10-28T14:22:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedenkstein bei der Autobahnunterführung Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, nach der Autobahnunterführung auf einer kleinen Grünfläche auf der rechten Seite und erinnert an den hier verunglückten Georg Gruber aus Steindorf.&lt;br /&gt;
Der einfache Stein mit einem Haken trägt die Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Georg / in schmerzlichem / Gedenken / 31. 1. 1991&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausheilige der Gemeinde Seewalchen am Attersee==&lt;br /&gt;
Als die Menschen noch nicht so sehr auf ihre eigene Allmacht vertrauten, war es auch in der Gemeinde Seewalchen am Attersee üblich, im Bereich der Eingangstür Statuen oder Bilder von Hausheiligen aufzustellen. Ihre primäre Aufgabe bestand darin, das Haus und seine Bewohner vor Unglück zu schützen. Als besonders mächtige Beschützer wurden Maria, Josef, Anton von Padua, Christophorus, Sebastian und natürlich Florian angesehen. &lt;br /&gt;
Heute gibt es nur mehr einige wenige Häuser im Gemeindegebiet, die einen Hausheiligen aufzuweisen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Über dem Pfarrhofeingang war bis zu dessen Renovierung in den 1990er-Jahren ein Bild des heiligen Christophorus aufgestellt. Gelegentlich befanden sich an dieser Stelle auch kleine Statuen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Früher wachte über das Schreiner-Häuschen an der Promenade eine Statue des heiligen Johannes, daher wurde das Haus manchmal auch als „Johannes-Häuschen” bezeichnet. Auf sich selbst passte Johannes weniger auf, er wurde gestohlen.&lt;br /&gt;
•	Auch beim Haus Lenzenwöger in der Hauptstraße 10 wurde der Hausheilige gestohlen, daher darf die Statue des heutigen heiligen Antonius nur mehr hinter einem Gitter über die Geschicke des Hauses wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Auch das Haus am Waldweg 5, das mittlerweile abgetragen und durch einen Neubau von Diplomingenieur Bechmann ersetzt wurde, war mit einer Heiligenstatue versehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Im Zuge der Errichtung eines Gehsteiges entlang des Eislaufplatzes entstand Mitte der 1980er-Jahre beim so genannten „Stallinger Stadl” ein Durchgang. Auf Vorschlag des Bürgermeisters Josef Limberger wurde der Bogen des Durchgangs mit einer Nische versehen, um darin eine Statue aufzustellen. Da die Vertiefung sehr flach ausgefallen ist, ist auch die Statue des heiligen Jakobus des Älteren flach. Der Apostel weist zwar die für seine Profession üblichen Merkmale Pilgerstab und Buch auf, Pilgerkappe und Pilgermuschel fehlen jedoch. Die Statue wurde von Johannes Colleselli geschnitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Ainwalchen== &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz in Ainwalchen, das auch als „Dåx‘n-Kreiz” bezeichnet wird, befindet sich zirka hundert Meter nach der Abbiegung von der Seewalchener Bezirksstraße in die Straße nach Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das mächtige Kreuz steht unter zwei noch mächtigeren Pappeln und ist umwachsen von Zedern und Buxbäumen. Da das Alter der Pappeln auf 150 bis 200 Jahre geschätzt wird, dürfte das Kreuz zumindest ebenso alt sein. Errichtet wurde es „eventuell aus Dankbarkeit”. &lt;br /&gt;
Dramaturgisch gekonnt dargestellt ist der aus der Komposition herausragende übergroße Dolch, der sich in das Herz Marias bohrt. Darüber findet sich ein unglücklich proportionierter Jesus am Kreuz. &lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An das Kreuz war / geschlagen unser Herr und Gott, / das / er hat sich selbst getragen, der uns / hilft aus aller Not. / Sei uns gnädig, / wenn wir sterben, gib uns Kraft / zum letzten Streit / mach uns / zu deinen Erben nach dem / Leben dieser Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz war früher alljährlich im Mai Ausgangspunkt für eine wöchentliche Maiandacht, die mit einer Bittprozession vom Kreuz zur Kematinger Kirche begann und in der Kirche mit dem „Råsngraunsbeddn” endete. Heutzutage gibt es nur mehr zwei Prozessionen, wobei die eine am Markustag und die andere am Dienstag zur Zeit der Bitttage stattfindet. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit dem Rundbogen wurde durch Herrn Rosner aus Timelkam 1988 restauriert und am Beginn der Markusprozession durch Pfarrer Smrcka gesegnet. &lt;br /&gt;
Erhalter des Denkmals ist die Familie Ebetsberger-Dachs in Ainwalchen, die es vorbildlich pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prozessionen in Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markusprozession am 25. April führt die Gläubigen von Ainwalchen nach Kemating in die Kematinger Kirche. Zu den drei Bitttagen, das sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, gehen Gläubige am Montag vom Litzlberger Kreuz zur Buchberger Kirche und am Dienstag vom Ainwalchener Kreuz in die Kematinger Kirche. Früher folgte noch ein Bittgang von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee nach Neubrunn. Diese Prozession wurde durch eine Messe in der Pfarrkirche abgelöst. Unter den Patern Gabriel und Leopold wurde jeweils am 1. Mai eine Wallfahrt von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee zur Pfarrkirche Attersee durchgeführt. Diese Wallfahrt, die bis 1986 durchgeführt wurde, dürfte jedoch eine viel längere Tradition in der Gemeinde gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1971 weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abänderung der Bittprozession. Über Vorschlag des bischöflichen Seelsorgeamtes wurden dies Jahr die Bittprozessionen in der Weise gehalten, dass am Bittsonntag sich die Teilnehmer in Ainwalchen versammelten, von wo die Prozession nach Kemating zog. Dort war Bittmesse. Die Beteiligung war recht gut. Ähnlich gestaltete sich die Feier am darauf folgenden Tag, am Dienstag. Statio war die Kapelle in Litzlberg. Die heilige Messe fand in der Filialkirche Buchberg statt. Die Beteiligung war nicht zahlreich, wohl aus dem Umstand, da ein Gewitter zu kommen droht. Am Mittwoch zog die Prozession nicht mehr, wie schon seit einer Reihe von fast zwanzig Jahren, nach Neubrunn, sondern bloß zur Kapelle nach Roitham. Nach Rückkehr war Gottesdienst (Eucharistiefeier) in der Kirche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1979 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bittprozession. Am 21 Mai 1979 war die Bittprozession von Ainwalchen nach Kemating. Teilnahme des indischen Bischofs George Mamalassery aus Tura, Garo Hills. Der Bischof predigte in der Kirche in Kemating in englischer Sprache. Die Übersetzung erfolgte durch den Sekretär Pater Stadler. Bischof Mamalassery war seit 25 Jahren mit Oberstudienrat Pitter über die Pax-Christi-Bewegung in Verbindung. Am 22. und am 23. Mai gab es dann die Bittprozessionen von Litzlberg nach Buchberg und von Roitham nach Seewalchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bild am Haus Kronreif in Ainwalchen==&lt;br /&gt;
Das Bild, das direkt auf den Verputz der Wand gemalt wurde, befindet sich am Haus Kronreif, Ainwalchen 11. Das „Schiendorfer-Haus” steht frei im Feld zwischen Neißing und Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen durch den Wald gehenden Wandersmann, der sich vor dem gekreuzigten Jesus verneigt. Laut Auskunft von Frau Maria Kronreif ist das Bild 2006 schon mindestens 58 Jahre an der Hauwand. Ein Jagdkollege ihres Schwiegervaters spendete es demselben. Ursprünglich zeigte das Bild das Gesicht eines alten Jägers, doch als Herr Bucar das Bild 1980 renovierte, bekam der gläubige Jäger ein jüngeres Gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kreuz im Baumer Holz==&lt;br /&gt;
Das Kreuz befindet sich im Baumer Holz an der rechten Straßenseite, kurz nach der Abbiegung in den Schotterweg nach Baum und Staudach.&lt;br /&gt;
Ein zirka 1,5 Meter großes, einfaches Holzkreuz mit der Aufschrift „20 Rass Hubert 02“ steht inmitten von Bäumen am Straßenrand. Auf dem Boden stehen einige Kerzen und ein Blumenstock. Am Kreuz ist ein Totenbild mit folgendem Text befestigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken / an Herrn / Hubert Raß / Drucker / St. Georgen i. Attg. / Kogl 18 / welcher am Samstag, / den 7. Sept. 2002 / plötzlich und unerwartet / durch einen Verkehrsunfall / im 38. Lebensjahr / von uns gegangen ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine ausgeliehene „schwere Maschin’”, die den Hubert an jenem schönen Frühherbsttag diesen knappen Kilometer vom Kematinger Fischteich in das Jenseits brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Vöcklabrucker Rundschau vom 12. September weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Leih-Motorrad in den Tod gerast. Unfall: 37jähriger starb bei Spritztour. Tödlich endete eine Spritztour mit einem geliehenen Motorrad für einen 37jährigen Drucker aus St. Georgen. Der Mann hatte sich von seinem Freund dessen Motorrad ausgeliehen und war damit von der Ortschaft Kemating, Gemeinde Seewalchen, in Richtung St. Georgen gefahren. Etwa 500 Meter von Kemating entfernt kam der St. Georgener vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer lang-gezogenen Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 2007 befand sich an der Stelle des bedachten Holzkreuzes ein einfaches Birkenholzkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Staudach==&lt;br /&gt;
Das Marterl steht rund hundert Meter hinter dem „Krüki-Haus” in der Ortschaft Staudach 7 an der Kreuzung der längst vergessenen Salzstraße und der ehemaligen Römerstraße. &lt;br /&gt;
Ursprung und Anlass der Errichtung dieses Marterls, das jeden Herbst weggenommen und Anfang Mai wieder aufgestellt wird, sind leider unbekannt, da die beiden Hausbewohner eingeheiratet haben. &lt;br /&gt;
Das Bild des Marterls wurde 1990 und 1998 von Direktor Wimmer von der Lenzing Aktiengesellschaft restauriert und zeigt Maria im blauen Umhang und im roten Tuch. Sie befindet sich auf einer Wiese, im Hintergrund ist der Schafberg erkennbar. Das Originalmotiv wurde übermalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der alte Salzweg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man vor dem Haus steht, sieht man auf der anderen Straßenseite drei Birken, an denen ehemals der Salzweg vorbeiführte. Er verlief von der Anlegestelle Litzlberg über Ainwalchen, weiter über die „Schümpi-Bruck” mit dem „Schümpi-Büd”, durch die heute zugeschüttete Hohlgasse bei diesen drei Birken und rechts am Haus vorbei. &lt;br /&gt;
Herr Johann Eicher vertritt die Meinung, dass es sich dabei nicht um den alten Salz-, sondern um den Kirchen- oder Totenweg handelt, der von Seewalchen am Attersee über Staudach, Baum, Brandham und Rubensdorf verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holzbild in Steindorf==&lt;br /&gt;
Ein Holzbild am Haus Steindorf 35 zeigt den heiligen Josef bei der Holzbearbeitung. Das Bild wurde von Herrn Andorfer gemalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feldkreuz in Kraims==&lt;br /&gt;
Ein rund drei Meter großes Holzkreuz befindet sich am Wirtschaftsgebäude der Familie Schwarzenlander in Kraims 12. &lt;br /&gt;
Sowohl ursprünglicher Standort als auch Zeit und Grund der Errichtung dieses einfachen, schwarzen Kreuzes sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Haidach==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich in der Ortschaft Haidach an der Abzweigung zum Hohlweg.&lt;br /&gt;
Die interessanteste Christusdarstellung Seewalchens zeigt einen jungen kräftigen Mann, der seinen Blick demutsvoll zu Boden gesenkt hat und wie erstarrt in seinem Schmerz zu verharren scheint. Den Kopf zieren eine Dornenkrone, ein Vollbart und lange Haare. Darüber befindet sich ein Schild mit der Aufschrift „INRI”. Um seine Hüfte windet sich ein Tuch, zu seinen Füßen wachsen Blumen. Die Stellen an den Händen und Füßen, durch die die Nägel geschlagen worden sind, sind laut Chi-Gong Zentren für die Aufnahme von Lebensenergie.&lt;br /&gt;
Das Kreuz hat „de oid Bedan Res” aus Lenzing für einen hier tödlich verunglückten ungarischen Soldaten aufstellen lassen. Der Soldat war mit einer Fuhre Kalkstein Richtung Lenzing unterwegs, als Regen einsetzte, der Kalk zu brennen anfing und der namenlose Ungar ebenfalls verbrannte. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz wurde kurz nach der Jahrtausendwende von der Dorfgemeinschaft Haidach erneuert, wobei die Erlöse eines Dorffestes zur Restaurierung der Jesus-Figur verwendet wurden. Die neuerliche Einweihung erfolgte am 18. Mai 2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Gedenkstein „30 Jahre Rosenau”==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein aus Kalkstein stammt aus dem Höllengebirge und wurde anlässlich der Feier „30 Jahre Rosenau” am 29. Juni 1986 am Pfarrer-Mathias-Schuster-Platz in der Rosenau aufgestellt. &lt;br /&gt;
Der Stein wurde von Josef Gattinger organisiert, der zu diesem Zwecke den Oberforstrat Hofinger von den Bundesforsten Steinbach kontaktierte. Gemeinsam stiegen sie in die Aurachkar-Abbrüche hinter Steinbach, aus denen sich die Bundesforste mit Schotter für ihre Forststraßen versorgen. Ein Bagger legte einige Findlinge in einer Reihe auf, der ausgewählte Stein von vier bis fünf Tonnen hat am Anfang „goa nix gleichgschaud”. Es wurde vor der Rosenauer Kirche ein Kubikmeter Erdmaterial weggeschafft, die Grube mit Beton ausgefüllt und der weiße Stein aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorne trägt der Stein folgende Aufschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Vertrauen auf Gott / erfolgte auf freiem Feld / unter Pfr. Mathias Schuster / 1956 / der Siedlungsbeginn von / Rosenau. / 1957 / der Baubeginn / unserer evangelischen / Gnadenkirche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinten trägt der Stein die Aufschrift&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die auf den Herrn vertrauen / kriegen neue Kraft!” / Jes. 40.31 / 1956 – 30 Jahre Rosenau – 1986 / Aus tiefster Dankbarkeit / wurde dieser Gedenkstein / von Erstsiedlern errichtet/ 29. 6. 1986 / KJG&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Zitat handelt es sich um einen Teil des Konfirmationsspruches von Josef Gattinger. Es ist Usus, evangelischen Konfirmanden einen Spruch aus der Bibel auf ihren Lebenswegen mitzugeben. &lt;br /&gt;
Auf der Hinterseite sieht man gut, wie der Gletscher diesen Stein glatt geschliffen hat. Heute ist der Stein nicht mehr weiß, sondern durch die Verwitterung grau geworden. Rund um den Stein führt ein Gehweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Vöcklabrucker Wochenspiegel berichtet am 24. Juli 1986&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkstein zum Jubiläum „30 Jahre Rosenau“ enthüllt. Genau vor dreißig Jahren wurde in Rosenau der Grundstein für eine neue Siedlung gelegt. Mit großer Unter¬stützung des jetzigen Ehrenbürgers der Gemeinde, Pfarrer Mathias Schuster, haben die zum Teil durch Kriegsereignisse schwer geprüften Menschen damals begonnen, eine neue Heimat aufzubauen. Bereits ein Jahr später haben die Siedler mit dem Bau ihrer Gnadenkirche angefangen, die nun der Mittelpunkt der evangelischen Pfarrgemeinde Lenzing – Seewalchen – Kammer geworden ist. Zum Gedenken an dieses Ereignis veranstalteten die Rosenauer kürzlich ein Dorffest. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten enthüllten Bürgermeister Limberger und Josef Gattinger einen Gedenkstein, der nun den Kirchenvorplatz ziert. Josef Gattinger dankte Seniorpfarrer Schuster im Namen aller Rosenauer Siedler für die großen Mühen rund um den Aufbau des Dortes — musikalisch mitgestaltet wurde das Fest vom Transylvania-Chor aus Kanada, der im Rahmen einer Konzertreise auch in Rosenau Station gemacht hatte. Die Sänger wurden bereits am 28. 6. von der Musikkapelle feierlich empfangen. Das Konzert am 29. 6. im Kultursaal unter dem Motto „Lieder der Völker“ riss die Zuhörer zu wahren Beifallsstürmen hin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Friedhofskapelle in der Rosenau==&lt;br /&gt;
Die Kapelle befindet sich im Friedhof in der Rosenau. Sie ist ein Teil der Leichenhalle, die nicht immer geöffnet ist. &lt;br /&gt;
Die Einweihung der Kapelle erfolgte am 29. August 1965 gemeinsam mit dem Friedhof.&lt;br /&gt;
Am 17. September 1964 beschloss das Presbyterium Kauf eines in der Rosenau liegenden Grundes von 4.592 Quadratmetern, um darauf einen kircheneigenen Friedhof zur errichten. Der Seewalchener Architekt Karl Cabec übernahm die Planung der Wege und die Gräbereinteilung. Er entwarf auch  die Friedhofskapelle – und das alles nur gegen ein Anerkennungshonorar.&lt;br /&gt;
Am 5. August 1965 traf das westfälische Aufbau-Lager ein, das in einem dreiwöchigen Einsatz die 357 Meter lange Friedhofsmauer baute. Die Gemeindeglieder trugen den Mauerputz auf, das Wasser wurde zugeleitet und der Brunnen mit Natursteinen vermauert. Am 29. August 1965 erfolgte die Einweihung des Friedhofes und der Friedhofskapelle durch Senior Neumayr. Am 21. November 1965, dem Ewigkeitssonntag, fand die erste Totenfeier auf dem neuen Friedhof statt. Eine Broschüre vermerkt: „Mit großer Genugtuung [konnten wir] die erste Totenfeier auf unserem schön gelegenen Friedhof halten.“&lt;br /&gt;
2004 wurde die Friedhofskapelle erstmals renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Liebeskreuze in Reichersberg und Neubrunn==&lt;br /&gt;
Ein Kreuz befindet sich auf dem Anwesen der Familie Baumgartinger in Reichersberg 1, das andere Kreuz steht auf dem Grund der Familie Huemer in der Lacherwiese 22.&lt;br /&gt;
Die beiden einfachen blau-weißen Kreuze aus Holz und Metall sind jeweils 7,38 Meter hoch, blicken nach Süden und sind in der Nacht beleuchtet. Die Errichter der Kreuze wollen damit an den Kreuzestod Jesu erinnern, Zeugnis ablegen für ihren Glauben und Spaziergänger zum Gebet einladen. Versucht wird mit diesen Kreuzen auch ein Anknüpfen an alte Traditionen in Form der Weg- und Feldkreuze, die in unserer Zeit fast gänzlich aus unserer Kulturlandschaft verschwunden sind. Die Einweihung beider Kreuze erfolgte im Frühjahr 2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Ich bin nichts”&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
„Je ne suis rien - JNSR” ist der Name, den die Seherin aus Grenoble von Jesus Christus erhielt. In zehn Büchern sind die Botschaften, die sie von Jesus erhalten hat, nachzulesen. Laut JNSR ist die Errichtung von „Liebeskreuzen” der ausdrückliche Wunsch Jesus’. Die Höhe von 7,38 Meter entspricht einem Hundertstel der Höhe des Kreuzigungsberges Golgatha. Die Kreuze müssen als Warnung und Einladung in der Nacht leuchten, die Farben symbolisieren Maria. Ein immer gleiches Gebet, täglich und weltweit an derartigen Kreuzen gesprochen, soll die Wiedergeburt Christi beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Reichersberg==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet auf dem Anwesen des „Schirl-Bauernhofes” der Familie Baumgartinger in Reichersberg 1. Von Kraims kommend, biegt man hinter dem Haus in den Feldweg ein und folgt diesem rund 300 Meter in die Niederung bis zu einem jungen Baum am Bachrand. &lt;br /&gt;
Der auf drei Pflöcken stehende Bildstock aus Holz ist der Nachfolger für ein Marienbild, das ursprünglich beim Baum hinter dem Bildstock befestigt war. &lt;br /&gt;
Das Besondere am Bildstock ist die im Holzdach eingebaute Solarzelle, die die Beleuchtung des Andachtsbildes in der Nacht mit Strom versorgt. In der Adventszeit erstrahlt ein Bild der heiligen Familie, während der Fastenzeit ist es eine Darstellung des leidenden Jesus und für den Rest des Jahres „bewohnt” der auferstandene Herr das kleine Häuschen, das zum Meditieren und Beten geradezu einlädt.&lt;br /&gt;
Der Bildstock ist ein Geschenk der Eltern zur Hochzeit ihres Sohnes Josef mit Andrea Sieberer-Kefer im Jahre 2000 und trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gott / schütze unsere Familie / Josef und Andrea / Baumgartinger / 2000&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27485</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27485"/>
		<updated>2013-10-27T11:33:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gedenkstein bei der Autobahnunterführung Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, nach der Autobahnunterführung auf einer kleinen Grünfläche auf der rechten Seite und erinnert an den hier verunglückten Georg Gruber aus Steindorf.&lt;br /&gt;
Der einfache Stein mit einem Haken trägt die Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Georg / in schmerzlichem / Gedenken / 31. 1. 1991&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hausheilige der Gemeinde Seewalchen am Attersee==&lt;br /&gt;
Als die Menschen noch nicht so sehr auf ihre eigene Allmacht vertrauten, war es auch in der Gemeinde Seewalchen am Attersee üblich, im Bereich der Eingangstür Statuen oder Bilder von Hausheiligen aufzustellen. Ihre primäre Aufgabe bestand darin, das Haus und seine Bewohner vor Unglück zu schützen. Als besonders mächtige Beschützer wurden Maria, Josef, Anton von Padua, Christophorus, Sebastian und natürlich Florian angesehen. &lt;br /&gt;
Heute gibt es nur mehr einige wenige Häuser im Gemeindegebiet, die einen Hausheiligen aufzuweisen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Über dem Pfarrhofeingang war bis zu dessen Renovierung in den 1990er-Jahren ein Bild des heiligen Christophorus aufgestellt. Gelegentlich befanden sich an dieser Stelle auch kleine Statuen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Früher wachte über das Schreiner-Häuschen an der Promenade eine Statue des heiligen Johannes, daher wurde das Haus manchmal auch als „Johannes-Häuschen” bezeichnet. Auf sich selbst passte Johannes weniger auf, er wurde gestohlen.&lt;br /&gt;
•	Auch beim Haus Lenzenwöger in der Hauptstraße 10 wurde der Hausheilige gestohlen, daher darf die Statue des heutigen heiligen Antonius nur mehr hinter einem Gitter über die Geschicke des Hauses wachen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Auch das Haus am Waldweg 5, das mittlerweile abgetragen und durch einen Neubau von Diplomingenieur Bechmann ersetzt wurde, war mit einer Heiligenstatue versehen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
•	Im Zuge der Errichtung eines Gehsteiges entlang des Eislaufplatzes entstand Mitte der 1980er-Jahre beim so genannten „Stallinger Stadl” ein Durchgang. Auf Vorschlag des Bürgermeisters Josef Limberger wurde der Bogen des Durchgangs mit einer Nische versehen, um darin eine Statue aufzustellen. Da die Vertiefung sehr flach ausgefallen ist, ist auch die Statue des heiligen Jakobus des Älteren flach. Der Apostel weist zwar die für seine Profession üblichen Merkmale Pilgerstab und Buch auf, Pilgerkappe und Pilgermuschel fehlen jedoch. Die Statue wurde von Johannes Colleselli geschnitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Ainwalchen== &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz in Ainwalchen, das auch als „Dåx‘n-Kreiz” bezeichnet wird, befindet sich zirka hundert Meter nach der Abbiegung von der Seewalchener Bezirksstraße in die Straße nach Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das mächtige Kreuz steht unter zwei noch mächtigeren Pappeln und ist umwachsen von Zedern und Buxbäumen. Da das Alter der Pappeln auf 150 bis 200 Jahre geschätzt wird, dürfte das Kreuz zumindest ebenso alt sein. Errichtet wurde es „eventuell aus Dankbarkeit”. &lt;br /&gt;
Dramaturgisch gekonnt dargestellt ist der aus der Komposition herausragende übergroße Dolch, der sich in das Herz Marias bohrt. Darüber findet sich ein unglücklich proportionierter Jesus am Kreuz. &lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An das Kreuz war / geschlagen unser Herr und Gott, / das / er hat sich selbst getragen, der uns / hilft aus aller Not. / Sei uns gnädig, / wenn wir sterben, gib uns Kraft / zum letzten Streit / mach uns / zu deinen Erben nach dem / Leben dieser Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz war früher alljährlich im Mai Ausgangspunkt für eine wöchentliche Maiandacht, die mit einer Bittprozession vom Kreuz zur Kematinger Kirche begann und in der Kirche mit dem „Råsngraunsbeddn” endete. Heutzutage gibt es nur mehr zwei Prozessionen, wobei die eine am Markustag und die andere am Dienstag zur Zeit der Bitttage stattfindet. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit dem Rundbogen wurde durch Herrn Rosner aus Timelkam 1988 restauriert und am Beginn der Markusprozession durch Pfarrer Smrcka gesegnet. &lt;br /&gt;
Erhalter des Denkmals ist die Familie Ebetsberger-Dachs in Ainwalchen, die es vorbildlich pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prozessionen in Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markusprozession am 25. April führt die Gläubigen von Ainwalchen nach Kemating in die Kematinger Kirche. Zu den drei Bitttagen, das sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, gehen Gläubige am Montag vom Litzlberger Kreuz zur Buchberger Kirche und am Dienstag vom Ainwalchener Kreuz in die Kematinger Kirche. Früher folgte noch ein Bittgang von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee nach Neubrunn. Diese Prozession wurde durch eine Messe in der Pfarrkirche abgelöst. Unter den Patern Gabriel und Leopold wurde jeweils am 1. Mai eine Wallfahrt von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee zur Pfarrkirche Attersee durchgeführt. Diese Wallfahrt, die bis 1986 durchgeführt wurde, dürfte jedoch eine viel längere Tradition in der Gemeinde gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1971 weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abänderung der Bittprozession. Über Vorschlag des bischöflichen Seelsorgeamtes wurden dies Jahr die Bittprozessionen in der Weise gehalten, dass am Bittsonntag sich die Teilnehmer in Ainwalchen versammelten, von wo die Prozession nach Kemating zog. Dort war Bittmesse. Die Beteiligung war recht gut. Ähnlich gestaltete sich die Feier am darauf folgenden Tag, am Dienstag. Statio war die Kapelle in Litzlberg. Die heilige Messe fand in der Filialkirche Buchberg statt. Die Beteiligung war nicht zahlreich, wohl aus dem Umstand, da ein Gewitter zu kommen droht. Am Mittwoch zog die Prozession nicht mehr, wie schon seit einer Reihe von fast zwanzig Jahren, nach Neubrunn, sondern bloß zur Kapelle nach Roitham. Nach Rückkehr war Gottesdienst (Eucharistiefeier) in der Kirche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1979 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bittprozession. Am 21 Mai 1979 war die Bittprozession von Ainwalchen nach Kemating. Teilnahme des indischen Bischofs George Mamalassery aus Tura, Garo Hills. Der Bischof predigte in der Kirche in Kemating in englischer Sprache. Die Übersetzung erfolgte durch den Sekretär Pater Stadler. Bischof Mamalassery war seit 25 Jahren mit Oberstudienrat Pitter über die Pax-Christi-Bewegung in Verbindung. Am 22. und am 23. Mai gab es dann die Bittprozessionen von Litzlberg nach Buchberg und von Roitham nach Seewalchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bild am Haus Kronreif in Ainwalchen==&lt;br /&gt;
Das Bild, das direkt auf den Verputz der Wand gemalt wurde, befindet sich am Haus Kronreif, Ainwalchen 11. Das „Schiendorfer-Haus” steht frei im Feld zwischen Neißing und Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen durch den Wald gehenden Wandersmann, der sich vor dem gekreuzigten Jesus verneigt. Laut Auskunft von Frau Maria Kronreif ist das Bild 2006 schon mindestens 58 Jahre an der Hauwand. Ein Jagdkollege ihres Schwiegervaters spendete es demselben. Ursprünglich zeigte das Bild das Gesicht eines alten Jägers, doch als Herr Bucar das Bild 1980 renovierte, bekam der gläubige Jäger ein jüngeres Gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kreuz im Baumer Holz==&lt;br /&gt;
Das Kreuz befindet sich im Baumer Holz an der rechten Straßenseite, kurz nach der Abbiegung in den Schotterweg nach Baum und Staudach.&lt;br /&gt;
Ein zirka 1,5 Meter großes, einfaches Holzkreuz mit der Aufschrift „20 Rass Hubert 02“ steht inmitten von Bäumen am Straßenrand. Auf dem Boden stehen einige Kerzen und ein Blumenstock. Am Kreuz ist ein Totenbild mit folgendem Text befestigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken / an Herrn / Hubert Raß / Drucker / St. Georgen i. Attg. / Kogl 18 / welcher am Samstag, / den 7. Sept. 2002 / plötzlich und unerwartet / durch einen Verkehrsunfall / im 38. Lebensjahr / von uns gegangen ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine ausgeliehene „schwere Maschin’”, die den Hubert an jenem schönen Frühherbsttag diesen knappen Kilometer vom Kematinger Fischteich in das Jenseits brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Vöcklabrucker Rundschau vom 12. September weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Leih-Motorrad in den Tod gerast. Unfall: 37jähriger starb bei Spritztour. Tödlich endete eine Spritztour mit einem geliehenen Motorrad für einen 37jährigen Drucker aus St. Georgen. Der Mann hatte sich von seinem Freund dessen Motorrad ausgeliehen und war damit von der Ortschaft Kemating, Gemeinde Seewalchen, in Richtung St. Georgen gefahren. Etwa 500 Meter von Kemating entfernt kam der St. Georgener vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer lang-gezogenen Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 2007 befand sich an der Stelle des bedachten Holzkreuzes ein einfaches Birkenholzkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Staudach==&lt;br /&gt;
Das Marterl steht rund hundert Meter hinter dem „Krüki-Haus” in der Ortschaft Staudach 7 an der Kreuzung der längst vergessenen Salzstraße und der ehemaligen Römerstraße. &lt;br /&gt;
Ursprung und Anlass der Errichtung dieses Marterls, das jeden Herbst weggenommen und Anfang Mai wieder aufgestellt wird, sind leider unbekannt, da die beiden Hausbewohner eingeheiratet haben. &lt;br /&gt;
Das Bild des Marterls wurde 1990 und 1998 von Direktor Wimmer von der Lenzing Aktiengesellschaft restauriert und zeigt Maria im blauen Umhang und im roten Tuch. Sie befindet sich auf einer Wiese, im Hintergrund ist der Schafberg erkennbar. Das Originalmotiv wurde übermalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der alte Salzweg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man vor dem Haus steht, sieht man auf der anderen Straßenseite drei Birken, an denen ehemals der Salzweg vorbeiführte. Er verlief von der Anlegestelle Litzlberg über Ainwalchen, weiter über die „Schümpi-Bruck” mit dem „Schümpi-Büd”, durch die heute zugeschüttete Hohlgasse bei diesen drei Birken und rechts am Haus vorbei. &lt;br /&gt;
Herr Johann Eicher vertritt die Meinung, dass es sich dabei nicht um den alten Salz-, sondern um den Kirchen- oder Totenweg handelt, der von Seewalchen am Attersee über Staudach, Baum, Brandham und Rubensdorf verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holzbild in Steindorf==&lt;br /&gt;
Ein Holzbild am Haus Steindorf 35 zeigt den heiligen Josef bei der Holzbearbeitung. Das Bild wurde von Herrn Andorfer gemalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feldkreuz in Kraims==&lt;br /&gt;
Ein rund drei Meter großes Holzkreuz befindet sich am Wirtschaftsgebäude der Familie Schwarzenlander in Kraims 12. &lt;br /&gt;
Sowohl ursprünglicher Standort als auch Zeit und Grund der Errichtung dieses einfachen, schwarzen Kreuzes sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Haidach==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich in der Ortschaft Haidach an der Abzweigung zum Hohlweg.&lt;br /&gt;
Die interessanteste Christusdarstellung Seewalchens zeigt einen jungen kräftigen Mann, der seinen Blick demutsvoll zu Boden gesenkt hat und wie erstarrt in seinem Schmerz zu verharren scheint. Den Kopf zieren eine Dornenkrone, ein Vollbart und lange Haare. Darüber befindet sich ein Schild mit der Aufschrift „INRI”. Um seine Hüfte windet sich ein Tuch, zu seinen Füßen wachsen Blumen. Die Stellen an den Händen und Füßen, durch die die Nägel geschlagen worden sind, sind laut Chi-Gong Zentren für die Aufnahme von Lebensenergie.&lt;br /&gt;
Das Kreuz hat „de oid Bedan Res” aus Lenzing für einen hier tödlich verunglückten ungarischen Soldaten aufstellen lassen. Der Soldat war mit einer Fuhre Kalkstein Richtung Lenzing unterwegs, als Regen einsetzte, der Kalk zu brennen anfing und der namenlose Ungar ebenfalls verbrannte. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz wurde kurz nach der Jahrtausendwende von der Dorfgemeinschaft Haidach erneuert, wobei die Erlöse eines Dorffestes zur Restaurierung der Jesus-Figur verwendet wurden. Die neuerliche Einweihung erfolgte am 18. Mai 2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Gedenkstein „30 Jahre Rosenau”==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein aus Kalkstein stammt aus dem Höllengebirge und wurde anlässlich der Feier „30 Jahre Rosenau” am 29. Juni 1986 am Pfarrer-Mathias-Schuster-Platz in der Rosenau aufgestellt. &lt;br /&gt;
Der Stein wurde von Josef Gattinger organisiert, der zu diesem Zwecke den Oberforstrat Hofinger von den Bundesforsten Steinbach kontaktierte. Gemeinsam stiegen sie in die Aurachkar-Abbrüche hinter Steinbach, aus denen sich die Bundesforste mit Schotter für ihre Forststraßen versorgen. Ein Bagger legte einige Findlinge in einer Reihe auf, der ausgewählte Stein von vier bis fünf Tonnen hat am Anfang „goa nix gleichgschaud”. Es wurde vor der Rosenauer Kirche ein Kubikmeter Erdmaterial weggeschafft, die Grube mit Beton ausgefüllt und der weiße Stein aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorne trägt der Stein folgende Aufschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Vertrauen auf Gott / erfolgte auf freiem Feld / unter Pfr. Mathias Schuster / 1956 / der Siedlungsbeginn von / Rosenau. / 1957 / der Baubeginn / unserer evangelischen / Gnadenkirche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinten trägt der Stein die Aufschrift&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die auf den Herrn vertrauen / kriegen neue Kraft!” / Jes. 40.31 / 1956 – 30 Jahre Rosenau – 1986 / Aus tiefster Dankbarkeit / wurde dieser Gedenkstein / von Erstsiedlern errichtet/ 29. 6. 1986 / KJG&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Zitat handelt es sich um einen Teil des Konfirmationsspruches von Josef Gattinger. Es ist Usus, evangelischen Konfirmanden einen Spruch aus der Bibel auf ihren Lebenswegen mitzugeben. &lt;br /&gt;
Auf der Hinterseite sieht man gut, wie der Gletscher diesen Stein glatt geschliffen hat. Heute ist der Stein nicht mehr weiß, sondern durch die Verwitterung grau geworden. Rund um den Stein führt ein Gehweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Vöcklabrucker Wochenspiegel berichtet am 24. Juli 1986&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkstein zum Jubiläum „30 Jahre Rosenau“ enthüllt. Genau vor dreißig Jahren wurde in Rosenau der Grundstein für eine neue Siedlung gelegt. Mit großer Unter¬stützung des jetzigen Ehrenbürgers der Gemeinde, Pfarrer Mathias Schuster, haben die zum Teil durch Kriegsereignisse schwer geprüften Menschen damals begonnen, eine neue Heimat aufzubauen. Bereits ein Jahr später haben die Siedler mit dem Bau ihrer Gnadenkirche angefangen, die nun der Mittelpunkt der evangelischen Pfarrgemeinde Lenzing – Seewalchen – Kammer geworden ist. Zum Gedenken an dieses Ereignis veranstalteten die Rosenauer kürzlich ein Dorffest. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten enthüllten Bürgermeister Limberger und Josef Gattinger einen Gedenkstein, der nun den Kirchenvorplatz ziert. Josef Gattinger dankte Seniorpfarrer Schuster im Namen aller Rosenauer Siedler für die großen Mühen rund um den Aufbau des Dortes — musikalisch mitgestaltet wurde das Fest vom Transylvania-Chor aus Kanada, der im Rahmen einer Konzertreise auch in Rosenau Station gemacht hatte. Die Sänger wurden bereits am 28. 6. von der Musikkapelle feierlich empfangen. Das Konzert am 29. 6. im Kultursaal unter dem Motto „Lieder der Völker“ riss die Zuhörer zu wahren Beifallsstürmen hin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27479</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27479"/>
		<updated>2013-10-27T11:23:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Ainwalchen== &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz in Ainwalchen, das auch als „Dåx‘n-Kreiz” bezeichnet wird, befindet sich zirka hundert Meter nach der Abbiegung von der Seewalchener Bezirksstraße in die Straße nach Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das mächtige Kreuz steht unter zwei noch mächtigeren Pappeln und ist umwachsen von Zedern und Buxbäumen. Da das Alter der Pappeln auf 150 bis 200 Jahre geschätzt wird, dürfte das Kreuz zumindest ebenso alt sein. Errichtet wurde es „eventuell aus Dankbarkeit”. &lt;br /&gt;
Dramaturgisch gekonnt dargestellt ist der aus der Komposition herausragende übergroße Dolch, der sich in das Herz Marias bohrt. Darüber findet sich ein unglücklich proportionierter Jesus am Kreuz. &lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An das Kreuz war / geschlagen unser Herr und Gott, / das / er hat sich selbst getragen, der uns / hilft aus aller Not. / Sei uns gnädig, / wenn wir sterben, gib uns Kraft / zum letzten Streit / mach uns / zu deinen Erben nach dem / Leben dieser Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz war früher alljährlich im Mai Ausgangspunkt für eine wöchentliche Maiandacht, die mit einer Bittprozession vom Kreuz zur Kematinger Kirche begann und in der Kirche mit dem „Råsngraunsbeddn” endete. Heutzutage gibt es nur mehr zwei Prozessionen, wobei die eine am Markustag und die andere am Dienstag zur Zeit der Bitttage stattfindet. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit dem Rundbogen wurde durch Herrn Rosner aus Timelkam 1988 restauriert und am Beginn der Markusprozession durch Pfarrer Smrcka gesegnet. &lt;br /&gt;
Erhalter des Denkmals ist die Familie Ebetsberger-Dachs in Ainwalchen, die es vorbildlich pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prozessionen in Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markusprozession am 25. April führt die Gläubigen von Ainwalchen nach Kemating in die Kematinger Kirche. Zu den drei Bitttagen, das sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, gehen Gläubige am Montag vom Litzlberger Kreuz zur Buchberger Kirche und am Dienstag vom Ainwalchener Kreuz in die Kematinger Kirche. Früher folgte noch ein Bittgang von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee nach Neubrunn. Diese Prozession wurde durch eine Messe in der Pfarrkirche abgelöst. Unter den Patern Gabriel und Leopold wurde jeweils am 1. Mai eine Wallfahrt von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee zur Pfarrkirche Attersee durchgeführt. Diese Wallfahrt, die bis 1986 durchgeführt wurde, dürfte jedoch eine viel längere Tradition in der Gemeinde gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1971 weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abänderung der Bittprozession. Über Vorschlag des bischöflichen Seelsorgeamtes wurden dies Jahr die Bittprozessionen in der Weise gehalten, dass am Bittsonntag sich die Teilnehmer in Ainwalchen versammelten, von wo die Prozession nach Kemating zog. Dort war Bittmesse. Die Beteiligung war recht gut. Ähnlich gestaltete sich die Feier am darauf folgenden Tag, am Dienstag. Statio war die Kapelle in Litzlberg. Die heilige Messe fand in der Filialkirche Buchberg statt. Die Beteiligung war nicht zahlreich, wohl aus dem Umstand, da ein Gewitter zu kommen droht. Am Mittwoch zog die Prozession nicht mehr, wie schon seit einer Reihe von fast zwanzig Jahren, nach Neubrunn, sondern bloß zur Kapelle nach Roitham. Nach Rückkehr war Gottesdienst (Eucharistiefeier) in der Kirche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1979 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bittprozession. Am 21 Mai 1979 war die Bittprozession von Ainwalchen nach Kemating. Teilnahme des indischen Bischofs George Mamalassery aus Tura, Garo Hills. Der Bischof predigte in der Kirche in Kemating in englischer Sprache. Die Übersetzung erfolgte durch den Sekretär Pater Stadler. Bischof Mamalassery war seit 25 Jahren mit Oberstudienrat Pitter über die Pax-Christi-Bewegung in Verbindung. Am 22. und am 23. Mai gab es dann die Bittprozessionen von Litzlberg nach Buchberg und von Roitham nach Seewalchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bild am Haus Kronreif in Ainwalchen==&lt;br /&gt;
Das Bild, das direkt auf den Verputz der Wand gemalt wurde, befindet sich am Haus Kronreif, Ainwalchen 11. Das „Schiendorfer-Haus” steht frei im Feld zwischen Neißing und Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen durch den Wald gehenden Wandersmann, der sich vor dem gekreuzigten Jesus verneigt. Laut Auskunft von Frau Maria Kronreif ist das Bild 2006 schon mindestens 58 Jahre an der Hauwand. Ein Jagdkollege ihres Schwiegervaters spendete es demselben. Ursprünglich zeigte das Bild das Gesicht eines alten Jägers, doch als Herr Bucar das Bild 1980 renovierte, bekam der gläubige Jäger ein jüngeres Gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kreuz im Baumer Holz==&lt;br /&gt;
Das Kreuz befindet sich im Baumer Holz an der rechten Straßenseite, kurz nach der Abbiegung in den Schotterweg nach Baum und Staudach.&lt;br /&gt;
Ein zirka 1,5 Meter großes, einfaches Holzkreuz mit der Aufschrift „20 Rass Hubert 02“ steht inmitten von Bäumen am Straßenrand. Auf dem Boden stehen einige Kerzen und ein Blumenstock. Am Kreuz ist ein Totenbild mit folgendem Text befestigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken / an Herrn / Hubert Raß / Drucker / St. Georgen i. Attg. / Kogl 18 / welcher am Samstag, / den 7. Sept. 2002 / plötzlich und unerwartet / durch einen Verkehrsunfall / im 38. Lebensjahr / von uns gegangen ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine ausgeliehene „schwere Maschin’”, die den Hubert an jenem schönen Frühherbsttag diesen knappen Kilometer vom Kematinger Fischteich in das Jenseits brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Vöcklabrucker Rundschau vom 12. September weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Leih-Motorrad in den Tod gerast. Unfall: 37jähriger starb bei Spritztour. Tödlich endete eine Spritztour mit einem geliehenen Motorrad für einen 37jährigen Drucker aus St. Georgen. Der Mann hatte sich von seinem Freund dessen Motorrad ausgeliehen und war damit von der Ortschaft Kemating, Gemeinde Seewalchen, in Richtung St. Georgen gefahren. Etwa 500 Meter von Kemating entfernt kam der St. Georgener vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer lang-gezogenen Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 2007 befand sich an der Stelle des bedachten Holzkreuzes ein einfaches Birkenholzkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Staudach==&lt;br /&gt;
Das Marterl steht rund hundert Meter hinter dem „Krüki-Haus” in der Ortschaft Staudach 7 an der Kreuzung der längst vergessenen Salzstraße und der ehemaligen Römerstraße. &lt;br /&gt;
Ursprung und Anlass der Errichtung dieses Marterls, das jeden Herbst weggenommen und Anfang Mai wieder aufgestellt wird, sind leider unbekannt, da die beiden Hausbewohner eingeheiratet haben. &lt;br /&gt;
Das Bild des Marterls wurde 1990 und 1998 von Direktor Wimmer von der Lenzing Aktiengesellschaft restauriert und zeigt Maria im blauen Umhang und im roten Tuch. Sie befindet sich auf einer Wiese, im Hintergrund ist der Schafberg erkennbar. Das Originalmotiv wurde übermalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der alte Salzweg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man vor dem Haus steht, sieht man auf der anderen Straßenseite drei Birken, an denen ehemals der Salzweg vorbeiführte. Er verlief von der Anlegestelle Litzlberg über Ainwalchen, weiter über die „Schümpi-Bruck” mit dem „Schümpi-Büd”, durch die heute zugeschüttete Hohlgasse bei diesen drei Birken und rechts am Haus vorbei. &lt;br /&gt;
Herr Johann Eicher vertritt die Meinung, dass es sich dabei nicht um den alten Salz-, sondern um den Kirchen- oder Totenweg handelt, der von Seewalchen am Attersee über Staudach, Baum, Brandham und Rubensdorf verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holzbild in Steindorf==&lt;br /&gt;
Ein Holzbild am Haus Steindorf 35 zeigt den heiligen Josef bei der Holzbearbeitung. Das Bild wurde von Herrn Andorfer gemalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feldkreuz in Kraims==&lt;br /&gt;
Ein rund drei Meter großes Holzkreuz befindet sich am Wirtschaftsgebäude der Familie Schwarzenlander in Kraims 12. &lt;br /&gt;
Sowohl ursprünglicher Standort als auch Zeit und Grund der Errichtung dieses einfachen, schwarzen Kreuzes sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Haidach==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich in der Ortschaft Haidach an der Abzweigung zum Hohlweg.&lt;br /&gt;
Die interessanteste Christusdarstellung Seewalchens zeigt einen jungen kräftigen Mann, der seinen Blick demutsvoll zu Boden gesenkt hat und wie erstarrt in seinem Schmerz zu verharren scheint. Den Kopf zieren eine Dornenkrone, ein Vollbart und lange Haare. Darüber befindet sich ein Schild mit der Aufschrift „INRI”. Um seine Hüfte windet sich ein Tuch, zu seinen Füßen wachsen Blumen. Die Stellen an den Händen und Füßen, durch die die Nägel geschlagen worden sind, sind laut Chi-Gong Zentren für die Aufnahme von Lebensenergie.&lt;br /&gt;
Das Kreuz hat „de oid Bedan Res” aus Lenzing für einen hier tödlich verunglückten ungarischen Soldaten aufstellen lassen. Der Soldat war mit einer Fuhre Kalkstein Richtung Lenzing unterwegs, als Regen einsetzte, der Kalk zu brennen anfing und der namenlose Ungar ebenfalls verbrannte. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz wurde kurz nach der Jahrtausendwende von der Dorfgemeinschaft Haidach erneuert, wobei die Erlöse eines Dorffestes zur Restaurierung der Jesus-Figur verwendet wurden. Die neuerliche Einweihung erfolgte am 18. Mai 2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Gedenkstein „30 Jahre Rosenau”==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein aus Kalkstein stammt aus dem Höllengebirge und wurde anlässlich der Feier „30 Jahre Rosenau” am 29. Juni 1986 am Pfarrer-Mathias-Schuster-Platz in der Rosenau aufgestellt. &lt;br /&gt;
Der Stein wurde von Josef Gattinger organisiert, der zu diesem Zwecke den Oberforstrat Hofinger von den Bundesforsten Steinbach kontaktierte. Gemeinsam stiegen sie in die Aurachkar-Abbrüche hinter Steinbach, aus denen sich die Bundesforste mit Schotter für ihre Forststraßen versorgen. Ein Bagger legte einige Findlinge in einer Reihe auf, der ausgewählte Stein von vier bis fünf Tonnen hat am Anfang „goa nix gleichgschaud”. Es wurde vor der Rosenauer Kirche ein Kubikmeter Erdmaterial weggeschafft, die Grube mit Beton ausgefüllt und der weiße Stein aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorne trägt der Stein folgende Aufschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Vertrauen auf Gott / erfolgte auf freiem Feld / unter Pfr. Mathias Schuster / 1956 / der Siedlungsbeginn von / Rosenau. / 1957 / der Baubeginn / unserer evangelischen / Gnadenkirche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinten trägt der Stein die Aufschrift&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die auf den Herrn vertrauen / kriegen neue Kraft!” / Jes. 40.31 / 1956 – 30 Jahre Rosenau – 1986 / Aus tiefster Dankbarkeit / wurde dieser Gedenkstein / von Erstsiedlern errichtet/ 29. 6. 1986 / KJG&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Zitat handelt es sich um einen Teil des Konfirmationsspruches von Josef Gattinger. Es ist Usus, evangelischen Konfirmanden einen Spruch aus der Bibel auf ihren Lebenswegen mitzugeben. &lt;br /&gt;
Auf der Hinterseite sieht man gut, wie der Gletscher diesen Stein glatt geschliffen hat. Heute ist der Stein nicht mehr weiß, sondern durch die Verwitterung grau geworden. Rund um den Stein führt ein Gehweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Vöcklabrucker Wochenspiegel berichtet am 24. Juli 1986&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkstein zum Jubiläum „30 Jahre Rosenau“ enthüllt. Genau vor dreißig Jahren wurde in Rosenau der Grundstein für eine neue Siedlung gelegt. Mit großer Unter¬stützung des jetzigen Ehrenbürgers der Gemeinde, Pfarrer Mathias Schuster, haben die zum Teil durch Kriegsereignisse schwer geprüften Menschen damals begonnen, eine neue Heimat aufzubauen. Bereits ein Jahr später haben die Siedler mit dem Bau ihrer Gnadenkirche angefangen, die nun der Mittelpunkt der evangelischen Pfarrgemeinde Lenzing – Seewalchen – Kammer geworden ist. Zum Gedenken an dieses Ereignis veranstalteten die Rosenauer kürzlich ein Dorffest. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten enthüllten Bürgermeister Limberger und Josef Gattinger einen Gedenkstein, der nun den Kirchenvorplatz ziert. Josef Gattinger dankte Seniorpfarrer Schuster im Namen aller Rosenauer Siedler für die großen Mühen rund um den Aufbau des Dortes — musikalisch mitgestaltet wurde das Fest vom Transylvania-Chor aus Kanada, der im Rahmen einer Konzertreise auch in Rosenau Station gemacht hatte. Die Sänger wurden bereits am 28. 6. von der Musikkapelle feierlich empfangen. Das Konzert am 29. 6. im Kultursaal unter dem Motto „Lieder der Völker“ riss die Zuhörer zu wahren Beifallsstürmen hin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27478</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27478"/>
		<updated>2013-10-27T11:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Ainwalchen== &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz in Ainwalchen, das auch als „Dåx‘n-Kreiz” bezeichnet wird, befindet sich zirka hundert Meter nach der Abbiegung von der Seewalchener Bezirksstraße in die Straße nach Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das mächtige Kreuz steht unter zwei noch mächtigeren Pappeln und ist umwachsen von Zedern und Buxbäumen. Da das Alter der Pappeln auf 150 bis 200 Jahre geschätzt wird, dürfte das Kreuz zumindest ebenso alt sein. Errichtet wurde es „eventuell aus Dankbarkeit”. &lt;br /&gt;
Dramaturgisch gekonnt dargestellt ist der aus der Komposition herausragende übergroße Dolch, der sich in das Herz Marias bohrt. Darüber findet sich ein unglücklich proportionierter Jesus am Kreuz. &lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An das Kreuz war / geschlagen unser Herr und Gott, / das / er hat sich selbst getragen, der uns / hilft aus aller Not. / Sei uns gnädig, / wenn wir sterben, gib uns Kraft / zum letzten Streit / mach uns / zu deinen Erben nach dem / Leben dieser Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz war früher alljährlich im Mai Ausgangspunkt für eine wöchentliche Maiandacht, die mit einer Bittprozession vom Kreuz zur Kematinger Kirche begann und in der Kirche mit dem „Råsngraunsbeddn” endete. Heutzutage gibt es nur mehr zwei Prozessionen, wobei die eine am Markustag und die andere am Dienstag zur Zeit der Bitttage stattfindet. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit dem Rundbogen wurde durch Herrn Rosner aus Timelkam 1988 restauriert und am Beginn der Markusprozession durch Pfarrer Smrcka gesegnet. &lt;br /&gt;
Erhalter des Denkmals ist die Familie Ebetsberger-Dachs in Ainwalchen, die es vorbildlich pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prozessionen in Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markusprozession am 25. April führt die Gläubigen von Ainwalchen nach Kemating in die Kematinger Kirche. Zu den drei Bitttagen, das sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, gehen Gläubige am Montag vom Litzlberger Kreuz zur Buchberger Kirche und am Dienstag vom Ainwalchener Kreuz in die Kematinger Kirche. Früher folgte noch ein Bittgang von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee nach Neubrunn. Diese Prozession wurde durch eine Messe in der Pfarrkirche abgelöst. Unter den Patern Gabriel und Leopold wurde jeweils am 1. Mai eine Wallfahrt von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee zur Pfarrkirche Attersee durchgeführt. Diese Wallfahrt, die bis 1986 durchgeführt wurde, dürfte jedoch eine viel längere Tradition in der Gemeinde gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1971 weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abänderung der Bittprozession. Über Vorschlag des bischöflichen Seelsorgeamtes wurden dies Jahr die Bittprozessionen in der Weise gehalten, dass am Bittsonntag sich die Teilnehmer in Ainwalchen versammelten, von wo die Prozession nach Kemating zog. Dort war Bittmesse. Die Beteiligung war recht gut. Ähnlich gestaltete sich die Feier am darauf folgenden Tag, am Dienstag. Statio war die Kapelle in Litzlberg. Die heilige Messe fand in der Filialkirche Buchberg statt. Die Beteiligung war nicht zahlreich, wohl aus dem Umstand, da ein Gewitter zu kommen droht. Am Mittwoch zog die Prozession nicht mehr, wie schon seit einer Reihe von fast zwanzig Jahren, nach Neubrunn, sondern bloß zur Kapelle nach Roitham. Nach Rückkehr war Gottesdienst (Eucharistiefeier) in der Kirche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1979 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bittprozession. Am 21 Mai 1979 war die Bittprozession von Ainwalchen nach Kemating. Teilnahme des indischen Bischofs George Mamalassery aus Tura, Garo Hills. Der Bischof predigte in der Kirche in Kemating in englischer Sprache. Die Übersetzung erfolgte durch den Sekretär Pater Stadler. Bischof Mamalassery war seit 25 Jahren mit Oberstudienrat Pitter über die Pax-Christi-Bewegung in Verbindung. Am 22. und am 23. Mai gab es dann die Bittprozessionen von Litzlberg nach Buchberg und von Roitham nach Seewalchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bild am Haus Kronreif in Ainwalchen==&lt;br /&gt;
Das Bild, das direkt auf den Verputz der Wand gemalt wurde, befindet sich am Haus Kronreif, Ainwalchen 11. Das „Schiendorfer-Haus” steht frei im Feld zwischen Neißing und Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen durch den Wald gehenden Wandersmann, der sich vor dem gekreuzigten Jesus verneigt. Laut Auskunft von Frau Maria Kronreif ist das Bild 2006 schon mindestens 58 Jahre an der Hauwand. Ein Jagdkollege ihres Schwiegervaters spendete es demselben. Ursprünglich zeigte das Bild das Gesicht eines alten Jägers, doch als Herr Bucar das Bild 1980 renovierte, bekam der gläubige Jäger ein jüngeres Gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kreuz im Baumer Holz==&lt;br /&gt;
Das Kreuz befindet sich im Baumer Holz an der rechten Straßenseite, kurz nach der Abbiegung in den Schotterweg nach Baum und Staudach.&lt;br /&gt;
Ein zirka 1,5 Meter großes, einfaches Holzkreuz mit der Aufschrift „20 Rass Hubert 02“ steht inmitten von Bäumen am Straßenrand. Auf dem Boden stehen einige Kerzen und ein Blumenstock. Am Kreuz ist ein Totenbild mit folgendem Text befestigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken / an Herrn / Hubert Raß / Drucker / St. Georgen i. Attg. / Kogl 18 / welcher am Samstag, / den 7. Sept. 2002 / plötzlich und unerwartet / durch einen Verkehrsunfall / im 38. Lebensjahr / von uns gegangen ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine ausgeliehene „schwere Maschin’”, die den Hubert an jenem schönen Frühherbsttag diesen knappen Kilometer vom Kematinger Fischteich in das Jenseits brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Vöcklabrucker Rundschau vom 12. September weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Leih-Motorrad in den Tod gerast. Unfall: 37jähriger starb bei Spritztour. Tödlich endete eine Spritztour mit einem geliehenen Motorrad für einen 37jährigen Drucker aus St. Georgen. Der Mann hatte sich von seinem Freund dessen Motorrad ausgeliehen und war damit von der Ortschaft Kemating, Gemeinde Seewalchen, in Richtung St. Georgen gefahren. Etwa 500 Meter von Kemating entfernt kam der St. Georgener vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer lang-gezogenen Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 2007 befand sich an der Stelle des bedachten Holzkreuzes ein einfaches Birkenholzkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Staudach==&lt;br /&gt;
Das Marterl steht rund hundert Meter hinter dem „Krüki-Haus” in der Ortschaft Staudach 7 an der Kreuzung der längst vergessenen Salzstraße und der ehemaligen Römerstraße. &lt;br /&gt;
Ursprung und Anlass der Errichtung dieses Marterls, das jeden Herbst weggenommen und Anfang Mai wieder aufgestellt wird, sind leider unbekannt, da die beiden Hausbewohner eingeheiratet haben. &lt;br /&gt;
Das Bild des Marterls wurde 1990 und 1998 von Direktor Wimmer von der Lenzing Aktiengesellschaft restauriert und zeigt Maria im blauen Umhang und im roten Tuch. Sie befindet sich auf einer Wiese, im Hintergrund ist der Schafberg erkennbar. Das Originalmotiv wurde übermalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der alte Salzweg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man vor dem Haus steht, sieht man auf der anderen Straßenseite drei Birken, an denen ehemals der Salzweg vorbeiführte. Er verlief von der Anlegestelle Litzlberg über Ainwalchen, weiter über die „Schümpi-Bruck” mit dem „Schümpi-Büd”, durch die heute zugeschüttete Hohlgasse bei diesen drei Birken und rechts am Haus vorbei. &lt;br /&gt;
Herr Johann Eicher vertritt die Meinung, dass es sich dabei nicht um den alten Salz-, sondern um den Kirchen- oder Totenweg handelt, der von Seewalchen am Attersee über Staudach, Baum, Brandham und Rubensdorf verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holzbild in Steindorf==&lt;br /&gt;
Ein Holzbild am Haus Steindorf 35 zeigt den heiligen Josef bei der Holzbearbeitung. Das Bild wurde von Herrn Andorfer gemalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feldkreuz in Kraims==&lt;br /&gt;
Ein rund drei Meter großes Holzkreuz befindet sich am Wirtschaftsgebäude der Familie Schwarzenlander in Kraims 12. &lt;br /&gt;
Sowohl ursprünglicher Standort als auch Zeit und Grund der Errichtung dieses einfachen, schwarzen Kreuzes sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Haidach==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich in der Ortschaft Haidach an der Abzweigung zum Hohlweg.&lt;br /&gt;
Die interessanteste Christusdarstellung Seewalchens zeigt einen jungen kräftigen Mann, der seinen Blick demutsvoll zu Boden gesenkt hat und wie erstarrt in seinem Schmerz zu verharren scheint. Den Kopf zieren eine Dornenkrone, ein Vollbart und lange Haare. Darüber befindet sich ein Schild mit der Aufschrift „INRI”. Um seine Hüfte windet sich ein Tuch, zu seinen Füßen wachsen Blumen. Die Stellen an den Händen und Füßen, durch die die Nägel geschlagen worden sind, sind laut Chi-Gong Zentren für die Aufnahme von Lebensenergie.&lt;br /&gt;
Das Kreuz hat „de oid Bedan Res” aus Lenzing für einen hier tödlich verunglückten ungarischen Soldaten aufstellen lassen. Der Soldat war mit einer Fuhre Kalkstein Richtung Lenzing unterwegs, als Regen einsetzte, der Kalk zu brennen anfing und der namenlose Ungar ebenfalls verbrannte. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz wurde kurz nach der Jahrtausendwende von der Dorfgemeinschaft Haidach erneuert, wobei die Erlöse eines Dorffestes zur Restaurierung der Jesus-Figur verwendet wurden. Die neuerliche Einweihung erfolgte am 18. Mai 2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Gedenkstein „30 Jahre Rosenau”==&lt;br /&gt;
Der Gedenkstein aus Kalkstein stammt aus dem Höllengebirge und wurde anlässlich der Feier „30 Jahre Rosenau” am 29. Juni 1986 am Pfarrer-Mathias-Schuster-Platz in der Rosenau aufgestellt. &lt;br /&gt;
Der Stein wurde von Josef Gattinger organisiert, der zu diesem Zwecke den Oberforstrat Hofinger von den Bundesforsten Steinbach kontaktierte. Gemeinsam stiegen sie in die Aurachkar-Abbrüche hinter Steinbach, aus denen sich die Bundesforste mit Schotter für ihre Forststraßen versorgen. Ein Bagger legte einige Findlinge in einer Reihe auf, der ausgewählte Stein von vier bis fünf Tonnen hat am Anfang „goa nix gleichgschaud”. Es wurde vor der Rosenauer Kirche ein Kubikmeter Erdmaterial weggeschafft, die Grube mit Beton ausgefüllt und der weiße Stein aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorne trägt der Stein folgende Aufschrift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Vertrauen auf Gott / erfolgte auf freiem Feld / unter Pfr. Mathias Schuster / 1956 / der Siedlungsbeginn von / Rosenau. / 1957 / der Baubeginn / unserer evangelischen / Gnadenkirche&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinten trägt der Stein die Aufschrift&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Die auf den Herrn vertrauen / kriegen neue Kraft!” / Jes. 40.31 / 1956 – 30 Jahre Rosenau – 1986 / Aus tiefster Dankbarkeit / wurde dieser Gedenkstein / von Erstsiedlern errichtet/ 29. 6. 1986 / KJG&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Zitat handelt es sich um einen Teil des Konfirmationsspruches von Josef Gattinger. Es ist Usus, evangelischen Konfirmanden einen Spruch aus der Bibel auf ihren Lebenswegen mitzugeben. &lt;br /&gt;
Auf der Hinterseite sieht man gut, wie der Gletscher diesen Stein glatt geschliffen hat. Heute ist der Stein nicht mehr weiß, sondern durch die Verwitterung grau geworden. Rund um den Stein führt ein Gehweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Vöcklabrucker Wochenspiegel berichtet am 24. Juli 1986&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gedenkstein zum Jubiläum „30 Jahre Rosenau“ enthüllt. Genau vor dreißig Jahren wurde in Rosenau der Grundstein für eine neue Siedlung gelegt. Mit großer Unter¬stützung des jetzigen Ehrenbürgers der Gemeinde, Pfarrer Mathias Schuster, haben die zum Teil durch Kriegsereignisse schwer geprüften Menschen damals begonnen, eine neue Heimat aufzubauen. Bereits ein Jahr später haben die Siedler mit dem Bau ihrer Gnadenkirche angefangen, die nun der Mittelpunkt der evangelischen Pfarrgemeinde Lenzing – Seewalchen – Kammer geworden ist.&lt;br /&gt;
Zum Gedenken an dieses Ereignis veranstalteten die Rosenauer kürzlich ein Dorffest. Als Höhepunkt der Feierlichkeiten enthüllten Bürgermeister Limberger und Josef Gattinger einen Gedenk¬stein, der nun den Kirchenvorplatz ziert. Josef Gattinger dankte Seniorpfarrer Schuster im Namen aller Rosenauer Siedler für die großen Mühen rund um den Aufbau des Dortes — musikalisch mitgestaltet wurde das Fest vom Transylvania-Chor aus Kanada, der im Rahmen einer Konzertreise auch in Rosenau Station gemacht hatte. Die Sänger wurden bereits am 28. 6. von der Musikkapelle feierlich empfangen. Das Konzert am 29. 6. im Kultursaal unter dem Motto „Lieder der Völker“ riss die Zuhörer zu wahren Beifallsstürmen hin.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27477</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27477"/>
		<updated>2013-10-27T11:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Ainwalchen== &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz in Ainwalchen, das auch als „Dåx‘n-Kreiz” bezeichnet wird, befindet sich zirka hundert Meter nach der Abbiegung von der Seewalchener Bezirksstraße in die Straße nach Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das mächtige Kreuz steht unter zwei noch mächtigeren Pappeln und ist umwachsen von Zedern und Buxbäumen. Da das Alter der Pappeln auf 150 bis 200 Jahre geschätzt wird, dürfte das Kreuz zumindest ebenso alt sein. Errichtet wurde es „eventuell aus Dankbarkeit”. &lt;br /&gt;
Dramaturgisch gekonnt dargestellt ist der aus der Komposition herausragende übergroße Dolch, der sich in das Herz Marias bohrt. Darüber findet sich ein unglücklich proportionierter Jesus am Kreuz. &lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An das Kreuz war / geschlagen unser Herr und Gott, / das / er hat sich selbst getragen, der uns / hilft aus aller Not. / Sei uns gnädig, / wenn wir sterben, gib uns Kraft / zum letzten Streit / mach uns / zu deinen Erben nach dem / Leben dieser Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz war früher alljährlich im Mai Ausgangspunkt für eine wöchentliche Maiandacht, die mit einer Bittprozession vom Kreuz zur Kematinger Kirche begann und in der Kirche mit dem „Råsngraunsbeddn” endete. Heutzutage gibt es nur mehr zwei Prozessionen, wobei die eine am Markustag und die andere am Dienstag zur Zeit der Bitttage stattfindet. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit dem Rundbogen wurde durch Herrn Rosner aus Timelkam 1988 restauriert und am Beginn der Markusprozession durch Pfarrer Smrcka gesegnet. &lt;br /&gt;
Erhalter des Denkmals ist die Familie Ebetsberger-Dachs in Ainwalchen, die es vorbildlich pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prozessionen in Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markusprozession am 25. April führt die Gläubigen von Ainwalchen nach Kemating in die Kematinger Kirche. Zu den drei Bitttagen, das sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, gehen Gläubige am Montag vom Litzlberger Kreuz zur Buchberger Kirche und am Dienstag vom Ainwalchener Kreuz in die Kematinger Kirche. Früher folgte noch ein Bittgang von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee nach Neubrunn. Diese Prozession wurde durch eine Messe in der Pfarrkirche abgelöst. Unter den Patern Gabriel und Leopold wurde jeweils am 1. Mai eine Wallfahrt von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee zur Pfarrkirche Attersee durchgeführt. Diese Wallfahrt, die bis 1986 durchgeführt wurde, dürfte jedoch eine viel längere Tradition in der Gemeinde gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1971 weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abänderung der Bittprozession. Über Vorschlag des bischöflichen Seelsorgeamtes wurden dies Jahr die Bittprozessionen in der Weise gehalten, dass am Bittsonntag sich die Teilnehmer in Ainwalchen versammelten, von wo die Prozession nach Kemating zog. Dort war Bittmesse. Die Beteiligung war recht gut. Ähnlich gestaltete sich die Feier am darauf folgenden Tag, am Dienstag. Statio war die Kapelle in Litzlberg. Die heilige Messe fand in der Filialkirche Buchberg statt. Die Beteiligung war nicht zahlreich, wohl aus dem Umstand, da ein Gewitter zu kommen droht. Am Mittwoch zog die Prozession nicht mehr, wie schon seit einer Reihe von fast zwanzig Jahren, nach Neubrunn, sondern bloß zur Kapelle nach Roitham. Nach Rückkehr war Gottesdienst (Eucharistiefeier) in der Kirche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1979 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bittprozession. Am 21 Mai 1979 war die Bittprozession von Ainwalchen nach Kemating. Teilnahme des indischen Bischofs George Mamalassery aus Tura, Garo Hills. Der Bischof predigte in der Kirche in Kemating in englischer Sprache. Die Übersetzung erfolgte durch den Sekretär Pater Stadler. Bischof Mamalassery war seit 25 Jahren mit Oberstudienrat Pitter über die Pax-Christi-Bewegung in Verbindung. Am 22. und am 23. Mai gab es dann die Bittprozessionen von Litzlberg nach Buchberg und von Roitham nach Seewalchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bild am Haus Kronreif in Ainwalchen==&lt;br /&gt;
Das Bild, das direkt auf den Verputz der Wand gemalt wurde, befindet sich am Haus Kronreif, Ainwalchen 11. Das „Schiendorfer-Haus” steht frei im Feld zwischen Neißing und Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen durch den Wald gehenden Wandersmann, der sich vor dem gekreuzigten Jesus verneigt. Laut Auskunft von Frau Maria Kronreif ist das Bild 2006 schon mindestens 58 Jahre an der Hauwand. Ein Jagdkollege ihres Schwiegervaters spendete es demselben. Ursprünglich zeigte das Bild das Gesicht eines alten Jägers, doch als Herr Bucar das Bild 1980 renovierte, bekam der gläubige Jäger ein jüngeres Gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kreuz im Baumer Holz==&lt;br /&gt;
Das Kreuz befindet sich im Baumer Holz an der rechten Straßenseite, kurz nach der Abbiegung in den Schotterweg nach Baum und Staudach.&lt;br /&gt;
Ein zirka 1,5 Meter großes, einfaches Holzkreuz mit der Aufschrift „20 Rass Hubert 02“ steht inmitten von Bäumen am Straßenrand. Auf dem Boden stehen einige Kerzen und ein Blumenstock. Am Kreuz ist ein Totenbild mit folgendem Text befestigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken / an Herrn / Hubert Raß / Drucker / St. Georgen i. Attg. / Kogl 18 / welcher am Samstag, / den 7. Sept. 2002 / plötzlich und unerwartet / durch einen Verkehrsunfall / im 38. Lebensjahr / von uns gegangen ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine ausgeliehene „schwere Maschin’”, die den Hubert an jenem schönen Frühherbsttag diesen knappen Kilometer vom Kematinger Fischteich in das Jenseits brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Vöcklabrucker Rundschau vom 12. September weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Leih-Motorrad in den Tod gerast. Unfall: 37jähriger starb bei Spritztour. Tödlich endete eine Spritztour mit einem geliehenen Motorrad für einen 37jährigen Drucker aus St. Georgen. Der Mann hatte sich von seinem Freund dessen Motorrad ausgeliehen und war damit von der Ortschaft Kemating, Gemeinde Seewalchen, in Richtung St. Georgen gefahren. Etwa 500 Meter von Kemating entfernt kam der St. Georgener vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer lang-gezogenen Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 2007 befand sich an der Stelle des bedachten Holzkreuzes ein einfaches Birkenholzkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Staudach==&lt;br /&gt;
Das Marterl steht rund hundert Meter hinter dem „Krüki-Haus” in der Ortschaft Staudach 7 an der Kreuzung der längst vergessenen Salzstraße und der ehemaligen Römerstraße. &lt;br /&gt;
Ursprung und Anlass der Errichtung dieses Marterls, das jeden Herbst weggenommen und Anfang Mai wieder aufgestellt wird, sind leider unbekannt, da die beiden Hausbewohner eingeheiratet haben. &lt;br /&gt;
Das Bild des Marterls wurde 1990 und 1998 von Direktor Wimmer von der Lenzing Aktiengesellschaft restauriert und zeigt Maria im blauen Umhang und im roten Tuch. Sie befindet sich auf einer Wiese, im Hintergrund ist der Schafberg erkennbar. Das Originalmotiv wurde übermalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der alte Salzweg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn man vor dem Haus steht, sieht man auf der anderen Straßenseite drei Birken, an denen ehemals der Salzweg vorbeiführte. Er verlief von der Anlegestelle Litzlberg über Ainwalchen, weiter über die „Schümpi-Bruck” mit dem „Schümpi-Büd”, durch die heute zugeschüttete Hohlgasse bei diesen drei Birken und rechts am Haus vorbei. &lt;br /&gt;
Herr Johann Eicher vertritt die Meinung, dass es sich dabei nicht um den alten Salz-, sondern um den Kirchen- oder Totenweg handelt, der von Seewalchen am Attersee über Staudach, Baum, Brandham und Rubensdorf verlief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Holzbild in Steindorf==&lt;br /&gt;
Ein Holzbild am Haus Steindorf 35 zeigt den heiligen Josef bei der Holzbearbeitung. Das Bild wurde von Herrn Andorfer gemalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Feldkreuz in Kraims==&lt;br /&gt;
Ein rund drei Meter großes Holzkreuz befindet sich am Wirtschaftsgebäude der Familie Schwarzenlander in Kraims 12. &lt;br /&gt;
Sowohl ursprünglicher Standort als auch Zeit und Grund der Errichtung dieses einfachen, schwarzen Kreuzes sind unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Haidach==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich in der Ortschaft Haidach an der Abzweigung zum Hohlweg.&lt;br /&gt;
Die interessanteste Christusdarstellung Seewalchens zeigt einen jungen kräftigen Mann, der seinen Blick demutsvoll zu Boden gesenkt hat und wie erstarrt in seinem Schmerz zu verharren scheint. Den Kopf zieren eine Dornenkrone, ein Vollbart und lange Haare. Darüber befindet sich ein Schild mit der Aufschrift „INRI”. Um seine Hüfte windet sich ein Tuch, zu seinen Füßen wachsen Blumen. Die Stellen an den Händen und Füßen, durch die die Nägel geschlagen worden sind, sind laut Chi-Gong Zentren für die Aufnahme von Lebensenergie.&lt;br /&gt;
Das Kreuz hat „de oid Bedan Res” aus Lenzing für einen hier tödlich verunglückten ungarischen Soldaten aufstellen lassen. Der Soldat war mit einer Fuhre Kalkstein Richtung Lenzing unterwegs, als Regen einsetzte, der Kalk zu brennen anfing und der namenlose Ungar ebenfalls verbrannte. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz wurde kurz nach der Jahrtausendwende von der Dorfgemeinschaft Haidach erneuert, wobei die Erlöse eines Dorffestes zur Restaurierung der Jesus-Figur verwendet wurden. Die neuerliche Einweihung erfolgte am 18. Mai 2003. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27468</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27468"/>
		<updated>2013-10-27T11:07:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Ainwalchen== &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz in Ainwalchen, das auch als „Dåx‘n-Kreiz” bezeichnet wird, befindet sich zirka hundert Meter nach der Abbiegung von der Seewalchener Bezirksstraße in die Straße nach Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das mächtige Kreuz steht unter zwei noch mächtigeren Pappeln und ist umwachsen von Zedern und Buxbäumen. Da das Alter der Pappeln auf 150 bis 200 Jahre geschätzt wird, dürfte das Kreuz zumindest ebenso alt sein. Errichtet wurde es „eventuell aus Dankbarkeit”. &lt;br /&gt;
Dramaturgisch gekonnt dargestellt ist der aus der Komposition herausragende übergroße Dolch, der sich in das Herz Marias bohrt. Darüber findet sich ein unglücklich proportionierter Jesus am Kreuz. &lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An das Kreuz war / geschlagen unser Herr und Gott, / das / er hat sich selbst getragen, der uns / hilft aus aller Not. / Sei uns gnädig, / wenn wir sterben, gib uns Kraft / zum letzten Streit / mach uns / zu deinen Erben nach dem / Leben dieser Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz war früher alljährlich im Mai Ausgangspunkt für eine wöchentliche Maiandacht, die mit einer Bittprozession vom Kreuz zur Kematinger Kirche begann und in der Kirche mit dem „Råsngraunsbeddn” endete. Heutzutage gibt es nur mehr zwei Prozessionen, wobei die eine am Markustag und die andere am Dienstag zur Zeit der Bitttage stattfindet. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit dem Rundbogen wurde durch Herrn Rosner aus Timelkam 1988 restauriert und am Beginn der Markusprozession durch Pfarrer Smrcka gesegnet. &lt;br /&gt;
Erhalter des Denkmals ist die Familie Ebetsberger-Dachs in Ainwalchen, die es vorbildlich pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prozessionen in Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markusprozession am 25. April führt die Gläubigen von Ainwalchen nach Kemating in die Kematinger Kirche. Zu den drei Bitttagen, das sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, gehen Gläubige am Montag vom Litzlberger Kreuz zur Buchberger Kirche und am Dienstag vom Ainwalchener Kreuz in die Kematinger Kirche. Früher folgte noch ein Bittgang von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee nach Neubrunn. Diese Prozession wurde durch eine Messe in der Pfarrkirche abgelöst. Unter den Patern Gabriel und Leopold wurde jeweils am 1. Mai eine Wallfahrt von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee zur Pfarrkirche Attersee durchgeführt. Diese Wallfahrt, die bis 1986 durchgeführt wurde, dürfte jedoch eine viel längere Tradition in der Gemeinde gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1971 weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abänderung der Bittprozession. Über Vorschlag des bischöflichen Seelsorgeamtes wurden dies Jahr die Bittprozessionen in der Weise gehalten, dass am Bittsonntag sich die Teilnehmer in Ainwalchen versammelten, von wo die Prozession nach Kemating zog. Dort war Bittmesse. Die Beteiligung war recht gut. Ähnlich gestaltete sich die Feier am darauf folgenden Tag, am Dienstag. Statio war die Kapelle in Litzlberg. Die heilige Messe fand in der Filialkirche Buchberg statt. Die Beteiligung war nicht zahlreich, wohl aus dem Umstand, da ein Gewitter zu kommen droht. Am Mittwoch zog die Prozession nicht mehr, wie schon seit einer Reihe von fast zwanzig Jahren, nach Neubrunn, sondern bloß zur Kapelle nach Roitham. Nach Rückkehr war Gottesdienst (Eucharistiefeier) in der Kirche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1979 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bittprozession. Am 21 Mai 1979 war die Bittprozession von Ainwalchen nach Kemating. Teilnahme des indischen Bischofs George Mamalassery aus Tura, Garo Hills. Der Bischof predigte in der Kirche in Kemating in englischer Sprache. Die Übersetzung erfolgte durch den Sekretär Pater Stadler. Bischof Mamalassery war seit 25 Jahren mit Oberstudienrat Pitter über die Pax-Christi-Bewegung in Verbindung. Am 22. und am 23. Mai gab es dann die Bittprozessionen von Litzlberg nach Buchberg und von Roitham nach Seewalchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bild am Haus Kronreif in Ainwalchen==&lt;br /&gt;
Das Bild, das direkt auf den Verputz der Wand gemalt wurde, befindet sich am Haus Kronreif, Ainwalchen 11. Das „Schiendorfer-Haus” steht frei im Feld zwischen Neißing und Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen durch den Wald gehenden Wandersmann, der sich vor dem gekreuzigten Jesus verneigt. Laut Auskunft von Frau Maria Kronreif ist das Bild 2006 schon mindestens 58 Jahre an der Hauwand. Ein Jagdkollege ihres Schwiegervaters spendete es demselben. Ursprünglich zeigte das Bild das Gesicht eines alten Jägers, doch als Herr Bucar das Bild 1980 renovierte, bekam der gläubige Jäger ein jüngeres Gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Kreuz im Baumer Holz==&lt;br /&gt;
Das Kreuz befindet sich im Baumer Holz an der rechten Straßenseite, kurz nach der Abbiegung in den Schotterweg nach Baum und Staudach.&lt;br /&gt;
Ein zirka 1,5 Meter großes, einfaches Holzkreuz mit der Aufschrift „20 Rass Hubert 02“ steht inmitten von Bäumen am Straßenrand. Auf dem Boden stehen einige Kerzen und ein Blumenstock. Am Kreuz ist ein Totenbild mit folgendem Text befestigt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken / an Herrn / Hubert Raß / Drucker / St. Georgen i. Attg. / Kogl 18 / welcher am Samstag, / den 7. Sept. 2002 / plötzlich und unerwartet / durch einen Verkehrsunfall / im 38. Lebensjahr / von uns gegangen ist.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war eine ausgeliehene „schwere Maschin’”, die den Hubert an jenem schönen Frühherbsttag diesen knappen Kilometer vom Kematinger Fischteich in das Jenseits brachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Vöcklabrucker Rundschau vom 12. September weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mit Leih-Motorrad in den Tod gerast. Unfall: 37jähriger starb bei Spritztour. Tödlich endete eine Spritztour mit einem geliehenen Motorrad für einen 37jährigen Drucker aus St. Georgen. Der Mann hatte sich von seinem Freund dessen Motorrad ausgeliehen und war damit von der Ortschaft Kemating, Gemeinde Seewalchen, in Richtung St. Georgen gefahren. Etwa 500 Meter von Kemating entfernt kam der St. Georgener vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer lang-gezogenen Linkskurve rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 2007 befand sich an der Stelle des bedachten Holzkreuzes ein einfaches Birkenholzkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27464</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27464"/>
		<updated>2013-10-27T11:04:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Ainwalchen== &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz in Ainwalchen, das auch als „Dåx‘n-Kreiz” bezeichnet wird, befindet sich zirka hundert Meter nach der Abbiegung von der Seewalchener Bezirksstraße in die Straße nach Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das mächtige Kreuz steht unter zwei noch mächtigeren Pappeln und ist umwachsen von Zedern und Buxbäumen. Da das Alter der Pappeln auf 150 bis 200 Jahre geschätzt wird, dürfte das Kreuz zumindest ebenso alt sein. Errichtet wurde es „eventuell aus Dankbarkeit”. &lt;br /&gt;
Dramaturgisch gekonnt dargestellt ist der aus der Komposition herausragende übergroße Dolch, der sich in das Herz Marias bohrt. Darüber findet sich ein unglücklich proportionierter Jesus am Kreuz. &lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An das Kreuz war / geschlagen unser Herr und Gott, / das / er hat sich selbst getragen, der uns / hilft aus aller Not. / Sei uns gnädig, / wenn wir sterben, gib uns Kraft / zum letzten Streit / mach uns / zu deinen Erben nach dem / Leben dieser Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz war früher alljährlich im Mai Ausgangspunkt für eine wöchentliche Maiandacht, die mit einer Bittprozession vom Kreuz zur Kematinger Kirche begann und in der Kirche mit dem „Råsngraunsbeddn” endete. Heutzutage gibt es nur mehr zwei Prozessionen, wobei die eine am Markustag und die andere am Dienstag zur Zeit der Bitttage stattfindet. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit dem Rundbogen wurde durch Herrn Rosner aus Timelkam 1988 restauriert und am Beginn der Markusprozession durch Pfarrer Smrcka gesegnet. &lt;br /&gt;
Erhalter des Denkmals ist die Familie Ebetsberger-Dachs in Ainwalchen, die es vorbildlich pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prozessionen in Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markusprozession am 25. April führt die Gläubigen von Ainwalchen nach Kemating in die Kematinger Kirche. Zu den drei Bitttagen, das sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, gehen Gläubige am Montag vom Litzlberger Kreuz zur Buchberger Kirche und am Dienstag vom Ainwalchener Kreuz in die Kematinger Kirche. Früher folgte noch ein Bittgang von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee nach Neubrunn. Diese Prozession wurde durch eine Messe in der Pfarrkirche abgelöst. Unter den Patern Gabriel und Leopold wurde jeweils am 1. Mai eine Wallfahrt von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee zur Pfarrkirche Attersee durchgeführt. Diese Wallfahrt, die bis 1986 durchgeführt wurde, dürfte jedoch eine viel längere Tradition in der Gemeinde gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1971 weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abänderung der Bittprozession. Über Vorschlag des bischöflichen Seelsorgeamtes wurden dies Jahr die Bittprozessionen in der Weise gehalten, dass am Bittsonntag sich die Teilnehmer in Ainwalchen versammelten, von wo die Prozession nach Kemating zog. Dort war Bittmesse. Die Beteiligung war recht gut. Ähnlich gestaltete sich die Feier am darauf folgenden Tag, am Dienstag. Statio war die Kapelle in Litzlberg. Die heilige Messe fand in der Filialkirche Buchberg statt. Die Beteiligung war nicht zahlreich, wohl aus dem Umstand, da ein Gewitter zu kommen droht. Am Mittwoch zog die Prozession nicht mehr, wie schon seit einer Reihe von fast zwanzig Jahren, nach Neubrunn, sondern bloß zur Kapelle nach Roitham. Nach Rückkehr war Gottesdienst (Eucharistiefeier) in der Kirche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1979 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bittprozession. Am 21 Mai 1979 war die Bittprozession von Ainwalchen nach Kemating. Teilnahme des indischen Bischofs George Mamalassery aus Tura, Garo Hills. Der Bischof predigte in der Kirche in Kemating in englischer Sprache. Die Übersetzung erfolgte durch den Sekretär Pater Stadler. Bischof Mamalassery war seit 25 Jahren mit Oberstudienrat Pitter über die Pax-Christi-Bewegung in Verbindung. Am 22. und am 23. Mai gab es dann die Bittprozessionen von Litzlberg nach Buchberg und von Roitham nach Seewalchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bild am Haus Kronreif in Ainwalchen==&lt;br /&gt;
Das Bild, das direkt auf den Verputz der Wand gemalt wurde, befindet sich am Haus Kronreif, Ainwalchen 11. Das „Schiendorfer-Haus” steht frei im Feld zwischen Neißing und Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen durch den Wald gehenden Wandersmann, der sich vor dem gekreuzigten Jesus verneigt. Laut Auskunft von Frau Maria Kronreif ist das Bild 2006 schon mindestens 58 Jahre an der Hauwand. Ein Jagdkollege ihres Schwiegervaters spendete es demselben. Ursprünglich zeigte das Bild das Gesicht eines alten Jägers, doch als Herr Bucar das Bild 1980 renovierte, bekam der gläubige Jäger ein jüngeres Gesicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27463</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27463"/>
		<updated>2013-10-27T11:02:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Ainwalchen== &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz in Ainwalchen, das auch als „Dåx‘n-Kreiz” bezeichnet wird, befindet sich zirka hundert Meter nach der Abbiegung von der Seewalchener Bezirksstraße in die Straße nach Ainwalchen.&lt;br /&gt;
Das mächtige Kreuz steht unter zwei noch mächtigeren Pappeln und ist umwachsen von Zedern und Buxbäumen. Da das Alter der Pappeln auf 150 bis 200 Jahre geschätzt wird, dürfte das Kreuz zumindest ebenso alt sein. Errichtet wurde es „eventuell aus Dankbarkeit”. &lt;br /&gt;
Dramaturgisch gekonnt dargestellt ist der aus der Komposition herausragende übergroße Dolch, der sich in das Herz Marias bohrt. Darüber findet sich ein unglücklich proportionierter Jesus am Kreuz. &lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt folgende Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An das Kreuz war / geschlagen unser Herr und Gott, / das / er hat sich selbst getragen, der uns / hilft aus aller Not. / Sei uns gnädig, / wenn wir sterben, gib uns Kraft / zum letzten Streit / mach uns / zu deinen Erben nach dem / Leben dieser Zeit&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz war früher alljährlich im Mai Ausgangspunkt für eine wöchentliche Maiandacht, die mit einer Bittprozession vom Kreuz zur Kematinger Kirche begann und in der Kirche mit dem „Råsngraunsbeddn” endete. Heutzutage gibt es nur mehr zwei Prozessionen, wobei die eine am Markustag und die andere am Dienstag zur Zeit der Bitttage stattfindet. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit dem Rundbogen wurde durch Herrn Rosner aus Timelkam 1988 restauriert und am Beginn der Markusprozession durch Pfarrer Smrcka gesegnet. &lt;br /&gt;
Erhalter des Denkmals ist die Familie Ebetsberger-Dachs in Ainwalchen, die es vorbildlich pflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prozessionen in Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Markusprozession am 25. April führt die Gläubigen von Ainwalchen nach Kemating in die Kematinger Kirche. Zu den drei Bitttagen, das sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt, gehen Gläubige am Montag vom Litzlberger Kreuz zur Buchberger Kirche und am Dienstag vom Ainwalchener Kreuz in die Kematinger Kirche. Früher folgte noch ein Bittgang von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee nach Neubrunn. Diese Prozession wurde durch eine Messe in der Pfarrkirche abgelöst. Unter den Patern Gabriel und Leopold wurde jeweils am 1. Mai eine Wallfahrt von der Pfarrkirche Seewalchen am Attersee zur Pfarrkirche Attersee durchgeführt. Diese Wallfahrt, die bis 1986 durchgeführt wurde, dürfte jedoch eine viel längere Tradition in der Gemeinde gehabt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1971 weiß zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abänderung der Bittprozession. Über Vorschlag des bischöflichen Seelsorgeamtes wurden dies Jahr die Bittprozessionen in der Weise gehalten, dass am Bittsonntag sich die Teilnehmer in Ainwalchen versammelten, von wo die Prozession nach Kemating zog. Dort war Bittmesse. Die Beteiligung war recht gut. Ähnlich gestaltete sich die Feier am darauf folgenden Tag, am Dienstag. Statio war die Kapelle in Litzlberg. Die heilige Messe fand in der Filialkirche Buchberg statt. Die Beteiligung war nicht zahlreich, wohl aus dem Umstand, da ein Gewitter zu kommen droht. Am Mittwoch zog die Prozession nicht mehr, wie schon seit einer Reihe von fast zwanzig Jahren, nach Neubrunn, sondern bloß zur Kapelle nach Roitham. Nach Rückkehr war Gottesdienst (Eucharistiefeier) in der Kirche.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1979 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bittprozession. Am 21 Mai 1979 war die Bittprozession von Ainwalchen nach Kemating. Teilnahme des indischen Bischofs George Mamalassery aus Tura, Garo Hills. Der Bischof predigte in der Kirche in Kemating in englischer Sprache. Die Übersetzung erfolgte durch den Sekretär Pater Stadler. Bischof Mamalassery war seit 25 Jahren mit Oberstudienrat Pitter über die Pax-Christi-Bewegung in Verbindung. Am 22. und am 23. Mai gab es dann die Bittprozessionen von Litzlberg nach Buchberg und von Roitham nach Seewalchen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27462</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27462"/>
		<updated>2013-10-27T10:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Alter Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der mehrteilige Marien-Gedenkstock stand frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg. &lt;br /&gt;
Der Bildstock hatte ein bewegtes Leben. Vor einiger Zeit wurde ihm der Kopfteil abgeschlagen, im Winter 2002/03 wurde er angefahren, kurzfristig entfernt und 2005 endgültig durch einen neuen Bildstock ersetzt. &lt;br /&gt;
Bis zirka 1965 soll an dieser Stelle eine Pestsäule aus Sandstein gestanden haben, die der Dreifaltigkeit gewidmet war und ebenfalls ein Opfer des Verkehrs wurde. Auch sie wurde umgefahren. &lt;br /&gt;
Die leicht verwitterte und mehrfach zersprungene Steinreliefplatte bildete Maria ab, die ein Kind küsst. Der Bildstock trug folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria / mit dem Kinde / lieb, uns allen / deinen Segen / gib&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Bildstock wurde von zwei Zedern flankiert, eine Bank lud zum Rasten ein. Der Betonguss wurde von der Familie Fürthauer erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Neuer Bildstock in Haining==&lt;br /&gt;
Der neue Gedenkstock steht frei im Feld an der Wegkreuzung von Haining nach Gerlham und Buchberg.&lt;br /&gt;
Die vierkantige Granitstele steht an der Stelle des alten Bildstockes. Sie entspricht im Aussehen der Sandsteinstele, die sich bis zirka 1965 an dieser Stelle befand, bevor sie ein Opfer des Verkehrs wurde. &lt;br /&gt;
Auf Wunsch von Stephanie Fürthauer ließen ihr Sohn und dessen Familie diesen Bildstock bei einem Straßwalchener Steinmetz nach alten Vorlagen originalgetreu nachbauen. Die Kosten allein für die Bearbeitung der Granitsäule beliefen sich auf rund 1.500 Euro.&lt;br /&gt;
An der Vorderseite ist ein Bild angebracht, das den heiligen Leonhard zeigt, der von einem Schaf, einer Kuh und einem kleinwüchsigen Pferd oder einem Esel umgeben ist. Leonhard ist in unserer Region ein mächtiger Bauernheiliger. In der linken Hand hält er einen weißen Bischofsstab, den das Schaf abzulecken scheint.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der linken Seite zeigt den heiligen Florian, der gerade mit einem Eimer einen brennenden Vierkanthof zu löschen versucht. Seine Kleidung entspricht nicht der eines römischen Offiziers, sondern eher der eines mittelalterlichen Ritters. In der linken Hand hält er ein langes Banner mit einem roten Kreuz auf weißem Hintergrund.&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite zeigt den heiligen Hubertus, als er gerade auf den weißen Hirsch mit dem Kreuz zwischen dem Geweih trifft. Hubertus ist mit einem Säbel gegürtet und trägt in seiner linken Hand ein Gewehr, das um 700 nach Christus, als Hubertus lebte, noch nicht erfunden war. Seine rechte Hand ruht auf dem Magen. Das Bild auf der Rückseite des Bildstockes trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bildstock der Familie Wolfgang, Barbara und Lorenz Fürthauer / Moar in Hainig im Jahre 2005&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilder wurden von Franz Günther Andorfer gemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27459</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27459"/>
		<updated>2013-10-26T12:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl in Haining==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich auf der linken Seite der Straße von Gerlham nach Haining nach der Durchfahrt durch den Wald, in der Nähe des Winkelbauern-Gutes. &lt;br /&gt;
Das Marterl wurde 1990 errichtet, der Sockel ist betoniert, darauf befindet sich eine Stele aus mit Beton verbunden Kalksteinen. Der Stelenaufsatz ist verputzt und wird von einem Schindeldach gekrönt, das noch ein Metallkreuz ziert.&lt;br /&gt;
Das Marterl zeigt Maria, die auf ihrer rechten Seite das Jesuskind trägt. Beide halten zusammen eine Frucht in ihren Händen. Das Bild ist signiert und datiert mit „Bucar 1990”.&lt;br /&gt;
Die Stele trägt folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andreas Ebetsberger / -1989- / durch ein Unglück ums / Leben gekommen /  Euer Herz erschrecke / nicht! / Im Haus meines Vater / sind viele Wohnungen / Joh. 14&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Aufschrift befindet sich ein Kupfertopf mit Blumen an einem Haken. Die Rückseite des Marterls hat eine Nische, in der eine Marienstatue mit dem Jesuskind steht.&lt;br /&gt;
Das Marterl nimmt Bezug auf das tragische Unglück, bei dem der Vater den Sohn mit dem Traktor überrollte. Die Vöcklabrucker Rundschau vom 7. September 1989 berichtete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bub von Traktor überrollt&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Volksschüler Andreas Ebetsberger-Neuhofer (8) half am 2. 9. seinem Vater, dem Landwirt Josef Ebetsberger-Neuhofer (50), Haining, bei Feldarbeiten. Er stand dabei auf der Heckschaufel der Zugmaschine. Mit der Heckschaufel wurde Ackererde abgetragen und an anderer Stelle wieder abgeladen. Andreas Ebetsberger-Neuhofer hatte dabei fallweise einen Bolzen an der Schaufelhalterung zu ziehen, weshalb er ständig stehend mitfuhr. Beim Rückwärtsfahren zum Ausladen von Erde dürfte der Bub gestürzt sein. Er wurde vom Hinterrad der Zugmaschine überrollt und erlitt dabei schwerste Kopfverletzungen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Marterl ist der Nachfolger einer anderen Gedenkstele, die ungefähr an der gleichen Stelle, aber auf der anderen Straßenseite stand. Die Straße Gerlham – Haining verlief früher durch einen mittlerweile aufgefüllten Hohlweg näher Richtung See. Erhalter des Marterls ist die Familie Ebetsberger-Neuhofer in Haining. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27458</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27458"/>
		<updated>2013-10-26T12:37:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz Buchberg befindet sich, von Seewalchen am Attersee kommend, auf der rechten Straßenseite rund 200 Meter vor der Kirche Buchberg. &lt;br /&gt;
Das Wegkreuz zeigt Maria unter dem gekreuzigten Jesus und wird von zwei zweimetrigen Zedern flankiert. Das rund fünf Meter hohe Kreuz aus Holz, das bis 1991 einen Rundbogen hatte, trägt die Aufschrift „INRI”. Unter der Marienabbildung befindet sich noch ein Blumenkisterl.&lt;br /&gt;
Der Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer hat das Kreuz 1991 und erneut 2003 restauriert. Der Gekreuzigte, dargestellt mit vier und fünf Zehen, blickt Richtung Süden. Erhalter des Kreuzes ist die Familie Dachs in Buchberg, der zufolge das Kreuz bereits mindestens seit dem Ende des 2. Weltkrieges existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Napoleons Pappeln&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den Recherchen wurde erzählt, dass dieses Kreuz früher in der Mitte von zwei mächtigen Pappeln stand, die Napoleon bei seiner Invasion des Attersee-Gebietes setzen ließ. Das Setzen von Pappeln, einer für unsere Gegend unüblichen Baumart, diente dazu, den napoleonischen Truppen bei ihrer Rückkehr in die französische Heimat als Wegweiser zu fungieren.&lt;br /&gt;
Sollte die Erzählung auf historischen Tatsachen beruhen, dann wären zwei Wegweiser nebeneinander gestanden, denn auch die im freien Feld und an Straßenkreuzungen aufgestellten großen Kreuze dienten vor allem im Winter als Orientierungshilfe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marienbild in Buchberg==&lt;br /&gt;
Das Marienbild befindet sich am Haus der Familie Dachs in Buchberg Nummer 3.&lt;br /&gt;
Das Bild unter dem Dachgiebel zeigt Maria mit dem Kind. Maria trägt einen gelben Glorienschein, ihr Haupt ist gekrönt und sie hüllt sich in einen blauen Umhang.&lt;br /&gt;
Das Bild befindet sich mindestens schon hundert Jahre unter dem Dachgiebel, wie alte Bilder im Besitz der Familie Dachs beweisen. Es ist leider eines der letzten Zeugnisse von öffentlich zur Schau gestellter Frömmigkeit dieser Art in der Gemeinde Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27457</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27457"/>
		<updated>2013-10-26T12:33:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marterl am Waldrand in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Marterl befindet sich am Waldrand hinter dem Haus Gerhard Marx. Man fährt zur so genannten „Conti-Siedlung”, biegt vor dem Transformator rechts in den Feldweg ein, folgt diesem durch ein kleines Wäldchen und sieht am Waldrand rechts bereits das Marterl.&lt;br /&gt;
Das Denkmal erinnert an den 1951 hier verstorbenen Max Hüttmayr, der Bäcker in Seewalchen am Attersee war. Es ist ein einfaches, mannshohes Holzmarterl mit einem Bild hinter Glas und einer kleinen Abstellfläche für Kerzen. &lt;br /&gt;
Das Bild zeigt einen tot auf einer Wiese liegenden Jäger mit einem Patronengurt um die Hüfte. Links neben ihm ist sein Gewehr, rechts davon liegt eine Krähe tot auf dem Rücken. Über dem Bild steht folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hier verstarb am 5. Juni 1951 der / Seewalchner Jäger Max Hüttmayr / beim ausüben des Weidwerks. / Weidmannsruh&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Bild findet sich folgender Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewiß ist der Tod, ungewiß der Tag / und die Stund niehmand wissen mag, / drum Tu Gut und denk dabei, / daß jede Stund die letzte sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27456</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27456"/>
		<updated>2013-10-26T12:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wegkreuz in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildstock in Litzlberg==&lt;br /&gt;
Die Bildsäule aus Granit steht im Garten des Hauses der Seehofstraße 5 - 7 in der Ortschaft Litzlberg.&lt;br /&gt;
Der rund zwei Meter hohe Bildstock zeigt an den vier Seiten den heiligen Florian, Maria mit dem Kind, die personifizierte Dreifaltigkeit und ein eingemeißeltes JHS. Auf der Bildsäule befindet sich noch die Weltenkugel, auf der ein Kreuz mit Doppelbalken thront. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27377</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27377"/>
		<updated>2013-10-12T21:02:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: /* Wegkreuz in Litzlberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Litzlberg ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich beim Litzlberger Strandbad an der Kreuzung der Attersee-Bundesstraße und der Wagnerstraße in Litzlberg auf einer kleinen Verkehrsinsel. &lt;br /&gt;
Das Kreuz mit Jesus und Maria erstrahlt in comicartiger Farbenpracht und zeigt Maria mit einem brennenden Herz in der Hand, in das sich ein spitzer, verbogener Dolch bohrt. Das Gesicht der Gottesmutter wirkt unendlich alt. Der Kopf Jesus’ fällt vom Betrachter aus gesehen unkorrekterweise nach links. Bei Kirchenbauten aus der Zeit der Gotik, die in ihrem Grundriss die Todesstellung Christi nachbilden wollten, wurde das Presbyterium schräg nach rechts gebaut. Das Kreuz trägt die Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht”. &lt;br /&gt;
Erhalter des Kreuzes ist die Familie Gebetsberger in Litzlberg, die es 1990 das letzte Mal von Herrn Franz Günther Andorfer restaurieren ließ. &lt;br /&gt;
Alljährlich zieht auch heute noch am Montag zu den Bitttagen eine Prozession von diesem Kreuz in Litzlberg nach Buchberg in die Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27376</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27376"/>
		<updated>2013-10-12T20:57:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Gerlham ==&lt;br /&gt;
Das Wegkreuz befindet sich an der Straßenkreuzung „Gerlham – Neißing – Hainingerbach”.&lt;br /&gt;
Das Kreuz trägt den gekreuzigten Jesus, die trauernde Mutter Maria sowie die einfachen Aufschriften „INRI” und „Es ist vollbracht” und verweist damit auf die laut Johannes-Evangelium letzten Worte Jesus. Kreuz und Christus finden Schutz unter einem Ahornbaum. &lt;br /&gt;
Der Sohn Gottes ist in einem comicartigen Stil dargestellt, hat nur vier Zehen und trägt feminine Züge. Maria versteckt ihre Brüste unter ihren Händen. &lt;br /&gt;
In der Feldkreuzweihe 1980 konnte Pater Leopold Strobl das von Frau Karen Mayr in Gerlham 11 in Zusammenarbeit mit Karl Eicher neu gestaltete Gerlhamer Feldkreuz segnen. Zu dieser Feier waren zirka hundert Bewohner von Gerlham und Umgebung gekommen. Eine Renovierung erfolgte 1999.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Litzlberg ==&lt;br /&gt;
Auf einer Kreuzungsinsel in [[Litzlberg (Ort)|Litzlberg]] (Kreuzung Attersee Bundesstraße - Wagnerstraße) befindet sich ein Wegkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27375</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27375"/>
		<updated>2013-10-12T20:54:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildstock in Moos ==&lt;br /&gt;
Der frei im Feld stehende Bildstock befindet sich am Westwanderweg an der Fischer-Schottergrube.&lt;br /&gt;
Schon früher stand an diesem Ort ein Holzkreuz, das zum Gedenken an einen bei der Arbeit im nahen Wald noch vor dem ersten Weltkrieg tödlich verunglückten Holzknecht mahnte. Der Bildstock in seiner heutigen Form steht seit den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts für Matthias Ebetsberger, der 1952 als 18-jähriger im nahe gelegenen Attersee ertrank. &lt;br /&gt;
In der Mittagspause des „Maschingaungs” fuhren sieben Leute mit einem Boot auf den See hinaus, wobei das Boot kenterte. Herr Ebetsberger versuchte sich noch an das gekenterte Boot anzuklammern, konnte sich aber an der rutschigen Oberfläche nicht festhalten und versank im See. Seine Leiche konnte von Tauchern erst am nächsten Tag gefunden und geborgen werden. Der gemauerte Bildstock trägt auf einer Fliese folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria, Königin aller Völker und des Friedens, bitte für uns.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildstock steht auf einer gemauerten Stele. Das Häuschen auf der Stele enthält das Bild einer Marienstatue mit der Aufschrift „Međjugore”. Es zeigt einen Teil der Statue „Immaculata von Tihaljina” und wurde von Matthias’ Schwester, Frau Fellner aus Neißing, in Meðjugore gekauft. Die Bilder des Marterls werden sporadisch erneuert. &lt;br /&gt;
Der Bildstock wird von zwei kleinen Buchsbäumen flankiert. Es ist der vielleicht schönste Bildstock Seewalchens mit einem exzellenten Blick auf den See, die Schörflinger Kirche und das Schloss Kammer. Geht man den Weg Richtung Gerlham weiter, so lädt eine Bank zum Verweilen ein, und dem Wanderer eröffnet sich ein imposanter Blick auf den Buch- und Schafberg. Das Denkmal wird von der Familie Ebetsberger in Gerlham erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Litzlberg ==&lt;br /&gt;
Auf einer Kreuzungsinsel in [[Litzlberg (Ort)|Litzlberg]] (Kreuzung Attersee Bundesstraße - Wagnerstraße) befindet sich ein Wegkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27374</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27374"/>
		<updated>2013-10-12T20:48:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|Grabstätte von [[Julius Arigi]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grabmal von [[Julius Arigi]] befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeugs, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet: &#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*siehe auch: [[Julius Arigi]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Franz Karl Ginzkey Denkmal]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871–1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
*siehe: [[Pieta in Seewalchen]]&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marterl für Herrn Felix Mayr in Hainingerbach ==&lt;br /&gt;
Geht man den Kirchenweg von Seewalchen am Attersee nach Gerlham, dann sieht man nach der Brücke über den Haininger Bach rechts im Wald dieses Marterl stehen. &lt;br /&gt;
„Da Moar” erlitt beim Spazierengehen einen tödlichen Herzinfarkt und rollte derart unglücklich unter einen Busch in Bachnähe, dass seine Leiche erst in der Nacht gefunden wurde. Das Marterl hat folgende Aufschrift:&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Andacht und Andenken an unseren / am 14. April 1994 um 16.00 Uhr / hier verstorbenen und allseits geschätzten / Weidkameraden ÖR. Felix Mayr, / Altbauer und „Moar ds Gerlhaum” / Weidmanns Ruh.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild wurde von Franz Andorfer aus Seewalchen am Attersee 1994 gemalt und zeigt eine Mariendarstellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Günther Andorfer&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der gebürtige Seewalchener brauchte nicht, so wie seine Vorfahren, das Bäckerhandwerk zu erlernen, da es nicht gut sein kann, in einer „verkehrten Welt” zu leben, in der die Nacht zum Tag gemacht wird. Franz Günther wurde also Tischler. Und diesen Beruf übte er bis 1971 auch aus, bevor er beschloss, sein Hobby, die Malerei und das Restaurieren alter Möbel, zu seinem Brotberuf zu machen. Franz Günther Andorfer hat viele der Seewalchener Kleindenkmäler liebevoll restauriert und so vor dem Verfall gerettet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Litzlberg ==&lt;br /&gt;
Auf einer Kreuzungsinsel in [[Litzlberg (Ort)|Litzlberg]] (Kreuzung Attersee Bundesstraße - Wagnerstraße) befindet sich ein Wegkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*Buch: [http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080  Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*E-Buch: [http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale| Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Seehof-Kapelle&amp;diff=27373</id>
		<title>Seehof-Kapelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Seehof-Kapelle&amp;diff=27373"/>
		<updated>2013-10-12T20:43:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Seehof-Kapelle befindet sich beim Restaurant des Strandbades Litzlberg. Die kleine gemauerte und von einer Pyramidenpappel flankierte Kapelle trägt die Ja…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Seehof-Kapelle befindet sich beim Restaurant des Strandbades Litzlberg.&lt;br /&gt;
Die kleine gemauerte und von einer Pyramidenpappel flankierte Kapelle trägt die Jahreszahl 1989. &lt;br /&gt;
Im Zuge des Restaurantbaus 1988 wurde bereits an einen Abriss der Kapelle gedacht, doch der Litzlberger Magister Johann Reiter konnte an Hand alter Fotos aufzeigen, dass Kapelle und Baum zum überlieferten Ortsbild des Dorfes gehören.&lt;br /&gt;
In ihr befinden sich ein Marienbild, das von Frau Frieda Limberger gespendet wurde, und ein Palmbusch. Das Dach ist aus Holzschindeln. Das schmiedeeiserne Tor wurde durch den Verkauf zweier Eschen finanziert.&lt;br /&gt;
Kapelle und Pappel bildeten 1903 das Motiv für die beiden Landschaftsbilder „Die große Pappel” und „Aufsteigendes Gewitter” von Gustav Klimt. Die Klimt’sche Pappel wurde 1928 von einem Unwetter gefällt, an ihrer Stelle pflanzte man einen neuen Baum. &lt;br /&gt;
Trotz der, vor allem parteipolitisch bedingten, Schwierigkeiten bei der Renovierung sei allen Beteiligten Lob ausgesprochen, die an der Erhaltung dieses Kleindenkmals mitwirkten.&lt;br /&gt;
Die Kapelle wird in vorbildlicher Weise von der Familie Wageneder erhalten und gepflegt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Moser-Kapelle&amp;diff=27372</id>
		<title>Moser-Kapelle</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Moser-Kapelle&amp;diff=27372"/>
		<updated>2013-10-12T20:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Moser-Dreifaltigkeits-Kapelle sich an der Haidacher Straße in der Rosenau. Es ist eine gemauerte Kapelle, über die es zwar keine schriftlichen Aufzeichnu…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Moser-Dreifaltigkeits-Kapelle sich an der Haidacher Straße in der Rosenau.&lt;br /&gt;
Es ist eine gemauerte Kapelle, über die es zwar keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt, die aber bereits in einer Karte, der „Mappa Specialima“ des Stiftes Michaelbeuern aus dem Jahre 1734 verzeichnet ist. Ursprünglich gehörte die Kapelle zur Ortschaft Haidach. In dieser „Haidacher Kapelle”, die zu jener Zeit noch auf einem Hügel stand, wurden die Maiandachten des Dorfes abgehalten. &lt;br /&gt;
Am 16. September 1978 spielten Kinder mit einem Feuerzeug im so genannten „Moserstadel”, der daraufhin Feuer fing und abbrannte. Dabei wurde auch die daneben stehende Kapelle ein Raub der Flammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Vöcklabrucker Rundschau berichtete am 21. September und am 28. September 1978&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Versteckenspiel mit Feuerzeug. 30 Tonnen Stroh, eine Scheune – Wert etwa 50.000 S – und eine alte, kleine Kapelle verbrannten, weil die zehnjährigen S. G. und M. W. beim Versteckenspielen mit einem Feuerzeug hantiert hatten. Dies ermittelten Gendarmen des Postens Schörfling wenige Stunden nach dem Brandausbruch im „Moserstadl”, der zum Anwesen des Josef Obermaier gehörte. Die alarmierten Feuerwehren konnten das Niederbrennen nicht mehr verhindern.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Kapelle in Rosenau ist durch den Brand des Obermaier-Stadels, der bekanntlich durch spielende Kinder verursacht worden war, zerstört worden. Die Kapelle, die aus dem 18. Jahrhundert stammt, stand unmittelbar neben dem Heustadel.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine Wiedererrichtung an derselben Stelle nicht möglich war, stellte die Familie Obermaier aus Attersee ein Grundstück auf der anderen Straßenseite zur Verfügung, und unter der Ägide der Interessensgruppe „Haidacher Kapelle” unter Johann Weidinger konnte 1982 mit dem Neubau begonnen werden. Am 17. Juli 1983 erfolgte unter Pater Leopold Strobl und Pfarrer im Ruhestand Mathias Schuster die Einweihung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik von 1983 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Anstatt der durch einen Brand am 16. September 1978 zerstörten Dreifaltigkeitskapelle neben dem so genannten Moser-Stadl wurde, allerdings auf der gegenüberliegenden Straßenseite, auf einem Grundstück der Ehegatten J. und I. Obermaier, Attersee, eine neue Kapelle errichtet. Für diesen Kapellenbau setzte sich besonders die Interessensgruppe unter Johann Weidinger ein. Das Kapellenbild, das im mittleren Teil der Kapelle die heilige Dreifaltigkeit über einer Darstellung der Pfarrkirche Seewalchen, links den heiligen Severin anlässlich des Severin-Gedenkjahres über dem Wappen des Bischofs von Linz, Maximilian Aichern, und rechts die heilige Familie auf der Flucht, darunter das Wappen von Michaelbeuern, darstellt, wurde von Günther Andorfer gemalt. Die Segnung der Kapelle fand am 17. Juli im Rahmen einer ökumenischen Feier, gehalten von Pater Leopold Strobl und vom evangelischen Pfarrer in Ruhe, Mathias Schuster, statt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Gemeindechronik von 1983 informiert&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Über besondere Bemühungen des Vorsitzenden und Finanzreferenten des Pfarrkirchenrates, Johann Weidinger, wird zur Zeit die so genannte „Moserbauernkapelle&amp;quot; die 1978 abgebrannt ist, wieder erbaut. Es gab ein langes Für und Wider, bis man sich für die Wiedererrichtung dieser Kapelle durchringen konnte. Für die Durchsetzung der Wiedererrich¬tung hat wohl auch der Landeskonservator für Oberösterreich beigetragen, der feststellte, dass es sich bei dieser Kapelle um ein historisches Kulturdenkmal handelt, welches mehrere hundert Jahre bestanden haben muss. Der Bildstock der alten Kapelle war an den Außenseiten mit Rankenmalereien in Ocker und Rot verziert. An der Vorderseite wurde später eine Vorlaube, schindelgedeckt, errichtet. In dankenswerter Weise hat den Baugrund für die Wiedererrichtung dieser Kapelle Herr Josef Obermaier, Seewalchen, zur Verfügung gestellt. Nachdem die Kapelle mit freiwilligen Helfern und Geldspenden errichtet wird, werden vor allem Geldspenden für die Beschaffung des Baumaterials dankbar angenommen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kapelle befindet sich eine Marmortafel mit der Geschichte der Haidacher Kapelle, deren Text von Pfarrer Mathias Schuster stammt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Dreifaltigkeitskapelle, welche auf der gegenüberliegenden Straßenseite stand, ist am 16. September 1978 abgebrannt. Urkundlich wurde diese das erste Mal 1784 erwähnt. In den Jahren 1982 bis 1983 wurde diese Kapelle nach den alten Maßen neu errichtet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kommt her ihr Wandersleute, schaut dieses Denkmal an: Sehet, wie man des Todes Beute ganz unvermutet werden kann. Drum wachet und betet, benutzet die Zeit, machet euch täglich zum Sterben bereit.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrichtung der Kapelle ist von Nordwesten nach Südosten. Rechts von der Kapelle steht ein Baum. Der Vorbau der Kapelle ist aus Holz mit einem Schindeldach und einem kleinen Turm, auf dem das ungewöhnliche Kreuz der alten, abgebrannten Kapelle steht. Die Kapelle selbst ist gemauert, der Altar ist mit einem Gitter in Herzform versperrt. Unter dem Altar wurden für kommende Generationen als ein Gruß aus der Vergangenheit eine Flasche Schnaps und einige Schilling-Scheidemünzen eingemauert. &lt;br /&gt;
Links im Vorbau ist ein Marienbild mit einem Herz darauf. Maria trägt einen weißen Schleier, einen blauen Umhang, ein rotes Gewand und hält eine Lilie in der Hand. &lt;br /&gt;
Rechts im Vorbau befindet sich ein Jesus-Bild. Sein bekreuztes Herz ist in Gold und Grün dargestellt und steht in Flammen. Sein Blick geht nach oben, seine Hände sind geöffnet.&lt;br /&gt;
Der Altar wird durch ein dreigeteiltes Bild geschmückt, das in der Mitte die Dreifaltigkeit figürlich darstellt, was für die Seewalchener Kapellen ungewöhnlich ist. Das Bild wurde vom Seewalchener Restaurator Franz Günther Andorfer nach den Vorstellungen der beiden Geistlichen 1982 gemalt. Zu sehen ist auf dem Bild außerdem die Seewalchener Kirche von der Südseite. Darüber thront ein weißer Herr (= Gott), der drei Finger hebt und drei Kronen auf seinem Kopf hat, die in Dreiecksform gehalten sind. Sie sind umgeben von einem Strahlenkreis. Der Herr ist in einen gelben Umhang gehüllt, auf dessen Innenseite das Kreuz mit Jesus Christus abgebildet ist. Unterhalb des Kreuzes ist ein Emblem mit der Friedenstaube (= der heilige Geist). &lt;br /&gt;
Die linke Bildseite stellt das Baudatum der Kapelle in eigenartiger Weise dar. 1982, als die Kapelle erbaut wurde, feierte Oberösterreich den 1.500. Todestag des heiligen Severin. Er ist an der oberen Ecke zu sehen. Im Jänner 1982 wurde Maximilian Aichern zum 12. Diözesanbischof von Linz installiert worden. In der unteren Ecke links sind seine Insignien zu sehen; oben der Bischofshut, das oberösterreichische Wappen und die Eichel mit den Eichenblätern, sein Namenszeichen. &lt;br /&gt;
Im rechten Feld unten sind die Insignien des Benediktiner Ordens (OSB) und wollen darauf hindeuten, dass sowohl der gegenwärtige Linzer Diözesanbischof wie die Jakobuskirche zu Seewalchen diesem Orden angehörten.&lt;br /&gt;
Auf der rechten Seite des Bildes sind Maria und Josef mit dem Kind auf der Flucht, auf einem Esel reitend, dargestellt. Darunter befinden sich zwei Wappen mit Kreuz, Flügel und Weinbaum. &lt;br /&gt;
Die Kapelle steht auf dem Grundstück von Hermann Bauer aus Gunskirchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine lokale Zeitung weiß 1983 zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Kapelle in Seewalchen / Haidach geweiht. Am Sonntag, 17. Juli 1983, wurde die neu errichtete „Haidacher Kapelle“ in einer ökumenischen Feier von Pater Leopold Strobl und Pfarrer im Ruhestand Schuster, Rosenau, geweiht. Johann Weidinger begrüßte die Festgäste, darunter Bürgermeister Alois Ulm. An¬schließend dankte er sehr herzlich allen Personen, Firmen und Vereinen, die ihn uns seine Mitarbeiter im Bauausschuss des Pfarrgemeinderates mit Geld- und Sachspenden unterstützt hatten. Durch das Zu¬sammenhelfen so vieler und einen Beitrag des Lan¬des Oberösterreich in der Höhe von 15.000 Schilling konnte diese architektonisch reizvolle Kapelle mit einer Gesamtbausumme von 90.000 Schilling errichtet werden. Alle an diesem Bauwerk Beteiligten können zu Recht stolz auf „ihre“ Dreifaltigkeitskapelle sein. Unsere Marktgemeinde wurde um ein Kleinod christ¬lichen Glaubens bereichert. Die Bevölkerung hat die Kapelle bereits sichtlich in Besitz genommen, in¬dem sie sie mit Kerzen und Blumenschmuck liebevoll ausgeschmückt hat.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Zur Baugeschichte: Über die Errichtung der alten Kapelle an der Haidacher Straße gibt es keine schriftlichen Aufzeich¬nungen. Auf einer Karte aus dem Stift Michaelbeuern kann sie seit dem Jahre 1734 nachgewiesen werden. Als am 16. September 1978 der so genannte „Moser-Stadel“ abbrannte, wurde auch die daneben stehen¬de Kapelle vom Feuer zerstört. Da auf diesem Platz eine Wiedererrichtung nicht möglich war, stellten Josef und Irmgard Obermaier aus Attersee auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein Grundstück zur Verfügung. Die Interessentengruppe „Haidacher Kapelle“ unter Johann Weidinger scheute keine Mü¬hen, um dieses Kleindenkmal wieder erstehen zu lassen. Viele Wege mussten gegangen werden, um die finanziellen Mittel zu sichern, viele Robotstunden mussten geleistet werden, um diese Kapelle zu vollenden. 1982, im Gedenkjahr des heiligen Severins, wur¬de mit dem Bau begonnen, am Sonntag, 17. Juli 1983, mit der feierlichen Weihe abgeschlossen. Der Seewalchener Restaurator Günther Andorfer malte das Innenbild nach den Vorstellungen von Pater Leopold Strobl und Pfarrer im Ruhestand Schuster und stellte es kostenlos zur Verfügung.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweihungsschrift zur Einweihung am 17. Juli 1983 enthält eine noch genauere Beschreibung der Kapelle.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Marien-Kapelle&amp;diff=27371</id>
		<title>Marien-Kapelle</title>
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		<updated>2013-10-12T20:29:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Die Seite wurde neu angelegt: „Diese kleinste Kapelle in der Gemeinde Seewalchen am Attersee befindet sich am Güterweg Reichersberg bei der Abzweigung Roitham.  Die Marien-Kapelle, besser b…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese kleinste Kapelle in der Gemeinde Seewalchen am Attersee befindet sich am Güterweg Reichersberg bei der Abzweigung Roitham. &lt;br /&gt;
Die Marien-Kapelle, besser bekannt unter dem Namen Bachtl-Kapelle, befindet sich auf geschichtsträchtigem Boden. &lt;br /&gt;
Laut einem Gespräch mit dem Erhalter Franz Astegger wurde diese Kapelle im Zeitraum zwischen 1945 und 1947 erbaut, da die alte Kapelle dem Güterwegneubau weichen musste. Obwohl die Erbauer der Straße eine Neuerrichtung der Kapelle versprochen hatten, sahen sich die Franzens der Familie Astegger schlussendlich gezwungen, diesen Bau in Eigenregie zu errichten. &lt;br /&gt;
Die alte vierschöpfige Kapelle muss einen interessanten Anblick geboten haben, da sich rund um die Kapelle eine Schottergrube ausbreitete und das Andachtshaus auf einem Hügel aus der Grube herausragte. Sie war außerdem größer als die jetzige Kapelle und hatte Sitzplätze für fünf bis sechs Personen.&lt;br /&gt;
Gleich hinter der Kapelle befand sich der so genannte „Franzosenfriedhof” für die Soldaten Napoleons, die im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts in unserer Region ihr Leben verloren. Zu Zeiten des Pfarrers Sax wurden in der Kapelle noch Maiandachten gelesen. Man erzählt sich außerdem, dass die alte Marienkapelle wundertätig gewesen sein soll.&lt;br /&gt;
Das heutige Gebäude ist gemauert, hat einen hölzernen Vorbau und wurde 1991 von Günther Andorfer das letzte Mal restauriert. Die Kapelle ist mit Holzschindeln gedeckt, den First schmückt ein hölzernes „IHS” mit einem Kreuz und einem Herz. Durch ein herzverziertes Gitter blickt man auf eine zirka fünfzig Zentimeter große Marienstatue mit gesenktem Blick und blauem Umhang, die ihre Hände im Gebet faltet.&lt;br /&gt;
Das schöne Ensemble wird empfindlich gestört durch die Garagenbauten hinter der Kapelle. Von der Kapelle hat man einen herrlichen Ausblick auf die Schörflinger Kirche, den Traunstein und den oberen Teil des Höllengebirges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Sage von der Kapelle in Roitham&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In Roitham bei Seewalchen lebte einst ein armer frommer Knabe, der oft zum Muttergottesbild in die Kapelle kam, um hier zu beten. Einmal wollte er der Himmelskönigin eine kleine Freude bereiten. Er hatte nämlich einen großen rotbackigen Apfel erhalten. Mit diesem eilte er zur Muttergottes, um ihr die köstliche Frucht zu schenken. Wie so der Kleine inbrünstig den Apfel empor reichte, kam Leben in das Bild. Maria neigte sich, nahm lächelnd das Geschenk des unschuldigen Kindes und wies auf einen Pflasterstein. Dann war alles wieder wie vorher. Der Knabe griff zitternd nach dem schweren Stein und siehe da, der ungefüge Pflasterstein ließ sich drehen und federleicht heben. Dem Knaben funkelten Goldstücke entgegen. Sein Blick wandte sich zur Himmelsmutter, und diese nickte mild und gütig dem Bittenden zu. Rasch füllte sich der Junge die Taschen mit dem edlen Metall und sprang frohgemut nach Hause. Mit aller Not hatte es jetzt ein Ende. Bald hatte sich das Glück des Kindes im ganzen Dorf herumgesprochen und es wurde der Knabe so lange bestürmt, bis er den Fundplatz zeigte. Jetzt schleppten die Leute kostbare Geschenke für die Mutter Gottes herbei, aber das Bild blieb starr und kein Stein des Pflasters rührte sich. Und als man mit Gewalt das Pflaster aufbrach, fand man eine Menge Kieselsteine unter demselben liegen. Dem braven Kinde aber blieb Maria immer gewogen. In Zeiten großer Not durfte er sich in der Kapelle immer einige Goldstücke holen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Sagen und Märchen vom Attersee, Erich Weidinger, Edition Anteros, Seewalchen 1995&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Maria-Lourdes-Kapelle&amp;diff=27370</id>
		<title>Maria-Lourdes-Kapelle</title>
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		<updated>2013-10-12T20:23:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Maria-Lourdes-Kapelle befindet sich an der Hauptstraße in der Ortschaft Kraims. Die Einweihung der Maria-Lourdes-Kapelle in Kraims erfolgte am 19. Mai 188…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Maria-Lourdes-Kapelle befindet sich an der Hauptstraße in der Ortschaft Kraims.&lt;br /&gt;
Die Einweihung der Maria-Lourdes-Kapelle in Kraims erfolgte am 19. Mai 1887. Der höchstwahrscheinlich an Leukämie erkrankte Bauernsohn Wolfgang Starzinger, der dann bereits am neunten Juni desselben Jahres verstarb, hatte sie von seinem Heiratsgut erbauen lassen.&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine von zwei Gewächsen flankierte, gemauerte Kapelle mit einem dem gotischen Baustil nachempfundenen Gewölbe und einem Spitzbogeneingang. Auf dem Dach ist ein Metallkreuz, dessen Enden wiederum in Kreuze übergehen. Zwei große Glasfenster gehen auch nach Süd und Nord, in denen sich Blumenornamente und Eichenlaub befinden. &lt;br /&gt;
Die relativ große Kapelle bietet den Besuchern keine Sitzplätze. Ein ornamentloses und filigranes Gitter mit einer Inschrift trennt den Besuchsraum vom Altar. Die sich dahinter befindliche weiße Marienstatue mit einem blauen Schal blickt nach oben und ist in eine Felsgrotte eingearbeitet. Vor der Grotte befindet sich ein für die Besucher nicht benutzbarer Betschemel zum Knien. Außerdem gibt es noch ein aus Stein gestaltetes Kreuz in einem Kreis. Eine zweite Statue zeigt eine kniende Frau, die einen Kranz hält. &lt;br /&gt;
Eine Restaurierung des Baus „Zur unbefleckten Empfängnis Mariens“ erfolgte 1977, die Segnung am 16. Oktober 1977 durch den Dechant Bernhard Reiter. Die Feier wurde umrahmt von der Musikkapelle Seewalchen unter Franz Sumereder, der als Pfarrgemeinderatsobmann auch die Bauaufsicht innehatte. Die Kosten der Renovierung waren bis auf 7.000 Schilling durch Spenden gedeckt. Zehn Jahre später wurde die Kapelle erneut restauriert und am 19. Mai 1987 eingeweiht.&lt;br /&gt;
Kapellen-Erhalter war die Familie Zöbl aus Kraims, die Erben wohnen allerdings nicht mehr im Ort. Die Kapelle wird nun von der Dorfgemeinschaft erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Pfarrchronik Seewalchen von 1887 berichtet&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Benediktion der Maria-Lourdes-Kapelle in Kraims. Am 19. Mai, dem Fest Christi Himmelfahrt, wurde zu Kraims die neu erbaute Lourdeskapelle feierlich benedizirt. Dieselbe wurde auf Kosten des am 9. Juni des Jahres verstorbenen, braven Jünglings Wolfgang Starzinger, Bauerssohn von dort aus seinem Heiratsgute erbaut und nach den Angaben des von ihm gebetenen Kooperators Pater Wolfgang eingerichtet. Sie dürfte im Ganzen auf zirka 1.000 Gulden zu stehen gekommen sein. Den ersten Anlass hierzu gab das Mariae-Lourdesbuch „Wer hat Recht?“ von Doktor Johann Ackerl, welches dem lungenkranken Jüngling von seinem Beichtvater zur Lektüre gegeben worden war. Diese Kapelle ist auf das Haus Nummer 12 in Kraims intabuliert und muß auf ewige Zeiten von dort erhalten werden. Auch darf gemäß Ordinariatsverordung kein Opferstock daselbst aufgestellt werden. Seit dem Tage der Benediktion dieser Kapelle findet auch alljährlich die so genannte Maiprozession dorthin statt, und nicht mehr, wie früher nach Schörfling. Der Grund lag darin, dass früher diese Prozessionen zur gleichen Stunde von Schörfling und Seewalchen vice versa geführt wurden, und bei dem jedesmaligen Begegnen gab es Unfug von beiden Seiten, weshalb von den beiden Seelsorgsvorständen die Vereinbarung getroffen wurde, dass jede Prozession einen anderen Weg, als bisher zu nehmen habe.&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kapelle_im_Feld&amp;diff=27369</id>
		<title>Kapelle im Feld</title>
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		<updated>2013-10-12T20:18:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Kapelle im Feld, auch unter dem Namen „Feldbauern-Kapelle” bekannt, befindet sich auf dem Anwesen der Familie Fürthauer in der Ortschaft Staudach.  Es…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Kapelle im Feld, auch unter dem Namen „Feldbauern-Kapelle” bekannt, befindet sich auf dem Anwesen der Familie Fürthauer in der Ortschaft Staudach. &lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine mit einer Glocke versehenen Marien-Kapelle, die 1874 auf das freie Feld gebaut wurde. Außen trägt die Kapelle die Aufschrift „I F D 1874 F M”. Es ist eine aus Ziegeln gemauerte Kapelle mit einem Turm, die ein Gewölbe im gotischen Stil hat. Vor 1874 befand sich die Kapelle noch weiter rechts, ungefähr da, wo heute der Masten der Hochspannungsleitung steht. &lt;br /&gt;
Die Ausrichtung ist Nord-Süd, im Westen und im Osten sind die Mauern mit Spitzbogenfenstern durchbrochen. Es stand auch einmal ein Birnbaum vor der Kapelle. Im Innenraum befinden sich vier Holzbänke. Der Altar steht in einem Rundbogen unter einem blauen Sternenhimmel mit folgender Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Heilige Maria, bitt für uns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Decke, durch die auch der Strick zum Läuten der Turmglocke führt, wird von einem Kreuz verziert. Die Ausstattung der Kapelle, die nie abgesperrt war, wurde geraubt. Den Dieben fielen zwei kleine Engel und die Statuen des heiligen Aloisius und des heiligen Martins in die Hände. Verschmäht wurde jedoch Maria in der Altarmitte: „De haums ned megn”, wie Frau Fürthauer senior traurig-sarkastisch bemerkte.&lt;br /&gt;
Bis in die Zeit von 1950 bis 1960 wurde die Kapelle für Maiandachten genutzt, und der alte Herr Franz Fürthauer wurde bei seinem Tod noch in der Kapelle aufgebahrt. Die älteren Nachbarn können sich 2003 noch daran erinnern, dass sie in der Kapelle für den Verstorbenen „Wåchdn” waren. Bis in die Nachkriegszeit wurde in Staudach noch täglich zum Abendgebet geläutet.&lt;br /&gt;
Laut Auskunft im März 2003 sollte die verfallene Kapelle, die der Familie Fürthauer gehört, abgerissen und durch ein Marterl ersetzt werden. Der Sohn des Hauses, Herr Walter Fürthauer, entschloss sich 2006 jedoch zu einer Restaurierung der Kapelle. Mittlerweile hat sie bereits ein neues Dach und an der Wiederherstellung der Innenausstattung wird fleißig gearbeitet. Die Kosten für die Renovierung werden von der Familie Fürthauer selbst getragen. Frau Fürthauer senior bedauerte in einem Gespräch vor allem das Fehlen der zwei Engel. Sie würde sich sehr darüber freuen, wenn wieder zwei Engel den Kapellenfrieden bewachen würden.&lt;br /&gt;
In Zukunft wird die Kapelle wohl versperrt sein, den Schlüssel zum Besuch kann man sich jedoch bei der Familie erbeten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kapelle_bei_Genstetten&amp;diff=27368</id>
		<title>Kapelle bei Genstetten</title>
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		<updated>2013-10-12T20:15:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Kapelle befindet sich an der Gamperner Bezirksstraße an der Abbiegung nach Genstetten. Die Kapelle steht an der Gemeindegrenze von Seewalchen am Attersee …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Kapelle befindet sich an der Gamperner Bezirksstraße an der Abbiegung nach Genstetten. Die Kapelle steht an der Gemeindegrenze von Seewalchen am Attersee zu Gampern. &lt;br /&gt;
Es ist eine viereckige, gemauerte Kapelle mit einem halbrunden Anbau. Sie hat ein grünes Blechdach ohne Kreuz und ein Gewölbe im gotischen Stil. &lt;br /&gt;
Vor dem mit Kopfsteinen gepflasterten Eingang stehen zwei Kastanien, die stark zurückgenommen wurden und zirka fünf Meter hoch sind. Man betritt die Kapelle durch einen offenen Spitzbogeneingang. Über dem Eingang befindet sich ein Kreuz, vier Pfeile zeigen in die vier Ecken des Kreuzzentrums. In der Kapelle befinden sich vier kleine Stühle. &lt;br /&gt;
Der Altar wird durch ein Stahlgitter vom Besucherraum abgetrennt. Auf der rechten Seite befindet sich eine Sammelbüchse. Das Gitter enthält die Jahreszahl 1880 und die Buchstaben MSTT. Darüber befindet sich ein Kreis, in den sechs Herzen eingearbeitet sind, die wiederum einen Kreis umschließen. Links und rechts vom äußeren Kreis sind Blumenornamente. Geschickt in das Altar-Ensemble eingearbeitet wurde ein kleines kreisförmiges Fenster. Die weiß ausgemalte Kapelle wird von drei Blumenstöcken geschmückt, die auf dem Steinplattenfußboden stehen. Zu sehen ist auch noch eine Marienstatue mit einem blauen Gürtel, einem weißen Gewand, einem violetten Umhang und einem grünen Kleid.&lt;br /&gt;
Früher wurde hier jeden Samstag der Rosenkranz gebetet, seit die Straße ganz an die Kapelle herangerückt ist, sind wegen der Gefährdung der Gläubigen durch den Verkehr keine Veranstaltungen mehr möglich. Hin und wieder statten Verkehrsteilnehmer der Kapelle einen unfreiwilligen Besuch ab, indem sie gegen selbige fahren. &lt;br /&gt;
Die Kapelle, die von der Familie Scheibl erhalten wird, wurde 1995 letztmalig renoviert, Ausführung und Planung der Arbeiten oblagen dem Herrn Johann Bauernfeind aus Steindorf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kommet, ihr Kinderlein, kommet!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Vorbesitzer des Scheibl-Anwesens waren noch immer kinderlos geblieben. In ihrer Verzweiflung schlossen die armen Eheleute einen Handel mit dem Herrn ab. Kind gegen Kapelle lautete die Vereinbarung. Und beide Seiten erfüllten ihren Teil des Vertrages. Dem Ehepaar wurde eine Tochter geschenkt, dem Herrn eine Kapelle. Die Tochter wuchs heran, heiratete weg, und die kleine Familie verkaufte das Anwesen an den Schwiegervater von Maria Scheibl. Nur der Herr wurde nicht informiert vom Vertragsende. Er erfüllte seinen Vertrag wieder und immer wieder. Herr Scheibl senior bekam mit drei Ehefrauen zwölf Kinder.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Gruber-Kapelle&amp;diff=27367</id>
		<title>Gruber-Kapelle</title>
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		<updated>2013-10-12T20:05:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die gemauerte Dreifaltigkeits-Kapelle befindet sich bei der Ortseinfahrt von Haining. Bis 2011 stand sie unter zwei mächtigen Akazienbäumen. Die Kapelle hat eine Nord-Süd-Ausrichtung und bietet sechs Personen Platz zum Sitzen. Früher gab es sogar die Möglichkeit, zwischen die Bänke Holzbretter hineinzulegen, um weiteren Personen eine Sitzgelegenheit zu bieten. Des Weiteren befand sich vor der Kapelle eine Sitzbank. Die Zweiteilung der Gruber-Kapelle in Altarteil und Besucherraum ist auch äußerlich erkennbar. Über dem Rundbogeneingang befindet sich eine Blechtafel mit dem Dreifaltigkeitsdreieck und dem Auge Gottes. Ein Metallgitter trennt den Betraum vom Altarraum, in dem sich drei große Ölbilder befinden. Das Bild links trägt die Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hl. Donathis, bitt für uns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite trägt die Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hl. Florian, bitt für uns&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild in der Mitte stellt die Dreifaltigkeit mit Jesus links, dem heiligen Geist in Form einer Taube und dem Gottvater rechts dar. Maria steht im Bildmittelpunkt. Alle drei Bilder sind bereits sehr verblasst und schwer erkennbar. Der heilige Geist erinnert in seiner Form eher an einen mächtigen Greifvogel als an eine friedliche Taube. Auf dem Dach, das zwischen 1950 und 1960 neu gedeckt wurde, befindet sich ein Doppelkreuz, das auf einer Weltenkugel steht. Dieses Doppelkreuz weist eventuell darauf hin, dass die Kapelle nicht einer Kirche, sondern einem Kloster zuzuordnen ist.&lt;br /&gt;
In der Kapelle befand sich ein ungewöhnliches schwarzes Kreuz, das mit einer Stroheinlage versehen war. Zwischen 1970 und 1980 wurde die Kapelle allerdings aufgebrochen und das Kreuz sowie feine Holzschnitzereien unter Glas gestohlen. Bis zirka 1960 fanden hier auch noch Maiandachten statt. &lt;br /&gt;
Eine hinter der Kapelle gebaute Garage und eine Stromleitung zerstören auch bei diesem Andachtsort das Gefühl von Weite und Mystik. &lt;br /&gt;
2011 erfolgte eine Fällung der zwei efeuüberwucherten Akazienbäume. Da die Wurzeln die Kapelle unterwandert hatten, war ein Fällen der Bäume problematisch. Erhalter der Kapelle ist die Familie Dachs in Haining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher der vier historisch verbürgten Donatusse in der Kapelle verehrt wird, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen, aller Voraussicht nach dürfte es aber der Katakombenheilige Donatus von Münstereifel sein, der im dritten Jahrhundert nach Christus lebte. Mit Wundern ließ er sich Zeit, denn erst bei einer Reliquienschenkung im Jahre 1652 an das dortige Jesuitenkolleg verwandelte sich strömender Regen in strahlenden Sonnenschein, und in Euskirchen wurde an diesem Tag der vom Blitz getroffene Pater durch Anrufen des Donatus geheilt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Gruber-Kapelle&amp;diff=27366</id>
		<title>Gruber-Kapelle</title>
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		<updated>2013-10-12T20:03:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: Kapelle Haining 1.JPG|thumb|250px|Die Gruber-Kapelle in Haining im Oktober 2013.]]&lt;br /&gt;
[[Bild: .JPG|thumb|250px|Detail der Gruber-Kapelle in Haining]]&lt;br /&gt;
Die gemauerte Dreifaltigkeits-Kapelle befindet sich bei der Ortseinfahrt von Haining. Bis 2011 stand sie unter zwei mächtigen Akazienbäumen. Die Kapelle hat eine Nord-Süd-Ausrichtung und bietet sechs Personen Platz zum Sitzen. Früher gab es sogar die Möglichkeit, zwischen die Bänke Holzbretter hineinzulegen, um weiteren Personen eine Sitzgelegenheit zu bieten. Des Weiteren befand sich vor der Kapelle eine Sitzbank. Die Zweiteilung der Gruber-Kapelle in Altarteil und Besucherraum ist auch äußerlich erkennbar. Über dem Rundbogeneingang befindet sich eine Blechtafel mit dem Dreifaltigkeitsdreieck und dem Auge Gottes. Ein Metallgitter trennt den Betraum vom Altarraum, in dem sich drei große Ölbilder befinden. Das Bild links trägt die Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hl. Donathis, bitt für uns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite trägt die Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hl. Florian, bitt für uns&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild in der Mitte stellt die Dreifaltigkeit mit Jesus links, dem heiligen Geist in Form einer Taube und dem Gottvater rechts dar. Maria steht im Bildmittelpunkt. Alle drei Bilder sind bereits sehr verblasst und schwer erkennbar. Der heilige Geist erinnert in seiner Form eher an einen mächtigen Greifvogel als an eine friedliche Taube. Auf dem Dach, das zwischen 1950 und 1960 neu gedeckt wurde, befindet sich ein Doppelkreuz, das auf einer Weltenkugel steht. Dieses Doppelkreuz weist eventuell darauf hin, dass die Kapelle nicht einer Kirche, sondern einem Kloster zuzuordnen ist.&lt;br /&gt;
In der Kapelle befand sich ein ungewöhnliches schwarzes Kreuz, das mit einer Stroheinlage versehen war. Zwischen 1970 und 1980 wurde die Kapelle allerdings aufgebrochen und das Kreuz sowie feine Holzschnitzereien unter Glas gestohlen. Bis zirka 1960 fanden hier auch noch Maiandachten statt. &lt;br /&gt;
Eine hinter der Kapelle gebaute Garage und eine Stromleitung zerstören auch bei diesem Andachtsort das Gefühl von Weite und Mystik. &lt;br /&gt;
2011 erfolgte eine Fällung der zwei efeuüberwucherten Akazienbäume. Da die Wurzeln die Kapelle unterwandert hatten, war ein Fällen der Bäume problematisch. Erhalter der Kapelle ist die Familie Dachs in Haining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher der vier historisch verbürgten Donatusse in der Kapelle verehrt wird, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen, aller Voraussicht nach dürfte es aber der Katakombenheilige Donatus von Münstereifel sein, der im dritten Jahrhundert nach Christus lebte. Mit Wundern ließ er sich Zeit, denn erst bei einer Reliquienschenkung im Jahre 1652 an das dortige Jesuitenkolleg verwandelte sich strömender Regen in strahlenden Sonnenschein, und in Euskirchen wurde an diesem Tag der vom Blitz getroffene Pater durch Anrufen des Donatus geheilt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
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		<title>Datei:Kapelle Haining 1.jpg</title>
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		<updated>2013-10-12T20:01:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bildbeschreibung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bildtitel:&#039;&#039;&#039;||{{{1}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039;||{{{2}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Fotograf:&#039;&#039;&#039;||{{{3}}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Lizenz:&#039;&#039;&#039;||&amp;amp;copy; Bild wurde nur für [[Projekt AtterWiki|AtterWiki]] zur Verfügung gestellt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schlagworte:&#039;&#039;&#039;||{{{4}}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Vorlagen|Bildbeschreibung]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: == Bildbeschreibung ==
{|
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bildtitel:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||Gruber-Kapelle
|-
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quelle:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||F. Roither
|-
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fotograf:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;||F. Roither
|-
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bildbeschreibung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Bildtitel:&#039;&#039;&#039;||Gruber-Kapelle&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039;||F. Roither&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Fotograf:&#039;&#039;&#039;||F. Roither&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Lizenz:&#039;&#039;&#039;||&amp;amp;copy; [[Benutzer:F. Roither|F. Roither]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
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		<title>Gruber-Kapelle</title>
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		<updated>2013-10-12T19:44:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: .JPG|thumb|Die Gruber-Kapelle in Haining im Oktober 2013.]]&lt;br /&gt;
[[Bild: .JPG|thumb|Detail der Gruber-Kapelle in Haining]]&lt;br /&gt;
Die gemauerte Dreifaltigkeits-Kapelle befindet sich bei der Ortseinfahrt von Haining. Bis 2011 stand sie unter zwei mächtigen Akazienbäumen. Die Kapelle hat eine Nord-Süd-Ausrichtung und bietet sechs Personen Platz zum Sitzen. Früher gab es sogar die Möglichkeit, zwischen die Bänke Holzbretter hineinzulegen, um weiteren Personen eine Sitzgelegenheit zu bieten. Des Weiteren befand sich vor der Kapelle eine Sitzbank. Die Zweiteilung der Gruber-Kapelle in Altarteil und Besucherraum ist auch äußerlich erkennbar. Über dem Rundbogeneingang befindet sich eine Blechtafel mit dem Dreifaltigkeitsdreieck und dem Auge Gottes. Ein Metallgitter trennt den Betraum vom Altarraum, in dem sich drei große Ölbilder befinden. Das Bild links trägt die Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hl. Donathis, bitt für uns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite trägt die Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hl. Florian, bitt für uns&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild in der Mitte stellt die Dreifaltigkeit mit Jesus links, dem heiligen Geist in Form einer Taube und dem Gottvater rechts dar. Maria steht im Bildmittelpunkt. Alle drei Bilder sind bereits sehr verblasst und schwer erkennbar. Der heilige Geist erinnert in seiner Form eher an einen mächtigen Greifvogel als an eine friedliche Taube. Auf dem Dach, das zwischen 1950 und 1960 neu gedeckt wurde, befindet sich ein Doppelkreuz, das auf einer Weltenkugel steht. Dieses Doppelkreuz weist eventuell darauf hin, dass die Kapelle nicht einer Kirche, sondern einem Kloster zuzuordnen ist.&lt;br /&gt;
In der Kapelle befand sich ein ungewöhnliches schwarzes Kreuz, das mit einer Stroheinlage versehen war. Zwischen 1970 und 1980 wurde die Kapelle allerdings aufgebrochen und das Kreuz sowie feine Holzschnitzereien unter Glas gestohlen. Bis zirka 1960 fanden hier auch noch Maiandachten statt. &lt;br /&gt;
Eine hinter der Kapelle gebaute Garage und eine Stromleitung zerstören auch bei diesem Andachtsort das Gefühl von Weite und Mystik. &lt;br /&gt;
2011 erfolgte eine Fällung der zwei efeuüberwucherten Akazienbäume. Da die Wurzeln die Kapelle unterwandert hatten, war ein Fällen der Bäume problematisch. Erhalter der Kapelle ist die Familie Dachs in Haining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher der vier historisch verbürgten Donatusse in der Kapelle verehrt wird, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen, aller Voraussicht nach dürfte es aber der Katakombenheilige Donatus von Münstereifel sein, der im dritten Jahrhundert nach Christus lebte. Mit Wundern ließ er sich Zeit, denn erst bei einer Reliquienschenkung im Jahre 1652 an das dortige Jesuitenkolleg verwandelte sich strömender Regen in strahlenden Sonnenschein, und in Euskirchen wurde an diesem Tag der vom Blitz getroffene Pater durch Anrufen des Donatus geheilt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Gruber-Kapelle&amp;diff=27362</id>
		<title>Gruber-Kapelle</title>
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		<updated>2013-10-12T19:41:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Die Seite wurde neu angelegt: „ Die gemauerte Dreifaltigkeits-Kapelle befindet sich bei der Ortseinfahrt von Haining. Bis 2011 stand sie unter zwei mächtigen Akazienbäumen. Die Kapelle hat…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Die gemauerte Dreifaltigkeits-Kapelle befindet sich bei der Ortseinfahrt von Haining. Bis 2011 stand sie unter zwei mächtigen Akazienbäumen. Die Kapelle hat eine Nord-Süd-Ausrichtung und bietet sechs Personen Platz zum Sitzen. Früher gab es sogar die Möglichkeit, zwischen die Bänke Holzbretter hineinzulegen, um weiteren Personen eine Sitzgelegenheit zu bieten. Des Weiteren befand sich vor der Kapelle eine Sitzbank. Die Zweiteilung der Gruber-Kapelle in Altarteil und Besucherraum ist auch äußerlich erkennbar. Über dem Rundbogeneingang befindet sich eine Blechtafel mit dem Dreifaltigkeitsdreieck und dem Auge Gottes. Ein Metallgitter trennt den Betraum vom Altarraum, in dem sich drei große Ölbilder befinden. Das Bild links trägt die Aufschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hl. Donathis, bitt für uns&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild auf der rechten Seite trägt die Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Hl. Florian, bitt für uns&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bild in der Mitte stellt die Dreifaltigkeit mit Jesus links, dem heiligen Geist in Form einer Taube und dem Gottvater rechts dar. Maria steht im Bildmittelpunkt. Alle drei Bilder sind bereits sehr verblasst und schwer erkennbar. Der heilige Geist erinnert in seiner Form eher an einen mächtigen Greifvogel als an eine friedliche Taube. Auf dem Dach, das zwischen 1950 und 1960 neu gedeckt wurde, befindet sich ein Doppelkreuz, das auf einer Weltenkugel steht. Dieses Doppelkreuz weist eventuell darauf hin, dass die Kapelle nicht einer Kirche, sondern einem Kloster zuzuordnen ist.&lt;br /&gt;
In der Kapelle befand sich ein ungewöhnliches schwarzes Kreuz, das mit einer Stroheinlage versehen war. Zwischen 1970 und 1980 wurde die Kapelle allerdings aufgebrochen und das Kreuz sowie feine Holzschnitzereien unter Glas gestohlen. Bis zirka 1960 fanden hier auch noch Maiandachten statt. &lt;br /&gt;
Eine hinter der Kapelle gebaute Garage und eine Stromleitung zerstören auch bei diesem Andachtsort das Gefühl von Weite und Mystik. &lt;br /&gt;
2011 erfolgte eine Fällung der zwei efeuüberwucherten Akazienbäume. Da die Wurzeln die Kapelle unterwandert hatten, war ein Fällen der Bäume problematisch. Erhalter der Kapelle ist die Familie Dachs in Haining.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher der vier historisch verbürgten Donatusse in der Kapelle verehrt wird, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen, aller Voraussicht nach dürfte es aber der Katakombenheilige Donatus von Münstereifel sein, der im dritten Jahrhundert nach Christus lebte. Mit Wundern ließ er sich Zeit, denn erst bei einer Reliquienschenkung im Jahre 1652 an das dortige Jesuitenkolleg verwandelte sich strömender Regen in strahlenden Sonnenschein, und in Euskirchen wurde an diesem Tag der vom Blitz getroffene Pater durch Anrufen des Donatus geheilt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Dorfkapelle_Steindorf&amp;diff=27361</id>
		<title>Dorfkapelle Steindorf</title>
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		<updated>2013-10-12T19:33:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Dorfkapelle Steindorf befindet sich an der früheren Dorfstraße – „de oid Stråss” – links hinter dem Feuerwehrdepot. Die heutige Dorfstraße wurd…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Dorfkapelle Steindorf befindet sich an der früheren Dorfstraße – „de oid Stråss” – links hinter dem Feuerwehrdepot. Die heutige Dorfstraße wurde 1926 nach dem großen Brand im Ort gebaut.&lt;br /&gt;
Die Dorfkapelle wurde 1890 auf dem Grund der Familie Schmied errichtet, ist gemauert und besitzt ein Gewölbe im gotischen Stil. Sie wurde bis 1949 auch von der Familie Schmied gepflegt, bevor es zu einer etwas unorthodoxen Übergabe der Pflichten an die Familie Aberlbauer kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S’Zeig is plötzli då g’legn in da Hiddn!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Über 40 lange Jahre kümmerte sich nun diese Familie um die Dorfkapelle, in der regelmäßig Maiandachten, Messen und auch Totenwachen – s Wåchtn – stattfanden. Aufbahrungen wurden in der Kapelle jedoch keine durchgeführt. Im Zeitraum von 1960 bis 1970 wurden im Sommer außerdem Messen von einem im Dorf urlaubenden Pfarrer aus Wien gelesen. Früher gab es drei Mal pro Woche eine Andacht, von Ostern bis „Bachtlmei” (24. August) wurde außerdem jeden Samstag der Rosenkranz gebetet. &lt;br /&gt;
Heute dient die Dorfkapelle Taufen, und es werden Maiandachten in ihr abgehalten. Täglich um 19 Uhr wird von Ostern bis November zum Gebet geläutet. In der Karwoche, in der sich bekanntlich die Glocken in Rom befinden, übernehmen die „Ratscherbuam” des Dorfes die Arbeit der urlaubenden Glocken.&lt;br /&gt;
In der Zeit nach dem Krieg hatte die Kapelle einen blauen Himmel, der mit goldenen Sternen verziert war, und das Heiligtum war voll mit Bildern, die dankbare Dorfbewohner im Flehen um Schutz gegen Feuer, Unfälle und Stürme gespendet und hier aufgestellt haben. Es befand sich außerdem ein Kreuzweg in der Kapelle. Der umtriebige Pfarrer aus Wien sorgte allerdings für frischen Wind in den alten Mauern. Er räumte das Gotteshaus kurzerhand aus, verbrannte den Kreuzweg – „in eine Kapelle gehört kein Kreuzweg” – und die schlechten Bilder und retournierte nur mehr die wertvolleren Werke. Frau Aberlbauer zur überdekorierten Kapelle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Andacht hatte man da keine mehr, weil man so viele Bilder anschauen konnte.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1990 und 1991 wurde sie letztmalig restauriert. Der weiße Innenraum enthält zwei Bankreihen à sieben Bänke. Vorne steht ein kleiner neugotischer Altar mit drei Gipsfiguren, die Maria, Jesus und Maria mit dem Leichnam von Jesus darstellen. Zwei Fenster, deren oberer Teil färbig ist, erhellen die Kapelle. Links vor dem Rundbogeneingang mit dem Schlussstein mit der Zahl 1890 steht ein Granittrog mit Blumen, der Turm hat eine Glocke und ist mit Schindeln und Kupfer gedeckt. Am 26. Mai 1991 wurde mit einem Gottesdienst und der Turmkreuzsteckung die Kapelle wieder ihrer Bestimmung übergeben. Den Schlüssel zur Kapelle bewahrt seit der Renovierung die Familie Schachl auf, die Kapelle selbst wird jedes Jahr von einer anderen Familie des Dorfes geschmückt. Besucher können sich den Schlüssel bei den Schachls ausleihen, denn „zon Schdön is eh weng drin!”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Informationstafel in der Kapelle&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die vermutlich der schmerzhaften Muttergottes geweihte Steindorfer Kapelle wurde höchstwahrscheinlich 1890 errichtet. Schriftliche Aufzeichnungen gibt es leider nicht. Es fehlt sowohl in der Pfarr- als auch in der Gemeindechronik jeder Hinweis auf eine Kapelle in Steindorf. Anhaltspunkte für die Errichtung einer Kapelle auf dem Schmied-grund geben lediglich Berichte von älteren Steindorfern sowie jene Angaben, die Handwerker bei ihrer Arbeit hinterlassen haben. So ist am Altar der Hinweis „Tischlerei Ziegl, Gampern” und im Gestühl die Eintragung „17. Dez. 1891 – Tischlergeselle Josef Mittermayr” zu finden. Die Glocke – nach Erzählungen von Steindorfer Dienstboten gespendet – enthält die Jahreszahl 1919. Weitere Angaben fanden sich auf Holzbrettern auf dem Dachboden: „Kapelle gedeckt am 8. Okt. 1949. Kapellendach erneuert am 30. 10. 1971.” Den Mesnerdienst versehen seit Jahrzehnten die Aberlbauernleute und das tägliche Gebetläuten besorgen Steindorfer Buben. Da der bauliche Zustand infolge Witterungseinflüssen und Feuchtig-keitsschäden schon ziemlich schlecht war, entschlossen sich 1990 einige Steindorfer, anlässlich des 100jährigen Bestehens eine gründliche Innen- und Außenrenovierung in Angriff zu nehmen. Dank der Bereitschaft vieler Steindorfer, dieses Vorhaben zu unterstützen, konnten die Arbeiten im Mai 1991 erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurden rund 700 Robotstunden geleistet und durch eine Haussammlung 27.000 Schilling (rund 2.000 Euro) aufgebracht [...]&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Fatima-Kapelle&amp;diff=27360</id>
		<title>Fatima-Kapelle</title>
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		<updated>2013-10-12T19:26:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Kapelle befindet sich auf dem Grundstück der Familie Fuchs in der Ortschaft Staudach. Es ist eine gemauerte Kapelle mit einem Gewölbe im gotischen Stil. Die Kapelle trägt auch die Namen „Fuchs-Kapelle” und „Konrath-Kapelle”. Sie wurde zwar 1951 aus Dankbarkeit errichtet, aber nicht „für die Genesung der Frau Karoline Fuchs von einem schweren Leiden”, wie in der Gemeindechronik steht.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1938 musste Herr Ludwig Fuchs, der Ehemann von Karoline, einrücken und einen Hengst „stellen”. Auf dem Bauernhof wohnten zu jener Zeit noch die blinde Mutter, eine 16-jährige Dienstmagd und eine größere Anzahl von Slowaken, die auf der Autobahnbaustelle tätig waren. Ein Bauernhof ohne Mann und das Haus voller fremder Leute, die Lage war dramatisch. Frau Fuchs tat daraufhin vor dem Herrn das Versprechen, ihm zu Ehren eine Kapelle zu errichten, sollte ihr Mann frühzeitig zurückkehren. Und das Unvorstellbare geschah. Herr Fuchs kam mit dem eingezogenen Hengst nur bis Wels. Nach drei Tagen Abwesenheit waren Ludwig und Pferd wieder zu Hause. &lt;br /&gt;
Der Hengst wurde verkauft, um weitere Komplikationen zu vermeiden. Für ihn wurden zwei Stuten angeschafft. Nach dem Krieg „woa nix då”, um das gegebene Versprechen einzulösen. Erst als Herr Huber in Vöcklamarkt die Ziegel spendete, konnte mit dem Bau begonnen werden. Herr Josef Kroiß aus Ainwalchen und Herr Josef „Wendl” Laminger mauerten das Gebäude auf, Herr Ploner aus Seewalchen am Attersee führte den Dachstuhl aus. Gedeckt war die Kapelle ursprünglich mit Schindeln, heute trägt sie ein Asbestdach. &lt;br /&gt;
Um auch noch eine Glocke anschaffen zu können, ging Herr Kolm aus Staudach Geld sammeln, da das von Pfarrer König versprochene Geld nie eintraf. Der Pfarrer von Gampern organisierte den Glockenguss in Sankt Florian, die gegossene Glocke wurde mit dem Zug nach Schörfling transportiert. Der Transport nach Staudach wurde noch vom Pfarrer König in Seewalchen am Attersee gestoppt, der die Glocke gerne für die Pfarrkirche in Beschlag genommen hätte. &lt;br /&gt;
In der Kapelle befindet sich eine in Ried hergestellte Marienstatue. Früher war die Kapelle auch mit Malereien versehen, die von einem älteren Herrn stammten, der zwei Monate auf dem Hof lebte und in dieser Zeit die Kapelle ausmalte. Dargestellt waren die Ereignisse in Fatima, ein Eichenbusch und Lilien. Verwiesen wurde in einer Inschrift auch auf die Erbauer und die Mitwirkenden beim Bau. &lt;br /&gt;
Trotz diverser Differenzen bei Planung und Bau wurde die Kapelle 1951 dann doch vom Seewalchener Pfarrer König eingeweiht. &lt;br /&gt;
O-Ton von Frau Fuchs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jetzt wo ich weiß, welche Anstrengung ein Kapellenbau ist, würde ich es nicht noch einmal machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut für die nachfolgenden Generationen, dass sie es nicht wusste. &lt;br /&gt;
In den ersten Jahrzehnten nach der Einweihung fanden in der Kapelle regelmäßig jeden zweiten Tag Maiandachten in Anwesenheit von Pfarrern statt. Heute wird die Kapelle nur mehr sporadisch benutzt. Die Kapelle wurde 1989 restauriert. Sie besitzt heute eine Glocke und einen Altarraum mit einer Fatima-Statue, die von Frau Franziska Hochreiner gespendet wurde. Erhalter der Kapelle ist die Familie Fuchs in Staudach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: In den Jahren vor und während des Zweiten Weltkrieges war es durchaus üblich, Gott für das Schützen und Beschützen der eingezogenen Männer eine Kapelle zu versprechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Fatima-Kapelle&amp;diff=27359</id>
		<title>Fatima-Kapelle</title>
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		<updated>2013-10-12T19:25:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Die Seite wurde neu angelegt: „Die Kapelle befindet sich auf dem Grundstück der Familie Fuchs in der Ortschaft Staudach. Es ist eine gemauerte Kapelle mit einem Gewölbe im gotischen Stil. …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Kapelle befindet sich auf dem Grundstück der Familie Fuchs in der Ortschaft Staudach. Es ist eine gemauerte Kapelle mit einem Gewölbe im gotischen Stil. Die Kapelle trägt auch die Namen „Fuchs-Kapelle” und „Konrath-Kapelle”. Sie wurde zwar 1951 aus Dankbarkeit errichtet, aber nicht „für die Genesung der Frau Karoline Fuchs von einem schweren Leiden”, wie in der Gemeindechronik steht.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1938 musste Herr Ludwig Fuchs, der Ehemann von Karoline, einrücken und einen Hengst „stellen”. Auf dem Bauernhof wohnten zu jener Zeit noch die blinde Mutter, eine 16-jährige Dienstmagd und eine größere Anzahl von Slowaken, die auf der Autobahnbaustelle tätig waren. Ein Bauernhof ohne Mann und das Haus voller fremder Leute, die Lage war dramatisch. Frau Fuchs tat daraufhin vor dem Herrn das Versprechen, ihm zu Ehren eine Kapelle zu errichten, sollte ihr Mann frühzeitig zurückkehren. Und das Unvorstellbare geschah. Herr Fuchs kam mit dem eingezogenen Hengst nur bis Wels. Nach drei Tagen Abwesenheit waren Ludwig und Pferd wieder zu Hause. &lt;br /&gt;
Der Hengst wurde verkauft, um weitere Komplikationen zu vermeiden. Für ihn wurden zwei Stuten angeschafft. Nach dem Krieg „woa nix då”, um das gegebene Versprechen einzulösen. Erst als Herr Huber in Vöcklamarkt die Ziegel spendete, konnte mit dem Bau begonnen werden. Herr Josef Kroiß aus Ainwalchen und Herr Josef „Wendl” Laminger mauerten das Gebäude auf, Herr Ploner aus Seewalchen am Attersee führte den Dachstuhl aus. Gedeckt war die Kapelle ursprünglich mit Schindeln, heute trägt sie ein Asbestdach. &lt;br /&gt;
Um auch noch eine Glocke anschaffen zu können, ging Herr Kolm aus Staudach Geld sammeln, da das von Pfarrer König versprochene Geld nie eintraf. Der Pfarrer von Gampern organisierte den Glockenguss in Sankt Florian, die gegossene Glocke wurde mit dem Zug nach Schörfling transportiert. Der Transport nach Staudach wurde noch vom Pfarrer König in Seewalchen am Attersee gestoppt, der die Glocke gerne für die Pfarrkirche in Beschlag genommen hätte. &lt;br /&gt;
In der Kapelle befindet sich eine in Ried hergestellte Marienstatue. Früher war die Kapelle auch mit Malereien versehen, die von einem älteren Herrn stammten, der zwei Monate auf dem Hof lebte und in dieser Zeit die Kapelle ausmalte. Dargestellt waren die Ereignisse in Fatima, ein Eichenbusch und Lilien. Verwiesen wurde in einer Inschrift auch auf die Erbauer und die Mitwirkenden beim Bau. &lt;br /&gt;
Trotz diverser Differenzen bei Planung und Bau wurde die Kapelle 1951 dann doch vom Seewalchener Pfarrer König eingeweiht. &lt;br /&gt;
O-Ton von Frau Fuchs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jetzt wo ich weiß, welche Anstrengung ein Kapellenbau ist, würde ich es nicht noch einmal machen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gut für die nachfolgenden Generationen, dass sie es nicht wusste. &lt;br /&gt;
In den ersten Jahrzehnten nach der Einweihung fanden in der Kapelle regelmäßig jeden zweiten Tag Maiandachten in Anwesenheit von Pfarrern statt. Heute wird die Kapelle nur mehr sporadisch benutzt. Die Kapelle wurde 1989 restauriert. Sie besitzt heute eine Glocke und einen Altarraum mit einer Fatima-Statue, die von Frau Franziska Hochreiner gespendet wurde. Erhalter der Kapelle ist die Familie Fuchs in Staudach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung&lt;br /&gt;
In den Jahren vor und während des Zweiten Weltkrieges war es durchaus üblich, dem Herrn für das Schützen und Beschützen der eingezogenen Männer eine Kapelle zu versprechen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
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	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Dreifaltigkeits-Kapelle_Kemating&amp;diff=27358</id>
		<title>Dreifaltigkeits-Kapelle Kemating</title>
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		<updated>2013-10-12T19:20:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: Kapelle Kemating 1.jpg|thumb|250px|Dreifaltigkeits-Kapelle in Kemating]]&lt;br /&gt;
[[Bild: Kapelle Kemating 2.jpg|thumb|250px|Das Kapelleninnere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemauerte Dreifaltigkeits-Kapelle befindet sich direkt an der Westautobahn außerhalb des Oberdorfes. Der Standort für die Kapelle dürfte bereits seit über tausend Jahren als heiliger Platz genutzt worden sein. Heute wirkt die Kapelle neben der vorbeiführenden Autobahn deplaziert, der Blick in die Ferne – ein Charakteristikum vieler Kapellen im Gemeindegebiet – ist verstellt. Durch das endgültige Abholzen der morsch gewordenen Kastanienbäume im Jahre 2001 verlor das kleine Gebäude seinen letzten Teil der Aura eines mystischen Ortes.&lt;br /&gt;
Unter zwei Kastanienbäumen standen früher zwei Bänke. In der Dreifaltigkeitswoche Ende Mai wurde damals jeden Abend vor der Kapelle der Rosenkranz gebetet, später war es dann nur mehr am Dreifaltigkeitssonntag, heute finden keine Veranstaltungen vor der Kapelle mehr statt. Mit dem Tod von Theresia Schlipfinger endete leider die langjährige Tradition der Gebete bei der Kapelle. Der 1913 geborene Johann Roither wusste zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då is d´Muadda oiwei dauni,und de zwoa Bengan san oiwei voi gwen a da Dreifoidigkeidswocha.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiel die Dreifaltigkeitswoche in den Mai, so teilte sich das Dorf. Die Bewohner des Unterdorfes hielten in der Kirche Maiandachten ab, die Einwohner des Oberdorfes versammelten sich zu Ehren Marias vor der Kapelle.&lt;br /&gt;
Der Bau ist von Nordwesten nach Südosten ausgerichtet. Der Eingang in die Kapelle wird durch einen Rundbogen gebildet. Über dem Rundbogen ist nur mehr im Außenverputz der Platz für das Dreieck als Sinnbild für die Dreifaltigkeit Gottes zu erkennen. Im Inneren, das durch seine Kleinheit entfernt an die Heimkehr in den mütterlichen Schoß erinnert, trennt ein schmiedeeisernes Gitter den Besucherraum vom Anbetungsraum, der ein kleines Marienbild, eine Marienstatue, ein kleines Jesusbild, ein kleines Kreuz und ein großes Dreifaltigkeitsbild enthält. Maria ist mit einem brennenden, dolchdurchbohrten Herzen dargestellt und hält eine weiße Blume in der Hand. Das Herz Jesus ist ebenfalls entflammt, von einem Kreuz geschmückt und von einem Dornenkranz umwunden. Die Marienstatue zeigt die Mutter Jesus, wie sie auf eine Schlange tritt, die einen Apfel im Maul hält. Das große Dreifaltigkeitsbild zeigt links einen bärtigen Jesus im Himmel, rechts einen bärtigen Gottvater und im oberen Bildbereich eine Taube. Im Bildzentrum befindet sich eine kniende Maria, über die Gottvater und Gottsohn eine Krone halten.&lt;br /&gt;
Die gemauerte und früher alljährlich neu gestrichene Kapelle wurde 1991 letztmalig restauriert. Erhalter der Kapelle ist die Familie Schlipfinger aus Kemating.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
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	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Dreifaltigkeits-Kapelle_Kemating&amp;diff=27357</id>
		<title>Dreifaltigkeits-Kapelle Kemating</title>
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		<updated>2013-10-12T19:19:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild: Kapelle Kemating 1.jpg|thumb|250px|Dreifaltigkeits-Kapelle in Kemating]]&lt;br /&gt;
[[Bild: Kapelle Kemating 2.jpg|thumb|250px|Das Kapelleninnere]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gemauerte Dreifaltigkeitskapelle befindet sich direkt an der Westautobahn außerhalb des Oberdorfes. Der Standort für die Kapelle dürfte bereits seit über tausend Jahren als heiliger Platz genutzt worden sein. Heute wirkt die Kapelle neben der vorbeiführenden Autobahn deplaziert, der Blick in die Ferne – ein Charakteristikum vieler Kapellen im Gemeindegebiet – ist verstellt. Durch das endgültige Abholzen der morsch gewordenen Kastanienbäume im Jahre 2001 verlor das kleine Gebäude seinen letzten Teil der Aura eines mystischen Ortes.&lt;br /&gt;
Unter zwei Kastanienbäumen standen früher zwei Bänke. In der Dreifaltigkeitswoche Ende Mai wurde damals jeden Abend vor der Kapelle der Rosenkranz gebetet, später war es dann nur mehr am Dreifaltigkeitssonntag, heute finden keine Veranstaltungen vor der Kapelle mehr statt. Mit dem Tod von Theresia Schlipfinger endete leider die langjährige Tradition der Gebete bei der Kapelle. Der 1913 geborene Johann Roither wusste zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då is d´Muadda oiwei dauni,und de zwoa Bengan san oiwei voi gwen a da Dreifoidigkeidswocha.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiel die Dreifaltigkeitswoche in den Mai, so teilte sich das Dorf. Die Bewohner des Unterdorfes hielten in der Kirche Maiandachten ab, die Einwohner des Oberdorfes versammelten sich zu Ehren Marias vor der Kapelle.&lt;br /&gt;
Der Bau ist von Nordwesten nach Südosten ausgerichtet. Der Eingang in die Kapelle wird durch einen Rundbogen gebildet. Über dem Rundbogen ist nur mehr im Außenverputz der Platz für das Dreieck als Sinnbild für die Dreifaltigkeit Gottes zu erkennen. Im Inneren, das durch seine Kleinheit entfernt an die Heimkehr in den mütterlichen Schoß erinnert, trennt ein schmiedeeisernes Gitter den Besucherraum vom Anbetungsraum, der ein kleines Marienbild, eine Marienstatue, ein kleines Jesusbild, ein kleines Kreuz und ein großes Dreifaltigkeitsbild enthält. Maria ist mit einem brennenden, dolchdurchbohrten Herzen dargestellt und hält eine weiße Blume in der Hand. Das Herz Jesus ist ebenfalls entflammt, von einem Kreuz geschmückt und von einem Dornenkranz umwunden. Die Marienstatue zeigt die Mutter Jesus, wie sie auf eine Schlange tritt, die einen Apfel im Maul hält. Das große Dreifaltigkeitsbild zeigt links einen bärtigen Jesus im Himmel, rechts einen bärtigen Gottvater und im oberen Bildbereich eine Taube. Im Bildzentrum befindet sich eine kniende Maria, über die Gottvater und Gottsohn eine Krone halten.&lt;br /&gt;
Die gemauerte und früher alljährlich neu gestrichene Kapelle wurde 1991 letztmalig restauriert. Erhalter der Kapelle ist die Familie Schlipfinger aus Kemating.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27331</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
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		<updated>2013-10-12T11:51:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|250px|Die Grabstätte von J. Arigi]]&lt;br /&gt;
== Grabstätte von Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Grabmal befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeuges, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Arigi wurde 1895 als Sohn einer sudetendeutschen Familie in der Nähe von Marienbad in Böhmen geboren. Er absolvierte eine Elektrikerlehre und arbeitete auch einige Monate als Kellner. Sein Höhenflug begann, als er 1912 in die österreichisch-ungarische Armee eintrat. Er diente kurz bei der Artillerie, bevor er sich im März 1914 zu den Luftstreitkräften versetzen ließ. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
700 Frontflüge und 32 abgeschossene Maschinen später war er einer der erfolgreichsten Jagdflieger der Monarchie. Und einer der ganz wenigen Fliegerhelden, die diesen Krieg auch überlebten. Seine Brust zierten vier goldene und vier silberne Tapferkeitsmedaillen. &lt;br /&gt;
1916 griff Julius alleine sechs feindliche Flugzeuge an, von denen er eines in die Flucht schlug, drei zum Notlanden zwang und zwei überhaupt abschoss. Die „bessere Gesellschaft” nahm ihn dennoch nicht in ihre Reihen auf. Julius Arigi blieb immer ein Offiziersanwärter, sein „Jugendfehler”, das Kellnerdasein, wurde ihm nicht verziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg half er beim Aufbau der zivilen tschechischen Fliegerei mit. Er heiratete 1930 seine Franziska aus Marienbad. 1934 erfolgte eine Umsiedelung nach Österreich, Herr Arigi war aber weiterhin im Flugwesen tätig. Während der national-sozialistischen Herrschaft war er Ausbildner auf dem Fliegerhorst Schwechat in der deutschen Luftwaffe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 1945 zog sich Julius Arigi ins Privatleben zurück. Er starb am 1. August 1981 in Seewalchen am Attersee im Alter von 85 Jahren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Orden und Auszeichnungen befinden sich im Besitz der Familie. Viele zeitgeschichtliche Dokumente über diesen „vergessenen Helden Österreichs” besitzt die Familie leider nicht mehr. &lt;br /&gt;
Ein großes Kapitel über Julius Arigi findet sich in der Ortsgeschichte von Hennersdorf in Niederösterreich, wo er österreichische Jagdflugzeuge einflog. Man erzählt sich, dass er immer wieder Kinder und Jugendliche auf seinen Flügen mitgenommen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie Julius Arigi dem König von Montenegro das Auto stahl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war 1915 auf dem Balkan, als Arigis Flugzeug nicht mehr fliegen wollte, er es notlanden musste und prompt gefangen genommen wurde. Da kam ihm ein Auto, das da in der Kasernengarage von Podgorica stand, als Fluchthilfe gerade recht. Wundersamerweise konnte der tollkühne Pilot damit durch alle Sperren fahren, ohne von einer Wache gestoppt zu werden. Kein Wunder, Julius hatte das Auto des montenegrinischen Königs Nikita gestohlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|right|480px|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|thumb|right|300px|Das Denkmal für F. K. Ginzkey]]&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Ginzkey-Denkmal]] wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des  Restaurants [[Litzlberger Keller]] auf einer kleinen Lichtung im Wald errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871 – 1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Gedenkstätte entweder über den Ginzkeyweg oder über achtzig Stufen vom Litzlberger Keller aus erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Errichtung dieses Denkmals zum hundertsten Geburtstag Ginzkeys zu ermöglichen, wurde ein eigener Verein namens „Freunde Ginzkeys” gegründet, der primär für den Transport und die Errichtung der Gedenkstätte verantwortlich war. Der Stein aus Granit stammt aus Mauthausen, der vom jungen Linzer Künstler Franz Kirchmayr auf einem Symposium in St. Georgen an der Gusen bearbeitet wurde. Er hat versucht, den Lebensweg Ginzkeys darzustellen. Leicht zu erkennen sind die beiden Weltkriege. Die Kosten der Stele beliefen sich auf über 100.000 Schilling. Die auf dem Grund des Pfarrhofes errichtete Säule wurde am 11. September 1971 vom oberösterreichischen Landeshauptmann Doktor Wenzl feierlich enthüllt. Die etwas eigenwillige Wegführung des Ginzkeyweges ist auf die ehemalige Schottergrube am Sandberg zurückzuführen. Der Schotterabbau wurde mit Beginn des 1. Weltkrieges eingestellt, heute erinnert nur noch der Weg an die Ausmaße dieser Schottergrube. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ginzkey und Seewalchen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war der steirische Schriftsteller und Offizier Rudolf Hans Bartsch, der Franz Karl Ginzkey nach Seewalchen am Attersee brachte. Herr Bartsch erwarb Grund in Seewalchen am Attersee, baute darauf die Bartsch-Villa und lud seinen Arbeitskollegen und Freund Ginzkey nach Seewalchen ein. Um 1922 war dieser das erste Mal im Ort. Franz Karl selbst hat nie Besitz in Seewalchen am Attersee erworben. Nachdem er einige Zeit lang in verschiedenen Häusern zur Miete gewohnt hatte, wurde die Villa Gerhardus vor dem Restaurant „Litzlberger Keller” für rund 40 Jahre das Hauptwohnhaus Ginzkeys in Seewalchen am Attersee. Wer heute noch auf den Spuren Franz Karls wandeln will, dem sei ein Besuch des Restaurants empfohlen, in dem früher ein ganzes Zimmer dem Schriftsteller gewidmet war. Heute ist das „Ginzkey-Stüberl” ein Teil der Gaststube, an der Wand befinden sich jedoch noch immer Bilder von Schriftstellern, die die Achtung Ginzkeys erwarben und ihm seine Aufwartung in Seewalchen am Attersee machten. Weiters besteht eine Verbindung zwischen Ginzkey und der Paulick-Villa am Ende der Seepromenade. Franz Karl schrieb für den Meister des Puppenspiels, Richard Teschner, der des Öfteren in der pittoresken Villa weilte, ein Sonett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Karl und die Zwetschkenknödel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr Kroiss vom „Litzlberger Keller” schrieb über vierzig Jahre lang die Speisekarte für das Lokal. Ein deutscher Gast beschwerte sich eines Tages, dass man das Wort Zwetschke doch wohl mit einem „g” und nicht mit einem „k” schreiben würde. Herr Kroiss befragte sofort Herrn Ginzkey und hörte folgende Erklärung: „Ja, das kommt drauf an. Ist die Zwetschke weich, dann schreibt man sie mit einem „g”, ist sie aber hart, dann mit „k””.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Vöcklabrucker Wochenspiegel weiß 1971 zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Karl-Ginzkey-Feier zum 100. Geburtstag. Granit für Ginzkey. Die Nachwelt feiert. „Diesen Kranz widme ich im Namen der Raimund-Gesellschaft dem letzten Romantiker Österreichs!“ Mit diesen wenigen Worten, die ein wirklicher Kenner der Literatur, der betagte Hofrat Dr. Pichler, ehedem Kulturreferent der Salzburger Landesregierung, am 11. September in Seewalchen vor dem neuen Ginzkey-Denkmal sprach, war eigentlich alles Wesentliche zu dem feierlichen Anlass gesagt. Auf dem Plateau über dem Gasthaus „Litzlberger Keller“ hatten sich viele Freunde des Dichters, darunter politische Prominenz aller Parteien, die man sonst kaum kulturell agieren sieht, eingefunden Die Musikkapelle Seewalchen und der Lehrerchor des Bezirkes Vöcklabruck spielten und sangen. Bürgermeister Ulm dankte den Landesregierungen von Oberösterreich, Niederösterreich und Wien für ihre spontane Hilfsbereitschaft zur Errichtung des Gedenksteines. Diplomingenieur Donninger als Obmann der Vereinigung der Freunde des Dichters Franz Karl Ginzkey erzählte einige Anekdoten aus dem Leben des Poeten, der als „Sucher nach den deutschen Landen“ in Seewalchen die Heimat seines Herzens gefunden hatte. „Wäre unsere Zeit nicht so nüchtern, dann hätte man Ginzkey wohl einen Minnesänger genannt“, meinte Landeshauptmann Dr. Wenzl, der die Wandlungsfähigkeit und Einfühlungsgabe des Dichters pries. Burgschauspieler Prof. Volters rezitierte Verse Ginzkeys. Die angekündigte Enthüllung des Steins fand nicht statt, weil er wahrscheinlich schwer zu verhüllen gewesen wäre. Die Meinungen der Bevölkerung zu der sieben Meter hohen Granitsäule und vor allem zu ihrem Preis von 180.000 Schilling sind sehr geteilt. Es ist ja tatsächlich nicht ganz leicht eine Beziehung zwischen dieser Stelle und dem Schaffen Ginzkeys herzustellen. Wie Landeshauptmann Dr. Wenzl dem „Vöcklabrucker Wochenspiegel“ erklärte, hat das Zustandekommen dieser Stelle ursprünglich gar nichts mit Kulturförderung zu tun. Das Land Oberösterreich rief bereits 1930 eine so genannte „Steinaktion“ zur Unterstüt¬zung der heimischen Granitwerke ins Leben. Im Rahmen dieser Aktion wurden nun einige Werke des Granit-Symposiums von St. Georgen an der Gusen angekauft. Ein Stein steht so bereits als Kepler-Denkmal vor der Hochschule Linz. Der zweite wurde Franz Karl Ginzkey zugedacht. Der Name des Bildhauers Franz Kirchmayr wurde übrigens bei der Feier in Seewalchen gar nicht genannt. Einen tragischen Akzent erhielt die Ginzkey-Feier durch den Pfarrer von Seewalchen, P. König, der das Requiem zelebrieren hätte sollen und am Vorabend plötzlich selbst verstarb. Bürgermeister Ulm widmete ihm zum Abschluss der Feierstunde vor dem Denkmal einige Gedenkworte, die von allen Anwesenden mit Ergriffenheit aufgenommen wurden. Das Requiem feierte P. Dr. Heinrich Scharl von Michaelbeuern, der in einer kurzen Ansprache der Verantwortung des Menschen für seine geistigen Gaben gedachte und zum Gebet für den toten Dichter aufrief. Der Lehrerchor des Bezirkes Vöcklabruck sang das Requiem von Caspar Edt. Der festliche Tag klang mit einem literarisch-musikalischen Abend im Hotel Häupl aus, an dem der Welser Hans-Sachs-Chor unter der Leitung von Luis Wagenhofer, das Linzer-Arzt-Quartett und Prof. Volters als Ginzkey-Rezitator mitwirkten. Pfarrer König hatte mit Zustimmung des Stiftes der Gemeinde und dem Verein der Freunde Ginzkey im Pfründenwald über dem Litzlberger Keller für die Errichtung des Denkmales ein Stück Grund zur Verfügung gestellt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN0971_SWN_pieta.JPG|thumb|right|300px|Die Pieta]]&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die efeuüberwucherte Gestalt der Gottesmutter hält ihren toten Sohn – schmerzensreich und doch ergeben – in ihrem Schoße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen über der Gottesmutter wird geziert von dem Dreifaltigkeitsdreieck mit der Unterschrift „Ruhe in Gott”. Darunter befinden sich zwei Engel. Außerdem bekränzen Mohnblumen- und Blütenkränze die Pietà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1836 – 1871 // Rudolf Seyrl / 1839 – 1899 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürner Nandor / 1900 // Luise Seyrl / 1848 – 1902 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rudolf Seyrl / 1875 – 1902 // Maria Pürner / 1879 – 1921 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1805 – 1888 // Ing. Hugo Seyrl / 1876 – 1927 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Luise Graf / 1882 – 1946 // Max Seyrl 1881 – 1962 //&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Julius Berger / 1876 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rosina Berger / geb. Seyrl / geb. am 10. 6. 1897 /&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;gest. am 5. 12. 1952 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria Seyrl / 8. 7. 1887 – 31. 7. 1971 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Elisabeth Seyrl / 1917 - 2010 //&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Otto Berger / 1904 – 1944 // Rüdiger Seyrl / 1922 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zeitungsartikel in der Pfarrchronik weiß zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seewalchen, 11. Juni. (Grabmonument Seyrl) Der hiesige Pfarrfriedhof hat durch die Aufstellung einer herrlichen Pietà-Statue ein viel bewundertes Monument aufzuweisen. Es wurden dabei keine Kosten gescheut und ward das Werk, dessen einzelne Bestandteile von Wien aus geliefert wurden, im Spätherbste des vorigen Jahres nach mehreren Wochen unter der persönlichen Leitung des Künstlers, der im Seyrlhofe wohnte, seiner Vollendung zugeführt. Derselbe ist Wilhelm Seib, akademischer Bildhauer, Mitglied der Wiener Künstlergenossenschaft, Ehrenbürger von Spannberg in Niederösterreich, auch Mitglied der Leogesellschaft. Außerdem ist vor einiger Zeit die winterliche Holzverkleidung entfernt worden, es präsentiert sich das Gruftmonument wieder in seiner edlen, hocherbaulichen Schönheit. Möge dieses plastische Kunstwerk in fernere Zeiten den Beschauer zur Minne der Schmerzensreichen stimmen!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel ist vom 13. Juni 1906 und erschien im Linzer Volksblatt. Er wurde vom Chronisten mit der Hand abgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Litzlberg ==&lt;br /&gt;
Auf einer Kreuzungsinsel in [[Litzlberg (Ort)|Litzlberg]] (Kreuzung Attersee Bundesstraße - Wagnerstraße) befindet sich ein Wegkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080 Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 E-Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale|Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27330</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27330"/>
		<updated>2013-10-12T11:42:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|250px|Die Grabstätte von J. Arigi]]&lt;br /&gt;
== Grabstätte von Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Grabmal befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeuges, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Arigi wurde 1895 als Sohn einer sudetendeutschen Familie in der Nähe von Marienbad in Böhmen geboren. Er absolvierte eine Elektrikerlehre und arbeitete auch einige Monate als Kellner. Sein Höhenflug begann, als er 1912 in die österreichisch-ungarische Armee eintrat. Er diente kurz bei der Artillerie, bevor er sich im März 1914 zu den Luftstreitkräften versetzen ließ. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
700 Frontflüge und 32 abgeschossene Maschinen später war er einer der erfolgreichsten Jagdflieger der Monarchie. Und einer der ganz wenigen Fliegerhelden, die diesen Krieg auch überlebten. Seine Brust zierten vier goldene und vier silberne Tapferkeitsmedaillen. &lt;br /&gt;
1916 griff Julius alleine sechs feindliche Flugzeuge an, von denen er eines in die Flucht schlug, drei zum Notlanden zwang und zwei überhaupt abschoss. Die „bessere Gesellschaft” nahm ihn dennoch nicht in ihre Reihen auf. Julius Arigi blieb immer ein Offiziersanwärter, sein „Jugendfehler”, das Kellnerdasein, wurde ihm nicht verziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg half er beim Aufbau der zivilen tschechischen Fliegerei mit. Er heiratete 1930 seine Franziska aus Marienbad. 1934 erfolgte eine Umsiedelung nach Österreich, Herr Arigi war aber weiterhin im Flugwesen tätig. Während der national-sozialistischen Herrschaft war er Ausbildner auf dem Fliegerhorst Schwechat in der deutschen Luftwaffe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 1945 zog sich Julius Arigi ins Privatleben zurück. Er starb am 1. August 1981 in Seewalchen am Attersee im Alter von 85 Jahren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Orden und Auszeichnungen befinden sich im Besitz der Familie. Viele zeitgeschichtliche Dokumente über diesen „vergessenen Helden Österreichs” besitzt die Familie leider nicht mehr. &lt;br /&gt;
Ein großes Kapitel über Julius Arigi findet sich in der Ortsgeschichte von Hennersdorf in Niederösterreich, wo er österreichische Jagdflugzeuge einflog. Man erzählt sich, dass er immer wieder Kinder und Jugendliche auf seinen Flügen mitgenommen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie Julius Arigi dem König von Montenegro das Auto stahl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war 1915 auf dem Balkan, als Arigis Flugzeug nicht mehr fliegen wollte, er es notlanden musste und prompt gefangen genommen wurde. Da kam ihm ein Auto, das da in der Kasernengarage von Podgorica stand, als Fluchthilfe gerade recht. Wundersamerweise konnte der tollkühne Pilot damit durch alle Sperren fahren, ohne von einer Wache gestoppt zu werden. Kein Wunder, Julius hatte das Auto des montenegrinischen Königs Nikita gestohlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|right|480px|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN0971_SWN_pieta.JPG|thumb|right|300px|Die Pieta]]&lt;br /&gt;
== Ginzkey-Denkmal in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Ginzkey-Denkmal]] wurde zu Ehren von [[Franz Karl Ginzkey]] oberhalb des [[Litzlberger Keller]]s errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN0971_SWN_pieta.JPG|thumb|right|300px|Die Pieta]]&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die efeuüberwucherte Gestalt der Gottesmutter hält ihren toten Sohn – schmerzensreich und doch ergeben – in ihrem Schoße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen über der Gottesmutter wird geziert von dem Dreifaltigkeitsdreieck mit der Unterschrift „Ruhe in Gott”. Darunter befinden sich zwei Engel. Außerdem bekränzen Mohnblumen- und Blütenkränze die Pietà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1836 – 1871 // Rudolf Seyrl / 1839 – 1899 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürner Nandor / 1900 // Luise Seyrl / 1848 – 1902 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rudolf Seyrl / 1875 – 1902 // Maria Pürner / 1879 – 1921 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1805 – 1888 // Ing. Hugo Seyrl / 1876 – 1927 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Luise Graf / 1882 – 1946 // Max Seyrl 1881 – 1962 //&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Julius Berger / 1876 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rosina Berger / geb. Seyrl / geb. am 10. 6. 1897 /&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;gest. am 5. 12. 1952 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria Seyrl / 8. 7. 1887 – 31. 7. 1971 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Elisabeth Seyrl / 1917 - 2010 //&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Otto Berger / 1904 – 1944 // Rüdiger Seyrl / 1922 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zeitungsartikel in der Pfarrchronik weiß zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seewalchen, 11. Juni. (Grabmonument Seyrl) Der hiesige Pfarrfriedhof hat durch die Aufstellung einer herrlichen Pietà-Statue ein viel bewundertes Monument aufzuweisen. Es wurden dabei keine Kosten gescheut und ward das Werk, dessen einzelne Bestandteile von Wien aus geliefert wurden, im Spätherbste des vorigen Jahres nach mehreren Wochen unter der persönlichen Leitung des Künstlers, der im Seyrlhofe wohnte, seiner Vollendung zugeführt. Derselbe ist Wilhelm Seib, akademischer Bildhauer, Mitglied der Wiener Künstlergenossenschaft, Ehrenbürger von Spannberg in Niederösterreich, auch Mitglied der Leogesellschaft. Außerdem ist vor einiger Zeit die winterliche Holzverkleidung entfernt worden, es präsentiert sich das Gruftmonument wieder in seiner edlen, hocherbaulichen Schönheit. Möge dieses plastische Kunstwerk in fernere Zeiten den Beschauer zur Minne der Schmerzensreichen stimmen!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel ist vom 13. Juni 1906 und erschien im Linzer Volksblatt. Er wurde vom Chronisten mit der Hand abgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Litzlberg ==&lt;br /&gt;
Auf einer Kreuzungsinsel in [[Litzlberg (Ort)|Litzlberg]] (Kreuzung Attersee Bundesstraße - Wagnerstraße) befindet sich ein Wegkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080 Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 E-Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale|Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27329</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27329"/>
		<updated>2013-10-12T11:40:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|250px|Die Grabstätte von J. Arigi]]&lt;br /&gt;
== Grabstätte von Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Grabmal befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeuges, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Arigi wurde 1895 als Sohn einer sudetendeutschen Familie in der Nähe von Marienbad in Böhmen geboren. Er absolvierte eine Elektrikerlehre und arbeitete auch einige Monate als Kellner. Sein Höhenflug begann, als er 1912 in die österreichisch-ungarische Armee eintrat. Er diente kurz bei der Artillerie, bevor er sich im März 1914 zu den Luftstreitkräften versetzen ließ. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
700 Frontflüge und 32 abgeschossene Maschinen später war er einer der erfolgreichsten Jagdflieger der Monarchie. Und einer der ganz wenigen Fliegerhelden, die diesen Krieg auch überlebten. Seine Brust zierten vier goldene und vier silberne Tapferkeitsmedaillen. &lt;br /&gt;
1916 griff Julius alleine sechs feindliche Flugzeuge an, von denen er eines in die Flucht schlug, drei zum Notlanden zwang und zwei überhaupt abschoss. Die „bessere Gesellschaft” nahm ihn dennoch nicht in ihre Reihen auf. Julius Arigi blieb immer ein Offiziersanwärter, sein „Jugendfehler”, das Kellnerdasein, wurde ihm nicht verziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg half er beim Aufbau der zivilen tschechischen Fliegerei mit. Er heiratete 1930 seine Franziska aus Marienbad. 1934 erfolgte eine Umsiedelung nach Österreich, Herr Arigi war aber weiterhin im Flugwesen tätig. Während der national-sozialistischen Herrschaft war er Ausbildner auf dem Fliegerhorst Schwechat in der deutschen Luftwaffe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 1945 zog sich Julius Arigi ins Privatleben zurück. Er starb am 1. August 1981 in Seewalchen am Attersee im Alter von 85 Jahren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Orden und Auszeichnungen befinden sich im Besitz der Familie. Viele zeitgeschichtliche Dokumente über diesen „vergessenen Helden Österreichs” besitzt die Familie leider nicht mehr. &lt;br /&gt;
Ein großes Kapitel über Julius Arigi findet sich in der Ortsgeschichte von Hennersdorf in Niederösterreich, wo er österreichische Jagdflugzeuge einflog. Man erzählt sich, dass er immer wieder Kinder und Jugendliche auf seinen Flügen mitgenommen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie Julius Arigi dem König von Montenegro das Auto stahl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war 1915 auf dem Balkan, als Arigis Flugzeug nicht mehr fliegen wollte, er es notlanden musste und prompt gefangen genommen wurde. Da kam ihm ein Auto, das da in der Kasernengarage von Podgorica stand, als Fluchthilfe gerade recht. Wundersamerweise konnte der tollkühne Pilot damit durch alle Sperren fahren, ohne von einer Wache gestoppt zu werden. Kein Wunder, Julius hatte das Auto des montenegrinischen Königs Nikita gestohlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|right|480px|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ginzkey-Denkmal in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Ginzkey-Denkmal]] wurde zu Ehren von [[Franz Karl Ginzkey]] oberhalb des [[Litzlberger Keller]]s errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN0971_SWN_pieta.JPG|thumb|right|300px|Die Pieta]]&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die efeuüberwucherte Gestalt der Gottesmutter hält ihren toten Sohn – schmerzensreich und doch ergeben – in ihrem Schoße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen über der Gottesmutter wird geziert von dem Dreifaltigkeitsdreieck mit der Unterschrift „Ruhe in Gott”. Darunter befinden sich zwei Engel. Außerdem bekränzen Mohnblumen- und Blütenkränze die Pietà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1836 – 1871 // Rudolf Seyrl / 1839 – 1899 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürner Nandor / 1900 // Luise Seyrl / 1848 – 1902 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rudolf Seyrl / 1875 – 1902 // Maria Pürner / 1879 – 1921 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1805 – 1888 // Ing. Hugo Seyrl / 1876 – 1927 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Luise Graf / 1882 – 1946 // Max Seyrl 1881 – 1962 //&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Julius Berger / 1876 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rosina Berger / geb. Seyrl / geb. am 10. 6. 1897 /&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;gest. am 5. 12. 1952 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria Seyrl / 8. 7. 1887 – 31. 7. 1971 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Elisabeth Seyrl / 1917 - 2010 //&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Otto Berger / 1904 – 1944 // Rüdiger Seyrl / 1922 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zeitungsartikel in der Pfarrchronik weiß zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seewalchen, 11. Juni. (Grabmonument Seyrl) Der hiesige Pfarrfriedhof hat durch die Aufstellung einer herrlichen Pietà-Statue ein viel bewundertes Monument aufzuweisen. Es wurden dabei keine Kosten gescheut und ward das Werk, dessen einzelne Bestandteile von Wien aus geliefert wurden, im Spätherbste des vorigen Jahres nach mehreren Wochen unter der persönlichen Leitung des Künstlers, der im Seyrlhofe wohnte, seiner Vollendung zugeführt. Derselbe ist Wilhelm Seib, akademischer Bildhauer, Mitglied der Wiener Künstlergenossenschaft, Ehrenbürger von Spannberg in Niederösterreich, auch Mitglied der Leogesellschaft. Außerdem ist vor einiger Zeit die winterliche Holzverkleidung entfernt worden, es präsentiert sich das Gruftmonument wieder in seiner edlen, hocherbaulichen Schönheit. Möge dieses plastische Kunstwerk in fernere Zeiten den Beschauer zur Minne der Schmerzensreichen stimmen!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel ist vom 13. Juni 1906 und erschien im Linzer Volksblatt. Er wurde vom Chronisten mit der Hand abgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Litzlberg ==&lt;br /&gt;
Auf einer Kreuzungsinsel in [[Litzlberg (Ort)|Litzlberg]] (Kreuzung Attersee Bundesstraße - Wagnerstraße) befindet sich ein Wegkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080 Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 E-Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale|Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27328</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27328"/>
		<updated>2013-10-12T11:37:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: /* Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|250px|Die Grabstätte von J. Arigi]]&lt;br /&gt;
== Grabstätte von Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Grabmal befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeuges, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Arigi wurde 1895 als Sohn einer sudetendeutschen Familie in der Nähe von Marienbad in Böhmen geboren. Er absolvierte eine Elektrikerlehre und arbeitete auch einige Monate als Kellner. Sein Höhenflug begann, als er 1912 in die österreichisch-ungarische Armee eintrat. Er diente kurz bei der Artillerie, bevor er sich im März 1914 zu den Luftstreitkräften versetzen ließ. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
700 Frontflüge und 32 abgeschossene Maschinen später war er einer der erfolgreichsten Jagdflieger der Monarchie. Und einer der ganz wenigen Fliegerhelden, die diesen Krieg auch überlebten. Seine Brust zierten vier goldene und vier silberne Tapferkeitsmedaillen. &lt;br /&gt;
1916 griff Julius alleine sechs feindliche Flugzeuge an, von denen er eines in die Flucht schlug, drei zum Notlanden zwang und zwei überhaupt abschoss. Die „bessere Gesellschaft” nahm ihn dennoch nicht in ihre Reihen auf. Julius Arigi blieb immer ein Offiziersanwärter, sein „Jugendfehler”, das Kellnerdasein, wurde ihm nicht verziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg half er beim Aufbau der zivilen tschechischen Fliegerei mit. Er heiratete 1930 seine Franziska aus Marienbad. 1934 erfolgte eine Umsiedelung nach Österreich, Herr Arigi war aber weiterhin im Flugwesen tätig. Während der national-sozialistischen Herrschaft war er Ausbildner auf dem Fliegerhorst Schwechat in der deutschen Luftwaffe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 1945 zog sich Julius Arigi ins Privatleben zurück. Er starb am 1. August 1981 in Seewalchen am Attersee im Alter von 85 Jahren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Orden und Auszeichnungen befinden sich im Besitz der Familie. Viele zeitgeschichtliche Dokumente über diesen „vergessenen Helden Österreichs” besitzt die Familie leider nicht mehr. &lt;br /&gt;
Ein großes Kapitel über Julius Arigi findet sich in der Ortsgeschichte von Hennersdorf in Niederösterreich, wo er österreichische Jagdflugzeuge einflog. Man erzählt sich, dass er immer wieder Kinder und Jugendliche auf seinen Flügen mitgenommen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie Julius Arigi dem König von Montenegro das Auto stahl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war 1915 auf dem Balkan, als Arigis Flugzeug nicht mehr fliegen wollte, er es notlanden musste und prompt gefangen genommen wurde. Da kam ihm ein Auto, das da in der Kasernengarage von Podgorica stand, als Fluchthilfe gerade recht. Wundersamerweise konnte der tollkühne Pilot damit durch alle Sperren fahren, ohne von einer Wache gestoppt zu werden. Kein Wunder, Julius hatte das Auto des montenegrinischen Königs Nikita gestohlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|right|480px|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Ginzkey-Denkmal]] wurde zu Ehren für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des [[Litzlberger Keller]]s auf einer kleinen Lichtung im Wald  errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871 – 1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Gedenkstätte entweder über den Ginzkeyweg oder über achtzig Stufen vom Litzlberger Keller aus erreichen.&lt;br /&gt;
Um die Errichtung dieses Denkmals zum hundertsten Geburtstag Ginzkeys zu ermöglichen, wurde ein eigener Verein namens „Freunde Ginzkeys” gegründet, der primär für den Transport und die Errichtung der Gedenkstätte verantwortlich war. Der Stein aus Granit stammt aus Mauthausen, der vom jungen Linzer Künstler Franz Kirchmayr auf einem Symposium in St. Georgen an der Gusen bearbeitet wurde. Er hat versucht, den Lebensweg Ginzkeys darzustellen. Leicht zu erkennen sind die beiden Weltkriege. Die Kosten der Stele beliefen sich auf über 100.000 Schilling. Die auf dem Grund des Pfarrhofes errichtete Säule wurde am 11. September 1971 vom oberösterreichischen Landeshauptmann Doktor Wenzl feierlich enthüllt. Die etwas eigenwillige Wegführung des Ginzkeyweges ist auf die ehemalige Schottergrube am Sandberg zurückzuführen. Der Schotterabbau wurde mit Beginn des 1. Weltkrieges eingestellt, heute erinnert nur noch der Weg an die Ausmaße dieser Schottergrube. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ginzkey und Seewalchen&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war der steirische Schriftsteller und Offizier Rudolf Hans Bartsch, der Franz Karl Ginzkey nach Seewalchen am Attersee brachte. Herr Bartsch erwarb Grund in Seewalchen am Attersee, baute darauf die Bartsch-Villa und lud seinen Arbeitskollegen und Freund Ginzkey nach Seewalchen ein. Um 1922 war dieser das erste Mal im Ort. Franz Karl selbst hat nie Besitz in Seewalchen am Attersee erworben. Nachdem er einige Zeit lang in verschiedenen Häusern zur Miete gewohnt hatte, wurde die Villa Gerhardus vor dem Restaurant „Litzlberger Keller” für rund 40 Jahre das Hauptwohnhaus Ginzkeys in Seewalchen am Attersee. Wer heute noch auf den Spuren Franz Karls wandeln will, dem sei ein Besuch des Restaurants empfohlen, in dem früher ein ganzes Zimmer dem Schriftsteller gewidmet war. Heute ist das „Ginzkey-Stüberl” ein Teil der Gaststube, an der Wand befinden sich jedoch noch immer Bilder von Schriftstellern, die die Achtung Ginzkeys erwarben und ihm seine Aufwartung in Seewalchen am Attersee machten. Weiters besteht eine Verbindung zwischen Ginzkey und der Paulick-Villa am Ende der Seepromenade. Franz Karl schrieb für den Meister des Puppenspiels, Richard Teschner, der des Öfteren in der pittoresken Villa weilte, ein Sonett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Karl und die Zwetschkenknödel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr Kroiss vom „Litzlberger Keller” schrieb über vierzig Jahre lang die Speisekarte für das Lokal. Ein deutscher Gast beschwerte sich eines Tages, dass man das Wort Zwetschke doch wohl mit einem „g” und nicht mit einem „k” schreiben würde. Herr Kroiss befragte sofort Herrn Ginzkey und hörte folgende Erklärung: „Ja, das kommt drauf an. Ist die Zwetschke weich, dann schreibt man sie mit einem „g”, ist sie aber hart, dann mit „k””.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Vöcklabrucker Wochenspiegel weiß 1971 zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Karl-Ginzkey-Feier zum 100. Geburtstag. Granit für Ginzkey. Die Nachwelt feiert. „Diesen Kranz widme ich im Namen der Raimund-Gesellschaft dem letzten Romantiker Österreichs!“ Mit diesen wenigen Worten, die ein wirklicher Kenner der Literatur, der betagte Hofrat Dr. Pichler, ehedem Kulturreferent der Salzburger Landesregierung, am 11. September in Seewalchen vor dem neuen Ginzkey-Denkmal sprach, war eigentlich alles Wesentliche zu dem feierlichen Anlass gesagt. Auf dem Plateau über dem Gasthaus „Litzlberger Keller“ hatten sich viele Freunde des Dichters, darunter politische Prominenz aller Parteien, die man sonst kaum kulturell agieren sieht, eingefunden Die Musikkapelle Seewalchen und der Lehrerchor des Bezirkes Vöcklabruck spielten und sangen. Bürgermeister Ulm dankte den Landesregierungen von Oberösterreich, Niederösterreich und Wien für ihre spontane Hilfsbereitschaft zur Errichtung des Gedenksteines. Diplomingenieur Donninger als Obmann der Vereinigung der Freunde des Dichters Franz Karl Ginzkey erzählte einige Anekdoten aus dem Leben des Poeten, der als „Sucher nach den deutschen Landen“ in Seewalchen die Heimat seines Herzens gefunden hatte. „Wäre unsere Zeit nicht so nüchtern, dann hätte man Ginzkey wohl einen Minnesänger genannt“, meinte Landeshauptmann Dr. Wenzl, der die Wandlungsfähigkeit und Einfühlungsgabe des Dichters pries. Burgschauspieler Prof. Volters rezitierte Verse Ginzkeys. Die angekündigte Enthüllung des Steins fand nicht statt, weil er wahrscheinlich schwer zu verhüllen gewesen wäre. Die Meinungen der Bevölkerung zu der sieben Meter hohen Granitsäule und vor allem zu ihrem Preis von 180.000 Schilling sind sehr geteilt. Es ist ja tatsächlich nicht ganz leicht eine Beziehung zwischen dieser Stelle und dem Schaffen Ginzkeys herzustellen. Wie Landeshauptmann Dr. Wenzl dem „Vöcklabrucker Wochenspiegel“ erklärte, hat das Zustandekommen dieser Stelle ursprünglich gar nichts mit Kulturförderung zu tun. Das Land Oberösterreich rief bereits 1930 eine so genannte „Steinaktion“ zur Unterstützung der heimischen Granitwerke ins Leben. Im Rahmen dieser Aktion wurden nun einige Werke des Granit-Symposiums von St. Georgen an der Gusen angekauft. Ein Stein steht so bereits als Kepler-Denkmal vor der Hochschule Linz. Der zweite wurde Franz Karl Ginzkey zugedacht. Der Name des Bildhauers Franz Kirchmayr wurde übrigens bei der Feier in Seewalchen gar nicht genannt. Einen tragischen Akzent erhielt die Ginzkey-Feier durch den Pfarrer von Seewalchen, P. König, der das Requiem zelebrieren hätte sollen und am Vorabend plötzlich selbst verstarb. Bürgermeister Ulm widmete ihm zum Abschluss der Feierstunde vor dem Denkmal einige Gedenkworte, die von allen Anwesenden mit Ergriffenheit aufgenommen wurden. Das Requiem feierte P. Dr. Heinrich Scharl von Michaelbeuern, der in einer kurzen Ansprache der Verantwortung des Menschen für seine geistigen Gaben gedachte und zum Gebet für den toten Dichter aufrief. Der Lehrerchor des Bezirkes Vöcklabruck sang das Requiem von Caspar Edt. Der festliche Tag klang mit einem literarisch-musikalischen Abend im Hotel Häupl aus, an dem der Welser Hans-Sachs-Chor unter der Leitung von Luis Wagenhofer, das Linzer-Arzt-Quartett und Prof. Volters als Ginzkey-Rezitator mitwirkten. Pfarrer König hatte mit Zustimmung des Stiftes der Gemeinde und dem Verein der Freunde Ginzkey im Pfründenwald über dem Litzlberger Keller für die Errichtung des Denkmales ein Stück Grund zur Verfügung gestellt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN0971_SWN_pieta.JPG|thumb|right|300px|Die Pieta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die efeuüberwucherte Gestalt der Gottesmutter hält ihren toten Sohn – schmerzensreich und doch ergeben – in ihrem Schoße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen über der Gottesmutter wird geziert von dem Dreifaltigkeitsdreieck mit der Unterschrift „Ruhe in Gott”. Darunter befinden sich zwei Engel. Außerdem bekränzen Mohnblumen- und Blütenkränze die Pietà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1836 – 1871 // Rudolf Seyrl / 1839 – 1899 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürner Nandor / 1900 // Luise Seyrl / 1848 – 1902 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rudolf Seyrl / 1875 – 1902 // Maria Pürner / 1879 – 1921 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1805 – 1888 // Ing. Hugo Seyrl / 1876 – 1927 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Luise Graf / 1882 – 1946 // Max Seyrl 1881 – 1962 //&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Julius Berger / 1876 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rosina Berger / geb. Seyrl / geb. am 10. 6. 1897 /&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;gest. am 5. 12. 1952 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria Seyrl / 8. 7. 1887 – 31. 7. 1971 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Elisabeth Seyrl / 1917 - 2010 //&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Otto Berger / 1904 – 1944 // Rüdiger Seyrl / 1922 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zeitungsartikel in der Pfarrchronik weiß zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seewalchen, 11. Juni. (Grabmonument Seyrl) Der hiesige Pfarrfriedhof hat durch die Aufstellung einer herrlichen Pietà-Statue ein viel bewundertes Monument aufzuweisen. Es wurden dabei keine Kosten gescheut und ward das Werk, dessen einzelne Bestandteile von Wien aus geliefert wurden, im Spätherbste des vorigen Jahres nach mehreren Wochen unter der persönlichen Leitung des Künstlers, der im Seyrlhofe wohnte, seiner Vollendung zugeführt. Derselbe ist Wilhelm Seib, akademischer Bildhauer, Mitglied der Wiener Künstlergenossenschaft, Ehrenbürger von Spannberg in Niederösterreich, auch Mitglied der Leogesellschaft. Außerdem ist vor einiger Zeit die winterliche Holzverkleidung entfernt worden, es präsentiert sich das Gruftmonument wieder in seiner edlen, hocherbaulichen Schönheit. Möge dieses plastische Kunstwerk in fernere Zeiten den Beschauer zur Minne der Schmerzensreichen stimmen!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel ist vom 13. Juni 1906 und erschien im Linzer Volksblatt. Er wurde vom Chronisten mit der Hand abgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Litzlberg ==&lt;br /&gt;
Auf einer Kreuzungsinsel in [[Litzlberg (Ort)|Litzlberg]] (Kreuzung Attersee Bundesstraße - Wagnerstraße) befindet sich ein Wegkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080 Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 E-Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale|Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27327</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27327"/>
		<updated>2013-10-12T11:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|250px|Die Grabstätte von J. Arigi]]&lt;br /&gt;
== Grabstätte von Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Grabmal befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeuges, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Arigi wurde 1895 als Sohn einer sudetendeutschen Familie in der Nähe von Marienbad in Böhmen geboren. Er absolvierte eine Elektrikerlehre und arbeitete auch einige Monate als Kellner. Sein Höhenflug begann, als er 1912 in die österreichisch-ungarische Armee eintrat. Er diente kurz bei der Artillerie, bevor er sich im März 1914 zu den Luftstreitkräften versetzen ließ. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
700 Frontflüge und 32 abgeschossene Maschinen später war er einer der erfolgreichsten Jagdflieger der Monarchie. Und einer der ganz wenigen Fliegerhelden, die diesen Krieg auch überlebten. Seine Brust zierten vier goldene und vier silberne Tapferkeitsmedaillen. &lt;br /&gt;
1916 griff Julius alleine sechs feindliche Flugzeuge an, von denen er eines in die Flucht schlug, drei zum Notlanden zwang und zwei überhaupt abschoss. Die „bessere Gesellschaft” nahm ihn dennoch nicht in ihre Reihen auf. Julius Arigi blieb immer ein Offiziersanwärter, sein „Jugendfehler”, das Kellnerdasein, wurde ihm nicht verziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg half er beim Aufbau der zivilen tschechischen Fliegerei mit. Er heiratete 1930 seine Franziska aus Marienbad. 1934 erfolgte eine Umsiedelung nach Österreich, Herr Arigi war aber weiterhin im Flugwesen tätig. Während der national-sozialistischen Herrschaft war er Ausbildner auf dem Fliegerhorst Schwechat in der deutschen Luftwaffe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 1945 zog sich Julius Arigi ins Privatleben zurück. Er starb am 1. August 1981 in Seewalchen am Attersee im Alter von 85 Jahren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Orden und Auszeichnungen befinden sich im Besitz der Familie. Viele zeitgeschichtliche Dokumente über diesen „vergessenen Helden Österreichs” besitzt die Familie leider nicht mehr. &lt;br /&gt;
Ein großes Kapitel über Julius Arigi findet sich in der Ortsgeschichte von Hennersdorf in Niederösterreich, wo er österreichische Jagdflugzeuge einflog. Man erzählt sich, dass er immer wieder Kinder und Jugendliche auf seinen Flügen mitgenommen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie Julius Arigi dem König von Montenegro das Auto stahl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war 1915 auf dem Balkan, als Arigis Flugzeug nicht mehr fliegen wollte, er es notlanden musste und prompt gefangen genommen wurde. Da kam ihm ein Auto, das da in der Kasernengarage von Podgorica stand, als Fluchthilfe gerade recht. Wundersamerweise konnte der tollkühne Pilot damit durch alle Sperren fahren, ohne von einer Wache gestoppt zu werden. Kein Wunder, Julius hatte das Auto des montenegrinischen Königs Nikita gestohlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|right|480px|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmal für Franz Karl Ginzkey in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Ginzkey-Denkmal]] wurde zu Ehren von [[Franz Karl Ginzkey]] am Westwanderweg oberhalb des [[Litzlberger Keller]]s auf einer kleinen Lichtung im Wald für den nicht unumstrittenen Dichter und Schriftsteller Franz Karl Ginzkey errichtet. Die sieben Meter hohe Stele aus Granit trägt die folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dem großen Dichter und Ehrenbürger F. K. Ginzkey 1871 – 1963&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann die Gedenkstätte entweder über den Ginzkeyweg oder über achtzig Stufen vom Litzlberger Keller aus erreichen.&lt;br /&gt;
Um die Errichtung dieses Denkmals zum hundertsten Geburtstag Ginzkeys zu ermöglichen, wurde ein eigener Verein namens „Freunde Ginzkeys” gegründet, der primär für den Transport und die Errichtung der Gedenkstätte verantwortlich war. Der Stein aus Granit stammt aus Mauthausen, der vom jungen Linzer Künstler Franz Kirchmayr auf einem Symposium in St. Georgen an der Gusen bearbeitet wurde. Er hat versucht, den Lebensweg Ginzkeys darzustellen. Leicht zu erkennen sind die beiden Weltkriege. Die Kosten der Stele beliefen sich auf über 100.000 Schilling. Die auf dem Grund des Pfarrhofes errichtete Säule wurde am 11. September 1971 vom oberösterreichischen Landeshauptmann Doktor Wenzl feierlich enthüllt. Die etwas eigenwillige Wegführung des Ginzkeyweges ist auf die ehemalige Schottergrube am Sandberg zurückzuführen. Der Schotterabbau wurde mit Beginn des 1. Weltkrieges eingestellt, heute erinnert nur noch der Weg an die Ausmaße dieser Schottergrube. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ginzkey und Seewalchen&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war der steirische Schriftsteller und Offizier Rudolf Hans Bartsch, der Franz Karl Ginzkey nach Seewalchen am Attersee brachte. Herr Bartsch erwarb Grund in Seewalchen am Attersee, baute darauf die Bartsch-Villa und lud seinen Arbeitskollegen und Freund Ginzkey nach Seewalchen ein. Um 1922 war dieser das erste Mal im Ort. Franz Karl selbst hat nie Besitz in Seewalchen am Attersee erworben. Nachdem er einige Zeit lang in verschiedenen Häusern zur Miete gewohnt hatte, wurde die Villa Gerhardus vor dem Restaurant „Litzlberger Keller” für rund 40 Jahre das Hauptwohnhaus Ginzkeys in Seewalchen am Attersee. Wer heute noch auf den Spuren Franz Karls wandeln will, dem sei ein Besuch des Restaurants empfohlen, in dem früher ein ganzes Zimmer dem Schriftsteller gewidmet war. Heute ist das „Ginzkey-Stüberl” ein Teil der Gaststube, an der Wand befinden sich jedoch noch immer Bilder von Schriftstellern, die die Achtung Ginzkeys erwarben und ihm seine Aufwartung in Seewalchen am Attersee machten. Weiters besteht eine Verbindung zwischen Ginzkey und der Paulick-Villa am Ende der Seepromenade. Franz Karl schrieb für den Meister des Puppenspiels, Richard Teschner, der des Öfteren in der pittoresken Villa weilte, ein Sonett. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Karl und die Zwetschkenknödel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herr Kroiss vom „Litzlberger Keller” schrieb über vierzig Jahre lang die Speisekarte für das Lokal. Ein deutscher Gast beschwerte sich eines Tages, dass man das Wort Zwetschke doch wohl mit einem „g” und nicht mit einem „k” schreiben würde. Herr Kroiss befragte sofort Herrn Ginzkey und hörte folgende Erklärung: „Ja, das kommt drauf an. Ist die Zwetschke weich, dann schreibt man sie mit einem „g”, ist sie aber hart, dann mit „k””.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Der Vöcklabrucker Wochenspiegel weiß 1971 zu berichten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Karl-Ginzkey-Feier zum 100. Geburtstag. Granit für Ginzkey. Die Nachwelt feiert. „Diesen Kranz widme ich im Namen der Raimund-Gesellschaft dem letzten Romantiker Österreichs!“ Mit diesen wenigen Worten, die ein wirklicher Kenner der Literatur, der betagte Hofrat Dr. Pichler, ehedem Kulturreferent der Salzburger Landesregierung, am 11. September in Seewalchen vor dem neuen Ginzkey-Denkmal sprach, war eigentlich alles Wesentliche zu dem feierlichen Anlass gesagt. Auf dem Plateau über dem Gasthaus „Litzlberger Keller“ hatten sich viele Freunde des Dichters, darunter politische Prominenz aller Parteien, die man sonst kaum kulturell agieren sieht, eingefunden Die Musikkapelle Seewalchen und der Lehrerchor des Bezirkes Vöcklabruck spielten und sangen. Bürgermeister Ulm dankte den Landesregierungen von Oberösterreich, Niederösterreich und Wien für ihre spontane Hilfsbereitschaft zur Errichtung des Gedenksteines. Diplomingenieur Donninger als Obmann der Vereinigung der Freunde des Dichters Franz Karl Ginzkey erzählte einige Anekdoten aus dem Leben des Poeten, der als „Sucher nach den deutschen Landen“ in Seewalchen die Heimat seines Herzens gefunden hatte. „Wäre unsere Zeit nicht so nüchtern, dann hätte man Ginzkey wohl einen Minnesänger genannt“, meinte Landeshauptmann Dr. Wenzl, der die Wandlungsfähigkeit und Einfühlungsgabe des Dichters pries. Burgschauspieler Prof. Volters rezitierte Verse Ginzkeys. Die angekündigte Enthüllung des Steins fand nicht statt, weil er wahrscheinlich schwer zu verhüllen gewesen wäre. Die Meinungen der Bevölkerung zu der sieben Meter hohen Granitsäule und vor allem zu ihrem Preis von 180.000 Schilling sind sehr geteilt. Es ist ja tatsächlich nicht ganz leicht eine Beziehung zwischen dieser Stelle und dem Schaffen Ginzkeys herzustellen. Wie Landeshauptmann Dr. Wenzl dem „Vöcklabrucker Wochenspiegel“ erklärte, hat das Zustandekommen dieser Stelle ursprünglich gar nichts mit Kulturförderung zu tun. Das Land Oberösterreich rief bereits 1930 eine so genannte „Steinaktion“ zur Unterstützung der heimischen Granitwerke ins Leben. Im Rahmen dieser Aktion wurden nun einige Werke des Granit-Symposiums von St. Georgen an der Gusen angekauft. Ein Stein steht so bereits als Kepler-Denkmal vor der Hochschule Linz. Der zweite wurde Franz Karl Ginzkey zugedacht. Der Name des Bildhauers Franz Kirchmayr wurde übrigens bei der Feier in Seewalchen gar nicht genannt. Einen tragischen Akzent erhielt die Ginzkey-Feier durch den Pfarrer von Seewalchen, P. König, der das Requiem zelebrieren hätte sollen und am Vorabend plötzlich selbst verstarb. Bürgermeister Ulm widmete ihm zum Abschluss der Feierstunde vor dem Denkmal einige Gedenkworte, die von allen Anwesenden mit Ergriffenheit aufgenommen wurden. Das Requiem feierte P. Dr. Heinrich Scharl von Michaelbeuern, der in einer kurzen Ansprache der Verantwortung des Menschen für seine geistigen Gaben gedachte und zum Gebet für den toten Dichter aufrief. Der Lehrerchor des Bezirkes Vöcklabruck sang das Requiem von Caspar Edt. Der festliche Tag klang mit einem literarisch-musikalischen Abend im Hotel Häupl aus, an dem der Welser Hans-Sachs-Chor unter der Leitung von Luis Wagenhofer, das Linzer-Arzt-Quartett und Prof. Volters als Ginzkey-Rezitator mitwirkten. Pfarrer König hatte mit Zustimmung des Stiftes der Gemeinde und dem Verein der Freunde Ginzkey im Pfründenwald über dem Litzlberger Keller für die Errichtung des Denkmales ein Stück Grund zur Verfügung gestellt.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN0971_SWN_pieta.JPG|thumb|right|300px|Die Pieta]]&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die efeuüberwucherte Gestalt der Gottesmutter hält ihren toten Sohn – schmerzensreich und doch ergeben – in ihrem Schoße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen über der Gottesmutter wird geziert von dem Dreifaltigkeitsdreieck mit der Unterschrift „Ruhe in Gott”. Darunter befinden sich zwei Engel. Außerdem bekränzen Mohnblumen- und Blütenkränze die Pietà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1836 – 1871 // Rudolf Seyrl / 1839 – 1899 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürner Nandor / 1900 // Luise Seyrl / 1848 – 1902 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rudolf Seyrl / 1875 – 1902 // Maria Pürner / 1879 – 1921 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1805 – 1888 // Ing. Hugo Seyrl / 1876 – 1927 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Luise Graf / 1882 – 1946 // Max Seyrl 1881 – 1962 //&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Julius Berger / 1876 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rosina Berger / geb. Seyrl / geb. am 10. 6. 1897 /&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;gest. am 5. 12. 1952 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria Seyrl / 8. 7. 1887 – 31. 7. 1971 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Elisabeth Seyrl / 1917 - 2010 //&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Otto Berger / 1904 – 1944 // Rüdiger Seyrl / 1922 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zeitungsartikel in der Pfarrchronik weiß zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seewalchen, 11. Juni. (Grabmonument Seyrl) Der hiesige Pfarrfriedhof hat durch die Aufstellung einer herrlichen Pietà-Statue ein viel bewundertes Monument aufzuweisen. Es wurden dabei keine Kosten gescheut und ward das Werk, dessen einzelne Bestandteile von Wien aus geliefert wurden, im Spätherbste des vorigen Jahres nach mehreren Wochen unter der persönlichen Leitung des Künstlers, der im Seyrlhofe wohnte, seiner Vollendung zugeführt. Derselbe ist Wilhelm Seib, akademischer Bildhauer, Mitglied der Wiener Künstlergenossenschaft, Ehrenbürger von Spannberg in Niederösterreich, auch Mitglied der Leogesellschaft. Außerdem ist vor einiger Zeit die winterliche Holzverkleidung entfernt worden, es präsentiert sich das Gruftmonument wieder in seiner edlen, hocherbaulichen Schönheit. Möge dieses plastische Kunstwerk in fernere Zeiten den Beschauer zur Minne der Schmerzensreichen stimmen!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel ist vom 13. Juni 1906 und erschien im Linzer Volksblatt. Er wurde vom Chronisten mit der Hand abgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Litzlberg ==&lt;br /&gt;
Auf einer Kreuzungsinsel in [[Litzlberg (Ort)|Litzlberg]] (Kreuzung Attersee Bundesstraße - Wagnerstraße) befindet sich ein Wegkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080 Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 E-Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale|Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Franz_Karl_Ginzkey&amp;diff=27326</id>
		<title>Franz Karl Ginzkey</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Franz_Karl_Ginzkey&amp;diff=27326"/>
		<updated>2013-10-12T11:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ginzkey.jpg |thumb|right|250px|F. K. Ginzkey]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Dr. Franz Karl Ginzkey&#039;&#039;&#039; (* 8.11.1871 Pula, Istrien; † 11.4.1963 Wien)&lt;br /&gt;
war Schriftsteller (53 Bücher) und [[Ehrenbürger von Seewalchen|Ehrenbürger der Gemeinde Seewalchen]].&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Nach der Volks- und Realschule im istrischen Pula besuchte er die Marineakademie um Offizier zu werden. Zu dieser Zeit begann er auch zu dichten. Die Infanterie-Kadettenschule schlosss er mit überdurchschnittlichem Erfolg ab. 1891 wurde Ginzkey nach Salzburg zum 59. Infanterie-Regiment „Erzherzog Rainer“ versetzt. Die Eindrücke von einer Garnison in Braunau verarbeitete er in seinem ersten Roman „Jakobus und die Frauen“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1892 erschienen in Wiener und Berliner Zeitschriften unter verschiedenen Pseudonymen Gedichte. 1897 bewarb er sich um eine Stelle als Kartograph am militärgeographischen Institut in Wien, wo er 15 Jahre blieb. &lt;br /&gt;
Seine erste Lyriksammlung 1901 blieb ohne besonderen Erfolg, 1904 kam sein Kinderbuch &#039;&#039;&#039;„Hatschi Bratschi Luftballon“&#039;&#039;&#039;, es wurde sein berühmtestes Werk. Das mit fremdenfeindlichen Zügen ausgestattete Kinderbuch zeigt „den Türken” als Kinderräuber und „den Schwarzafrikaner” als Menschenfresser.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er traf bekannte Persönlichkeiten, wie Rudolf Hans Bartsch und Stefan Zweig. Peter Rosegger verhalf ihm 1906 die zweite Lyriksammlung „Das heimliche Läuten“ zu verlegen. Durch R. H. Bartsch kam er erstmals nach Seewalchen.&lt;br /&gt;
Sein bekanntester historischer Roman ist „Der von der Vogelweide” aus dem Jahre 1912, in dem der „große Deutsche” als ein „Einsamer durchs deutsche Land schreitet”, „für das sein Kampfruf gellt im Streite wider welsche Tücke”.&lt;br /&gt;
1915 ging er auf eigenem Wunsch als Kriegsberichterstatter an die Tiroler Front.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde er dem Kriegsarchiv zugeteilt, wo er auch Rainer Maria Rilke traf. Literarisch gekennzeichnet war dieser Lebensabschnitt Ginzkeys durch patriotisch-chauvinistische Texte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1921 erfolgte die Versetzung in den Ruhestand und er zog auf Einladung seines Freundes Stefan Zweig nach Salzburg. &lt;br /&gt;
Seine Sommer verbrachte er in Seewalchen oder in Bad Goisern. 1924 war er an der Gründung der Salzburger Festspiele beteiligt, derem Kuratorium er jahrzehntelang angehörte. Die folgenden zehn Jahre bedeuteten für ihn die wichtigste Schaffensperiode. &lt;br /&gt;
1928 versuchte er vergebens mit dem Kinderbuch „Florians wundersame Reise über die Tapete” an frühere Erfolge anzuschließen.&lt;br /&gt;
1933 verließ er den PEN-Club aus Sympathie für das 3. Reich. Von 1934 bis 1938 war er trotz dieser Sympathie sowohl Mitglied des Staatsrats als auch des nationalsozialistischen „Bundes deutscher Schriftsteller in Österreich”. Die Kulturpolitik der ersten, austrofaschistischen Republik kam dem der altösterreichischen Tradition verpflichteten Katholiken zugute. &lt;br /&gt;
Ginzkey begrüßte den Anschluss an Hitler-Deutschland literarisch als Mitautor des Bekenntnisbuches österreichischer Dichter und in politischen Stellungnahmen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1935 wurde er zum Vorsitzenden der Adalbert-Stifter-Gesellschaft gewählt, 1938 kehrte er nach Wien zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1941 trat er der NSDAP bei, war aber nicht einer der prominenten Dichter der Ostmark. &lt;br /&gt;
In seinen 1944 erschienenen „Meistererzählungen” spielt die Erzählung „Die dreißig Tänzer” am Attersee.&lt;br /&gt;
Nach 1945 war Ginzkey wieder demonstrativ Österreicher. Seine deutschnationalen Buchtitel in den zwei Weltkriegen ersetzte er mit beinahe identen „harmlos-österreichischen” Titeln. Sein Nahverhältnis zum Nationalsozialismus tat seinem Ruf als „bedeutender österreichischer Dichter” im Nachkriegsösterreich keinen Abbruch.&lt;br /&gt;
Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte die Neuauflage vieler älterer Ginzkey-Bücher, ein neuer literarischer Aufschwung folgte. In der Nachkriegszeit galt er als &#039;&#039;der&#039;&#039; Dichter Altösterreichs.&lt;br /&gt;
1963 starb er in Wien. Heute ist sein Werk so gut wie vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ginzkey und Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ginz_Ehrenb_1.JPG|thumb|left|300px|Die Ehrenbürgerurkunde von F. K. Ginzkey (hergestellt von [[Anton Schmoller]].)]]&lt;br /&gt;
1944 verlegte Ginzkey seinen Hauptwohnsitz nach Seewalchen ([[Villen in Seewalchen|Villa Gerhardus]], heute Atterseestraße 96), wo er später [[Ehrenbürger von Seewalchen|Ehrenbürger]] wurde und auch seine Goldene Hochzeit feierte. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier entstanden unter anderem die &#039;&#039;&#039;„Fünf Lieder an den Attersee“&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Seewalchen gibt es die Straßenbezeichnung:[[Straßen in Seewalchen #C - F|Dr.-Franz-Karl-Ginzkey-Weg]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhalb des [[Litzlberger Keller|Litzlberger Kellers]] erinnert eine [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Granitstele]] an den Autor. Sie steht am Ende des verlängerten Dr.-Franz-Karl-Ginzkey-Weges. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in Lenzing, Vöcklabruck und Wels sind Straßen nach ihm benannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Zeitungsartikel in den 1940er Jahren hat der die Malerei des Seewalcheners [[Anton Schmoller]] gewürdigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Idee, das Seewalchner Schulzentrum nach Ginzkey zu benennen, kam es zu einer regionalen öffentlichen Diskussion, die sich im Wesentlichen mit seiner NSDAP-Zugehörigkeit und einiger seiner Werke, die als Unterstützung für die Nazi-Ideologie aufgefasst wurden, beschäftigte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich nahm der Gemeinderat von der Schulbenennung Abstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (auszugsweise)==&lt;br /&gt;
* Lyrik: Ergebnisse (1901); Das heimliche Läuten (1905); Balladen und neue Lieder (1910); Es war einmal (Altwiener Balladen 1922); Lieder, Balladen Erzählungen (1925), Vom tieferen Leben (1938); Der Tanz auf einem Bein (1956); Laute und stille Gassen (1962)&lt;br /&gt;
* Erzählungen und Romane: Jakobus und die Frauen (1908); Der von der Vogelweide (1912) Der Gaukler von Bologna (1916); Der Wundervogel (1929); Prinz Tunora (1934); Der Heimatsucher (1947)&lt;br /&gt;
* Kinderbücher: Hatschi Bratschi Luftballon (1904); Florians wundersame Reise über die Tapete (1928); Taniwani (1947); Der Träumerhansl (1952)&lt;br /&gt;
* Novellen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters stammt der Text der NÖ. Landeshymne von Ginzkey.&lt;br /&gt;
==Ehrungen==&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der Universität Wien, 1932;&lt;br /&gt;
* Ehrenzeichen der Republik Österreich für Wissenschaft und Kunst;&lt;br /&gt;
* zweimal erhielt er den Bauernfeldpreis;&lt;br /&gt;
* Ehrenring der Stadt Wien und der Stadt Salzburg;&lt;br /&gt;
* Wappenring der Stadt Salzburg, 1956;&lt;br /&gt;
* Großer Staatspreis, 1957;&lt;br /&gt;
* Kunstpreis 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen, Literatur, und Weblink==&lt;br /&gt;
* R. Hohlbaum: Franz Karl Ginzkey (1921);&lt;br /&gt;
* H. Mitteregger: Franz Karl Ginzkey (1952);&lt;br /&gt;
* K. Heydemann: Literatur und Markt Werdegang und Durchsetzung eines kleinmeisterlichen Autors in Österreich. Der Fall Franz Karl Ginzkey (1985);&lt;br /&gt;
* R. Hangler u. a.: Franz Karl Ginzkey und Seewalchen (1989).&lt;br /&gt;
* Marktgemeinde Seewalchen: Franz Karl Ginzkey, Festschrift zur Ausstellung 1988.&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Karl_Ginzkey Ginzkey in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Franz_Karl_Ginzkey&amp;diff=27325</id>
		<title>Franz Karl Ginzkey</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Franz_Karl_Ginzkey&amp;diff=27325"/>
		<updated>2013-10-12T11:24:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ginzkey.jpg |thumb|right|250px|F. K. Ginzkey]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Dr. Franz Karl Ginzkey&#039;&#039;&#039; (* 8.11.1871 Pola, Istrien; † 11.4.1963 Wien)&lt;br /&gt;
war Schriftsteller (53 Bücher) und [[Ehrenbürger von Seewalchen|Ehrenbürger der Gemeinde Seewalchen]].&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Nach der Volks- und Realschule im istrischen Pula besuchte er die Marineakademie um Offizier zu werden. Zu dieser Zeit begann er auch zu dichten. Die Infanterie-Kadettenschule schlosss er mit überdurchschnittlichem Erfolg ab. 1891 wurde Ginzkey nach Salzburg zum 59. Infanterie-Regiment „Erzherzog Rainer“ versetzt. Die Eindrücke von einer Garnison in Braunau verarbeitete er in seinem ersten Roman „Jakobus und die Frauen“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1892 erschienen in Wiener und Berliner Zeitschriften unter verschiedenen Pseudonymen Gedichte. 1897 bewarb er sich um eine Stelle als Kartograph am militärgeographischen Institut in Wien, wo er 15 Jahre blieb. &lt;br /&gt;
Seine erste Lyriksammlung 1901 blieb ohne besonderen Erfolg, 1904 kam sein Kinderbuch &#039;&#039;&#039;„Hatschi Bratschi Luftballon“&#039;&#039;&#039;, es wurde sein berühmtestes Werk. Das mit fremdenfeindlichen Zügen ausgestattete Kinderbuch zeigt „den Türken” als Kinderräuber und „den Schwarzafrikaner” als Menschenfresser.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er traf bekannte Persönlichkeiten, wie Rudolf Hans Bartsch und Stefan Zweig. Peter Rosegger verhalf ihm 1906 die zweite Lyriksammlung „Das heimliche Läuten“ zu verlegen. Durch R. H. Bartsch kam er erstmals nach Seewalchen.&lt;br /&gt;
Sein bekanntester historischer Roman ist „Der von der Vogelweide” aus dem Jahre 1912, in dem der „große Deutsche” als ein „Einsamer durchs deutsche Land schreitet”, „für das sein Kampfruf gellt im Streite wider welsche Tücke”.&lt;br /&gt;
1915 ging er auf eigenem Wunsch als Kriegsberichterstatter an die Tiroler Front.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde er dem Kriegsarchiv zugeteilt, wo er auch Rainer Maria Rilke traf. Literarisch gekennzeichnet war dieser Lebensabschnitt Ginzkeys durch patriotisch-chauvinistische Texte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1921 erfolgte die Versetzung in den Ruhestand und er zog auf Einladung seines Freundes Stefan Zweig nach Salzburg. &lt;br /&gt;
Seine Sommer verbrachte er in Seewalchen oder in Bad Goisern. 1924 war er an der Gründung der Salzburger Festspiele beteiligt, derem Kuratorium er jahrzehntelang angehörte. Die folgenden zehn Jahre bedeuteten für ihn die wichtigste Schaffensperiode. &lt;br /&gt;
1928 versuchte er vergebens mit dem Kinderbuch „Florians wundersame Reise über die Tapete” an frühere Erfolge anzuschließen.&lt;br /&gt;
1933 verließ er den PEN-Club aus Sympathie für das 3. Reich. Von 1934 bis 1938 war er trotz dieser Sympathie sowohl Mitglied des Staatsrats als auch des nationalsozialistischen „Bundes deutscher Schriftsteller in Österreich”. Die Kulturpolitik der ersten, austrofaschistischen Republik kam dem der altösterreichischen Tradition verpflichteten Katholiken zugute. &lt;br /&gt;
Ginzkey begrüßte den Anschluss an Hitler-Deutschland literarisch als Mitautor des Bekenntnisbuches österreichischer Dichter und in politischen Stellungnahmen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1935 wurde er zum Vorsitzenden der Adalbert-Stifter-Gesellschaft gewählt, 1938 kehrte er nach Wien zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1941 trat er der NSDAP bei, war aber nicht einer der prominenten Dichter der Ostmark. &lt;br /&gt;
In seinen 1944 erschienenen „Meistererzählungen” spielt die Erzählung „Die dreißig Tänzer” am Attersee.&lt;br /&gt;
Nach 1945 war Ginzkey wieder demonstrativ Österreicher. Seine deutschnationalen Buchtitel in den zwei Weltkriegen ersetzte er mit beinahe identen „harmlos-österreichischen” Titeln. Sein Nahverhältnis zum Nationalsozialismus tat seinem Ruf als „bedeutender österreichischer Dichter” im Nachkriegsösterreich keinen Abbruch.&lt;br /&gt;
Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte die Neuauflage vieler älterer Ginzkey-Bücher, ein neuer literarischer Aufschwung folgte. In der Nachkriegszeit galt er als &#039;&#039;der&#039;&#039; Dichter Altösterreichs.&lt;br /&gt;
1963 starb er in Wien. Heute ist sein Werk so gut wie vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ginzkey und Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ginz_Ehrenb_1.JPG|thumb|left|300px|Die Ehrenbürgerurkunde von F. K. Ginzkey (hergestellt von [[Anton Schmoller]].)]]&lt;br /&gt;
1944 verlegte Ginzkey seinen Hauptwohnsitz nach Seewalchen ([[Villen in Seewalchen|Villa Gerhardus]], heute Atterseestraße 96), wo er später [[Ehrenbürger von Seewalchen|Ehrenbürger]] wurde und auch seine Goldene Hochzeit feierte. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier entstanden unter anderem die &#039;&#039;&#039;„Fünf Lieder an den Attersee“&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Seewalchen gibt es die Straßenbezeichnung:[[Straßen in Seewalchen #C - F|Dr.-Franz-Karl-Ginzkey-Weg]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhalb des [[Litzlberger Keller|Litzlberger Kellers]] erinnert eine [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Granitstele]] an den Autor. Sie steht am Ende des verlängerten Dr.-Franz-Karl-Ginzkey-Weges. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in Lenzing, Vöcklabruck und Wels sind Straßen nach ihm benannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Zeitungsartikel in den 1940er Jahren hat der die Malerei des Seewalcheners [[Anton Schmoller]] gewürdigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Idee, das Seewalchner Schulzentrum nach Ginzkey zu benennen, kam es zu einer regionalen öffentlichen Diskussion, die sich im Wesentlichen mit seiner NSDAP-Zugehörigkeit und einiger seiner Werke, die als Unterstützung für die Nazi-Ideologie aufgefasst wurden, beschäftigte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich nahm der Gemeinderat von der Schulbenennung Abstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (auszugsweise)==&lt;br /&gt;
* Lyrik: Ergebnisse (1901); Das heimliche Läuten (1905); Balladen und neue Lieder (1910); Es war einmal (Altwiener Balladen 1922); Lieder, Balladen Erzählungen (1925), Vom tieferen Leben (1938); Der Tanz auf einem Bein (1956); Laute und stille Gassen (1962)&lt;br /&gt;
* Erzählungen und Romane: Jakobus und die Frauen (1908); Der von der Vogelweide (1912) Der Gaukler von Bologna (1916); Der Wundervogel (1929); Prinz Tunora (1934); Der Heimatsucher (1947)&lt;br /&gt;
* Kinderbücher: Hatschi Bratschi Luftballon (1904); Florians wundersame Reise über die Tapete (1928); Taniwani (1947); Der Träumerhansl (1952)&lt;br /&gt;
* Novellen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters stammt der Text der NÖ. Landeshymne von Ginzkey.&lt;br /&gt;
==Ehrungen==&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der Universität Wien, 1932;&lt;br /&gt;
* Ehrenzeichen der Republik Österreich für Wissenschaft und Kunst;&lt;br /&gt;
* zweimal erhielt er den Bauernfeldpreis;&lt;br /&gt;
* Ehrenring der Stadt Wien und der Stadt Salzburg;&lt;br /&gt;
* Wappenring der Stadt Salzburg, 1956;&lt;br /&gt;
* Großer Staatspreis, 1957;&lt;br /&gt;
* Kunstpreis 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen, Literatur, und Weblink==&lt;br /&gt;
* R. Hohlbaum: Franz Karl Ginzkey (1921);&lt;br /&gt;
* H. Mitteregger: Franz Karl Ginzkey (1952);&lt;br /&gt;
* K. Heydemann: Literatur und Markt Werdegang und Durchsetzung eines kleinmeisterlichen Autors in Österreich. Der Fall Franz Karl Ginzkey (1985);&lt;br /&gt;
* R. Hangler u. a.: Franz Karl Ginzkey und Seewalchen (1989).&lt;br /&gt;
* Marktgemeinde Seewalchen: Franz Karl Ginzkey, Festschrift zur Ausstellung 1988.&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Karl_Ginzkey Ginzkey in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Franz_Karl_Ginzkey&amp;diff=27324</id>
		<title>Franz Karl Ginzkey</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Franz_Karl_Ginzkey&amp;diff=27324"/>
		<updated>2013-10-12T11:20:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ginzkey.jpg |thumb|right|250px|F. K. Ginzkey]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Dr. Franz Karl Ginzkey&#039;&#039;&#039; (* 8.11.1871 Pola, Istrien; † 11.4.1963 Wien)&lt;br /&gt;
war Schriftsteller (53 Bücher) und [[Ehrenbürger von Seewalchen|Ehrenbürger der Gemeinde Seewalchen]].&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Nach der Volks- und Realschule im istrischen Pula besuchte er die Marineakademie um Offizier zu werden. Zu dieser Zeit begann er auch zu dichten. Die Infanterie-Kadettenschule schlosss er mit überdurchschnittlichem Erfolg ab. 1891 wurde Ginzkey nach Salzburg zum 59. Infanterie-Regiment „Erzherzog Rainer“ versetzt. Die Eindrücke von einer Garnison in Braunau verarbeitete er in seinem ersten Roman „Jakobus und die Frauen“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1892 erschienen in Wiener und Berliner Zeitschriften unter verschiedenen Pseudonymen Gedichte. 1897 bewarb er sich um eine Stelle als Kartograph am militärgeographischen Institut in Wien, wo er 15 Jahre blieb. &lt;br /&gt;
Seine erste Lyriksammlung 1901 blieb ohne besonderen Erfolg, 1904 kam sein Kinderbuch &#039;&#039;&#039;„Hatschi Bratschi Luftballon“&#039;&#039;&#039;, es wurde sein berühmtestes Werk. Das mit fremdenfeindlichen Zügen ausgestattete Kinderbuch zeigt „den Türken” als Kinderräuber und „den Schwarzafrikaner” als Menschenfresser.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er traf bekannte Persönlichkeiten, wie Rudolf Hans Bartsch und Stefan Zweig. Peter Rosegger verhalf ihm 1906 die zweite Lyriksammlung „Das heimliche Läuten“ zu verlegen. Durch R. H. Bartsch kam er erstmals nach Seewalchen.&lt;br /&gt;
1915 ging er auf eigenem Wunsch als Kriegsberichterstatter an die Tiroler Front.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde er dem Kriegsarchiv zugeteilt, wo er auch Rainer Maria Rilke traf. Literarisch gekennzeichnet war dieser Lebensabschnitt Ginzkeys durch patriotisch-chauvinistische Texte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1921 erfolgte die Versetzung in den Ruhestand und er zog auf Einladung seines Freundes Stefan Zweig nach Salzburg. &lt;br /&gt;
Seine Sommer verbrachte er in Seewalchen oder in Bad Goisern. 1924 war er an der Gründung der Salzburger Festspiele beteiligt, derem Kuratorium er jahrzehntelang angehörte. Die folgenden zehn Jahre bedeuteten für ihn die wichtigste Schaffensperiode. &lt;br /&gt;
1933 verließ er den PEN-Club aus Sympathie für das 3. Reich. Von 1934 bis 1938 war er trotz dieser Sympathie sowohl Mitglied des Staatsrats als auch des nationalsozialistischen „Bundes deutscher Schriftsteller in Österreich”. Die Kulturpolitik der ersten, austrofaschistischen Republik kam dem der altösterreichischen Tradition verpflichteten Katholiken zugute. &lt;br /&gt;
Ginzkey begrüßte den Anschluss an Hitler-Deutschland literarisch als Mitautor des Bekenntnisbuches österreichischer Dichter und in politischen Stellungnahmen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1935 wurde er zum Vorsitzenden der Adalbert-Stifter-Gesellschaft gewählt, 1938 kehrte er nach Wien zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1941 trat er der NSDAP bei, war aber nicht einer der prominenten Dichter der Ostmark. &lt;br /&gt;
Nach 1945 war Ginzkey wieder demonstrativ Österreicher. Seine deutschnationalen Buchtitel in den zwei Weltkriegen ersetzte er mit beinahe identen „harmlos-österreichischen” Titeln. Sein Nahverhältnis zum Nationalsozialismus tat seinem Ruf als „bedeutender österreichischer Dichter” im Nachkriegsösterreich keinen Abbruch.&lt;br /&gt;
Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte die Neuauflage vieler älterer Ginzkey-Bücher, ein neuer literarischer Aufschwung folgte. In der Nachkriegszeit galt er als &#039;&#039;der&#039;&#039; Dichter Altösterreichs.&lt;br /&gt;
1963 starb er in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ginzkey und Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ginz_Ehrenb_1.JPG|thumb|left|300px|Die Ehrenbürgerurkunde von F. K. Ginzkey (hergestellt von [[Anton Schmoller]].)]]&lt;br /&gt;
1944 verlegte Ginzkey seinen Hauptwohnsitz nach Seewalchen ([[Villen in Seewalchen|Villa Gerhardus]], heute Atterseestraße 96), wo er später [[Ehrenbürger von Seewalchen|Ehrenbürger]] wurde und auch seine Goldene Hochzeit feierte. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier entstanden unter anderem die &#039;&#039;&#039;„Fünf Lieder an den Attersee“&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Seewalchen gibt es die Straßenbezeichnung:[[Straßen in Seewalchen #C - F|Dr.-Franz-Karl-Ginzkey-Weg]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhalb des [[Litzlberger Keller|Litzlberger Kellers]] erinnert eine [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Granitstele]] an den Autor. Sie steht am Ende des verlängerten Dr.-Franz-Karl-Ginzkey-Weges. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in Lenzing, Vöcklabruck und Wels sind Straßen nach ihm benannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Zeitungsartikel in den 1940er Jahren hat der die Malerei des Seewalcheners [[Anton Schmoller]] gewürdigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Idee, das Seewalchner Schulzentrum nach Ginzkey zu benennen, kam es zu einer regionalen öffentlichen Diskussion, die sich im Wesentlichen mit seiner NSDAP-Zugehörigkeit und einiger seiner Werke, die als Unterstützung für die Nazi-Ideologie aufgefasst wurden, beschäftigte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich nahm der Gemeinderat von der Schulbenennung Abstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (auszugsweise)==&lt;br /&gt;
* Lyrik: Ergebnisse (1901); Das heimliche Läuten (1905); Balladen und neue Lieder (1910); Es war einmal (Altwiener Balladen 1922); Lieder, Balladen Erzählungen (1925), Vom tieferen Leben (1938); Der Tanz auf einem Bein (1956); Laute und stille Gassen (1962)&lt;br /&gt;
* Erzählungen und Romane: Jakobus und die Frauen (1908); Der von der Vogelweide (1912) Der Gaukler von Bologna (1916); Der Wundervogel (1929); Prinz Tunora (1934); Der Heimatsucher (1947)&lt;br /&gt;
* Kinderbücher: Hatschi Bratschi Luftballon (1904); Florians wundersame Reise über die Tapete (1928); Taniwani (1947); Der Träumerhansl (1952)&lt;br /&gt;
* Novellen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters stammt der Text der NÖ. Landeshymne von Ginzkey.&lt;br /&gt;
==Ehrungen==&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der Universität Wien, 1932;&lt;br /&gt;
* Ehrenzeichen der Republik Österreich für Wissenschaft und Kunst;&lt;br /&gt;
* zweimal erhielt er den Bauernfeldpreis;&lt;br /&gt;
* Ehrenring der Stadt Wien und der Stadt Salzburg;&lt;br /&gt;
* Wappenring der Stadt Salzburg, 1956;&lt;br /&gt;
* Großer Staatspreis, 1957;&lt;br /&gt;
* Kunstpreis 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen, Literatur, und Weblink==&lt;br /&gt;
* R. Hohlbaum: Franz Karl Ginzkey (1921);&lt;br /&gt;
* H. Mitteregger: Franz Karl Ginzkey (1952);&lt;br /&gt;
* K. Heydemann: Literatur und Markt Werdegang und Durchsetzung eines kleinmeisterlichen Autors in Österreich. Der Fall Franz Karl Ginzkey (1985);&lt;br /&gt;
* R. Hangler u. a.: Franz Karl Ginzkey und Seewalchen (1989).&lt;br /&gt;
* Marktgemeinde Seewalchen: Franz Karl Ginzkey, Festschrift zur Ausstellung 1988.&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Karl_Ginzkey Ginzkey in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Franz_Karl_Ginzkey&amp;diff=27323</id>
		<title>Franz Karl Ginzkey</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Franz_Karl_Ginzkey&amp;diff=27323"/>
		<updated>2013-10-12T11:16:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: /* Leben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ginzkey.jpg |thumb|right|250px|F. K. Ginzkey]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Dr. Franz Karl Ginzkey&#039;&#039;&#039; (* 8.11.1871 Pola, Istrien; † 11.4.1963 Wien)&lt;br /&gt;
war Schriftsteller (53 Bücher) und [[Ehrenbürger von Seewalchen|Ehrenbürger der Gemeinde Seewalchen]].&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Nach der Volks- und Realschule im istrischen Pula besuchte er die Marineakademie um Offizier zu werden. Zu dieser Zeit begann er auch zu dichten. Die Infanterie-Kadettenschule schlosss er mit überdurchschnittlichem Erfolg ab. 1891 wurde Ginzkey nach Salzburg zum 59. Infanterie-Regiment „Erzherzog Rainer“ versetzt. Die Eindrücke von einer Garnison in Braunau verarbeitete er in seinem ersten Roman „Jakobus und die Frauen“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1892 erschienen in Wiener und Berliner Zeitschriften unter verschiedenen Pseudonymen Gedichte. 1897 bewarb er sich um eine Stelle als Kartograph am militärgeographischen Institut in Wien, wo er 15 Jahre blieb. &lt;br /&gt;
Seine erste Lyriksammlung 1901 blieb ohne besonderen Erfolg, 1904 kam sein Kinderbuch &#039;&#039;&#039;„Hatschi Bratschi Luftballon“&#039;&#039;&#039;, es wurde sein berühmtestes Werk. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er traf bekannte Persönlichkeiten, wie Rudolf Hans Bartsch und Stefan Zweig. Peter Rosegger verhalf ihm 1906 die zweite Lyriksammlung „Das heimliche Läuten“ zu verlegen. Durch R. H. Bartsch kam er erstmals nach Seewalchen.&lt;br /&gt;
 1915 ging er auf eigenem Wunsch als Kriegsberichterstatter an die Tiroler Front.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde er dem Kriegsarchiv zugeteilt, wo er auch Rainer Maria Rilke traf. Literarisch gekennzeichnet war dieser Lebensabschnitt Ginzkeys durch patriotisch-chauvinistische Texte.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1921 erfolgte die Versetzung in den Ruhestand und er zog auf Einladung seines Freundes Stefan Zweig nach Salzburg. &lt;br /&gt;
Seine Sommer verbrachte er in Seewalchen oder in Bad Goisern. 1924 war er an der Gründung der Salzburger Festspiele beteiligt, derem Kuratorium er jahrzehntelang angehörte. Die folgenden zehn Jahre bedeuteten für ihn die wichtigste Schaffensperiode. &lt;br /&gt;
1933 verließ er den PEN-Club aus Sympathie für das 3. Reich. Von 1934 bis 1938 war er trotz dieser Sympathie sowohl Mitglied des Staatsrats als auch des national¬sozialistischen „Bundes deutscher Schriftsteller in Österreich”. Die Kulturpolitik der ersten, austrofaschistischen Republik kam dem der altösterreichischen Tradition verpflichteten Katholiken zugute. &lt;br /&gt;
Ginzkey begrüßte den Anschluss an Hitler-Deutschland literarisch als Mitautor des Bekenntnisbuches österreichischer Dichter und in politischen Stellungnahmen.&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1935 wurde er zum Vorsitzenden der Adalbert-Stifter-Gesellschaft gewählt, 1938 kehrte er nach Wien zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1941 trat er der NSDAP bei, war aber nicht einer der prominenten Dichter der Ostmark. &lt;br /&gt;
Nach 1945 war Ginzkey wieder demonstrativ Österreicher. Seine deutschnationalen Buchtitel in den zwei Weltkriegen ersetzte er mit beinahe identen „harmlos-österreichischen” Titeln. Sein Nahverhältnis zum Nationalsozialismus tat seinem Ruf als „bedeutender österreichischer Dichter” im Nachkriegsösterreich keinen Abbruch.&lt;br /&gt;
Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte die Neuauflage vieler älterer Ginzkey-Bücher, ein neuer literarischer Aufschwung folgte. In der Nachkriegszeit galt er als &#039;&#039;der&#039;&#039; Dichter Altösterreichs.&lt;br /&gt;
1963 starb er in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ginzkey und Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ginz_Ehrenb_1.JPG|thumb|left|300px|Die Ehrenbürgerurkunde von F. K. Ginzkey (hergestellt von [[Anton Schmoller]].)]]&lt;br /&gt;
1944 verlegte Ginzkey seinen Hauptwohnsitz nach Seewalchen ([[Villen in Seewalchen|Villa Gerhardus]], heute Atterseestraße 96), wo er später [[Ehrenbürger von Seewalchen|Ehrenbürger]] wurde und auch seine Goldene Hochzeit feierte. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier entstanden unter anderem die &#039;&#039;&#039;„Fünf Lieder an den Attersee“&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Seewalchen gibt es die Straßenbezeichnung:[[Straßen in Seewalchen #C - F|Dr.-Franz-Karl-Ginzkey-Weg]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhalb des [[Litzlberger Keller|Litzlberger Kellers]] erinnert eine [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Granitstele]] an den Autor. Sie steht am Ende des verlängerten Dr.-Franz-Karl-Ginzkey-Weges. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in Lenzing, Vöcklabruck und Wels sind Straßen nach ihm benannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Zeitungsartikel in den 1940er Jahren hat der die Malerei des Seewalcheners [[Anton Schmoller]] gewürdigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Idee, das Seewalchner Schulzentrum nach Ginzkey zu benennen, kam es zu einer regionalen öffentlichen Diskussion, die sich im Wesentlichen mit seiner NSDAP-Zugehörigkeit und einiger seiner Werke, die als Unterstützung für die Nazi-Ideologie aufgefasst wurden, beschäftigte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich nahm der Gemeinderat von der Schulbenennung Abstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (auszugsweise)==&lt;br /&gt;
* Lyrik: Ergebnisse (1901); Das heimliche Läuten (1905); Balladen und neue Lieder (1910); Es war einmal (Altwiener Balladen 1922); Lieder, Balladen Erzählungen (1925), Vom tieferen Leben (1938); Der Tanz auf einem Bein (1956); Laute und stille Gassen (1962)&lt;br /&gt;
* Erzählungen und Romane: Jakobus und die Frauen (1908); Der von der Vogelweide (1912) Der Gaukler von Bologna (1916); Der Wundervogel (1929); Prinz Tunora (1934); Der Heimatsucher (1947)&lt;br /&gt;
* Kinderbücher: Hatschi Bratschi Luftballon (1904); Florians wundersame Reise über die Tapete (1928); Taniwani (1947); Der Träumerhansl (1952)&lt;br /&gt;
* Novellen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters stammt der Text der NÖ. Landeshymne von Ginzkey.&lt;br /&gt;
==Ehrungen==&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der Universität Wien, 1932;&lt;br /&gt;
* Ehrenzeichen der Republik Österreich für Wissenschaft und Kunst;&lt;br /&gt;
* zweimal erhielt er den Bauernfeldpreis;&lt;br /&gt;
* Ehrenring der Stadt Wien und der Stadt Salzburg;&lt;br /&gt;
* Wappenring der Stadt Salzburg, 1956;&lt;br /&gt;
* Großer Staatspreis, 1957;&lt;br /&gt;
* Kunstpreis 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen, Literatur, und Weblink==&lt;br /&gt;
* R. Hohlbaum: Franz Karl Ginzkey (1921);&lt;br /&gt;
* H. Mitteregger: Franz Karl Ginzkey (1952);&lt;br /&gt;
* K. Heydemann: Literatur und Markt Werdegang und Durchsetzung eines kleinmeisterlichen Autors in Österreich. Der Fall Franz Karl Ginzkey (1985);&lt;br /&gt;
* R. Hangler u. a.: Franz Karl Ginzkey und Seewalchen (1989).&lt;br /&gt;
* Marktgemeinde Seewalchen: Franz Karl Ginzkey, Festschrift zur Ausstellung 1988.&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Karl_Ginzkey Ginzkey in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Franz_Karl_Ginzkey&amp;diff=27322</id>
		<title>Franz Karl Ginzkey</title>
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		<updated>2013-10-12T11:03:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: /* Ginzkey und Seewalchen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Ginzkey.jpg |thumb|right|250px|F. K. Ginzkey]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prof. Dr. Franz Karl Ginzkey&#039;&#039;&#039; (* 8.11.1871 Pola, Istrien; † 11.4.1963 Wien)&lt;br /&gt;
war Schriftsteller (53 Bücher) und [[Ehrenbürger von Seewalchen|Ehrenbürger der Gemeinde Seewalchen]].&lt;br /&gt;
==Leben==&lt;br /&gt;
Nach der Volks- und Realschule in Pola besuchte er die Marineakademie um Offizier zu werden. Zu dieser Zeit begann er auch zu dichten. Die Infanterie-Kadettenschule schlosss er mit überdurchschnittlichem Erfolg ab. 1891 wurde Ginzkey nach Salzburg zum 59. Infanterie-Regiment „Erzherzog Rainer“ versetzt. Die Eindrücke von einer Garnison in Braunau verarbeitete er in seinem ersten Roman „Jakobus und die Frauen“.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1892 erschienen in Wiener und Berliner Zeitschriften unter verschiedenen Pseudonymen Gedichte. 1897 bewarb er sich um eine Stelle als Kartograph am militärgeographischen Institut in Wien, wo er 15 Jahre blieb. &lt;br /&gt;
Seine erste Lyriksammlung 1901 blieb ohne besonderen Erfolg, 1904 kam sein Kinderbuch &#039;&#039;&#039;„Hatschi Bratschi Luftballon“&#039;&#039;&#039;, es wurde sein berühmtestes Werk. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er traf bekannte Persönlichkeiten, wie Rudolf Hans Bartsch und Stefan Zweig. Peter Rosegger verhalf ihm 1906 die zweite Lyriksammlung „Das heimliche Läuten“ zu verlegen. Durch R. H. Bartsch kam er erstmals nach Seewalchen.&lt;br /&gt;
1915 ging er auf eigenem Wunsch als Kriegsberichterstatter an die Tiroler Front.&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges wurde er dem Kriegsarchiv zugeteilt, wo er auch Rainer Maria Rilke traf. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1921 erfolgte die Versetzung in den Ruhestand und er zog auf Einladung seines Freundes Stefan Zweig nach Salzburg. &lt;br /&gt;
Seine Sommer verbrachte er in Seewalchen oder in Bad Goisern. 1924 war er an der Gründung der Salzburger Festspiele beteiligt, derem Kuratorium er jahrzehntelang angehörte. Die folgenden zehn Jahre bedeuteten für ihn die wichtigste Schaffensperiode. &lt;br /&gt;
Er war Mitglied im österreichischem Staatsrat 1934-1938 und Vorsitzender des Schriftsteller-Schutzverbandes.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1935 wurde er zum Vorsitzenden der Adalbert-Stifter-Gesellschaft gewählt, 1938 kehrte er nach Wien zurück. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1941 trat er der NSDAP bei, war aber nicht einer der prominenten Dichter der Ostmark. &lt;br /&gt;
Nach dem 2. Weltkrieg erfolgte die Neuauflage vieler älterer Ginzkey-Bücher, ein neuer literarischer Aufschwung folgte. In der Nachkriegszeit galt er als &#039;&#039;der&#039;&#039; Dichter Altösterreichs.&lt;br /&gt;
1963 starb er in Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ginzkey und Seewalchen==&lt;br /&gt;
[[Bild:Ginz_Ehrenb_1.JPG|thumb|left|300px|Die Ehrenbürgerurkunde von F. K. Ginzkey (hergestellt von [[Anton Schmoller]].)]]&lt;br /&gt;
1944 verlegte Ginzkey seinen Hauptwohnsitz nach Seewalchen ([[Villen in Seewalchen|Villa Gerhardus]], heute Atterseestraße 96), wo er später [[Ehrenbürger von Seewalchen|Ehrenbürger]] wurde und auch seine Goldene Hochzeit feierte. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier entstanden unter anderem die &#039;&#039;&#039;„Fünf Lieder an den Attersee“&#039;&#039;&#039;. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In Seewalchen gibt es die Straßenbezeichnung:[[Straßen in Seewalchen #C - F|Dr.-Franz-Karl-Ginzkey-Weg]]. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oberhalb des [[Litzlberger Keller|Litzlberger Kellers]] erinnert eine [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Granitstele]] an den Autor. Sie steht am Ende des verlängerten Dr.-Franz-Karl-Ginzkey-Weges. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auch in Lenzing, Vöcklabruck und Wels sind Straßen nach ihm benannt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem Zeitungsartikel in den 1940er Jahren hat der die Malerei des Seewalcheners [[Anton Schmoller]] gewürdigt. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Idee, das Seewalchner Schulzentrum nach Ginzkey zu benennen, kam es zu einer regionalen öffentlichen Diskussion, die sich im Wesentlichen mit seiner NSDAP-Zugehörigkeit und einiger seiner Werke, die als Unterstützung für die Nazi-Ideologie aufgefasst wurden, beschäftigte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich nahm der Gemeinderat von der Schulbenennung Abstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke (auszugsweise)==&lt;br /&gt;
* Lyrik: Ergebnisse (1901); Das heimliche Läuten (1905); Balladen und neue Lieder (1910); Es war einmal (Altwiener Balladen 1922); Lieder, Balladen Erzählungen (1925), Vom tieferen Leben (1938); Der Tanz auf einem Bein (1956); Laute und stille Gassen (1962)&lt;br /&gt;
* Erzählungen und Romane: Jakobus und die Frauen (1908); Der von der Vogelweide (1912) Der Gaukler von Bologna (1916); Der Wundervogel (1929); Prinz Tunora (1934); Der Heimatsucher (1947)&lt;br /&gt;
* Kinderbücher: Hatschi Bratschi Luftballon (1904); Florians wundersame Reise über die Tapete (1928); Taniwani (1947); Der Träumerhansl (1952)&lt;br /&gt;
* Novellen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Weiters stammt der Text der NÖ. Landeshymne von Ginzkey.&lt;br /&gt;
==Ehrungen==&lt;br /&gt;
* Ehrendoktor der Universität Wien, 1932;&lt;br /&gt;
* Ehrenzeichen der Republik Österreich für Wissenschaft und Kunst;&lt;br /&gt;
* zweimal erhielt er den Bauernfeldpreis;&lt;br /&gt;
* Ehrenring der Stadt Wien und der Stadt Salzburg;&lt;br /&gt;
* Wappenring der Stadt Salzburg, 1956;&lt;br /&gt;
* Großer Staatspreis, 1957;&lt;br /&gt;
* Kunstpreis 1958.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen, Literatur, und Weblink==&lt;br /&gt;
* R. Hohlbaum: Franz Karl Ginzkey (1921);&lt;br /&gt;
* H. Mitteregger: Franz Karl Ginzkey (1952);&lt;br /&gt;
* K. Heydemann: Literatur und Markt Werdegang und Durchsetzung eines kleinmeisterlichen Autors in Österreich. Der Fall Franz Karl Ginzkey (1985);&lt;br /&gt;
* R. Hangler u. a.: Franz Karl Ginzkey und Seewalchen (1989).&lt;br /&gt;
* Marktgemeinde Seewalchen: Franz Karl Ginzkey, Festschrift zur Ausstellung 1988.&lt;br /&gt;
* [http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Karl_Ginzkey Ginzkey in der Wikipedia]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur|Ginzkey, Franz Karl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27321</id>
		<title>Kleindenkmale in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Kleindenkmale_in_Seewalchen&amp;diff=27321"/>
		<updated>2013-10-12T10:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Kleindenkmale in Seewalchen&#039;&#039;&#039; umfassen folgende Objekte: (noch unvollständig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kapellen in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
{{Kapellen in Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserelement Linse in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das Denkmal befindet sich auf dem 1998/99 neu gestalteten Gemeindeplatz von [[Seewalchen am Attersee]], stammt von Professor Makoto Miuras Studierenden der Meisterklasse für Bildhauerei der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz und wurde 1999 errichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese „begehbare Wasserarchitektur” soll zu einem „spielerischen, akustischen und optischen Eintauchen in die Welt des Wassers” verführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier große Rahmen werden von oben mit Wasser versorgt. Das herabrinnende Wasser bildet Wände aus einem Wasserschleier. Vor jedem Rahmen steht eine optische Linse. Blickt der Betrachter durch eine dieser Linsen auf den Wasserschleier, so erhält er den Eindruck, als würde das Wasser von unten nach oben strömen. Man kann das Denkmal mittels eines diagonal verlaufenden Weges auch begehen, wobei bei den Besuchern Unterwasserassoziationen hervorgerufen werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernt wurde 1998 im Zuge der Umbauarbeiten des Gemeindeplatzes der Ortsbrunnen, ein Mühlstein auf einem Sockel, aus dem Jahre 1985.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bildhauer Makoto Miura erblickte 1949 in Japan das Licht der Welt. Seine technische Ausbildung absolvierte er noch in der Heimat, verließ diese aber für eine Europareise von 1970 bis 1973 und kehrte ihr schlussendlich im Tausch für Österreich ganz den Rücken. Zuerst weihte er einheimische Kinder in die Kunst des Judo ein, begann 1974 mit seiner Ausbildung zum Bildhauer, wurde 1975 Staatsmeister im Judo, brach seine Sportlaufbahn ab und widmete sich daraufhin ganz der Bildhauerei.&lt;br /&gt;
Seine bevorzugten Materialien sind Holz, Stahl und Bronze. Ein Charakteristikum seiner Arbeiten ist, dass sich Innenräume mit Außenräumen verzahnen, wobei der Innenraum begehbar ist. &lt;br /&gt;
Herr Miura ist seit 1985 Österreicher und wohnt und arbeitet im Großraum Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kriegsopferdenkmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2001 wurden die zwei Denkmäler für die Opfer der beiden Weltkriege in einem einzigen neuen Denkmal zusammengefasst, das sich im unteren Teil des Friedhofs befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sechs Stufen führen auf einen geschotterten, ummauerten und mit zwei Seiteneingängen versehenen Platz, an dessen Südende sich die Gedenkwand befindet. Der Platz wird umrahmt von Gedenktafeln mit den Namen Gefallener, den westlichen Seiteneingang zieren zwei niedrige Säulen mit Bäumen. Das Gedenkwand-Mosaik hat eine Metalleinrahmung und zeigt eine gloriolentragende Maria in den Wolken, vor der ein Soldat mit Gewehr, Messer und Orden kniet. Links unten ist auch noch eine Lilie erkennbar. Auf der linken Seite werden in zwei Kolonnen die in Stahl eingestanzten 69 Namen der im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener genannt. Auf der rechten Seite werden in ebenfalls zwei Kolonnen die 129 Namen der im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gefallenen und vermissten Seewalchener aufgezählt. Aus den verfügbaren Unterlagen ist die genaue Zahl der gefallenen Seewalchener nicht mehr feststellbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mosaik wird umrahmt von zwei Säulen, zwischen die ein niedriger Zaun mit zwei Kreuzen des Kameradschaftsbundes gesetzt wurde. Das Denkmal trägt die Aufschrift „Zum Gedenken der Gefallenen” und wurde vom Baumeisterbüro Ingenieur Johann Ploner geplant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Erster Weltkrieg&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits 1917 wurde zu Ehren der gefallenen Seewalchener ein Denkmal im Friedhof errichtet. Die verfallene Gruft der Familie Khevenhüller-Horvath aus dem Jahre 1874 wurde in eine Gedenkstätte mit Email-Bildern der Soldaten und einem Mosaikbild Marias aus der Mosaikanstalt Innsbruck umgewandelt. Dieses Denkmal wurde im Zuge der Marktplatz-Umgestaltung im Jahre 2000 abgerissen und das heutige Denkmal mit dem alten Mosaik 2001 feierlich eröffnet. Das neue Denkmal enthält im Vergleich zur alten Gedenkstätte weder Fotos noch Hinweise darauf, aus welchen Dörfern die gefallenen Männer gekommen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Unter der Seewalchener Bevölkerung wurde kolportiert, dass ein Öffnen der Gruft mit Lebensgefahr verbunden sei. Es hieß, die daran beteiligten Arbeiter seien – analog zu den Pyramidenöffnern – dem Tode geweiht. Mysteriöse Todesfälle gab es jedoch bisher keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Begräbnisprobleme&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mutter des Besitzers des [[Schloss Kammer|Schlosses Kammer]], Frau von Horwarth verstarb am 6. April 1874 in Schörfling an Blattern und wurde am selben Tage beerdigt. Die Schörflinger wollten aber aus unbekannten Gründen die Leiche nicht in ihren Friedhof dulden und es blieb das Grab über Nacht offen. Am nächsten Tag kam A. Bodenwieser, der Bote des Herrn von Horwarth, im Namen seines Herrn zum Bürgermeister mit dem Ersuchen, die Leiche der Frau von Horwarth im Friedhof Seewalchen beerdigen zu lassen. Herr von Horwarth würde dafür für die Armen der Gemeinde eine Spende und zum Schulbau 25 Baumstämme zusagen. Und so geschah es. Über das Grab der Frau von Horwarth wurde dann die Gruft errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das alte Denkmal – Zweiter Weltkrieg&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1948 wurde in Seewalchen der Heldenfriedhof errichtet. Die Gedenksteine wurden von den Angehörigen der [[Dilettanten Theatergesellschaft|Theatergesellschaft]], der Feuerwehr und vom Pfarramt gestiftet.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Von 397 eingerückten Seewalchenern kehrten über einhundert nicht mehr nach Hause zurück. Weiters hatte Seewalchen am Attersee drei zivile Opfer zu beklagen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Denkmal befand sich südlich der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]]. Es handelte sich dabei um ein Holzkreuz auf einem Sockel, das mit Gedenktafeln und 75 Gedenksteinen aus Marmor nach Plänen des Architekten Josef Zotti 1948 errichtet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnerschaftsstein der Stadt Freyung in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Dieser Stein aus Granit aus dem Bayerischen Wald – eine typische Gesteinsformation für jene Gegend – befindet sich in der Grünanlage beim Marktgemeindeamt auf dem Seewalchener Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren die Musikkapellen aus Seewalchen am Attersee und aus Kreuzberg in Freyung, die an einem Musikertreffen in Oostrozebeeke in Belgien teilnahmen und freundschaftliche Bande geknüpft wurden. Die damaligen Bürgermeister der beiden Gemeinden, Herr Josef Limberger und Herr Fritz Wimmer, beschlossen, eine partnerschaftliche Beziehung einzugehen. Als äußeres Zeichen ihrer Verbundenheit tauschten die beiden Gemeinden gewichtige Steine aus. Der bayerische Partnerschaftsstein wiegt über sechs Tonnen und wurde am 24. Juni 1989 aufgestellt. Die Inschrift auf der Tafel lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gewidmet den Bürgern der Markgemeinde / Seewalchen am Attersee /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;unter Bürgermeister Josef Limberger /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;von der Partnerstadt / Freyung / Bayer. Wald. /&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;25. Juni 1989 / Fritz Wimmer / 1. Bürgermeister /&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Tafel ist außerdem das Wappen der Partnergemeinde Freyung zu sehen. In Silber auf grünem Boden steht ein grüner Baum, auf den von rechts ein goldener Vogel zufliegt. Freyung gehörte früher zum Stift Passau, daher ist kein altes Wappen überliefert. Das heutige Wappen erschien erstmals auf einem Siegel der Marktgemeinde aus der Zeit um 1818. Durch den frei fliegenden Vogel wollte man wohl auf den Ortsnamen anspielen. „Die Freyung” war ursprünglich kein Ortsname, sondern die Bezeichnung für ein Gebiet, in dem den Siedlern eine „Freiung”, das heißt, eine Befreiung von den Steuern, gewährt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktgemeinde Seewalchen am Attersee spendete der Stadt Freyung ebenfalls einen Stein, der direkt aus dem [[Attersee (See)|Attersee]] geholt wurde, aus Kalksandstein besteht und typisch für unsere Gegend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brunnen vor der Landesmusikschule in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich vor der Landesmusikschule in Seewalchen am Attersee. Der von Josef Baier geplante Brunnen wurde 1991 errichtet. Er soll veranschaulichen, wie die Musik aus der ungestümen Unordnung der Natur, symbolisiert durch das bewegte Wasser im Brunnentrog, zu Höherem strebt und sich zu Ordnung und Harmonie entwickelt. Aus dem Brunnen steigen fünf Rohre aus Nirosta-Stahl auf, die im unteren Teil verbogen und verflochten sind und im oberen Teil parallel verlaufen. Den Orgelpfeifen können Töne entlockt werden. Eine Plakette trägt folgende Aufschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gespendet 1991 durch die Dilettanten-Theater-Gesellschaft Seewalchen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Baier wurde 1951 in Salzburg geboren. Seine Tätigkeitsbereiche sind Stahlskulpturen und Klangobjekte. Der Künstler hat unter anderem an der „Galerie am See” beim „Festival der Regionen” in Unterach am Attersee teilgenommen. Dabei hat er ein Aluminium-Objekt mit einem Durchmesser von vier Metern ausgestellt, das alleine durch Gewichtsverlagerung auf dem Wasser gedreht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seewalchener Gemeindebote, Juni 1991&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Eine Diskussion entwickelte sich in der Frage der Gestaltung des Brunnens. Der Entwurf [...] führte im Gemeinderat zu lebhaften Debatten. Während sich ein Teil dafür aussprach, Mut zu zeigen und die Idee zu verwirklichen, trat ein anderer Teil der Gemeinderäte für eine handwerkliche Lösung ein. [...]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brunnenkahrl in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal, das in der Bevölkerung fälschlicherweise auch als „Brunnenkandl” bezeichnet wird, befindet sich am oberen Ende des Carl-Häupl-Wegs in Seewalchen am Attersee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem Denkmal handelt es sich um einen quaderförmigen Granitstein, der oben ausgehöhlt wurde. Das Wasser rinnt über die Steinvorderseite in einen großen Granittrog. Die Herkunft des Namens ist umstritten. Der Platz des Brunnens liegt zu weit weg vom historischen Zentrum des Ortes, als dass er für das Holen von Wasser mit „Kannen” gedient haben könnte. &lt;br /&gt;
Hinter dem Brunnen befindet sich eine Landkarte von Seewalchen am Attersee, die das Zubringernetz des Seewalchener Wassers zeigt. Von der Bank hat man einen schönen Blick auf die Kirche und die Traunsteinspitze. Links neben dem Tiefenbehälter Brunnenkahrl steht außerdem ein Trinkwasserbrunnen aus Holz. Geht man diesen Weg ein wenig weiter, so bietet sich dem Auge außerdem noch der Attersee dar. Das Denkmal wurde 1983 von der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee an diesen Platz gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Geschichte der Wassergenossenschaft Seewalchen am Attersee&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Aus einer Urkunde aus dem Jahr 1835 geht hervor, dass die Ortsversorgung aus den bereits erwähnten Gemeinden mit 68 Liegenschaften als Mitgliedern bestand. Die Wasserleitung erfolgte für beide Gemeinden aus der gemeinsamen Quelle im Ursprunge (im Besitze) des Moserbauern Wolfgang Mayrhofer. Von dort floss das Wasser in ein Sammelbecken („Brunnenkahr”) und wurde von dort mittels zwei nebeneinander liegenden Holzleitungen zu den Brunnen geleitet…&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedensmahnmal in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal steht auf dem Vorplatz des Seewalchener Schulzentrums, obwohl ursprünglich eine Aufstellung des Mahnmals in der Siedlung Rosenau im Bereich der Autobahn-Unterführung geplant war.&lt;br /&gt;
Das Friedensmahnmal wurde am 26. Oktober 1989 zum Gedenken „an den Beginn des 2. Weltkrieges vor 50 Jahren” errichtet. Es besteht aus 4,5 Tonnen unbehauenem Kalkstein, der aus dem Steinbruch im Weißenbachtal stammt. Beim Stein handelt es sich um keinen Findling, sondern um einen unbearbeiteten Stein, den Herr Gattinger gemeinsam mit Herrn Hinterdorfer aussuchte. Er trägt auf einer Kupfertafel die Inschrift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;1939 – 1945 / Zum Gedenken zur Mahnung / 55 Millionen / Todesopfer und unsagbares Leid für / Völker und Millionen / Heimatvertriebene hat / der 2. Weltkrieg gebracht. / Daher erhaltet den Frieden !!! / 26. 10. 1989&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Stein befindet sich außerdem das in Email eingelassene Wappen der Marktgemeinde Seewalchen am Attersee, wobei das gelbe Kreuz darauf verweist, dass Seewalchen eine Urpfarre ist. Daneben ist das (bereits beschädigte) Wappen der Siebenbürger Landsmannschaft (die Heimatvertriebenen) mit sieben Burgen auf rotem und blauem Hintergrund zu sehen. Ganz rechts glänzt noch das schwarze Kreuz des Kameradschaftsbundes. &lt;br /&gt;
Hinter dem Denkmal wurde eine Friedenslinde angepflanzt. Geplant war auch, dass seit 1989 der 26. Oktober in Seewalchen am Attersee als „Friedenstag” zelebriert werden sollte. Diese an sich gute Idee konnte allerdings nicht realisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Initiator der Mahnmal-Errichtung war der bereits verstorbene Seewalchener Kaufmann Josef Gattinger. Die Idee dazu entstand im Zuge seiner Vorträge an Schulen über die Geschehnisse von 1945, die Herr Gattinger als Zeitzeuge miterlebte und in einer Broschüre festhielt. &lt;br /&gt;
Herr Gattinger stammt aus Sankt Georgen und war mit seinem Geschäft ab 1956 der erste Nahversorger in (der) Rosenau, obwohl er zuerst in Litzlberg im Hause Kranawitter seine Produkte verkauft hatte. Außerdem ist er der Autor des autobiographischen Buches „Abenteuer Leben”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Prolog über Friede und Freiheit&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit allen Menschen auf dieser Erde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Lasst uns dafür eintreten, damit uns beides erhalten werde.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit sind nicht nur Wünsche gestern und heut,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Das sind unsere Sehnsüchte für alle Zeit.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Friede und Freiheit, erklären wir uns dazu ernstlich bereit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bauen wir täglich daran – auch morgen, so wie heut.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Unserem Herrgott wollen wir danken für Friede und Freiheit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und zugleich bitten, dass beides auch unseren Kindern erhalten bleibt.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;In diesem Sinne wollen wir unser Friedensmahnmal enthüllen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und uns freuen, wenn es beiträgt, Friedenshoffnung zu erfüllen.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es möge Mahner sein für alle Zeit,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dass uns erhalten bleibe FRIEDE und FREIHEIT.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Josef Gattinger]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elisabeth-Brunnen in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Brunnen befindet sich beim Gasthof Stallinger an der [[Hauptstraße in Seewalchen|Hauptstraße]] in Seewalchen am Attersee. Früher befand sich hier ein Löschteich, der das Überwasser vom Brunnenkahrl auffing. Donnerstags übte hier die Feuerwehr. Am Rande des Teichs befand sich bereits ein kleiner Brunnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Denkmal handelt es sich um einen Holzbrunnen mit einem achteckigen Wassertrog aus Granit. Der schlanke Holzbrunnen trägt ein Namensschild und ein Blechdach. Der Wasserspeier erinnert ein wenig an einen Drachenkopf und wird von einer Schlange umringelt. Die Kunstschmiedearbeiten wurden von Ernst Lenzenweger ausgeführt. &lt;br /&gt;
Der Trog trägt das Wappen von Seewalchen am Attersee, das oberösterreichische Wappen und das Wappen der [[Wassergenossenschaft Seewalchen]] am Attersee in Form eines Brunnens und einer Lilie. Der Brunnen wurde im Oktober 1972 von der Wassergenossenschaft und der Familie Stallinger aufgestellt und 1997 restauriert. In einer Feier taufte Pfarrer Sax ihn auf „Elisabeth”. Bezogen ist dieser Name auf Frau Stallinger Elisabeth, die den Brunnen „für ihre Gäste” gespendet hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: Arigi.jpg|thumb|250px|Die Grabstätte von J. Arigi]]&lt;br /&gt;
== Grabstätte von Julius Arigi in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Das Grabmal befindet sich im unteren Teil des Friedhofs von Seewalchen am Attersee. Die Grabstätte „ziert” ein Propeller eines Flugzeuges, das im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in der Nähe von Steyr abgeschossen wurde. Der Flügel stand lange Zeit vor dem Haus der Familie Arigi, die Aufstellung des Propellers am Grab entsprach dem Wunsch des Verstorbenen. Die Grabaufschrift lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Julius / Arigi / Hauptmann a. D. / 3. 10. 1895 – 1. 8. 1981 / Feldpilot&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Julius Arigi wurde 1895 als Sohn einer sudetendeutschen Familie in der Nähe von Marienbad in Böhmen geboren. Er absolvierte eine Elektrikerlehre und arbeitete auch einige Monate als Kellner. Sein Höhenflug begann, als er 1912 in die österreichisch-ungarische Armee eintrat. Er diente kurz bei der Artillerie, bevor er sich im März 1914 zu den Luftstreitkräften versetzen ließ. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
700 Frontflüge und 32 abgeschossene Maschinen später war er einer der erfolgreichsten Jagdflieger der Monarchie. Und einer der ganz wenigen Fliegerhelden, die diesen Krieg auch überlebten. Seine Brust zierten vier goldene und vier silberne Tapferkeitsmedaillen. &lt;br /&gt;
1916 griff Julius alleine sechs feindliche Flugzeuge an, von denen er eines in die Flucht schlug, drei zum Notlanden zwang und zwei überhaupt abschoss. Die „bessere Gesellschaft” nahm ihn dennoch nicht in ihre Reihen auf. Julius Arigi blieb immer ein Offiziersanwärter, sein „Jugendfehler”, das Kellnerdasein, wurde ihm nicht verziehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg half er beim Aufbau der zivilen tschechischen Fliegerei mit. Er heiratete 1930 seine Franziska aus Marienbad. 1934 erfolgte eine Umsiedelung nach Österreich, Herr Arigi war aber weiterhin im Flugwesen tätig. Während der national-sozialistischen Herrschaft war er Ausbildner auf dem Fliegerhorst Schwechat in der deutschen Luftwaffe. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 1945 zog sich Julius Arigi ins Privatleben zurück. Er starb am 1. August 1981 in Seewalchen am Attersee im Alter von 85 Jahren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Orden und Auszeichnungen befinden sich im Besitz der Familie. Viele zeitgeschichtliche Dokumente über diesen „vergessenen Helden Österreichs” besitzt die Familie leider nicht mehr. &lt;br /&gt;
Ein großes Kapitel über Julius Arigi findet sich in der Ortsgeschichte von Hennersdorf in Niederösterreich, wo er österreichische Jagdflugzeuge einflog. Man erzählt sich, dass er immer wieder Kinder und Jugendliche auf seinen Flügen mitgenommen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wie Julius Arigi dem König von Montenegro das Auto stahl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es war 1915 auf dem Balkan, als Arigis Flugzeug nicht mehr fliegen wollte, er es notlanden musste und prompt gefangen genommen wurde. Da kam ihm ein Auto, das da in der Kasernengarage von Podgorica stand, als Fluchthilfe gerade recht. Wundersamerweise konnte der tollkühne Pilot damit durch alle Sperren fahren, ohne von einer Wache gestoppt zu werden. Kein Wunder, Julius hatte das Auto des montenegrinischen Königs Nikita gestohlen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN1759_ROEMER_A.JPG|thumb|right|480px|Der Römerstein in der Pfarrkirche.]]&lt;br /&gt;
== Römer-Grabstein in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Der Römer-Grabstein befindet sich an der Außenwand der [[Pfarrkirche Seewalchen|Pfarrkirche]] (aber innerhalb des Glasneubaus) in der ersten Nische rechts neben dem Eingang. Solche Grabsteine wurden auf kaiserlich-königlichen Befehl in Kirchenmauern eingemauert, damit derartige Objekte nicht verloren gingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grabstein zeigte ursprünglich einen Römer und seine Frau, der Frauenkopf ist aber heute nicht mehr erkennbar. Dieses Bruchstück eines Grabsteins ist 24 Zentimeter hoch und 26 Zentimeter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Umbauarbeiten an der Kirche um die Jahrtausendwende wurde versucht, den Stein aus der Mauer heraus zu stemmen. Der Statiker riet jedoch davon ab, da der „heidnische” Stein ein tragendes Element des „christlichen” Bogens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juli 1950 wurde bei Planierungsarbeiten neben der Villa Stallinger, Atterseestraße 27, ein römischer Schatz gefunden. Die aus der Zeit um 200 nach Christus stammenden Silberdenare, Ringe und Armreifen befinden sich im [[Heimathaus Vöcklabruck]] und können dort besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gedenktafel für Katharina Schiemer in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gedenktafel befindet sich an der Eiche vor der Tischlerei Ploner in der Neißingerstraße in Seewalchen am Attersee. &lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1902 wurde Katharina Schiemer aus Seewalchen 23 ermordet in der „Kiningwies’n” aufgefunden. An diese Begebenheit erinnert die Gedenktafel, die folgende Inschrift trägt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Christliches Andenken an Katharina / Schiemer welche am 27. Mai 1902 in / diesem Walde durch ruchloser hand ermordet wurde. / — / Wo nicht Gier auf Erden / doch an Gottes Thron / findet Gut und Böses / seinen Lohn / — / rest. 1999&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dargestellt werden auf dem Bild Maria mit dem Kind und eine sich in einem Wald befindende gebeugte Frau in Blau. Es ist dies nicht der einzige Mord, der auf dem Gemeindegebiet von Seewalchen am Attersee im 20. Jahrhundert verübt wurde. Im November 1960 musste in Kraims ein Taxilenker sein Leben lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Lied von der Mordtat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Meine Herrn, deaf i biddn, losds jedsd a weng af! &amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Mia haum wieda a neichs Schdiggl, des sing ma iads aus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Des Liad vo da Moaddåd, beruht af Woaheid sogoa,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn es is jå easchd gschegn voa a boa Joa.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;D´Sewoija, då woas, jå, es foid oan ei glei,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wia de Undåd is gschegn im Joa dausndneihundadundzwei.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A zwoafåcha Moad woas, wås genau konstatiat is,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wea de Moadlusd bedråchd, denn gibds gwis an Riß.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma lesd vo so wås gwis efda, es gibd schlechde Leid af da Wöd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;åwa beowåchds, wias då woa, des is gwis unerhöad.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma a bissl weida, und ins uman Möada glei um,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei waun dea ned dson finddn wa, des wa a weng ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Den wo a Möada ds Haus is, jå glaubds mas gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das duaddn mid da Rua und mim Segn Gottes aus und gschegn is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ma deaf zwoa sein Naum ned nena, wia ma head vo de Leid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;es is a weid gscheida, ea is jå ned weid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Es is ned so fei gschbuna, sågd des Schbrichwuad fei gwis,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei Gott der Allwissende a grechda Richda is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Soid agradd de wöddlich Schdråf ausbleim,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;a da ewign kaun ah se ned vabeireim.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn vuam ewign Richda, då wiad eam de oame Kathl vaglågn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und se wiad vuam feign Möada ois hoagloa aussågn.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und ah des unschuidig Kind, des was inddan Mudaloab vaschied,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;ah des wiad sei Auklega sei; de zwoa wean schau fechde damid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Iads schau ma um d´Uasåch, wegn wås a d´Kathl gmuadt håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea håds hoid zeaschd vafiad; und iadsd wendd se hoids Blådd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se woa in Ada an Dienst, und då sågds eam goa boid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dass in aundane Umschdänd sei soid, wås an Buam iwahaubd ned gfoid.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa es warad ned de Easchd, de a ins Ugligg håd gschdiazd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und s´Kathl und a Aundare san seine Obbfa, des is gwis iazd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Da aundan gibd a danå an guadn Råd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Se sois Kindl glei umbringa, damid a sei Rua håd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;I fråg eich, is des ned schau schänidg gnua; so oan ghead do da Schdraung,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea soids biassn miassn iwa kuaz oda laung.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Åwa so schlechd wia da Bua is des Madl ned gwen,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und so håds biassn miassn mid ian bluadjunga Lem.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;An Briaf håd ia da Heichla ia gråd nu gschriem,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;gsügid midn Judaskuss; då muas s’Mensch jå unddaling.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Ea bschdöds in Woid, ned weid weg vo da Kråtza-Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;denn da Möada moad, dass a duad gwis sicha is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;S´Diandl gehd oaglos und voi Zuavasicht naus,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;wei se woas hoid ned, dass nimmamea kimmt zrugg as Haus.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn wia a bluadrinstigs Raubdia schdiaddsd a se af de Oame, oh God,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und von den Händen des Verführers empfängt sie den Mördertod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;A Mau a da Neadd håd an Bedd glegn, schlåflos, wia an höliachdn Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;dea heads hoid nedda s´Gschroa vo da Oaman; so wias Schicksoi sei måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn hed a a Aunung vo da Undåd sofuadd ghåd,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;so hed a an Möada glei dawischd bei da Dåd.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und drum miass ma iazd hoffn, es kommd nu da Dåg,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;das da Möada hoid amoi vuam Deifi schdeh måg.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Und iazd schdehd hoid a Büdschdog draussn afm Koasa seina Wies,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;goa ned weid weg vo den Uat, wo de Bluaddåd gscheng is.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Då draf schdehd de Bidd, da Heagod soid ia hoid vazeihn,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;und an Möada soid ah gauns schnö de grechd Schdråf eaeun.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Denn de Dränen vo de Öddan, de schrein zu Gott,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;weis Schbrichwuat sågd, dea hüfd oan in da grossn Nod.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Buama und Madln, seids ned dumm, gedds mid de Leidln ned ds weid,&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;bringds ma koane ned um, wei des wa do a wenig ds dumm.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;„Fine” heißt Ende, wie froh sind meine Hände.&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Gegen ihren Dienstherren, der Pointner in Ader, wurde eine Gerichtsverhandlung geführt, er wurde jedoch freigesprochen, weil eine Bauerntochter aussagte, dass er in jener Nacht bei ihr gewesen sei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Moritat von Josef Schiemer, in der Bearbeitung von F. Roither]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ginzkey-Denkmal in Seewalchen==&lt;br /&gt;
Das [[Franz Karl Ginzkey Denkmal|Ginzkey-Denkmal]] wurde zu Ehren von [[Franz Karl Ginzkey]] oberhalb des [[Litzlberger Keller]]s errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild: DSCN0971_SWN_pieta.JPG|thumb|right|300px|Die Pieta]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pieta in Seewalchen ==&lt;br /&gt;
Der Besitzer des [[Amthof Seewalchen|Amthofes Seewalchen]], Rudolf Seyrl, ließ im Ortsfriedhof Seewalchen, südlich der Kirche, 1902 eine Familiengruft errichten. Im Jahr 1906 wurde diese Ruhestätte mit einer [[Pieta in Seewalchen|Pietà von Wilhelm Seib]] ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die efeuüberwucherte Gestalt der Gottesmutter hält ihren toten Sohn – schmerzensreich und doch ergeben – in ihrem Schoße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bogen über der Gottesmutter wird geziert von dem Dreifaltigkeitsdreieck mit der Unterschrift „Ruhe in Gott”. Darunter befinden sich zwei Engel. Außerdem bekränzen Mohnblumen- und Blütenkränze die Pietà. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1836 – 1871 // Rudolf Seyrl / 1839 – 1899 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Pürner Nandor / 1900 // Luise Seyrl / 1848 – 1902 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rudolf Seyrl / 1875 – 1902 // Maria Pürner / 1879 – 1921 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Franz Seyrl / 1805 – 1888 // Ing. Hugo Seyrl / 1876 – 1927 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Luise Graf / 1882 – 1946 // Max Seyrl 1881 – 1962 //&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts sind folgende Personen eingetragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Julius Berger / 1876 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Rosina Berger / geb. Seyrl / geb. am 10. 6. 1897 /&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;gest. am 5. 12. 1952 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Maria Seyrl / 8. 7. 1887 – 31. 7. 1971 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Elisabeth Seyrl / 1917 - 2010 //&amp;lt;br/&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Dr. Otto Berger / 1904 – 1944 // Rüdiger Seyrl / 1922 – 1943 //&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zeitungsartikel in der Pfarrchronik weiß zu berichten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Seewalchen, 11. Juni. (Grabmonument Seyrl) Der hiesige Pfarrfriedhof hat durch die Aufstellung einer herrlichen Pietà-Statue ein viel bewundertes Monument aufzuweisen. Es wurden dabei keine Kosten gescheut und ward das Werk, dessen einzelne Bestandteile von Wien aus geliefert wurden, im Spätherbste des vorigen Jahres nach mehreren Wochen unter der persönlichen Leitung des Künstlers, der im Seyrlhofe wohnte, seiner Vollendung zugeführt. Derselbe ist Wilhelm Seib, akademischer Bildhauer, Mitglied der Wiener Künstlergenossenschaft, Ehrenbürger von Spannberg in Niederösterreich, auch Mitglied der Leogesellschaft. Außerdem ist vor einiger Zeit die winterliche Holzverkleidung entfernt worden, es präsentiert sich das Gruftmonument wieder in seiner edlen, hocherbaulichen Schönheit. Möge dieses plastische Kunstwerk in fernere Zeiten den Beschauer zur Minne der Schmerzensreichen stimmen!&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel ist vom 13. Juni 1906 und erschien im Linzer Volksblatt. Er wurde vom Chronisten mit der Hand abgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wegkreuz in Litzlberg ==&lt;br /&gt;
Auf einer Kreuzungsinsel in [[Litzlberg (Ort)|Litzlberg]] (Kreuzung Attersee Bundesstraße - Wagnerstraße) befindet sich ein Wegkreuz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/paperback-buch/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/7295080 Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[http://www.lulu.com/content/ebook/seewalchen-1-kleindenkm%c3%a4ler-in-seewalchen-am-attersee/11602050 E-Buch: Kleindenkmäler in Seewalchen am Attersee]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildergalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:DSCN1434 SWN GinzDenkm.JPG|Ginzkey-Denkmal&lt;br /&gt;
Datei:DSCN0971 SWN pieta.JPG|Pieta in Seewalchen&lt;br /&gt;
Datei:Wegkreuz Litzlberg Farbe.jpg|Wegkreuz Litzlberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
*[[Chronik von Seewalchen]]&lt;br /&gt;
*{{Kleindenkmale Seewalchen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kleindenkmale|Seewalchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewalchen am Attersee]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Vorlage:Kapellen_in_Seewalchen&amp;diff=27319</id>
		<title>Vorlage:Kapellen in Seewalchen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://atterwiki.at/index.php?title=Vorlage:Kapellen_in_Seewalchen&amp;diff=27319"/>
		<updated>2013-10-11T11:24:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%; margin-top:1em&amp;quot;&lt;br /&gt;
!style=&amp;quot;background:#f0f0f0; border:1px solid #aaaaaa; border-bottom:0&amp;quot;|Kapellen in [[Seewalchen am Attersee]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;border:1px solid #aaaaaa; text-align:center&amp;quot;|[[Bild:WappenSeewalchen.jpg|left|30px]] [[Fatima-Kapelle]] | [[Filialkirche Buchberg]] | [[Filialkirche Kemating]] | [[Dreifaltigkeits-Kapelle Kemating]] | [[Dorfkapelle Litzlberg]] | [[Dorfkapelle Steindorf]] | [[Gruber-Kapelle]] | [[Hubertuskapelle im Gerlhamer Moor]] | [[Kapelle bei Genstetten]] | [[Kapelle im Feld]] | [[Maria-Lourdes-Kapelle]] | [[Marien-Kapelle]] | [[Moser-Kapelle]] | [[Schmied-Kapelle (Seewalchen)|Schmied-Kapelle]] | [[Seehof-Kapelle]] | [[Seewirt-Kapelle]] | [[Six-Kapelle]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;[[Kategorie:Vorlagen|Kapellen in Seewalchen]]&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
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		<id>https://atterwiki.at/index.php?title=Datei:Kapelle_Kemating_2.jpg&amp;diff=27318</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Franz Roither&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Franz Roither&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
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		<updated>2013-10-11T11:13:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Franz Roither: Franz Roither lud eine neue Version von „Datei:Kapelle Kemating 1.jpg“ hoch: Zurückgesetzt auf die Version vom 11. Oktober 2013, 11:12 Uhr&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Franz Roither&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Franz Roither</name></author>
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