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Benutzer:Hermann Eder/Artikel-neu: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Prof. Johann Gschwandtner''' war Musiklehrer und Kapellmeister der Trachtenkapelle Aurach am Hongar. Er war beruflich und privat ein Vollblut-Musiker.


== Leben ==
== Gründungsversammlung ==
*Herr Gschwandtner wurde als erstes von drei Kindern der Gemeindesekretärs-Ehegatten Johann und Franziska Gschwandtner am 16.9.1939 in Puchkirchen am Trattberg geboren.
*Am 21.5.1978 wurde folgender Vereinsvorstand gewählt:
*Nach der Volksschule in Puchkirchen besuchte er das Unterstufengymnasium im Stift Kremsmünster, wo er bei den dortigen Sängerknaben als Solist mitwirkte. Vom 7. - 15. Lebensjahr erhielt er Geigenunterricht, sodaß er auch im Schulorchester musikalisch tätig war. Anschließend besuchte er die Handelsschule in Vöcklabruck/Lenzing. Von 1957 - 1959 absolvierte er den ordentlichen Präsenzdienst. Sein größter Wunsch war, bei der Militärmusik mitzuspielen. Da es jedoch ein Blasorchester war, lernte er in kürzester Zeit Schlagzeug.
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*Im Jahr 1966 heiratete er Sylvia. Im Juni 1967 kam Tochter Regina zur Welt. Viel Freude hatte er mit seinen beiden Enkelkindern Christoph und Florian, die aus der Ehe von Regina und Andreas hervorgingen.
*Im Jahr 1987 übersiedelte er von Linz nach Aurach und ist immer ein begeisteter Auracher geblieben, wiewohl er auch seinem Heimatort Puchkirchen sehr verbunden blieb.
*Sein Leben war geprägt von der Liebe zu seiner Familie und zur Musik. Leider verstarb er viel zu früh am 22. Juli 2002.


== Beruf ==
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*Nach einem erfolgreich bestandenen Probespiel wurde er im Jahr 1959 an das Linzer Landestheater (später Brucknerorchester) als Schlagwerker und in der Folge als 1. Paukist engagiert. Parallel dazu studierte er an der Musikakademie in Wien. Zusätzlich unterrichtete er in der Landesmusikschule Linz und ab 1971 im Brucknerkonservatorium.
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*Um mehr Zeit für seine Familie zu haben, beendete er im Jahr 1984 die Doppelbelatung zweier Berufe und entschied sich für die alleinige Lehrverpflichtung im Konservatorium, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1998 ausübte.
! Funktion !! Name !! Adresse !!
*Im Jahr 1982 gründete er das Ensemble "Schlagwerk Linz", mit dem er viele Konzerte im In- und Ausland gab.
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*Aufgrund seines erfolgreichen pädagogischen Wirkens (jahrelang waren seit der Gründung des Jugend-Mahler-Orchesters mindestens 2 Studierende aus seiner Klasse dabei) wurde im imJahr 1995 der Berufstitel Professor verliehen.
| Obmann: || [[Matthias Kirchgatterer]] || Hainbach 17
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| 1. Obm.Stv.: || Friedrich Pumberger || Raschbach 9
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| 2. Obm.Stv.: || Walter Schifflhuber || Hainbach 19
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| Kassier: || Andreas Zopf || Jetzing 9
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| Kassir Stv.: || Anton Fellinger || Illingbuch 13
|-
| Schriftführer: || Elfriede Pumberger || Jetzing 21
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| Schriftführer Stv.: || Günther Groiss || Aurach 55
|-
| Hauptmann der Schützen: || Matthias Kirchgatterer || Hainbach 17
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| Stellvertreter || Walter Schifflhuber || Hainbach 19
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| Vertreter der Goldhauben- und Kopftuchgruppe: || Theresia Kirchgatterer ||Hainbach 17
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| Vertreter der Tanzgruppe:  || Franz Hausjell || Oberachmann
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| Fahnenmutter: || Theresia Kirchgatterer || Hainbach
|-
| Fahnenpatinnen: || Waltraud Fellinger ||
|-
|    || Marianne Gebhart ||
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|    || Helga Humer ||
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|    || Christine Riedl ||
|-
| Ehrenmitglieder || Bezirkshauptmann wirkl. Hofrat Dr. Helmut Landl
|-
|    || Bürgermeister [[Rudolf Streicher]]
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|  || Konsulent Franz Bucar
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|  || Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck


*Träger des Verdienstkreuzes in Silber des OÖ Blasmusikverbandes.
|}


== Vereine ==
== Gründungsjahr 1978 ==
*Mitglied beim Musikverein Puchkirchen
*31.12.1977: Frau Konsulent Jungwirth stellt im OÖ Heimatwerk die Trachten für die Linzer Goldhaube und für das Kopftuch vor.
*Mitglied bei der Trachtenkapelle Aurach, davon von 1986 - 1995 als Kapellmeister.
*Winter 1977/1978: Von Schneidermeister Wagenleitner wird die Vöcklabrucker Männertracht für die Schützen angefertigt.
*Ab 1998 übernahm er den Kirchenchor Aurach, den er mit großem Engagement führte.
*Frühjahr 1978: Für die Goldhauben- und Kopftuchträgerinnen wird ein Trachtennähkurs abgehalten.
*Mitglied des Kameradschaftsbundes und des Sportvereines Aurach am Hongar
*2.4.1978: Die Prangerschützen werden in den Landesverband der Garden Oberösterreichs aufgenommen.
 
*18.4.1978: Die bereits angekauften Stutzen weden beim Staatl. Beschußamt in Wien beschossen. Nach dem tragischen Unfall bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 1977 wurden Salzburger Stutzen getestet und ihre Sicherheit bemängelt. Nach Rücksprache mit dem Stutzenerzeuger beschloss man, sicher zu gehen und die Stutzen beschießen zu lassen. Somit konnte dieses Problem aus der Welt geschafft werden und für das gesamte Schützenwesen der Weg zum Beschussamt nach Wien geebnet werden.
== Quelle ==
*23.4.1978: Der Volks- und Brauchtumsverein Aurach am Hongar mit den Prangerschützen wird Mitglied des Landesverbandes.
*Archiv Hermann Eder
*30.4.1978: Die Prangerschützen setzen in Aurach ihren 1. Maibaum.
*21.5.1978: Dechant Reiter segnet das neu gschaffene "[[Schützenkreuz]]". Bei der Gründungsfeier im Gathaus Riedl wird der Verein in Anwesenheit von Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Landl der Bevölkerung vorgestellt. Anschließend wird gemeinsam mit den Fahnenpatinnen bei der Firma Ridia die Vereinsfahne bestellt.
*21.7. - 23.7.1978: Schützenabend im Bierzelt, Totengedenken, Feldmesse mit Fahnenweihe, Festakt und Festzug.

Aktuelle Version vom 6. Januar 2026, 18:01 Uhr

Gründungsversammlung

  • Am 21.5.1978 wurde folgender Vereinsvorstand gewählt:
Funktion Name Adresse
Obmann: Matthias Kirchgatterer Hainbach 17
1. Obm.Stv.: Friedrich Pumberger Raschbach 9
2. Obm.Stv.: Walter Schifflhuber Hainbach 19
Kassier: Andreas Zopf Jetzing 9
Kassir Stv.: Anton Fellinger Illingbuch 13
Schriftführer: Elfriede Pumberger Jetzing 21
Schriftführer Stv.: Günther Groiss Aurach 55
Hauptmann der Schützen: Matthias Kirchgatterer Hainbach 17
Stellvertreter Walter Schifflhuber Hainbach 19
Vertreter der Goldhauben- und Kopftuchgruppe: Theresia Kirchgatterer Hainbach 17
Vertreter der Tanzgruppe: Franz Hausjell Oberachmann
Fahnenmutter: Theresia Kirchgatterer Hainbach
Fahnenpatinnen: Waltraud Fellinger
Marianne Gebhart
Helga Humer
Christine Riedl
Ehrenmitglieder Bezirkshauptmann wirkl. Hofrat Dr. Helmut Landl
Bürgermeister Rudolf Streicher
Konsulent Franz Bucar
Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck

Gründungsjahr 1978

  • 31.12.1977: Frau Konsulent Jungwirth stellt im OÖ Heimatwerk die Trachten für die Linzer Goldhaube und für das Kopftuch vor.
  • Winter 1977/1978: Von Schneidermeister Wagenleitner wird die Vöcklabrucker Männertracht für die Schützen angefertigt.
  • Frühjahr 1978: Für die Goldhauben- und Kopftuchträgerinnen wird ein Trachtennähkurs abgehalten.
  • 2.4.1978: Die Prangerschützen werden in den Landesverband der Garden Oberösterreichs aufgenommen.
  • 18.4.1978: Die bereits angekauften Stutzen weden beim Staatl. Beschußamt in Wien beschossen. Nach dem tragischen Unfall bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele 1977 wurden Salzburger Stutzen getestet und ihre Sicherheit bemängelt. Nach Rücksprache mit dem Stutzenerzeuger beschloss man, sicher zu gehen und die Stutzen beschießen zu lassen. Somit konnte dieses Problem aus der Welt geschafft werden und für das gesamte Schützenwesen der Weg zum Beschussamt nach Wien geebnet werden.
  • 23.4.1978: Der Volks- und Brauchtumsverein Aurach am Hongar mit den Prangerschützen wird Mitglied des Landesverbandes.
  • 30.4.1978: Die Prangerschützen setzen in Aurach ihren 1. Maibaum.
  • 21.5.1978: Dechant Reiter segnet das neu gschaffene "Schützenkreuz". Bei der Gründungsfeier im Gathaus Riedl wird der Verein in Anwesenheit von Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Landl der Bevölkerung vorgestellt. Anschließend wird gemeinsam mit den Fahnenpatinnen bei der Firma Ridia die Vereinsfahne bestellt.
  • 21.7. - 23.7.1978: Schützenabend im Bierzelt, Totengedenken, Feldmesse mit Fahnenweihe, Festakt und Festzug.