Prof. Johann Gschwandtner
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Prof. Johann Gschwandtner war Musiklehrer und Kapellmeister der Trachtenkapelle Aurach am Hongar.
Leben
- Herr Gschwandtner wurde als erstes von drei Kindern der Gemeindesekretärs-Ehegatten Johann und Franziska Gschwandtner am 16.9.1939 in Puchkirchen am Trattberg geboren.
- Nach der Volksschule in Puchkirchen besuchte er das Unterstufengymnasium im Stift Kremsmünster, wo er bei den dortigen Sängerknaben als Solist mitwirkte. Vom 7. - 15. Lebensjahr erhielt er Geigenunterricht, sodaß er auch im Schulorchester musikalisch tätig war. Anschließend besuchte er die Handelsschule in Vöcklabruck/Lenzing. Von 1957 - 1959 absolvierte er den ordentlichen Präsenzdienst. Sein größter Wunsch war, bei der Militärmusik mitzuspielen. Da es jedoch ein Blasorchester war, lernte er in kürzester Zeit Schlagzeug.
- Im Jahr 1966 heiratete er Sylvia. Im Juni 1967 kam Tochter Regina zur Welt. Viel Freude hatte er mit seinen beiden Enkelkindern Christoph und Florian, die aus der Ehe von Regina und Andreas hervorgingen.
- Im Jahr 1987 übersiedelte er von Linz nach Aurach und ist immer ein begeisteter Auracher geblieben, wiewohl er auch seinem Heimatort Puchkirchen sehr verbunden blieb.
- Sein Leben war geprägt von der Liebe zu seiner Familie und zur Musik. Leider verstarb er viel zu früh am 22. Juli 2002.
Beruf
- Nach einem erfolgreich bestandenen Probespiel wurde er im Jahr 1959 an das Linzer Landestheater (später Brucknerorchester) als Schlagwerker und in der Folge als 1. Paukist engagiert. Parallel dazu studierte er an der Musikakademie in Wien. Zusätzlich unterrichtete er in der Landesmusikschule Linz und ab 1971 im Brucknerkonservatorium.
- Um mehr Zeit für seine Familie zu haben, beendete er im Jahr 1984 die Doppelbelatung zweier Berufe und entschied sich für die alleinige Lehrverpflichtung im Konservatorium, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1998 ausübte.
- Im Jahr 1982 gründete er das Ensemble "Schlagwerk Linz", mit dem er viele Konzerte im In- und Ausland gab.
- Aufgrund seines erfolgreichen pädagogischen Wirkens (jahrelang waren seit der Gründung des Jugend-Mahler-Orchesters mindestens 2 Studierende aus seiner Klasse dabei) wurde im imJahr 1995 der Berufstitel Professor verliehen.
- Träger des Verdienstkreuzes in Silber des OÖ Blasmusikverbandes.
Vereine
- Mitglied beim Musikverein Puchkirchen
- Mitglied bei der Trachtenkapelle Aurach, davon von 1986 - 1995 als Kapellmeister.
- Ab 1998 übernahm er den Kirchenchor Aurach, den er mit großem Engagement führte.
- Mitglied des Kameradschaftsbundes und des Sportvereines Aurach am Hongar
Quelle
- Archiv Hermann Eder