Atterwiki:Test hem: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Atterwiki
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 58: Zeile 58:
<gallery>
<gallery>
Bild:HaberlhausBräu1900.jpg|Das Haberlhaus 1900 – war das Wirtschaftsgebäude des Bräugasthofes
Bild:HaberlhausBräu1900.jpg|Das Haberlhaus 1900 – war das Wirtschaftsgebäude des Bräugasthofes
Bild:CafehausamSee1954.jpg|Cafehaus am See 1954
Bild:CafehausamSee1954.jpg|Cafehaus am See 1954 mit öffentlichem Badeplatz, der früher als kommunaler Holzlagerplatz für die Waldbesitzer diente
Bild:CafehausBräu1955.jpg|Cafehaus am See 1955 mit öffentlichem Badeplatz
Bild:CafehausBräu1955.jpg|Cafehaus am See 1955
</gallery>
</gallery>


Zeile 71: Zeile 71:


===Der Seitlhof oder Hiaslbauer ===
===Der Seitlhof oder Hiaslbauer ===
Der Seitlhof oder Hiaslbauer liegt östlich des Angers. Von ihm ist nur mehr das Wohnhaus erhalten geblieben. Das Wirtschaftsgebäude musste einer Erholungsanlage des Bräugasthofes weichen. Vor seinerzeitigen Besitzer, Ludwig Gruber wurde der Campingplatz Gruber errichtet.  
Der Seitlhof oder Hiaslbauer liegt östlich des Angers. Von ihm ist nur mehr das Wohnhaus erhalten geblieben. Das Wirtschaftsgebäude musste einer Erholungsanlage des Bräugasthofes weichen. Vom seinerzeitigen Besitzer, Ludwig Gruber wurde der Campingplatz Gruber errichtet.  
<gallery>
<gallery>
Bild:Hiaslbauer1890.jpg|Das Hiaslbauerhaus 1890
Bild:Hiaslbauer1890.jpg|Das Hiaslbauerhaus 1890
Zeile 84: Zeile 84:
</gallery>
</gallery>
===Das Frankhaus===
===Das Frankhaus===
Das Frankhaus fiel durch seine vorgebaute grüne Veranda auf, die mit aufwändigen Laubsägearbeiten verziert war. Die Familie Frank und später Wiesinger betrieben ein Kaufgeschäft und die erste Tankstelle im Ort. Das Haus wurde nach 2000 abgerissen.  
Das Frankhaus fiel durch seine vorgebaute grüne Veranda auf, die mit aufwändigen Laubsägearbeiten verziert war. Die Familien Frank und später Wiesinger betrieben ein Kaufgeschäft und die erste Tankstelle im Ort. Das Haus wurde nach 2000 abgerissen.  
<gallery>
<gallery>
Bild:Frankhaus1925.jpg|Das Frankhaus 1925
Bild:Frankhaus1925.jpg|Das Frankhaus 1925
</gallery>
</gallery>
===Der Fleischhacker===
===Der Fleischhacker===
Das Fleischhackerhaus hat als Gasthof eine lange Tradition. Die früheren Besitzer trugen den Namen Wiesinger und später Ragginger.  An der Stelle des ehemaligen Stadlmannhaus wird eine moderne Fleischhauerei errichtet.
Das Fleischhackerhaus hat als Gasthof eine lange Tradition. Die früheren Besitzer trugen den Namen Wiesinger und später Ragginger.  An der Stelle des dazugehörigen, ehemaligen Stadlmannhaus steht nun eine moderne Fleischhauerei mit Gästezimmern.
<gallery>
<gallery>
Bild:FleischhackerHaus1895.jpg|Das Fleischhackerhaus 1895
Bild:FleischhackerHaus1895.jpg|Das Fleischhackerhaus 1895
Zeile 107: Zeile 107:


===Der Niedermayerhof===
===Der Niedermayerhof===
An der nördlichen Ortseinfahrt liegt seeseitig der Niedermayrhof.  An den Außenmauern des Wohnstockes sind die Steine frei sichtbar und zeigen, wie die Häuser beim Wiederaufbau nach 1857 mit Steinen vom Gmauret erbaut wurden. Alle anderen wurden später verputzt
An der nördlichen Ortseinfahrt liegt seeseitig der Niedermayrhof.  An den Außenmauern des Wohnstockes sind die Steine frei sichtbar und zeigen, wie die Häuser beim Wiederaufbau nach 1857 mit Steinen vom Gmauret gebaut wurden. Alle anderen Häuser wurden später verputzt
<gallery>
<gallery>
Bild:Niedermayrhof1930.jpg|Niedermayrhof 1930
Bild:Niedermayrhof1930.jpg|Niedermayrhof 1930
Zeile 116: Zeile 116:


===Das Ledererhaus===
===Das Ledererhaus===
Vom Ledererhaus ist die längste Tradition als Handwerksbetrieb in Nußdorf bekannt. Vermutlich wurde bereits im dem 13. Jahrhundert auf diesem Standort [[Gerberei|Leder]] hergestellt.
Vom Ledererhaus ist die längste Tradition als Handwerksbetrieb in Nußdorf bekannt. Vermutlich wird bereits ab dem 13. Jahrhundert bis heute auf diesem Standort [[Gerberei|Leder]] hergestellt.
<gallery>
<gallery>
Bild:Ledererhaus um 1900.jpg|Ledererhaus 1900
Bild:Ledererhaus um 1900.jpg|Ledererhaus 1900
Zeile 122: Zeile 122:
</gallery>
</gallery>


===Das Schusterjustihaus===
===Das Schuster Justi Haus===
Das Justihaus war ein altes Holzhaus zwischen Roiderhof und Ledererhaus. Nach dem 2. Weltkrieg war in diesem Haus einige Jahre lang die Schülerausspeisung für die auswärtigen Schüler untergebracht, die nicht zum Mittagessen heim gehen konnten.  
Das Justihaus war ein altes Holzhaus zwischen Roiderhof und Ledererhaus. Nach dem 2. Weltkrieg war in diesem Haus einige Jahre lang die Schülerausspeisung für die auswärtigen Schüler untergebracht, die nicht zum Mittagessen heim gehen konnten.  
<gallery>
<gallery>
Bild:SchusterJustiHaus1900.jpg|Justihaus 1900
Bild:SchusterJustiHaus1900.jpg|Justi Haus 1900


</gallery>
</gallery>
Zeile 135: Zeile 135:
</gallery>
</gallery>
===Stieglergut===
===Stieglergut===
Vom Stieglerhaus sind  derzeit keine Abbildungen bekannt
Derzeit keine Abbildungen


===Weslgut===
===Weslgut===
Vom Weslhaus sind derzeit keine Abbildungen bekannt
Derzeit keine Abbildungen


===Das Oberdorf===
===Das Oberdorf===
Als Oberdorf wird der bachaufwärts gelegene Teil des Ortes genannt. Bevor in Nußdorf Straßennamen eingeführt wurden, verlief die Hausnummerierung vom Pfarrhof mit der Nummer 1 beginnend, den Bach aufwärts bis in die Wienerroith und die andere Bachseite wieder herunter. Später wurden die Häuser nach der Reihenfolge ihrer Entstehung nummeriert.  
Als Oberdorf wird der bachaufwärts gelegene Teil des Ortes genannt. Bevor in Nußdorf Straßennamen eingeführt wurden, verlief die Hausnummerierung vom Pfarrhof mit der Nummer 1 beginnend, den Bach aufwärts bis in die Wienerroith und die andere Bachseite wieder herunter. Später wurden die Häuser nach der Reihenfolge ihrer Entstehung nummeriert.  
<gallery>
<gallery>
Bild:Obermühle1950.jpg|Die Obermühle, hier 1950, war eine gewerbliche Mühle, der zunächst eine Schwarzbrotbäckerei angeschlossen und die in der Folge durch eine vollgewerbliche Bäckerei ersetzt wurde
Bild:Obermühle1950.jpg|Die Obermühle, hier 1950, war eine gewerbliche Mühle und später eine Bäckerei
Bild:OberdorfHaberl1954.jpg|Zum Haberlhaus, hier 1954, gehörte die weiter bergwärts liegende, 1850 gegründete Tischlerei Haberl
Bild:OberdorfHaberl1954.jpg|Zum Haberlhaus, hier 1954, gehörte die weiter bergwärts liegende, 1850 gegründete Tischlerei Haberl
Bild:BaumannOberdorf1950.jpg|Das Baumannhaus 1950
Bild:BaumannOberdorf1950.jpg|Das Baumannhaus 1950
Zeile 151: Zeile 151:
</gallery>
</gallery>
===Das Bäckerhaus===
===Das Bäckerhaus===
Das Bäckerhaus stand vor 1857 im Dorfzentrum. Seit vielen Generationen wird hier von der Familie Auinger Brot gebacken. Früher wurde zugleich eine kleine Landwirtschaft betrieben.  
Das Bäckerhaus stand vor 1857 im Dorfzentrum. Seit Generationen wird hier von der Familie Auinger Brot gebacken. Früher wurde zugleich eine kleine Landwirtschaft betrieben.  
<gallery>
<gallery>
Bild:BäckerhausKirche1900.jpg|Das Bäckerhaus 1900 mit der Kirche im Hintergrund
Bild:BäckerhausKirche1900.jpg|Das Bäckerhaus 1900 mit der Kirche im Hintergrund
Zeile 157: Zeile 157:
Bild:Bäckerhaus1912.jpg|Das Bäckerhaus 1912
Bild:Bäckerhaus1912.jpg|Das Bäckerhaus 1912
Bild:Bäckerhaus1940.jpg|Das Bäckerhaus 1940
Bild:Bäckerhaus1940.jpg|Das Bäckerhaus 1940
Bild:Hausbau 1922.jpg|Bäckerhäusl beim Bau 1922, zunächst Auszughaus für die Alten, nach dem 2. Weltkrieg betrieb der Friseur Julius, ein in Nußdorf gebliebener ungarischer Flüchtling, im Erdgeschoß des Hauses einen Friseurladen.  
Bild:Hausbau 1922.jpg|Bäckerhäusl beim Bau 1922, zunächst Auszughaus für die Alten, nach 1945 der Friseurladen von Julius Vermes, einem in Nußdorf gebliebener ungarischen Flüchtling   
Bild:Bäckerbrunnen1936.jpg|Der Bäckerbrunnen, hier 1936, blieb als letzter Dorfbrunnen erhalten
Bild:Bäckerbrunnen1936.jpg|Der Bäckerbrunnen, hier 1936, blieb als letzter Dorfbrunnen erhalten
</gallery>
</gallery>
Zeile 164: Zeile 164:
===Häuser im südlichen Ortsrand===
===Häuser im südlichen Ortsrand===
<gallery>
<gallery>
Bild:Großpointner1934.jpg|Das Großpointnerhaus 1934. Hier war eine Schneiderei, ein Lebensmittelgeschäft und später die Dorfstube Großpointner untergebracht. Hier wurde die Heimatgeschichtliche Sammlung von Walter Großpointner und die Fotografien dieses Artikels zusammengetragen.
Bild:Großpointner1934.jpg|Im Großpointnerhaus, hier 1934, war eine Schneiderei, ein Lebensmittelgeschäft und später die Dorfstube Großpointner untergebracht. Walter Großpointner sammelte die Fotografien und Unterlagen für diesen und andere Artikel im AtterWiki
Bild:SusihäuslKölblinger1928.jpg|Das Susihäusl 1928. Es gehörte damals zur Gerberei Kölblinger.
Bild:SusihäuslKölblinger1928.jpg|Das Susihäusl, hier 1928, gehörte damals zur Gerberei Kölblinger.
Bild:Holzbauernhaus1975.jpg|Mit dem Holzbauerhaus, hier vor seinem Abriss 1975 verbinden die Nußdorfer das erste Autobus und Transportunternehmen der Familie Holzbauer.  
Bild:Holzbauernhaus1975.jpg|Mit dem Holzbauerhaus, hier vor seinem Abriss 1975, verbinden die Nußdorfer das erste Autobus und Transportunternehmen der Familie Holzbauer. Heute Haus Mairinger
Bild:Hufnaglhaus1950.jpg|Das Hufnaglhaus liegt am Weg zum Wieserbauer und weiter nach Limberg und Lichtenbuch.  
Bild:Hufnaglhaus1950.jpg|Das Hufnaglhaus, hier 1950, liegt am Weg nach Limberg und Lichtenbuch.  
Bild:SchneiderRiesszaun1940.jpg|Vom Schneider in Riesszaun ist überliefert, dass das Haus ehemals im Ortszentrum stand und die Familie wegen ihrer evangelischen Religion an den südöstlichen Ortsrand aussiedeln musste.  
Bild:SchneiderRiesszaun1940.jpg|Vom Schneider in Riesszaun, Bild von 1940, ist überliefert, dass das Haus ehemals im Ortszentrum stand und die Familie wegen ihrer evangelischen Religion an den südöstlichen Ortsrand aussiedeln musste.  
</gallery>
</gallery>


==Öffentliche Gebäude==
==Öffentliche Gebäude==
Im Haus Nr. 37, dem alten Gemeindeamt, das 2009 abgetragen wurde, kam am 10. September 1882 Joannes Karolus Schorn zur Welt. Sein Vater, Karl Schorn, war Kurschmied und besaß das Rehrlgut. Seine Mutter Karolina stammt vom Ederfritzen-Wirt in St. Georgen. Dieser Joannes Karolus Schorn wurde am 24. November 1919 als Kàroly Huszar zum Ministerpräsidenten von Ungarn angelobt. Er verstarb im Jahr 1941.
Im Haus Nr. 37, dem alten Gemeindeamt, das 2009 abgetragen wurde, kam am 10. September 1882 Joannes Karolus Schorn zur Welt. Sein Vater, Karl Schorn, war Kurschmied und besaß das Rehrlgut. Seine Mutter Karolina stammt vom Ederfritzen-Wirt in St. Georgen. Dieser Joannes Karolus Schorn wurde am 24. November 1919 als Kàroly Huszar zum Ministerpräsidenten von Ungarn angelobt. Er verstarb im Jahr 1941.
Das Arzthaus war ursprünglich die Volksschule von Nußdorf. Ab 1911 wohnten und ordinierten die Gemeindeärzte in diesem Haus.  
Das Arzthaus war ursprünglich die Volksschule von Nußdorf. Ab 1911 wohnten und ordinierten die Gemeindeärzte in diesem Haus.  
<gallery>
<gallery>
Bild:Gemeindeamt1928.jpg|Im alten Gemeindeamt, hier 1928, war von 1894 bis zu seinem Abriss 2009 auch das Post- und Telegraphenamt untergebracht.  
Bild:Gemeindeamt1928.jpg|Im alten Gemeindeamt, hier 1928, war von 1894 bis zu seinem Abriss 2009 auch das Post- und Telegraphenamt untergebracht.  
Bild:Arzthaus_Volksschule1911.jpg|1911 von der Volksschule zum Arzthaus umgewidmet.
Bild:Arzthaus_Volksschule1911.jpg|Bis 1911 Volksschule, danach Arzthaus
</gallery>
</gallery>


==Kapellen==
==Kapellen==
Die Bräukapelle, die Dommerlbauerkapelle, die Ledererkapelle und die Niedermayrkapelle gehörten zu den jeweiligen Häusern. Anlässlich der Fronleichnamsprozessionen wurden sie festlich geschmückt.  
Die Bräukapelle, die Dommerlbauerkapelle, die Ledererkapelle, die Niedermayrkapelle und die Kapelle vom Müller z' Dickau gehörten zu den jeweiligen Häusern. Anlässlich der Fronleichnamsprozessionen wurden sie festlich geschmückt.  
<gallery>
<gallery>
Bild:Bräukapelle1910.jpg|Die Bräukapelle 1910
Bild:Bräukapelle1910.jpg|Die Bräukapelle 1910
Zeile 188: Zeile 188:


==Der Landungsplatz==
==Der Landungsplatz==
Am Landungsplatz kamen die Schiffe ans Ufer. Personen gingen an und von Bord. Die Brief- und Paketpost und andere Waren wurden verladen. Ein kleines Häuschen diente als Warteraum und Magazin. Bei den beliebten Sommerfesten wurde hier von den Bäuerinnen Bauernkrapfen gebacken.  
Am Landungsplatz kamen die Schiffe ans Ufer. Personen gingen an und von Bord. Die Brief- und Paketpost und andere Waren wurden verladen. Ein kleines Häuschen diente als Warteraum und Magazin. Bei den beliebten Sommerfesten wurde hier von den Bäuerinnen Krapfen gebacken.  
<gallery>
<gallery>
Bild:LandungsplatzSchiff1937.jpg|Schiffsanlegestelle 1937
Bild:LandungsplatzSchiff1937.jpg|Schiffsanlegestelle 1937
Zeile 198: Zeile 198:
Das Lager erinnert an Intoleranz, Rassenwahn, Krieg, Tod und Elend.  
Das Lager erinnert an Intoleranz, Rassenwahn, Krieg, Tod und Elend.  
<gallery>
<gallery>
Bild:Lager1938-50.jpg|Das Lager 1938, errichtet für den Autobahnbau, später für den Reichsarbeitsdienst, für die HJ-Wehrertüchtigung, dann für die Kriegsgefangenen und zuletzt als Flüchtlingslager genützt.
Bild:Ransonnetvilla1925.jpg|Die Ransonnetvilla 1925 – im Park stehen Bäume und Pflanzen aus aller Welt
Bild:Ransonnetvilla1925.jpg|Die Ransonnetvilla 1925 – im Park stehen Bäume und Pflanzen aus aller Welt
Bild:Lager1938-50.jpg|Das Lager 1938, errichtet für den Bau der Reichsautobahn, später diente es für den Reichsarbeitsdienst, für die HJ-Wehrertüchtigung, für die Kriegsgefangenen und zuletzt als Flüchtlingslager
</gallery>
</gallery>


Zeile 211: Zeile 211:


==Parschallen==
==Parschallen==
 
Am Seeufer von Parschallen stehen eine Reihe von Ferienhäusern bekannter Familien. Unter anderem auch das von Kurt Waldheim und Hans Dichand
<gallery>
<gallery>
Bild:LeidnerhausParschallen1895.jpg|Der Leidnerhof in Parschallen 1895
Bild:LeidnerhausParschallen1895.jpg|Der Leidnerhof in Parschallen 1895
Zeile 218: Zeile 218:
Bild:WendlhausParschallen1895.jpg|Wendlhaus 1895
Bild:WendlhausParschallen1895.jpg|Wendlhaus 1895
Bild:WendlDroadkastenParsch1896.jpg|Der Wendl-Droadkasten 1896
Bild:WendlDroadkastenParsch1896.jpg|Der Wendl-Droadkasten 1896
Bild:WendlhausParschallen1926.jpg|Wendlhaus 1926, von hier aus machte der Weltbürger, UN-Generalsekretär und Bundespräsident Kurt Waldheim Nußdorf zu seiner Wahlheimat
Bild:WendlhausParschallen1926.jpg|Wendlhaus 1926, von hier aus machte der ehemalige UN-Generalsekretär und Bundespräsident Kurt Waldheim Nußdorf zu seiner Wahlheimat
Bild:WendlParschallen1926.jpg|Wendlhaus 1926
Bild:WendlParschallen1926.jpg|Wendlhaus 1926
Bild:Hochleckenblick1943.jpg|Das Gasthaus Hochleckenblick 1943 – traditioneller gesellschaftlicher Mittelpunkt von Parschallen
Bild:Hochleckenblick1943.jpg|Das Gasthaus Hochleckenblick 1943 – traditioneller gesellschaftlicher Mittelpunkt von Parschallen
Zeile 224: Zeile 224:


==Dexelbach==
==Dexelbach==
Zwei stattliche Bauernhöfe, der Moar und der Lacher bilden den Ort Dexelbach
Zwei stattliche Bauernhöfe, der Moar und der Lacher bilden den Ort Dexelbach. Dazu haben sich später einige Privathäuser und zwei Campingplätze gesellt
<gallery>
<gallery>
Bild:MoarhausDexelbach1920.jpg|Das Moarhaus 1920
Bild:MoarhausDexelbach1920.jpg|Das Moarhaus 1920
Zeile 231: Zeile 231:


==Aich==
==Aich==
Die Ortschaft Aich liegt bergseits vom See zwischen Parschallen und Stockwinkel und zieht sich über das Reiserbauerngut bis Aichereben hinauf.  
Die Ortschaft Aich liegt bergseits vom See zwischen Parschallen und Stockwinkel und zieht sich über das Reiserbauerngut bis zur Aichereben hinauf.  
<gallery>
<gallery>
Bild:ReindlhausAich1922.jpg|Beim Reindl in Aich 1922
Bild:ReindlhausAich1922.jpg|Beim Reindl in Aich 1922
Bild:ReindlhausAich1940.jpg|Das Reindlhaus in Aich 1940
Bild:ReindlhausAich1940.jpg|Das Reindlhaus in Aich 1940
Bild:Reiserbauer1939.jpg|Zum Reiserbauernhof,hier 1939, zwischen Aich und Aichereben gehört die, später für touristische Zwecke neu renovierte [[Reiserbauer-Mühle]] und der Berimandlstoa. Nach wie vor sind die steingemauerten Fassaden unverändert erhalten.
Bild:Reiserbauer1939.jpg|Zum Reiserbauernhof,hier 1939, zwischen Aich und Aichereben gehört die, später für touristische Zwecke neu renovierte [[Reiserbauer-Mühle]] und der Berimandlstoa. Die steingemauerte Fassade ist erhalten geblieben
</gallery>
</gallery>


Zeile 241: Zeile 241:
Die Ortschaft Reith gibt dem Reithergupf seinen Namen, der sich westlich davon erhebt.  
Die Ortschaft Reith gibt dem Reithergupf seinen Namen, der sich westlich davon erhebt.  
<gallery>
<gallery>
Bild:SchneiderbauerReith1920.jpg|Das Schneiderbauernhaus 1920 so könnten auch die Nußdorfer Häuser von dem Brand von 1857 ausgesehen haben
Bild:SchneiderbauerReith1920.jpg|Das Schneiderbauernhaus 1920, so könnten auch die Nußdorfer Häuser vor dem Brand von 1857 ausgesehen haben
Bild:SchneiderbauerReith1920-2.jpg|Das Schneiderbauernhaus 1920
Bild:SchneiderbauerReith1920-2.jpg|Das Schneiderbauernhaus 1920
Bild:SchusterReith1920.jpg| Der Hausname „Weber in Reith“ deutet auf eine Weberei hin, an die sich aber niemand mehr erinnern kann, wohl aber an eine Schusterwerkstätte und eine kleine Landwirtschaft, hier 1920  
Bild:SchusterReith1920.jpg| Der Hausname „Weber z' Reith“ deutet auf eine Weberei hin, an die sich aber niemand mehr erinnern kann, wohl aber an eine Schusterwerkstätte und eine kleine Landwirtschaft, hier 1920  
</gallery>
</gallery>
==Limberg - Lichtenbuch - Schwarzenbach==
==Limberg - Lichtenbuch - Schwarzenbach==
Den traumhaften Ausblick über den Attersee müssen sich die Bauern in Limberg auf steilen Wiesen und Feldern hart verdienen.
Den traumhaften Ausblick über den Attersee müssen sich die Bauern in Limberg und Schwarzenbach auf steilen Wiesen und Feldern hart verdienen. Lichtenbuch war früher eine eigene Gemeinde
<gallery>
<gallery>
Bild:SchmeisserLimberg1938.jpg|Beim Schmeißer in Limberg 1938, die Steinfassade ist erhalten geblieben
Bild:SchmeisserLimberg1938.jpg|Beim Schmeißer in Limberg 1938, die Steinfassade ist erhalten geblieben
Zeile 253: Zeile 253:
</gallery>
</gallery>
===Hausmühlen===
===Hausmühlen===
Zu vielen Bauernhöfen gehörten Hausmühlen, die mit einer Ausnahme alle verfielen. Die [[Reiserbauern-Mühle]] wurde von beherzten Freiwilligen unter der Leitung von Walter Großpointner liebevoll renoviert und ist ein beliebtes Wanderziel mit regelmäßigen Vorführungen
<gallery>
<gallery>
Bild:SchwarzenbacherMühle1940.jpg|Die Schwarzenbacher Hausmühle 1940
Bild:SchwarzenbacherMühle1940.jpg|Die Schwarzenbacher Hausmühle 1940

Version vom 7. Dezember 2010, 16:36 Uhr

Ansicht von Nußdorf um 1920
Ansicht von Nußdorf um 1927
Luftbild von Nußdorf um 1956
Ansicht von Nußdorf um 1960

Die Ansichten von Nußdorf aus den Jahren 1920, 1927, 1956 und 1960 zeigen die Veränderungen in der Dorfentwicklung im Überblick.

Einleitung

Vor dem großen Brandereignis von 1857, bei dem 14 Häuser ein Raub der Flammen wurden, waren die Häuser fast ausnahmslos aus Holz gebaut und standen nahe aneinander. Im Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895 ist dieses unselige Ereignis so vermerkt: „Am Montage nach der Heilingdreifaltigkeit kam um 9.Uhr abens ein sehr starkes Gewitter, und der Blitz schälgt am Fleischakerhaus ein, wogleich das halbe Dorf in Feier stand. Wo auch unser neier Bau schon fast zu Brennen anfing aber zum klück hat sich doch der Wind geendert. der Becker durfte sich an seinen alten platz hier in dorfe nicht mehr aufbauen so gebe ich ihn von meinen Staller Feldland ein Virteljoch Grund wo das jetzige Bäckerhaus steht.“

Wie die Häuser in Nußdorf zuvor ausgesehen haben dürften, zeigen die Ansichten vom Schneiderbauernhaus in Reith aus dem Jahr 1920 oder dem Leidnerhaus in Parschallen aus 1895. Mit dem Wiederaufbau hat sich Nußdorf stark verändert. Nicht nur das Bäckerhaus, wurde an einer anderen Stelle neu aufgebaut, auch der Niedermayrhof stand zuvor an der Stelle wo später das Kaufhaus Strohmayer (Schlecker) steht.

Die neuen Häuser wurden mit Steinen aufgemauert , die vom Gmauret, am nördlichen Ortsrand von Nußdorf, herangebracht wurden. Dort lagen alte Mauerreste und Fundamente, von denen man annimmt, dass sie von einem alten, vergessenen Kloster oder aus der Römerzeit stammen. Diese Stelle wurde im Volksmund „Schindergrube“ genannt und in den 1950er und 60er Jahren mit Müll aus dem Dorf aufgefüllt. Später ist aus „Gmauret“ ein Ortsteil von Nußdorf geworden.

Es gab damals den Beruf der „Steinmaurer“, die diese Bauform beherrschten. Für die aufwändigen Gewölbebauten der Ställe kamen italienische Maurer nach Nußdorf. Der Stall des Niedermayrhofes maß etwa 12 x 12 Meter im Quadrat. Von vier runden, profilierten Steinsäulen die zentral in einem Quadrat von etwa 4 x 4 Metern standen, führten an allen Seiten acht Rundbogengewölbe zu den Außenmauern. Sie waren verputzt und mit Inschriften und Stuckprofilen verziert. Bei einem Brand im Jahre 1957 – also genau 100 Jahre später – stürzte das Gewölbe durch das Übergewicht des, mit Löschwasser durchtränkten Heustockes ein.

Mit Hilfe der Fotografien aus der Sammlung des Nußdorfers Walter Großpointner ist es möglich die Entwicklung des Ortsbildes in wesentlichen Teilen nachzuvollziehen. Einige Ansichten erlauben auch eine zeitliche Abfolge, welche die Veränderungen des Ortsbildes im Lauf der Jahrzehnte sichtbar macht.

Der Autor versucht die Höfe und Häuser vom Ortszentrum, dem Schmiedanger, ausgehend im Umkreis zu beschreiben. Es folgen die Ortschaften, einzelne Gehöfte und Häuser. Wenige alte Hausmühlen und Hauskapellen ergänzen das Bild. Die Darstellung ist lückenhaft, weil von vielen Häusern keine alten Fotografien zur Verfügung stehen.

Der Orstkern von Nußdorf

Der Schmiedanger

Der Schmiedanger, an dem vor 1857 das Bäckerhaus gestanden war, hat sich wegen seiner zentralen Lage zum Ortszentrum entwickelt. Er liegt etwas abseits der Durchzugsstraße (ursprünglich führte hier die Hauptstraße durch) und eignet sich gut für Feste und Veranstaltungen. Von diesem Platz sind Fotos aus 1906, 1910 und 1960 erhalten, die die Veränderungen zeigen.

Das Schmiedhaus

Das Schmiedhaus hat eine zentrale Lage am Anger zwischen den Gasthäusern Bräu, später Aichinger und dem Fleischhacker, später Ragginger. Die südliche Haushälfte, in der früher die Schmiede, die Scheune und der Stall untergebracht waren, wurde abgetragen und ein Kaufgeschäft und in den Obergeschoßen Wohnräume errichtet.

Der Lexenhof

Angrenzend zum Anger liegt der Lexenhof, der später touristisch als Restaurant, Bar und Pension genützt wird.


Der Kollerhof oder Morizenbauer

Wie der ehemalige Besitzer des Kollerhofes und auch des Lexenhofes, Michael Wiesinger in seinem Tagebuch beschreibt, blieb der Kollerhof beim Brand von 1857 vom Feuer verschont. Das Haus wurde kurz zuvor neu errichtet. Zu diesem Hof gehört eine ehemalige Mühle, heute ein Wohnhaus und der Campingplatz Wiesinger.

Das Kralowetzhaus

Im Kralowetz-, später Baumgartingerhaus wurde eine Schusterwerkstätte betrieben und daneben nach dem 2. Weltkrieg bis zur Errichtung des Pfarrkindergartens von Frau Berta Baumgartinger (Tante Berta) ein Kindergarten.

Das Bräuhaus

Das Bräu in Nußdorf besteht aus dem Hotelgebäude und dem „Haberlhaus“, das früher landwirtschaftlichen Zwecken diente und später die „American Bar“ und den „Weinkeller“ beherbergt. Auf einer der Seeliegenschaften steht das traditionelle „Cafehaus“ nahe der Schiffsanlegestelle.

Der Dommerlbauer oder Mitterhof

Nördlich des Zentrums liegt der Mitterhof oder Dommerlbauer. In den 1960er Jahren setzten die Besitzer Maria und Josef Graus mit der Errichtung des ersten Campingplatzes in Nußdorf neue touristische Maßstäbe, die das Ortsbild nachhaltig veränderten.


Der Seitlhof oder Hiaslbauer

Der Seitlhof oder Hiaslbauer liegt östlich des Angers. Von ihm ist nur mehr das Wohnhaus erhalten geblieben. Das Wirtschaftsgebäude musste einer Erholungsanlage des Bräugasthofes weichen. Vom seinerzeitigen Besitzer, Ludwig Gruber wurde der Campingplatz Gruber errichtet.

Der Roiderhof

Der Roiderhof liegt östlich an der heutigen Bundesstraße angrenzend zum Nußdorfer Bach. Zu ihm gehören große unverbaute Seeufergrundstücke.

Das Frankhaus

Das Frankhaus fiel durch seine vorgebaute grüne Veranda auf, die mit aufwändigen Laubsägearbeiten verziert war. Die Familien Frank und später Wiesinger betrieben ein Kaufgeschäft und die erste Tankstelle im Ort. Das Haus wurde nach 2000 abgerissen.

Der Fleischhacker

Das Fleischhackerhaus hat als Gasthof eine lange Tradition. Die früheren Besitzer trugen den Namen Wiesinger und später Ragginger. An der Stelle des dazugehörigen, ehemaligen Stadlmannhaus steht nun eine moderne Fleischhauerei mit Gästezimmern.


Beim Staller oder Schuster

Das Stallerhaus liegt im Anschluss an die Kirche, ihrem Vorplatz und den Friedhof an der Straße zum See. Später heißen die Besitzer Schuster und Roither.

Der Niedermayerhof

An der nördlichen Ortseinfahrt liegt seeseitig der Niedermayrhof. An den Außenmauern des Wohnstockes sind die Steine frei sichtbar und zeigen, wie die Häuser beim Wiederaufbau nach 1857 mit Steinen vom Gmauret gebaut wurden. Alle anderen Häuser wurden später verputzt

Das Ledererhaus

Vom Ledererhaus ist die längste Tradition als Handwerksbetrieb in Nußdorf bekannt. Vermutlich wird bereits ab dem 13. Jahrhundert bis heute auf diesem Standort Leder hergestellt.

Das Schuster Justi Haus

Das Justihaus war ein altes Holzhaus zwischen Roiderhof und Ledererhaus. Nach dem 2. Weltkrieg war in diesem Haus einige Jahre lang die Schülerausspeisung für die auswärtigen Schüler untergebracht, die nicht zum Mittagessen heim gehen konnten.

Das Wiesnerhaus

Im Wiesnerhaus befindet sich eine Tischlerei, die in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals vergrößert wurde.

Stieglergut

Derzeit keine Abbildungen

Weslgut

Derzeit keine Abbildungen

Das Oberdorf

Als Oberdorf wird der bachaufwärts gelegene Teil des Ortes genannt. Bevor in Nußdorf Straßennamen eingeführt wurden, verlief die Hausnummerierung vom Pfarrhof mit der Nummer 1 beginnend, den Bach aufwärts bis in die Wienerroith und die andere Bachseite wieder herunter. Später wurden die Häuser nach der Reihenfolge ihrer Entstehung nummeriert.

Das Bäckerhaus

Das Bäckerhaus stand vor 1857 im Dorfzentrum. Seit Generationen wird hier von der Familie Auinger Brot gebacken. Früher wurde zugleich eine kleine Landwirtschaft betrieben.


Häuser im südlichen Ortsrand

Öffentliche Gebäude

Im Haus Nr. 37, dem alten Gemeindeamt, das 2009 abgetragen wurde, kam am 10. September 1882 Joannes Karolus Schorn zur Welt. Sein Vater, Karl Schorn, war Kurschmied und besaß das Rehrlgut. Seine Mutter Karolina stammt vom Ederfritzen-Wirt in St. Georgen. Dieser Joannes Karolus Schorn wurde am 24. November 1919 als Kàroly Huszar zum Ministerpräsidenten von Ungarn angelobt. Er verstarb im Jahr 1941. Das Arzthaus war ursprünglich die Volksschule von Nußdorf. Ab 1911 wohnten und ordinierten die Gemeindeärzte in diesem Haus.

Kapellen

Die Bräukapelle, die Dommerlbauerkapelle, die Ledererkapelle, die Niedermayrkapelle und die Kapelle vom Müller z' Dickau gehörten zu den jeweiligen Häusern. Anlässlich der Fronleichnamsprozessionen wurden sie festlich geschmückt.

Der Landungsplatz

Am Landungsplatz kamen die Schiffe ans Ufer. Personen gingen an und von Bord. Die Brief- und Paketpost und andere Waren wurden verladen. Ein kleines Häuschen diente als Warteraum und Magazin. Bei den beliebten Sommerfesten wurde hier von den Bäuerinnen Krapfen gebacken.

Bauliche Gegensätze

Mit der Villa von Eugen Freiherr von Ransonnet, verbinden die Nußdorfer die Erinnerung an einen Künstler, Denker, Gönner, einen visionären Geist, der die Entwicklung von Nußdorf im positivsten Sinne voraussah und mitbestimmte. Das Lager erinnert an Intoleranz, Rassenwahn, Krieg, Tod und Elend.

Zell

In der evangelischen Schule in Zell, die von 1789 bis 1925 bestand, wurden seinerzeit die meisten evangelischen Kinder des Attersee- und Attergaugebietes unterrichtet.

Parschallen

Am Seeufer von Parschallen stehen eine Reihe von Ferienhäusern bekannter Familien. Unter anderem auch das von Kurt Waldheim und Hans Dichand

Dexelbach

Zwei stattliche Bauernhöfe, der Moar und der Lacher bilden den Ort Dexelbach. Dazu haben sich später einige Privathäuser und zwei Campingplätze gesellt

Aich

Die Ortschaft Aich liegt bergseits vom See zwischen Parschallen und Stockwinkel und zieht sich über das Reiserbauerngut bis zur Aichereben hinauf.

Reith

Die Ortschaft Reith gibt dem Reithergupf seinen Namen, der sich westlich davon erhebt.

Limberg - Lichtenbuch - Schwarzenbach

Den traumhaften Ausblick über den Attersee müssen sich die Bauern in Limberg und Schwarzenbach auf steilen Wiesen und Feldern hart verdienen. Lichtenbuch war früher eine eigene Gemeinde

Hausmühlen

Zu vielen Bauernhöfen gehörten Hausmühlen, die mit einer Ausnahme alle verfielen. Die Reiserbauern-Mühle wurde von beherzten Freiwilligen unter der Leitung von Walter Großpointner liebevoll renoviert und ist ein beliebtes Wanderziel mit regelmäßigen Vorführungen

Quellen

  • Walter Großpointner, Nußdorf - Heimatgeschichtliche Sammlung
  • Manfred Hemetsberger, Nußdorf