Nußdorfer Militärveteranenverein ab 1879
Geschichte

Am 23. Juni 1912 wurde das 33-jährige Gründungsfest des Nußdorfer Militärveteranen- und Reservistenvereins mit einer Fahnenweihe gefeiert. Im Tagebuch des Michl Wiesinger 1830 - 1895 steht im Jahr 1880 vermerkt: "Am 24 August war die Vätterannen Fannenweihe" . Diese Anmerkung legt den Schluss nahe, dass der Militärveteranen- und Reservistenverein Nußdorf zu dieser Zeit gegründet wurde. Aus dem Jahr 1912 sind die ersten Fotografien und Aufschreibungen erhalten. Zwei Jahre später brach der 1. Weltkrieg aus und beendete die Habsburger Monarchie. Das 50-jährige Gründungsfest im Jahr 1930 fällt in die Zwischenkriegszeit und wird mit einem Umzug gefeiert.
Im Jahr 1923 wird das Kriegerdenkmal für die Opfer des ersten Weltkrieges errichtet. Der Entwurf stammt vom Wiener Künstler Sigmund Walter Hampel, der seine Sommerfrischen und auch seinen Lebensabend in der Villa Ransonnet in Nußdorf verbrachte und auch in Nußdorf begraben ist. 1954 wurde das Kriegerdenkmal erweitert und mit den Namen der Opfer des 2. Weltkrieges versehen.
Gründung des Kameradschaftsbundes Ortsgruppe Nußdorf
Die Erinnerung an das Leid der Kriege und an die gefallenen und vermissten Mitbürger konnten die Kriegsheimkehrer alleine immer weniger wahrnehmen. Diese wichtige gesellschaftliche Aufgabe sollte künftig von den Absolventen des Österreichischen Bundesheeres weitergetragen werden. Am 1. April 1984 wird im Gasthof Ragginger der Kameradschaftsbund Ortsgruppe Nußdorf gegründet. Das Gründungsfest wurde 1988 mit einem großen Festakt und der Weihe der neuen Fahne begangen. Er führt die Tradition des Veteranenvereins fort und erinnert mit verschiedenen Aktivitäten und Veranstaltungen an die Opfer der Kriege, um so zur Bewusstseinsbildung und zur Erhaltung des Friedens beizutragen. Ausrückungen finden alljährlich zu Allerheiligen und zu Fronleichnam und anlässlich von Begräbnissen von Mitgliedern statt.
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Militärveteranen 1912
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Festzug beim 33-jährigen Gründungsfest 1912 mit Fahnenweihe
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Einladung zum Gründungsfest 1912
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Hauptmann Wachter aus Reith 1890
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Festzug beim 50-jährigen Gründungsfest 1930
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Festfolge 1930
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Modell des Kriegerdenkmals von Sigmund Walter Hampel
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Kriegerdenkmal in Nußdorf nach dem Bau 1923
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Die Vereinsobmänner und Stellvertreter
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Chronik des Kameradschaftsbundes 1984 - 1997
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Musterung zum Bundesheer 1957 Jahrgang 1939
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Ausrückung zu Fronleichnam 1956
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Heimkehrer 1963
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Gründungsfest des Kameradschaftsbundes 1988
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Aufmarsch beim Gründungsfest 1988
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Ehrenbezeugung bei der Fahnenweihe 1988
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Zeitungsartikel Kriegsgräber: Mahnung, Erinnerung, Warnung 1995
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Kriegerdenkmal in Nußdorf am Attersee
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Die vier Seiten des Kriegerdenkmals am Attersee
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Erinnerungstafeln beim Kriegerdenkmal an Opfer des Zweiten Weltkrieges in Nußdorf am Attersee
Kyffhäuser Kameradschaftsbund 1938 - 1945

In den Jahren von 1938 bis 1945 existierte in Nußdorf eine Kyffhäuser Kameradschaft als lokale Ortsgruppe des Kyffhäuserbundes, einem der ältesten deutschen Soldaten- und Reservistenverbände. Der Name leitet sich vom Kyffhäusergebirge und dem dortigen Kaiser-Wilhelm-Denkmal ab. Die Tradition geht auf das Jahr 1786 zurück, als sich ehemalige Soldaten in Pommern als Schützenbruderschaft zusammenschlossen. Die Vereine halfen verwundeten Kameraden, Kriegsveteranen und den Familien gefallener Soldaten. Heute kümmern sich die Mitglieder oft ehrenamtlich um lokale Kriegsehrenmäler, Grabstätten, örtliche Kameradschaft und friedenserhaltende Bewusstseinsbildung. [1]
Schicksal der Kriegsgefangenschaft
Die Geschichte der Nußdorfer Eheleute Kornhuber wird in einem Zeitungsartikel beschrieben und schildert beispielhaft das Schicksal vieler Kriegsgefangener und ihrer Angehörigen in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg.
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16 Jahre Wartezeit auf den Ehemann
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Unfreiwillige Trennung
Weblinks
Quellen
- Sammlung Walter Großpointner
- Manfred Hemetsberger