Forststraße Rabenberg

Entstehung
Da nach dem Krieg das Pferd als Zugtier zur Holzbringung immer mehr vom Traktor verdrängt wurde, war man bestrebt, die Wälder des Hongars durch Forststraßen zu erschließen. Bereits im August 1974 wurden 26 Beteiligte geladen und das Projekt besprochen.
Im Juli 1977 wurde die Bringungsgenossenschaft gegründet. Als Obmann wurde Matthias Kirchgatterer gewählt.
Baubeginn
Noch im Herbst 1977 wurde das von Dipl.Ing. Dressler erarbeitete Projekt begonnen, das nach 4-jähriger Bauzeit abgeschlossen werden konnte. Damit wurden am Nordabhang des Hongarrückens weitere 77 ha bäuerlicher Kleinwald für 33 Interessenten erschlossen.
Die Gesamtkosten betrugen S 1.780.000,--
Eröffnung
Am 2. Oktober 1983 wurde die Forststraße Rabenberg von Landesrat Hofinger feierlich eröffnet und ihrer Bestimmung übergeben. Landesrat Hofinger war am Ortsplatz empfangen worden. Dann brachten 5 festlich geschmückte Traktoren Beteiligte und Ehrengäste auf den Festplatz entlang der neuen Forststraße. Bgm. Rudolf Streicher konnte die weiteren Ehrengäste begrüssen: Landes-Forstdirektor Hofrat Schwarz, Hofrat Dipl.Ing.Baldiner, ROFS Dipl.Ing. Friedrich Dressler, Obmann ÖR Emil Krug, Dipl.Braumeister Ernst Forster, Herren der Bez. Forstinspektion, die Gemeinderäte von Aurach und Vertreter der Baufirmen. Dechant B. Reiter nahm die Segnung vor.
Sonstiges
siehe auch Forstwirtschaft in Aurach
Quelle
- Archiv Hermann Eder